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Pagodeiro62

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  1. Tja, die Temperaturproblem hatte ich am Anfang auch, als ich noch in voller Hektik versucht habe, mit dem Wasserkocher die Bäder wieder auf Temperatur zu halten. Jetzt habe ich ein bisschen (nicht zu viel aber eben doch) investiert und stressfreie, entspannte Laborstunden: 1. Vorwärmen der Chemie: ich verwende einen Gastro-Lebenmittelbehälter aus PP, in den 4 Kanister a 2,5 l passen. Ich brauche aber nur 3 Kanister. In der Ecke, wo, der 4. Kanister dann fehlt, habe ich eine Umwälzpumpe versenkt und die Druckseite mit einem Kupferrohr nach oben geführt und in einem U wieder zurück auf die Unterseite des Kanisters. Der Steht auf einem Alu-Sockel. Am Alublech habe ich 2 Kaffeemaschinenheizungen (ebay) hintereinander geschalteter und mit Silikonschläuchen mit dem Kuperrohr der Pumpe verbunden. An der rechten Seite des Kanisters geht dann das von den Heizungen kommende Kupferrohr wieder hoch und von oben wieder rein in den Kanister, bis auf dessen Boden. Dort geht es in ein gelochtes Rohr, das über die ganze Länge des Bodens läuft. Damit zirkuliert das Mantelbad perfekt. Zur Temperaturregelung verwende ich Panel-Thermostate (ebay, Amazon), die mit ext. Fühlern arbeiten. Der Fühler sitzt am Boden des Behälters und das Panel-Thermostat im Frontbereich des Sockels, von aussen bedienbar. Das ganze Monster habe ich mit einer Plastik-Hülle aus "Hobbyglas" (Obi) versehen, damit es ein wenig nach was aussieht. Damit kann ich gradgenau vorwärmen. Bei einem Labor-Vorhaben schalte ich einige Stunden vorher ein. 2. Wärmen des Lomo-Tanks: Meiner Meinung nach für reproduzierbare Ergebnisse ziemlich wichtig. Ich verwende eine Gastro-Paella-Pfanne mit elektrischer Heizung (bei Metro ca. €20 !!!), die ist ca. 40 cm im Durchmesser und fasst locker den Lomo Tank. Natürlich würde die viel zu heiss werden oder viel zu stark schwanken, wenn man nun einfach einen 2. Panel-Thermostat nutzen würde. Daher habe ich einen Phasen-Anschnitt-Spannungsregler dazwischengeschaltet, der die Netzspannung in etwa halbiert. Die Heizung selber wird über eine Panel-Thermostat gradgenau geregelt und ein Fühler liegt im Wasser neben dem Lomo Tank. 3. Wässerung: Auch das ist ein Problem, zumindest bei mir im Keller, und das war die teuerste Investition. Alles andere war Arbeitszeit mit Billig-Bauteilen. Fürs Wasser habe ich einen Stiebel-Eltron Durchlauferhitzer mit elektronischer gradgenauer Regelung und Fernbedienung. Mit einem Tastendruck erhalte ich so genau 38 Grad. Das war mir der stressfreie Laborabend wert ;-) Während der Entwicklung fülle ich während den Zwischenwässerungen die jeweils nächste Chemie in eine 2 Liter Kanne, aus dem 2,5 Kanister heraus. Dafür habe ich an den Kanistern Auslaufhähne montiert, sonst blubbern die beim Ausgiessen und machen eine unendliche Sauerei. In den 2 Liter Kannen habe ich dann die notwendigen 1,8 l für den Lomo Tank bereits temperiert. Alle Temperaturen überprüfte ich mit einem Geissen Präzision-Termometer (die gelben kleinen Dinger), um sicher zu gehen. (ca. €60 bei Conrad). Ich temperiere immer 0,5 K höher, da das Zeug schnell abkühlt, bereits beim Umfüllen. Ist das Bad (fast) komplett in den Lomo Tank gefüllt, drücke ich am iPhone START in der Develop App und die Zeit läuft. 10 s vor Schluss lasse ich den Tank auslaufen und fülle sofort temperiertes Wasser nach. Bauteile: Thermostat: https://www.amazon.de/ARCELI-110V-220V-Fahrenheit-Temperaturregler-Thermostat/dp/B07RHDCH6T/ref=sr_1_15?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=thermostat+LED&qid=1617382789&sr=8-15 Spannungsregler: https://www.amazon.de/ZHITING-Dimmerschalter-Spannungsregler-Lüfter-Drehzahlregler-Dimmer/dp/B085VVZBBF/ref=sr_1_1_sspa?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=spannungsregler&qid=1617382858&sr=8-1-spons&psc=1&spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUFUODFKOE4xWTVGUEcmZW5jcnlwdGVkSWQ9QTEwMzY2ODdVTlpEQkFCOEJQRkwmZW5jcnlwdGVkQWRJZD1BMDY1NjU1NzNTR05SSktSRTJVU0gmd2lkZ2V0TmFtZT1zcF9hdGYmYWN0aW9uPWNsaWNrUmVkaXJlY3QmZG9Ob3RMb2dDbGljaz10cnVl Heizung: https://www.amazon.de/Rowenta-Heizung-Heizer-Kaffeeautomaten-CT210/dp/B00CZP0F2Q/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=Kaffeemaschinen-heizung&qid=1617382943&sr=8-3 Elektropfanne: https://www.amazon.de/Tristar-PZ-2964-Multifunktionspfanne-einstellbaren-Temperatureinstellungen/dp/B000PV9HXA/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=elektropfanne&qid=1617382997&sr=8-5
  2. Hatte in SW bisher eigentlich nur die FOMA Filme verwendet. Nur einmal hatte ich Problem, weil die Perforation so falsch war, dass die Kamera sofort nach Start die Schlaufen verloren hat bis zur Blockade. Die 10 Rollen wurden nach kurzem E-Mail Kontakt mit FOMA/CZ (auf deutsch!) unkompliziert zurückgenommen und die Neulieferung war einwandfrei. Sonst hatten meine Foma Filme bis jetzt völlig einwandfreien Bildstand in der Beaulieu 2016 und R16, auch ohne Sperrgreifer. Seither teste ich immer eine Rolle aus einer Lieferung mit IR-Nachtsichtbrille, ob sie in der Kamera sauber läuft, ist aber nie wieder passiert.
  3. Habe mich echt nicht getraut, nach 4x16 mm auch noch KB-Filme in der Brühe zu baden ;-) Schon beim 4. Durchlauf mit 16 mm zittere ich immer, ob er auch noch gut wird, und schaue, dass ich alles in einer Woche durchziehen kann. V.a. wenn die Aufnahmen nicht so einfach wiederholbar waren, ganz abgesehen von dem Kostenfaktor. Aber eine KB Film mit Testaufnahmen kann ich das nächste Mal durchaus mal probieren... Im Übrigen ist der E6 Prozess von Tetenal wirklich sehr empfehlenswert und sehr sicher und robust in der Anwendung. Ich hatte mal wegen einem defekten Thermofühler 2 Kelvin weniger, also nur ca. 36°C, und der Film war immer noch farbrichtig, nur ein wenig dunkler, aber immer noch innerhalb des Akzeptablen. Wenn man einigermassen aufpasst mit Temperaturen, Agitation und Zeiten, hat man sichere und reproduzierbare Ergebnisse mit Top-Farben ohne einem Farbstich befürchten zu müssen. Insgesamt einfacher und schneller als SW-Umkehr. Beim 16 mm Film kostenseitig sehr rentabel (1 Film kommt dann auch ca. €20 Kosten für die Chemie), bei KB ist es im Drogeriemarkt mit Rahmung für € 3,35 natürlich den Aufwand nicht wert. Man muss allerdings pro Filmdurchlauf die Zeiten erhöhen wie in der Anleitung angegeben. Beim 4. Film, der eigentlich nicht mehr vorgesehen ist, habe ich auf FD 7 min - CD 9 min - BX 9 min hochgerechnet und die Ergebnisse sind von dem 1. Film nicht zu unterscheiden. Für das iPhone gibt es die kostenlose App "Develop!", die nutze ich immer dazu. Man kann in der App die Prozesse völlig individuell eingeben und benennen. Sie macht sogar ein Signal, wenn man die Spirale weiterdrehen und rütteln muss, erinnert ans Ausgiessen der Chemie etc. Damit lassen sich dann die gewünschten reproduzierbaren Ergebnisse stressfrei erzielen. Ich habe hier für jeden Film des 2,5 l Ansatzes die Zeiten eingegeben, so dass ich 4 Prozesse für E6 abrufen kann, für den 1. Durchlauf bis zum 4. Durchlauf. Und natürlich den Klasse SW-Umkehr Prozess von Friedemann, angepasst auf verschiedene ASA-Werte und Filmsorten ;-)
  4. Problem gelöst! der Hinweis mit dem Greifer war sehr wertvoll. Habe im Lampenhaus die Lampenhalterung und die Luftkanalabdeckung abgebaut, alles entstaubt und auch aus dem Greiferschlitz ein paar heftige Staubnester entfernt. Dann wieder Alles zusammengebaut und dabei den Spalt zwischen Luftkanalabdeckung und unterer Seite des Maskierungsrahmens (zwischen Lampe und Flügelblende) mit Aluband abgedeckt. Nach Neujustage der Lampenhalterung ist jetzt das tatsächlich störende Flimmern im oberen Eck restlos eliminiert. Man kann es nur noch erahnen, wenn man den Bildstrich ganz auf Anschlag dreht. Vielleicht war es eine Reflexion, die von den Staubknäulen verursacht worden war, oder die Abdeckung des Spaltes hat zusätzlich etwas gebracht, auf jeden Fall ist das Projektionsbild jetzt wesentlich "ruhiger" und niemand wundert sich mehr über das "blitzende" obere Eck. Das von manchen Menschen das 48 Hz-Pulsieren der 2-Flügel-Blende wahrgenommen wird ist schon klar. Hier liefert der Selecton die entscheidende Verbesserung (72 Hz mit 3-Flügel-Blende). Den habe ich dann gleich auch an dieser Stelle gereinigt und das Ergebnis ist jetzt tadellos und absolut ohne jegliches Flimmern. Der Bildeindruck, v.a. bei modernen Farbfilmmaterial, ist beim Selecton deutlich besser. Beide Geräte haben das 1,3/35-65 Zoom Danke nochmal für die Tips!
  5. Also normalerweise habe ich die Matrixmessung der F6 bemüht, so wie bisher beim Precisa Film eben auch. Die reagiert sehr wohl auf Lichter, das stimmt schon, während die Beaulieu ja eher integral misst und zusätzlich durch die Mechanik des Verschlusses die oberer Bildhälfte etwas dunkler erscheinen lässt als die untere, was sich positiv auswirkt. Dennoch habe ich den Eindruck, dass beim Diafilm bei schnellen Aufnahmen nur mit der Matrixmessung die Schatten viel eher zulaufen als gewohnt. Ein echter Vergleich wäre eigentlich auch nur mit gleicher Entwicklung möglich, aber ich nutze ein 2,5 l E6-Kit mit 4x16 mm immer voll aus, so dass ich für den Diafilm zusätzliche Chemie brauchen würde. So werde ich mal mit einer leichten Überbelichtung experimentieren...
  6. Vielen Dank für die Rückmeldungen! Es ist tatsächlich der Greifer, verstellt man den Bildstrich, verstärkt sich der Effekt. Ist nicht extrem schlimm, fällt aber auf, v.a. wenn man keinen SW-Film projiziert, wo ein wenig Flimmern das historische Flair unterstreicht, sondern einen modernen, frischen Farbfilm, von dem dann auch ein sauberes und flimmerfreies Bild erwartet wird.
  7. zurück zur Ausgangsfrage: Meine Erfahrung ist, dass der 100D als Diafilm subjektiv dunkler kommt, wenn er "normal" belichtet wird. Ich verwende eine Nikon F6 und habe diese mit einer Digitalkamera Nikon D7000 und mit einer Belichtungsmesser-App verglichen, alle zeigen das Gleiche an, sollte also passen. Das subjektive "dunkler" bezieht sich v.a. auf die Wiedergabe der Schatten. Ich habe den Verdacht, dass die Schatten beim neuen 100D eher absaufen als bei anderen Filmen, zB. dem nicht mehr verfügbaren Agfa Precisa 100, der insgesamt gleichmässiger war. Ist aber nur eine subjektive Vermutung ohne das messtechnisch belegen zu wollen. Meine nächsten 100D werde ich knapp überbelichten, dann schaut es weniger düster auf der Leinwand aus. Ich habe den 100D auch schon ausgiebig in 16 mm verwendet, bei 2 Projekten, insgesamt 20 Rollen mit der Beaulieu 2016. Die Beaulieu habe ich exakt mit der Nikon F6 als abgeglichen, mit Graukarte, mit hinerleuchteter Mattscheibe und mit Realszenen im Freien. Beide zeigen ziemlich genau die gleiche Blende an, wenn die F6 auf 100 ASA und 1/60 s steht und die Beaulieu auf 100 ASA und 24 FPS. Das Ergebnis finde ich im 16 mm Film DEUTLICH besser als die Kleinbild-Dias, natürlich auch wieder subjektiv. Allerdings habe ich die 16 mm Filme allesamt selber in Tetenal entwickelt, die Diafilme im Grosslabor. Bei 16 mm entsteht nicht der Eindruck von "verschattet", der Film hat einen freundlichen Charakter mit leuchtende Farben und für mein Dafürhalten die perfekte Belichtung, auch in Kontrastsituationen, definitiv die 100 ASA. Ich bin wirklich begeistert, wie gut die auf der Leinwand aussehen. Vielleicht ist das aber mein subjektiver Eindruck, denn eigentlich sollte es ja die gleiche Emulsion sein wie beim Diafilm. Könnte es daran liegen, dass man bei Filmaufnahmen eher die Objekte von Interesse in Szene rückt, näher rangeht und daher das Umfeld nicht so stark die Belichtung beeinflußt...?
  8. Sorry Leute, war länger hier im Forum abwesend, hatte alles aus privaten Gründen etwas zurückstellen müssen, und ich bin eigentlich auch erst wieder ab Mitte Juli voll da. Trotzdem würde ich gerne eine Frage zu Projektoren von Bauer, wie den P8 oder P8 Selecton in die Runde geben. Ich beobachte, dass sowohl bei P8 Standard als auf bei P8 Selecton (mit 3-Flügel-Blende) immer die linke obere Ecke des Projektionsbildes flimmert. Der Rest des Bildes erscheint völlig flimmerfrei, besonders bei der 3-flügeligen Variante beim Selecton. Gerade in diesem Bereich ist meistens der Himmel abgebildet, also ein eher heller Bildbereich, und dort tritt das Flimmern dann besonders auffällig in Erscheinung. An der Kamera kanns nicht liegen, denn die Beaulieu 2016 hat einen parallel laufenden Shutter und das Flimmern sieht man auch bei FWU Filmen oder auch ohne Film. Habt ihr das auch bemerkt, ist das etwa ein konstruktives Problem (vielleicht zu kleiner Durchmesser der Umlaufblende...), oder ist das justierbar? Haben andere Fabrikate (Elmo, Eiki, Meopta...) auch dieses flimmernde Eck? Vielen Dank für eure Beiträge zum Erfahrungsaustausch!
  9. Habe leider nur den 2x15 m Tank, geht aber ganz gut. Ich scneide den Film durch ein Perfoloch durch ab, dann lässt er sich meistens verlustfrei koppeln. Die 2. Hälfte klebe ich mit Klebeband an der Glanzseite auf den Kern der oberen Spirale, dann wird alles knickfrei entwickelt.
  10. Auch der 4. Film, entwickelt in der gleichen Suppe, ist gut geworden! Man braucht also nur 1x Tetenal E 6 für 4 Filme a 30 m x 16 mm, das sind pro Film ca. € 16,25 Entwicklungskosten! ich habe den 4. Film, der eigentlich nicht mehr gehen sollte lt. Datenblatt, mit 7 min Erstentwicklung und jeweils 9 min Farbentwickler und Bleichfixierbad verarbeitet. Jetzt sollte die Chemie aber endgültig erschöpft sein. Die 4 Filme habe ich an 4 aufeinanderfolgenden Tagen entwickelt und die Lösungen immer mit Protectan geschützt, auch beim Aufheizen im Temperierbad.
  11. kleine Rezession aus der Praxis zu diesem Filmmaterial: Also ich habe mich in die Praxis gestürzt und mehrere Ektachromes in 16 mm belichtet ( mit Beaulieu 2016) und bereits 3 davon per Hand entwickelt. Ich muss sagen, ich bin rundweg begeistert! Aufnahme: alle Filme liefen butterweich durch die Kamera, ohne Zwischenfälle. Ich habe die Rohfilme im Dunkeln mit je 1 m schwarzen Vorspann und Abspann versehen, um weniger Material beim Rollenwechsel zu verschwenden. Entwicklung: die Filme lassen sich leichter in die Lomo-Spirale einspülen und v.a. herausspulen als die Fomas oder die Wittnerchromes. Nichts hakt, die Ränder scheinen glätter zu sein oder insgesamt schmäler. Ich habe im 2,5 l Tetenal E6-Ansatz entwickelt und davon 1,8 l in Arbeitsflaschen abgefüllt, die ich nach Benutzung mit der Gesamtmenge mische. Bei jedem Film verlängere ich die Entwicklungszeit um 15 s und die Zeiten für Farbentwicklung und BX um jew. 1 min. der E6 Prozess macht mir einen sehr robusten Eindruck und ist weniger kompliziert als Sw Umkehr. den Film wickle ich vor dem Einspulen in die Spirale auf Anfang, dann habe ich die Perfodeite in den Rillen der Spirale und den Drall in der gleichen Richtung wie die Spirale. Für die Temperierung der Flaschen habe ich in einen Gastro-Container aus PP eine Umwälzpumpe eingebaut und 2 in Reihe geschaltete Kaffeemaschinen-Heizungen (das ergibt halbe Leistung), geregelt mit einem Digitalthermostat von Amazon. Für die sehr wichtige Temperierung des Lomo Tanks verwende ich einen GastroTopf mit eingebauter Heizung (bei Metro für € 20), einen Weiteren Digitalthermostat zusammen mit einem Leistungsdimmer. Das Wässern erfolgt mit genau 38 Grad aus einem elektronischen Durchlauferhitzer. So geht es stressfrei in einer guten halben Stunde pro Film. Projektion: die Filme laufen butterweich durch den P8, die Schlaufen bleiben konstant. Die Farbwiedergabe, Schärfe und Korn sind derart phantastisch, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann! warme, leuchtende Farben in allen Pastelltönen mit sehr exakter Hautton-Wiedergabe und voller Durchzeichnung auch bei Gegenlichtaufnahmen. Kommt mir subjektiv viel besser vor als das Diamaterial! Ich hätte es so gut nicht erwartet. Die Kamera hatte ich auf exakt 100ASA justiert uns fast nur die Blendenautomatik der Kamera genutzt. ein gewaltiger Unterschied zum Wittnerchrome mit dem sehr dominanten Korn. es lohnt sich wirklich, mit diesem Material sich großes Kino nach Hause zu holen!
  12. hier habe ich letztes Jahr auch Videos gemacht, die zeigen wie die Filme durch die Kamera laufen (1) Kodak, (2) Foma aus einer Charge ohne Probleme, (3) problematischer Foma 2020-11 https://www.icloud.com/sharedalbum/de-de/#B10GI9HKKRSFsX;F27A17D4-C698-4470-88F4-104D8312549E
  13. ich habe auch noch die Fotos gefunden, die die Perfo-Abweichung dokumentieren, wie die bei Foma genau zustande gekommen ist, kann ich nicht sagen. Jedenfalls ist das die Ursache für den Filmstau in der Kamera. Ich habe einen alten Kodak-Negativfilm daneben ausgelegt, um den Sollzustand der Perforation zu vergleichen und auch die betroffene Charge fotografiert. Beim 40. Perfoloch hat Foma den Kodak schon um 1 Perfobreite "überholt", somit muss es sich also weniger um eine Schrumpfung als vielmehr um eine Dehnung handeln ?
  14. genau. die Agitation mit gezielten Pausen ist bei allen Entwicklungsschritten wesentlich, damit die Kantenschärfe entsteht. Aber bei Bädern mit erheblichem "Festkörperabtrag", wie dem Bleichfix (Kaliumdichromat und Schwefelsäure), da finde ich dass eine laufende Agitation ohne Pausen vorteilhafter ist. Ich konnte keine negativen Einflüsse auf die Kantenschärfe feststellen. Ganz wichtig ist es, nach diesem Bad Film + Arbeitsgeräte sauber zu wässern, damit die Partikel abgespült werden. Sicherheitshalber habe ich die ständige Agitation dann auch für das Klärbad beibehalten, bei der Zweitbelichtung dann aber wieder die traditionellen Standzeiten eingebaut. Damit habe ich mit den Foma-FIlmen gute Erfahrungen gemacht. Für das Timing im Labor gibt es übrigens eine super gratis App für iOS, sie heisst "develop!" Da kann man alle Zeiten einer Entwicklungssequenz eingeben, die dann nacheinander heruntergezählt werden, incl. Agitationsrhythmus.
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