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RexamRathaus

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  1. Keine „wilden“ Vorführer! Wenn nun tatsächlich der Filmvorführerschein entfällt und damit auch alle bisherigen Ausbildungsvorschriften für Filmvorführer sowie die Prüfungsvorschriften, wäre für den Fall, daß nicht an Stelle dieser Regelung eine Neuregelung träte, jedermann befugt, den Beruf eines Filmvorführers auszuüben, und auch jedes Filmtheater wäre befugt, jedermann als Filmvorführer zu beschäftigen. Es ist für jeden verantwortungsbewußten Filmtheaterfachmann unbestritten, alsdann doch die Meinung zu vertreten, daß ein solcher chaotischer Zustand bei der Filmvorführung in den gewerblichen Filmtheatern auf die Dauer nicht tragbar wäre. Einmal wäre nämlich bei den Filmvorführern zu befürchten, daß in der Filmvorführung völlig unerfahrene Personen gewaltige Kopienschäden verursachen würden und außerdem kann man sich vorstellen, daß ein nicht geschulter und ausgebildeter Filmvorführer überhaupt nicht imstande wäre, wie bisher in den gewerblichen Filmtheatern ein Filmprogramm technisch einwandfrei vorzuführen. Filmwoche 1955 Heft 36 😉
  2. PERSPECTA Tonverfahren Die von der Lichttonspur im Lichttongerät erzeugte Tonspannung mit den drei überlagerten Steuerfrequenzen wird nun über einen sog. „Integrator“ zu den drei Hauptverstärkern mit zugehörigen drei Lautsprechergruppen geleitet. Jede dieser drei Steuerfrequenzen steuert über ein entsprechendes Filter im Integrator einen der drei Hauptverstärker in seiner Leistung je nach der Amplitude der Steuerspur von 0 bis zur vollen Leistung. Diese Aussteuerung erfolgt kontinuierlich und vollkommen automatisch durch den Integrator. Dieses Zusatzgerät (siehe Abb., mit geöffneter Schutzhaube) hat die Abmessungen eines normalen Rundfunkempfängers und zerlegt automatisch die Lichttonspur in drei aufeinander abgestimmte Komponenten entsprechend den tonlichen Vorgängen der zugehörigen Filmhandlung. Film-Echo 1954 Heft 30
  3. Was es nicht alles GAB..... Im Düsseldorfer Alhambra - Theater führte die Firma für Kinotechnik Dr. G. Hammann, Düsseldorf, in Verbindung mit der Firma Philips vor mehreren Theaterbesitzern eine Sonderschau mit der sogenannten Tushinsky-Linse, einem Superscope-Projektions-Vorsatz mit automatisch veränderlicher Expansion durch. Dieser Vorsatz — bei jedem modernen Projektor anwendbar — gestattet die Vorführung anamorphotischer Filme in allen Seitenverhältnissem zwischen 1:1 bis 1:2,25 Meter und darüber hinaus. Die Demonstration von Normal-, Breitwand- wie auch Trickfilmen war durchaus gelungen. Selbst bei breitester Projektion veränderte sich die Bildschärfe nicht. Der Superscope-Vorsatz für die Projektion im Filmtheater ergelt durch Verstellen eines Zeigers auf einer Skala automatisch die Umstellung von Normal-Projektion auf Breitwand-Projektion — ohne das Bildfenster irgendwie verändern zu müssen. Damit die Schärfe des Bildes noch gesteigert werden kann, ist der Superscope-Vorsatz mit einem Verstärker ausgerüstet, dessen Wirkungsgrad individuell der jeweiligen Saal-Länge angepaßt ist. Film-Woche 1955 Heft 45
  4. 2 Rechtsmaschinen - 1 Vorführer In Niedersachsen jetzt erlaubt Unter erleichterten Bedingungen ist jetzt in Niedersachsen nach dem Runderlaß des Ministers des Innern v. 5. 4. die Bedienung von zwei Rechtsmaschinen durch einen Vorführer zugelassen. In der nächsten Ausgabe des FE werden wir die entsprechenden Erlasse und Verfügungen veröffentlichen. Film-Echo 1954 Heft 19 😉
  5. ....findet unter diesem Link eine Archivseite von "Internet Archive", auf der man zahlreiche Ausgaben des FILM-ECHO aus den 50er und 60er Jahren ( und auch alte Hefte von FILM-WOCHE aus den 50ern) anklicken kann. https://archive.org/details/cinemamagazinesmisc?page=2&and[]=subject%3A"cinema" Ein wahrer Fundus und seltener Einblick in Kino- und Verleihgeschäft, ud auch in techn. Verfahren dieser Zeit. Wusstet ihr, das man von Superscope 235 auch Normal-Format-Kopien ohne Bildverlust herstellen konnte ??? (Für mich technisch schwer vorstellbar, obwohl es in den ersten Jahren von CinemaScope oft üblich war, das Verleihfirmen einen Film in Scope und Normalformat vermieteten). Einfach eine gewünschte Ausgabe anklicken, der Viewer lädt, und dann in der unteren Zeile einfach die einseitige Darstellung und dann Vollblid wählen, so kann man das Heft bequem lesen. Viel Freude damit (ich hab sie schon).👍
  6. Neben Kalkavan gab es noch eine Firma in Frankfurt, Name leider nicht mehr erinnert. Es wurden meist Sonntagvormittag immer 2 Filme nacheinander gezeigt, die Kopien befanden sich, vorsichtig ausgedrückt, in einen bedauernswerten Zustand. Die Kopien waren ursprünglich aus dem Türkeieinsatz. Aber bei uns zog die Ernemann 8b alles "rücksichtlos" durch. Hätte man die Kopien vorher auf Beschädigungen geprüft, wäre das pro Film durchaus eine Arbeit über 2-3 Stunden gewesen. Der Saal mußte nach der Vorstellung intensiv durchgelüftet werden.... Es gab auch Filme aus anderen "Gastarbeiter-Herkunftsländern".
  7. Bis in die 80er war ab 6 12 16 18 die übliche Freigabe, danach wurde es komplizierter.
  8. Ich würde es mal hier versuchen: https://www.betafilm.com/distribution Nachfolgefirma der Kirch Media, Geschäftsführer Jan Mojto oder hier: https://www.degeto.de/film/der-kleine-lord-2/
  9. Ich kann da nur zu einem Aspekt etwas beisteuern: United Artists wurde ja von MGM übernommen. Auf VHS Cassetten und DVD/Bluray gab/gibt es häufig zunächst den MGM Löwen, danach das UA Logo aus den 80ern.
  10. Also wir(ich) haben im beschaulichen Kamp-Lintfort in den 70ern sowohl Erdbeben, als auch Achterbahn, Midway und den ersten Kampfstern Galactica in Sensorround gespielt, und zwar jeweils in der 2. Welle. Warum diese Filme damals überhaupt nicht im viel größeren Moers liefen? Auch nicht der weiße Hai? Tja, das war ein Glücksfall für und, und lag im Thema „Wer darf Filme spielen?“ , das der Konkurrenz Situation der Schauburg Karlsruhe/Olympic Riech ( Verleihblockade gegen Herrn Fricker) sehr nahe kam, mit dem Unterschied, das die Düsseldorfer Filialleiterin der CIC , die verehrte Karola Werners , sich von den Wirges-Betrieben in Moers nicht diktieren ließ, wann sie welche Filme wohin vermieten dürfe...
  11. RexamRathaus

    Teppich

    https://www.trf-foersterling.com/ 🤪😎
  12. Per Zufall gestern auf YOUTUBE gefunden: CINEMIRACLE SHOWPLACES - Extended Version Sehr schönes Video mit Zeitungsanzeigen der Roadshow-Städte in USA und Europa zum Einsatz von WINDJAMMER, Infos und Fotos mancher waren FilmPALÄSTE, und zum Schluss einer kleinen Überraschung mit 2 der 3 "Windjammer-Boys" in Down Under....😀 https://www.youtube.com/watch?v=AfpNZJKTDZY ...und es gibt ein paar Überraschungen, WO der Film in welchen Häusern lief....
  13. RexamRathaus

    Bahnhofskino

    "Überlagerte Filme".. von PW waren Softsex- und Actionfilme, die ich (nach dem Weggang von Herrn Fischer/UFA-Autokinoabteilung hatte ich für die UFA für ein knappes Jahr die Dispo für die AKs gemacht, bevor die AKs dann komplett an die Firma W.H.JAHN DRIVE IN verkauft wurden, die schon bis dahin die Trödel- und Automärkte betrieben hatte) in der Spätschiene der AKs terminiert habe, zu sehr günstigen Konditionen = Fespreise von 100-200 DM. Ansonsten hatte PW einen guten Kontakt zu Gerd Peterka/Frankfurt, der ihm auch mal den einen oder anderen Termin gab. PW war auch der letzte Betreiber des Frankfurter AKIs. Peter Werner R.I.P. wurde übrigens einige Jahre später wegen einer Auseinandersetzung mit einem Nachbarn (wegen seines geliebten Boxers) erschossen.... Die Bezeichnung "freundlicher Windhund" für Peter trifft es ganz gut.
  14. RexamRathaus

    Bahnhofskino

    Diese "Praxis" , also die Übernahme von Auswertungsrechten und auch Kopien-und Werbematerial zur Zweitauswertung gab es bei vielen, kleineren Verleihern (auch bei mir). Meist wurde der Titel aber nicht geändert. P.H. Knipp Film hat teilweise größere Pakete an Filmen (z.B. von Warner-Columbia) übernommen, und erneut ausgewertet. Zu nennen wären da aber auch die Firmen Ring-Film/Carlo Schmidt , Pilot , Peiper/Alemannia , Müller und andere... Ein "besonderer" Fall, was die "Ware" (auch) für Bahnhofskinos betraf, war Peter Werner (R.I.P ) Filmvertrieb in Oberursel, der Softsex- und Actionfilme teilweise mehrfach umtitelte, und mit geändertem Werbematerial ( Plakat- und Fotoaufkleber, Austausch des Titels im Kopienmaterial durch Klammerteile) weiter auswertete, was manchmal schon sehr "abenteuerliche" Formen annahm.
  15. RexamRathaus

    Bahnhofskino

    Spielt da diese Uschi K. aus Berlin die Hauptrolle, die „Freundin“ von H.R. ???🤪🤪🤪
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