Jump to content

F. Wachsmuth

Mitglieder
  • Content Count

    10,239
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    399

Posts posted by F. Wachsmuth

  1. @Dent-Jo: Ich vermutete bisher einfach, dass die viel zu dünn sind und das den Filmen eher noch mehr schaden würde. So ein Exzentergreifer bewegt sich doch mit deutlich längerer Dunkelphase als ein Malteserkreuzgetriebener, oder nicht? Ich hätte einen Bauer P6, aber der ist ja ausserdem auch nur für einseitig perforiertes... ist das wirklich eine gute Idee? Kann ja sein, dass ich mit meiner Annahme ganz falsch liege :)

     

    @magentacine: Danke für den Tipp nochmal und das Angebot. Ich werde so lange mal die Bucht-Augen offen halten.

  2. Vielen Dank, da werde ich mal suchen.

    Schärfesprünge wären wohl nicht so tragisch, die Ozaphanprojektoren sind ja eh nicht gerade präzis oder gar schonend zum Material.

     

    *mal-bei-ebay-umguckt*

     

    Ooops. Die sind ja teuer, die Geräte. Hast Du ein solches? Wenn ja, dann würde ich Dir gern mal einen 20cm Schnipsel oder so schicken um zu gucken, wie die reparierte Kopie durch den Kurbelprojektor läuft. Gegen Unkostenerstattung natürlich. Ich denke mal, so ein Versuch wäre deutlich billiger als der Bliindkauf eines Cinebug oder Perfix nebst Klebeband...

    Falls Du sowas machen würdest, natürlich :)

  3. Hallo,

     

    hat jemand Tipps für mich, wie ich die Perforation von Ozaphanfilmen reparieren kann? Kleben tue ich die Streifen bis her recht erfolgreich mit Ponal (der Original Ozaphan-Flyer rät zu "Fischleim" -- hat mein Baumarkt aber nicht mehr ; ).

     

    Nun haben einige schöne Rollen aber beidseitig nahezu völlig zerstörte Perforationen über recht lange Strecken von 10-30 cm... gibt es da vielleicht eine Art Reparatur-Tesa oder so?

     

     

    F

  4. Großartig!

    Finde ich absolut super, dass jemand die von Freddy v.d.P. optimierten Algorithmen zur Optimierung des Abtastergebnisses mal ausführlicher beschreibt und erklärt.

     

    Ich würde das übrigens auch "Filmverbesserung" nennen, denn "Film" wird ja nicht nur der perforierte Acetatstreifen genannt, sondern sogar die DVD. Sich da über den Begriff zu echauffieren empfinde ich als Haarspalterei. Egal.

     

    Zugegeben, ich habe noch nicht systematisch alle Telecine-Methoden durchprobiert, aber das, was ich bisher gesehen habe ist dem Medium Film so unglaublich wenig gerecht geworden, dass jeder Ansatz der gekonnten digitalen Nachhilfe nur begrüßenswert ist. Wenn ich ein Dia für den Druck scannen lasse, bekomme ich es auch *immer* nachbearbeitet zurück (bzw. bearbeite es vor dem Durck nach) -- bei digitalisiertem Film wird das immernoch sträflich ignoriert oder eben vollkommen falsch gemacht.

     

    Ich freue mich auf Details!

  5. Meine Güte.

    Wieso beschäftigt Ihr Euch so viel mit den Meta-Ebenen, und nicht einfach mehr mit den Themen -- die machen schliesslich Spaß?

     

    Es gibt zwei einfache Rezepte gegen Forenfrust:

     

    1.) Ignorieren. Wenn mir etwas zu misanthropisch, anschuldigend oder zu sinnentleert ist, ignoriere ich es einfach.

     

    2.) Besser machen. Statt wieder mal zu lamentieren einfach ein neues Thema beginnen, dass hier her passt. Definitiv eine besser Nutzung der eigenen Energien.

     

    Mit Aufrufen zur Besserung hingegen wird man kein Forum dieser Welt je bessern können.

    Und da ich 1.) jetzt selbst schon widersprochen habe, such ich mir nun flugs einen anderen Thread :)

  6. Wow, ein Unterwassergehäuse für das riesige Ding :)

     

    Der Fehler an meiner ist am Auslöser. Er funktioniert an sich wunderbar. Nur, wenn ich ihn fest durchdrücke (was ich selbst einfach vermeide, Drittfilmer aber instinktiv dann manchmal machen), dann springt plötzlcih wie wild (wie bei einem Wachelkontakt) der Belichtungsmesserzieger hin und her und sorgt auch für entsprechende Fehlbelichtungen. Mal sehen, ob ich da irgendwnn mal in eine Reparatur investiere.

  7. Wow, drei R-10? Da werde ich ja richtig neidisch. Ich hatte mal zwei, hab mich aber von der verwarzteren irgendwann getrennt. Die verbliebene ist die absolute Lieblingskamera. (Wobei sie leider immer noch einen kleinen Fehler hat... weisst Du einen guten Servicemenschen für Nikon?)

  8. Hallo Henry,

     

    dein Ansatz mit dem Vergleich der kameraseitig ermittelten Blende zu anderen Kassetten ist interessant und praktisch. Ich habe aber den Verdacht, dass Deine R-10 etwas an Linearität eingebüßt hat, wenn Du so stark korrigierend eingreifen musst. Schliesslich tastet sie die Kerben stufenlos ab und *sollte* daher auch richtig messen (so richtig gekerbt wurde). Bei meiner Leicina RT1 ist diese Linearitätseinbuße auch ganz stark der Fall.

     

    Trotz alle dem: Kontrolle ist immer besser als ewiges Rumgerechne mit vielen Unbekannten. Eine noch präzisere Methode ist natürlich der Belichtungsmesser -- wenn man keinen Gossen hat, tut es auch der einer (digitalen oder analogen) SLR. Verschlusszeit auf 1/40 (oder was die Kamera eben hat), ISO auf die ASA der Kassette stellen, Brennweite grob angleichen, messen. Ich würde dann in der Filmkamera noch 1/3 Blende aufschlagen, wenn z.B. Licht für den Sucher ausgespiegelt wird.

  9. Achtung: Ich glaube, die Leicina RT1 hat keinen Abtaster für die Tungsten-Kerbe... da müsstest Du also auch wieder korrigierend eingreifen.

     

    (Und zum Thema gründlich lesen: Guck mal genau hin, wer die E100D-Artikel im schmalfilm so geschrieben hat ; )

  10. Ach Manfred.

    Natürlich sind viele consumerkameras unzurecihend, das wissen wir doch alle. Und zudem sind auch viele eher im bereich der Profikameras angesiedelten Geräte heute dejustiert.

     

    Trotz alle dem gibt es aber auch die Nikon R10, die guten Nizos und viele andere Kameras, die vernünftig kalibriert sind und stufenlos (und vor allem spezifikationskonform) Kerben abtasten. Da solche "guten" Kameras nicht selten eingesetzt werden (denn wer ein S8-Projekt plant, spart oft eben nicht an der Kamera), sollten FIlme auch richtig genotcht sein.

    Sind sie ja auch.

    Die Unschärfe des Notchrulers ist viel eher das Problem, und das ist tragisch. Was aber gut ist: Durch das aufspüren dieses Fehlers (danke nochmal für den Hinweis, travenon) kann man ihn verbessern -- und damit allein hat sich dieser Thread doch schon gelohnt!

     

    Zu abgedruckten Filmeinzelbildern: Anhand derer die Belichtungsakkuratesse zu beurteilen ist fahrlässig; da sind wir uns einig, oder? Zumal, wenn statt Graukeil o.ä. nur irgendein Gesicht gefilmt wird.

  11. travenon, Du hast Recht.

     

    Herr Vedrilla irrte ebenso wie ich mich geirrt habe. Der Kodak E100D ist spezifikationskonform genotcht, der Wittner 100D war es nicht. Und der Notchruler ist zudem irreführend und sollte überholt werden, um weniger missverständlich zu sein.

     

    Was die vielen Kameras da draussen aus den Notches lesen, ist eine andere Frage.

  12. Danke travenon. Das war wirklich ein grober Patzer. Nochmals, danke fürs aufklären!

     

     

    Aaaaber: Ich glaube gerade, der Notchruler ist es, der wirklich falsch liegt. Laut SMPTE 166 wären 0,5" (vom Centernotch zur ASA-Notch-Unterkante) die Markierung für 100D/160T. Laut Notchruler sind die auch in einer Zeile.

    Vielliecht ist der abgebildete K40 im Hintergrund einer mit 64T-Kerbe? Ich messe heute abend mal nach. Langsam wirds wirklich spannend :)

  13. Das Problem ist vor allem, dass Kodak ständig seine eigenen Normen nicht eingehalten hat. Am schlimmsten wurde es dann mit der Einführung des unsäglichen Ektachrome 160G... doch dazu später mehr.

  14. Hallo Manfred,

     

    ja, die falsche Stanzung ist schon blöd. Mein Schluss daraus ist aber ein anderer: Ich korrigiere einfach um +2/3 und alles ist gut! :)

     

    Geht das mit einer Kamera mal nicht, macht das auch nicht viel -- der E100D verzeiht Fehlbelichtungen deutlich mehr als alle anderen Umkehrmaterialien zuvor. Ich bin sicher, dass das nicht zuletzt am Farbraum liegt.

     

    Ach ja, ich bastle gerade einen "Kerbenadapter". Später dazu mehr.

  15. Der Kodak E100D (also der von Kodak konfektionierte) ist übrigens mit einer 160 ASA-Kerbe versehen und wird somit auch als solcher erkannt.

    Das bewirkt zwar eine Unterbelichtung von 2/3 Blenden, ist aber idR zu verschmerzen. Wenn man kann, betätige man den Gegenlichtschalter und belichte somit statt 2/3 Blenden zu knapp lieber 1/3 zu großzügig. Beides sieht in der Projektion nachher absolut annehmbar aus.

  16. genau das war *nicht* das Thema

     

    Tja, aber jetzt ist es ein Thema, denn obig ist viel genau dazu geschrieben worden. Gefühlt sogar mehr, als zu Deinem ursprünglichen Thema. So ist es eben, wenn Menschen miteinander reden... die Gedanken spinnen sich fort und neue Aspekte verdrängen die vorherigen. Und das ist doch gut so.

     

    Da sich meiner Meinung nach dieses Forum aber sowieso schon viel zu viel mit sich selbst statt mit interessanten Fach-Themen beschäftigt, ziehe auch ich nun einen Schluss:

    Ich werde nur noch auf Themen reagieren die mit Schmalfilm zu tun haben, nicht auf Kleinkriege, vermeintliche Fettnäpfchen und persönliche Befindlichkeiten.

     

    Ich wette übrigens einen Kasten Astra, dass es Umkehrfilm nebst Entwicklungschemie noch mindestens 20 Jahre geben wird. Wer wettet mit?

  17. Zum Thema der vermeintlich zu hohen Empfindlichkeit des E100D in praktischen Anwendungsfällen sei mir noch ein Kommentar erlaubt:

     

    Ich weiß nicht, was das Gezeter soll. 100 ASA sind mir sowas von genau richtig; vor allem, wenn man den beträchtlichen Belichtungsspielraum des Neuen in Betracht zieht.

     

    Ich mag mit 34 ein Jungspund sein, aber ich fand die 40 ASA des K40 nie genug. Ich möchte nicht nur bei hellem Sonnenschein, nicht immer mit zig 500W Scheinwerfern und auch nicht nur mit offener Blende filmen. Der VNF lag da meistens wesentlich praktikabler, nur war er eben teuer, flau und deutlich körniger.

    Ich verstehe auch absolut nicht, wie man den E100D nicht mögen kann. Er steht in Schärfe und Korn dem K40 in nichts nach (empirisch erfahren, ich bin kein Freund von Siemenssternbeweisen), hat - richtig belichtet - wunderbar natürliche Farben, einen unfassbar riesigen Farbraum und (nicht zuletzt dadurch) einen für Umkehrfilm wirklich enormen Belichtungsspielraum. Mit seinen 4/3 Blenden höherer Empfindlichkeit bruacht er nur knapp halb so viel Licht. Wer braucht denn da wirklich einen Graufilter? Um die Lichtmenge zu halbieren schliesse ich ggf. einfach die Sektorenblende (die nicht wenige Kameras haben). Wer behauptet, die nadel hänge beim neuen "ständig auf Blende 22 oder darüber", der hatte bei gleichem Licht mit dem K40 auch schon Blende 16 -- was auch schon fernab der förderlichen Blende lag (Faustregel: von Offenblende zwei Stufen abblenden, bei einer normlen Nizo also f=3,5-5,6).

     

    Und andersrum ist's genauso schön: Kodak stanzt die ASA-Kerbe des E100D ja sogar mutig auf 160 ASA (wegen angeblich höherer Kompatibilität) ohne das irgendwo klar zu sagen. Auch 2/3 Blenden unterbelichtet zeichnet der E100D von den tiefsten Schatten bis in die hellsten Lichter sauber durch.

     

    Ich kann es jedem Zweifler nur raten: Man nehme einen E100D, stelle/korrigiere die Kamera auf 100 ASA und belichte gezielt mal Testszenen je eine Blende unter und über. Das projizierte Bild ist hervorragend, die Fehlbelichtungen fallen höchstens bei Szenensprüngen wirklich auf. Die Dmax des Neuen liegt bei mindestens 3,2 -- wer da blaue Schatten sieht, sollte seine E6-Bäder prüfen und vorsichtiger mit dem Stabibad sein.

     

    Kurz: Ich hätte mir keinen besseren, universelleren und zuverlässigeren Umkehrfilm denken können!

  18. Darüber nachdenken ist doch ok. Erleben werden wir einige hier diesen Tag hier bestimmt. Aaaaber: Irgendwelche Nischenanbieter wird es immer geben. Polaroidfilm ist dank des Impossible-Projektes ja auch wiederbelebt. Und im schlimmsten Fall kann man Film auch noch selber giessen. Wenn man basteln mag :)

     

    Aber in einem hast Du Recht: Der neue Umkehrfilm ist da und er ist prima. Ich filme seit ich ihn kenne wieder viel mehr und freue mich daran. 7 Rollen sind schon weg, die nächsten 10 werden zeitnah nachgeordert. Unser Nutzverhalten hat wohl noch den größten Einfluss auf dessen langfristige Verfügbarkeit.

  19. Meine Frage galt der Zukunft des Schmalfilms *nach* dem Umkehrfilm

     

    Das bringt mich auf eine Idee... man müsste doch nur einen guten 4/3 CMOS Sensor o.ä. nebst H.264 Coder, Logik und Speicher in einer S8-Kasette unterbringen, und fertig wäre die Super-8-Kassette mit mehreren Stunden Laufzeit, 40-640 ASA Kerbenschieber, SW-Knopf und ggf. noch Verwacklungsschutz :wink:

     

    Ach ja. Da war noch was. Die Projektion. Vergessen wir das also schnell wieder.

  20. Wer von Euch hat bei Andec Super-8 Negativfilm im "Wetgate-Verfahren" als "Einlichtkopie" herstellen lassen. Welcher Eindruck bei der Projektion?

     

    /me hebt den Finger und lässt ihn leuchten:

    Ich habe bei der Hochzeit meines Bruders 2 Rollen Vision 500T durch die Nizo 4080 gezogen. Das Zelt war von innen nur mit orangenen Spots und Kerzen beleuchtet. Andec hat mir davon im Wetgateverfahren eine Einlichtkopie auf Polyesterfilm gezogen. Das war ziemlich teuer, ist aber enorm gut geworden.

     

    Das Positiv ist natürlcih schon sehr körnig, aber das Korn ist hübsch. Ich denke es ist auch körniger als normal, denn Andec wird mächtig gegengefiltert haben müssen (Meine Fotos von dort zeigen eine Lichttemperatur <2500°K). Zu beachten ist, dass beim Zusammenschnitt mit anderem Material ein erheblicher Schärfesprung in der Projektion auftritt, auch, weil die Schicht wohl auf der anderen Seite ist (Kontaktkopie).

     

    Bei Bedarf kann ich gern mal ein Einzelbild sauber reproduzieren.

     

    Übrigens ist diese Andec-Direktpositivtechnik in der "schmalfilm" mal ausführlich vorgestellt worden. Inklusive der Robotron-Lochkartenleser, die sie für die Lichtsteuerung einsetzen :)

  21. ja, das Patent EP000001006408B1 dazu spricht von 42 Tagen in der Flasche OHNE Braunsteinbildung. Beeindruckend.

     

    Meine Calgon-Photo-Quelle nimmt für 90g übrigens €6,20 -- hast Du eine günstigere? :)

     

    Jetzt könnte man noch die Entwicklerrezepte tauschen... Wobei ich ein zumindest theoretisch hochoptimiertes erst noch am Tri-X austesten will, bevor ich es wirklich empfehle. Nehme ich mir jetzt für die nahe Zukunft mal vor.

  22. Ach ja, hier noch ein Tipp von Stefan Fischer zur Haltbarkeitserhöhung von KMnO4 -- ich habe ihn selbst noch nicht ausprobiert (da Dichromatbleicher, s.o.), aber er hört sich gut an:

     

     

    Übrigens, das Bleichbad mischt Du Dir am besten gleich in 2 Teilen, je 5 Liter destilliertes Wasser an:

    - 320ml Säure in 5L dest. Wasser (wichtig Säure in das Wasser, nicht andersrum...)

    - 15g Kaliumpermanganat in 5L dest. Wasser

     

    ---

     

    KMnO4 in destiliertem Wasser aufgelöst hält wirklich sehr lange, die Oxidation beginnt erst wenn Du es mit Lösung B mischt, die ja Schwefelsäure enthält.

    Beide Lösungen, also A und B halten für sich alleine wirklich sehr lange, wie gesagt, habe z.T. manche 5L Kanister erst nach mehreren Monaten aufgebraucht.

    Das ganze hat noch einen Vorteil, das KMnO4 ist im dest. Wasser nach wenigen Tagen 100% aufgelöst, das Problem wie beim Fomasatz (weiße Punkte auf dem Film etc.)

    gibt es hier nicht.

     

×
×
  • Create New...

Important Information

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Privacy Policy.