-
Gesamte Inhalte
8.895 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
193
-
Bezüglich der FP38 EC oder FP30e: Das von mir erwähnte Grundlagenpatent von ARRI ist dieses hier: DE3808106C1 Davon ausgehend dann hier die Beschreibung der EC Maschine unter FR2671410A1
-
Mit Spezialgetriebe habe ich die 3-Flügelblende mit entsprechender Untersetzung der Blende (und damit die Herabsetzung der Umlaufgeschwindigkeit) gemeint, siehe der Thread über die Cinerama Fp20. Da hat man beim Werkseitigen Einbau meist ältere Getriebe genutzt. Das neue Getriebe von mir dürfte Baujahr 1999 sein, stammt aus der Schweiz. Den Abschuss der Kostensenkung stellt dann die FP10a da, aber die Kiste habe ich noch nie live gesehen, ich habe noch eine "moderne" FP20a von 2009 im Lager stehen, ohne Friktion, ohne Automation, einfach nur ein Kasten mit Laufwerk (aber ein abgespecktes Laufwerk brauch ich noch für eine Sache hier) dafür mit 7 KW Lampenhaus. Zum DTG-1 (DigitalTonGerät Ausführung 1) habe ich recht wenige Infos, es kam zum Start von SR*D auf den Markt, hielt sich da aber nicht lange, war wohl Sündteuer und angeblich schwierig einzustellen, was ich nicht bestätigen kann, ja es ist fummelig, aber da gibt es schlimmeres. Der Gleichlauf ist jedenfalls um einiges besser als beim Reverse-Scan, da es sich nicht aufschaukelt, dementsprechend niedrig sind auch die Fehlerraten. Wenn man dann die Rollen unterhalb des Blendengehäuses noch so einstellt, wie sie von Philips gedacht waren (schräg nach vorn gekippt, die größere der beiden ist unter dem Film und führt die Schlaufe, die kleinere oben auf und beruhigt die Schwingung) dann läuft der Film (Azetat und Polyester) auch ruhig und nicht schwingend in das TG ein. Geht aber nur mit dem alten, asymetrischen Rollenhalter und den unterschiedlich großen Rollen (habe mit den sogar an die FP30e gebaut).
-
Nochwas: Ich bin zu blöd, die einzelnen Patente herauszusuchen, bei Google Patents finde ich die Zeichnungen nicht und der Service vom Deutschen Patentamt ist (wie erwartet) unterirdisch. @dbx1000 wo hast Du denn die Zeichnungen herausgesucht? Und ja, deine FP ist eine ältere Version, aber mit einem Spezialgetriebe, die waren mWn immer aus Philips-altbestand. Wie gesagt, meine FP ist Uralt, die Elektrik ist noch Version 1 mit offenen Kammrelais. Leider habe ich die Schwestermaschine damals verschenkt. Der Moderne Andruckkufenhalter ist inzwischen wieder dem originalen gewichen, mit dem läuft sie deutlich leiser und die Justage der Kufe ist besser durchzuführen. (Inzwischen ist die Maschine kaum leiser als ein 16mm Bauer P8. Das "Höckerschwan" Tongerät habe ich seinerzeit von @Jensg bekommen, das passt besser als der SR*D Reverse-klotz und liefert hervorragende Ergebnisse.
-
Rechts das FP20 Getriebe, links das einer FP30. Das der FP20 ist fast doppelt so schwer. Deutlich erkennbar auch die "billigere" Fertigung unter Kinoton Vergleich der Wellendurchmesser beider Getriebe. Eine zerlegte Nylonbuchse
-
Das Getriebe, das ich habe sieht genau so aus wie die späteren FP30 Getriebe, nur mit einer dünneren Achse an der Keilriemenscheibe und ohne Blendenwelle. Stammt aus einer FP20s aus dem City in München.
-
Ich hab ein paar Philips Kinotechnische Nachrichten, da wird die fp20 vorgestellt als "die modernste Entwicklung im Projektorenbau" Hauptsächlich gehts da um die SPP Lampe, die mit der FP20 vorgestellt wurde (die FP20 war ursprünglich eine reine Entwicklung hierfür). Ich habe eine FP20 mit der Nummer 525, mit 500 gings los. Ursprünglich eine "S" also mit SPP Lampe, dann umbau auf das komische Philips Fresnellinsen Lampenhaus, später dann ein Hasso Block da drin, ich hab dann ein 7 KW LH einer DP75 drangebaut, verrichtet ab und an im Open Air klaglos ihren Dienst. Die Bildstrichverstellung geht sackschwer, aber der Bildstand ist wie angenagelt, auch auf 14m Bildbreite.
-
FH Kam immer mit Telefunken, Bauer mit Klangfilm. Klangfilm Verstärker, Bauer Spulen. Bauer Fenster bzw Fallklappen. Die Info hab ich vom Beck Junior selbst bekommen, damals standen noch jede Menge FHs bei ihm, das war 2011 sowas. Ich hätte gern passende Xenonlampenhäuser für "meine"... Da sind unpassende xenosol 1 drauf
-
Auch dieses Kino eines der Verbrechen von der Fa. "Hasso" gute Bauer Geräte madig gemacht, dann durch die Kaffeemühlen ersetzt und die Bauers dann gewinnbringend woanders eingebaut. War hier im Süden leider häufig so.
-
Kennt sich nicht aus. Hinfahren, schauen wo der Rest ist, nein Hunni in die Hand drücken und mitnehmen. Allein die Sonolux 1 gefällt mir. (Nur ich lieg leider zur Zeit gesundheitlich ziemlich angeschlagen flach....)
-
Zur Keramikrolle: genau, eingeschliffen, wenn zu viel Dreck dahinter und sich dementsprechend nichts mehr dreht. Kommt selten vor, aber gibt es tatsächlich. Irgendwo habe ich noch das Getriebe einer fp20s, erste Bauserie. (Die FP20 gab es übrigens seit 1956) Da sind, wie im dreist kopierten us-patent Kugellager drin. Das steht auch in einem Bericht, den ich mal gelesen habe (könnte ich sogar noch haben). Später kam dann die Nylonbuchse mit Anlaufscheiben, zu letzt dann die Spritzgussbuchse ohne nix, noch dazu nicht gewuchtet. Das Sondor Ding ist ein Lizenzbau einer EC Maschine, nix 70er, späte 90er.
-
Grassmann, Erfahrungen mit der Firma Schmalfilmtechnik - Kinotechnik B. Welsch
TK-Chris antwortete auf jfi's Thema in Schmalfilm
Spekulationen über Spekulationen.... Das kann auch nach hinten losgehen. -
Hervorragend, danke lieber @dbx1000 für deine Recherche! Und ja, abgenutzte Keramikrollen habe ich zwei Mal erlebt: Capitol Rosenheim und Marmorhaus München Man erkennt auch deutlich den asymmetrischen auf Aufbau der Druckfedern, sodass der definierte "Festanschlag" noch gewahrt bleibt. Wurde dann irgendwann mal wegrationalisiert - mit bekannten Ergebnissen. Die kinoton-matrix ist eigentlich eine Siemens Ablaufsteuerung für NC-Fertigung, deshalb gibt's da keine Kinoton-patente für. Kotte hat meines Wissens nach die Buchse unabhängig patentiert, die ersten Ausführungen waren übrigens aus Messing mit zwei Drucklagern und somit fast verschleißfrei. Die E-motorsteuerung kam von ARRI für deren Arripro in Zusammenarbeit mit der TU München, bei Kinoton erstmalig eingesetzt in der FP30EC Ende der 80er, damals noch mit Servo anstatt Stepper. Eine Maschine der allerersten Serie habe ich.
-
Ja, die läuft mit halber Drehzahl, erkennt man an der Übersetzung der Achswelle zum Pertinaxzahnrad. Das ist tatsächlich bedingt durch den größeren Schaltschritt beim Cinerama-Bildkader von 6 Petforationslöchern. Mit einer Einflügelblende nur unter viel Lichtverlust zu machen. Daher rotiert die Blende langsamer, was wiederum mehr Zeit für den Schaltvorgang lässt und gleichzeitig aber die Hellsektoren im Verhältnis vergrößert.
-
Eigentlich geht's hier ums Kopierwerk und nicht um Kameras
-
Dann wird das (inzwischen sehr teure) 20-60 voraussichtlich nicht in den Leitz passen, beim P8 ist es eine mm Arbeit, verglichen mit dem "normalen" Kiptaron. Zum Abmesssen komm ich erst heute Abend.
