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FilmCurlCom

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Alle erstellten Inhalte von FilmCurlCom

  1. FilmCurlCom

    Der E100D kommt wieder :)

    Gestern hab ich neben einem Fuji Provia 100F als Gegentest auch meinen ersten E100D (beides 35mm Diafilm) entwickelt. Hier ein paar Beispiele mit dem Ektachrome. Was mir beim E100D positiv auffiel: Der E100D hat warme, bunte Farben, ähnlich zum Kodak Ektar 100, der mein Lieblingsfotofilm inzwischen ist. Nach dem Trocknen ist der Film perfekt flach, ebenso wie der Ektar, einfach wunderbar wie Kodak das schafft! Scannen klappt super gut. Der Fuji im Vergleich dazu hatte sich ziemlich gebogen, das Einspannen in die Diarahmen war mühsamer als beim Kodak. Die Fuji Dias wurde aber auch sehr schön, weil man bis zu 120s Langzeitbelichtungen ohne Farbkipp schafft, hab ich das gleich mitgetestet. In der Projektion sind beide Filme wirklich toll, die Scans im Vergleich dazu totaler Mist, projeziert wirken die Bilder viel intensiver auf einen! Mein erstes Fazit: Der E100D ist hübsch bunt und verstärkt Farben ähnlich zum Ektar, Aufnahmen bei schönem Licht wirken toll. Aufnahmen bei schlechterem Wetter haben mich aber nicht so überzeugt. Der Provia 100F hat sehr realistische Farben und funktioniert zudem extrem gut auch im Innenraum selbst bei sehr langen Belichtungszeiten und auch bei Schlechtwetter wirklich toll.
  2. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Vielleicht hat jemand von euch Erfahrungen dazu, zum Schluß dann auch der Grund, wieso ich das hier unter Schmalfilm poste: Ich habe gelesen, dass man Bilder auch ohne Entwickler sichtbar machen kann, wenn man sie so extrem lange belichtet, dass die latenten Bilder zu sichtbaren Größen heranwachsen. Stichwort "Printing-out vs. Developing-out". Dazu hab ich ein paar Frage, deren Antworten ich bisher noch nicht klar finden konnte: 1.) a.) Kann ich nun z.B. einen aktuellen 120er Film in meine Mittelformatkamera einlegen, sie fest wo montieren, den Verschluss für Stunden (Tage?) aufgeklemmt lassen und bekomme ich so früher oder später ein sichtbares Negativ? 1.) b.) Was muss dann bezüglich fixieren geschehen? Bade ich den Film direkt im Fixierer und betrachte ihn dann erst? Verwende ich keinen Fixierer und halte den Film möglichst von Licht fern? Dann wird aber der Scan doch ein Problem? Wenn so etwas klappt, dann könnte ich dasselbe auch mit Schmalfilm machen, laaaaangsam, Bild für Bild belichten, wie Stop-Motion Animation z.B. Das wäre doch ein Experiment... und läuft fast von alleine ab, z.B. einmal pro Stunde, oder Tag, die Kamera ein klein bisschen schwenken und ein neues Einzelbild zu belichten beginnen... Und weil sicher jemand fragt "wozu das Ganze?" - reine Neugier, auf andere Art zu Bildern zu kommen! 😀
  3. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Klar, nur ich seh es überall dann so, unabhängig vom Hintergrund. Und wenn ich dann etwas länger es in das Geschirrspülmittel lege, ist dieser Effekt weg.
  4. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Die Filme, wo ich das sehe, sind aber alle panchromatisch. Habe neue interessante Erkenntnisse gemacht mit einem weiteren Film: Direkt nach der Belichtung hab ich ein Negativ, das man nur auf der Emulsionseite sehen kann, die Trägerseite ist dunkel, der Film ziemlich undurchsichtig. Wenn ich nun aufhöre, dann bleibt es so, kann aber kaum gescannt werden. Je nach Dosierung des Geschirrwaschmittels und der Temperatur kippt es dann nach x Sekunden/Minuten. Nun hab ich ein Positiv auf der Emulsionseite, der Träger ist nach wie vor dunkel, der Film fast ganz undurchsichtig. Wenn ich nun aufhöre, bleibt das Bild auch so und ist ebenfalls kaum zu scannen. Was danach passiert hängt vom Filmtyp ab: Wenn ich den Film noch länger im Bad lasse kippt er erneut, man sieht wieder ein Negativ, nun aber auf beiden Seiten weil der Träger etwas durchsichtiger wird. ODER das Bild verschwindet total und ist für immer weg. Wenn ich den Film mittels Salzlösung versuche zu fixieren dann wird der Film nach 12-24h je nach Dosierung recht gut transparent. Er ist ein Negativ oder Positiv, abhängig von obigen Schritten und kann gut gescannt werden. Für jene Filme, die Positiv und Negativ sein können bleicht das Salz aber mehr als es fixiert oder bleibt irgendwie aktiv (zu wenig gewässert?) denn einen Tag später ist das Bild dann plötzlich total futsch. Für Filme, die nur Negative bleiben, fixiert das Salz mittelmäßig gut, starkes Licht schwärzt immer noch etwas nach, schwaches Licht macht aber nichts mehr. Und am faszinierensten: Wenn ich es sehr genau zeitlich abstimme kann ich einen Filmstreifen erzeugen, der Positiv und Negativ zugleich ist. Je nachdem, ob man auf Träger oder Emulsion blickt ist das Bild so oder so.
  5. FilmCurlCom

    Thank you Kodak

    Da haben wir hier Österreich zumindest eine Aktion, wo alte Mobiltelefone gespendet werden können, die dann wiederverwendet werden, find ich nicht schlecht, die Idee.
  6. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Aber warum sollte Solarisation nach dem Spülwasserbad enstehen? Ergibt es nicht mehr Sinn, dass das Bad eine Schicht auflöst, das Negativ nun mit spiegelndem schwarzen Hintergrund in Kontakt kommt und positiv erscheint?
  7. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Mit einem Film von gestern kann ich plötzlich magisch Direktpositive produzieren, wiederum ohne Entwickler oder Nachbelichtung / Umkehrentwickung usw. Aber ich habe schon eine Vermutung was los ist... Gestern neuen Film ausprobiert, von einem Positiv darauf kontaktkopiert, ergibt wunderbares Negativ. Zum Lösen etwaiger Schichten im Film wieder in mein Geschirrspülmittel-Wasser eingelegt und kurz weggegangen. Nacher das Negativ angeschaut, irgendwas ist da anders, da passt was nicht... Moment mal! Der Blumentopf ist weiß, so wie in echt, der Hintegrund ist dunkel, wie in echt, das ist ja plötzlich ein Positiv! Erst einmal total verwirrt gewesen, habe doch von einem Positiv weg kontaktkopiert, doch dann fallen mir Tintypes / Ferrotypie ein. Ich glaube es passiert duch den Dunkelfeldeffekt: Dieser Film hat eine hartnäckige dunklere Schicht, die sich im Geschirrspülmittel-Wasser nicht löst (ist aber kein Remjet!). Mein Negativ ist unterbelichtet, vor dem dunklen Hintergrund und dann sagt Wikipedia: "Aufgrund des Dunkelfeldprinzips erscheint ein unterbelichtetes Negativ vor einem dunklen Hintergrund als Positiv." Das wäre eine elegante Erklärung, ist aber trotzdem total faszinierend. Ohne Geschirrspülmittel-Wasser bleibt es ein Negativ, nach einer Minute drin wird es fast unsichtbar, dann kippt es rüber zum Positiv, man kann zuschauen. Lass ich es noch länger drin wird das Bild immer schwächer.
  8. FilmCurlCom

    Der E100D kommt wieder :)

    Wunderbar, so soll's sein! Übrigens, weil die Frage mal aufkam, Ochoypico in Madrid ist super! Die haben mir vor kurzem 16mm gescannt, tolle Qualität, sehr nette, bemühte Leute und keinen mühsamen Zoll, wie bei Gamma Ray Digital in Boston (was bisher meine erste Wahl war).
  9. FilmCurlCom

    Der E100D kommt wieder :)

    Ich warte ja noch immer auf eure ersten tollen Ergebnisse mit dem Film. Bisher gibt's hier nur Diskussionen zum Preis und die ständig neu aufbrechende Diskussion Film vs. Digital, nichts wirklich dazu, ob der Film denn nun wunderschöne Bilder macht... Sobald es hier bei mir mal nicht mehr ständig regnet kann ich zumindest den E100D Diafilm fertig schießen und euch Ergebnisse zeigen. Erste Ergebnisse von mehreren Leuten, die den Film schon haben, das fände ich viel interessanter.
  10. FilmCurlCom

    Filme analog schneiden oder eher hybrid ?

    Sehr, sehr schön! Und weil das noch nicht angesprochen wurde, nutzt ihr beim Schnitt wohl Baumwollhandschuhe oder ähnliches gegen Fingerabdrücke? Ich habe c.a. 10 Paar zuhause und wasche die immer wieder durch und greife meine Filme aus Prinzip nie mit den Händen direkt an. Nur vor ein paar Tagen bei meinen "Printing-Out" Experiment, weil es nur ein schneller Test war, nutzte ich keinen Handschuh und hatte prompt einen Daumenabdruck im Bild. Wirkte aber sogar ganz toll, da er dort im Bild irgendwie hinpasste ;)
  11. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Hier z.B. die blaue Aufnahme, sozusagen "RAW" bevor ich den Kontrast anhebe und dann mit grün und rot verknüpfe.
  12. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Schaff ich eh nicht, denke nicht, dass das überhaupt irgendwie machbar wäre, das hier ist ja Trichromie 😉 Drei Mal je 18 Minuten, erst roten, dann grünen, dann blauen Filter vor der Linse, dann überlagern. Aber mittels Kornrasterfilmen müsste es doch klappen, siehe "Autochromes"?
  13. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Ist aber sehrwohl panchromatisch, schau dir mal mein Bild hier an! 😀 PS: Die Streifen kommen entweder vom "Vorscan", der linienweise schon das unfixierte Negativ vorbelichtet, oder sind eine Form von Rauschen, weil das Bild ja recht dünn ist und verstärkt werden muss. Sobald ich den schnelleren Film hier hab (morgen) wird das auch besser werden. Nichtsdestotrotz sehr ihr hier mein erstes FARBFOTO, wiederum ohne jegliche Entwicklung erzeugt!
  14. FilmCurlCom

    Haltbarkeit von Negativfilm

    ntphotoworks hat es auf Ebay zu einem irre Preis, Bellini hat es mir direkt verkauft, vor ein paar Wochen. Musst aber direkt anschreiben und dann Druck machen, die sind ein wenig chaotisch unterwegs und wenn du nicht nachfragst dann vergessen sie dich einfach. Wer sich aber anstrengt und dahinter ist wird mit einem deutlich besseren Preis belohnt (42€ für die Chemie, dann kommen deine Versandkosten hinzu und die Steuer). War bei mir z.B. unterm Strich 30€ billiger als bei ntphotoworks und ars-imago (was auch manche empehlen) konnte mir (noch) gar nichts sagen.
  15. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Hab eine sehr starke LED-basierende Leuchte, die sich gut fürs Kontaktkopieren eignet, aber binnen 1-2 Stunden sich durch 6 AA Batterien frisst, das ist untragbar. Drum hab ich mir einen Adapter gebastelt und kann sie nun direkt ans Netz anschließen, keine Batterien sind mehr nötig. Damit kann ich binnen 2 Minuten andre (entwickelte) Negative auf den Superpan (ohne Entwickeln) kontaktkopieren, klappt sehr gut. Nicht-entwickelter Superpan auf noch so einen Superpan klappt allerdings gar nicht, obwohl scannen schon funktioniert, da blockiert wohl eine Schicht dieses verwendete Licht!? Vor zwei Tagen habe ich zum ersten Mal erfolgreich eine Person fotografiert, normalerweise eignen sich 18min / 36min / ... Belichtungszeiten dafür ja nicht. Hier waren's 4.5 Minuten, trotzdem war es schwer so lange stillzuhalten, aber es hat geklappt. Und dann gestern spät am Abend gelang mir ein großer Durchbruch... mehr dazu später heute, samt Beispielfoto
  16. FilmCurlCom

    Haltbarkeit von Negativfilm

    Wieso für ECN-2 Film nicht gleich korrekte ECN-2 Chemie dank des 3 Liter Kit von Bellini, anstatt C-41/RA4 und all die andren Approximationen? Wird nie so gut wie mit richtiger ECN-2 Chemie, weiß ich aus eigener Erfahrung, hab ich alles schon sehr oft durchprobiert.
  17. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Ja, hab ich auch schon mal gemacht, geht ganz gut. Werd ich auch zum Kontaktkopieren verwenden bald wieder, um ein “Direktpositiv“ zu erhalten.
  18. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Nun ein paar Updates, durch meine neue Erfahrungen der letzten zwei Tage: Unterschiedliche Filme verhalten sich sehr verschieden, auch wenn sie dieselbe ISO Empfindlichkeit haben und vom selben Typ (S/W) sind, Superpan ist Super! Ich bin nun auf 35mm umgestiegen, zwangsläufig, da ich keinen 120er in S/W mehr zuhause habe und mein Nachschub noch immer nicht ankam Farbnegativ klappt ansich auch, aber langsamer und behält Schichten, durch die man nicht scannen kann Ich hatte Sorge, dass die 35mm Version des Superpans viel körniger als der 6x6cm wäre, ist aber ziemlich gleich, dank anderer Belichtungsart In 35mm kann ich nun mit einem f1.7 Objektiv ca. 3 Blenden mehr Licht als mit der Lubitel einfangen, alles wird viel schneller Dort, wo ich normalerweise Film trockne, kommt natürlich Licht hin. Nun hab ich einen Trockenbereich im Dunklen gebastelt (Film ist ja nicht fixiert!) Diese Haloschicht am Superpan verhindert das Scannen, ich kann gegen ein Licht selbst etwas sehen, im Scanner wird das Bild aber schwarz Mit einer Spülmittel-Wassermischung kann ich die Schicht fast komplett ohne Agitation oder abstreifen entfernen -> weniger Kratzergefahr und weniger Aufwand Das klappt auch mit längeren Streifen von Film erstaunlich gut! Ich arbeite bereits an einer "vorentfernten" Version, dann kommt man "im Feld" ganz ohne Flüssigkeiten aus!! Heute habe ich eine Belichtungsreihe über 7 Blenden erstellt, hängt gerade zum Trocknen Das wird mir dann endlich "wissenschaftlicher" die Idealbelichtungszeit sagen, also bei ISO 200 normal gemessen + x Blenden für meinen Prozess
  19. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Das klingt auch super interessant! Hast du die Ergebnisse denn noch wo? Das ist eines der Dinge, die ich an Film so liebe: All die Möglichkeiten, experimentell etwas zu schaffen und die Spannung dahinter, ob was dabei rauskommt.
  20. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Haha, dann bin ich aber mal gespannt, was passiert, wenn ich das so probiere. Trotz all dem ist aber sowieso das Entwickler-freie produzieren eines Bildes mein Hauptaugenmerk momentan, nicht das Fixieren. Solang ich das Bild dann einmal kurz scannen und herzeigen kann ist es mir (momentan) eigentlich egal, dass das Bild nicht fixiert ist und dahinschwindet. Heute konnte ich z.B. ein Bild 8 min belichten, abwaschen, kurz im Warmen aufhängen und dann schon scannen. In grad mal 30 min vom Auslösen bis zum gescannten Positiv hatte ich ein Bild, ein neuer Rekord, verglichen zu meiner nomalen Entwicklung. Es macht total Spaß, alles einfach so mit den Händen anzugreifen, keine Schutzhandschuhe, Schutzbrille usw, was bei normaler Chemie immer nötig ist, nur Film, Wasser, fertig. Dann hab ich mir auch was gebastelt, um statt einer ganzen 120er Rolle einzelne Bilder in die Kamera montieren zu können, hat was von einer Plattenkamera nun auf diese Weise.
  21. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Schaut mal hier, falls das etwas erklärt, "warum man mit reinem Kochsalz fixieren kann": Quelle: http://www.hobbyphoto-forum.de/t12185f2-Fixage-mit-NaCl-1.html Außerdem war scheinbar auch meine Dosierung viel zu gering nicht nur die Zeit zu kurz (was mir bewusst war).
  22. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Oh, interessant. Wikipedia sagt: Ammoniumthiosulfat wird als Schnellfixiersalz (ähnlich wie Natriumthiosulfat) zur Herstellung von Fixierbädern in der Filmtechnik, Phototechnik und Röntgentechnik[1] sowie als Düngemittel[5] verwendet. Aber dann sind wir ja nahe an "normalem" Fixierer dran, oder?
  23. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Ich kann nur nachlesen, was andere sagen, nachdem ich leider kein Chemiker bin, aber wenn man googled findet man sehr wohl Berichte zu erfolgreichen Aktionen nur mit Salz. Manche behaupten 48h für hartnäckige Emulsionen und 24h fur "normale", andere sagen eben, dass nach 1-3 Stunden alles schon fertig sein soll. Sofern man diesen Berichten glauben kann (und wieso sollten die lügen, was hätten die davon?) ist es sehr wohl machbar, solange man sich die Zeit dafür nimmt. Mein erster Versuch hat nicht geklappt, war aber 1.) (absichtlich zum Testen) viel zu kurz und 2.) der erste Versuch, selten klappt was auf Anhieb 😉
  24. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Challenge accepted, ich nehm mir mal ein paar Wochen frei 🤣 Mit deutlich schnellerem Film und sonnigerer Umgebung würde ich theoretisch auf 30s Belichtung runter kommen, nur ist der Film bisher noch nicht angekommen und es regnet ständig... Ja, mit "Bleichen" wirst du wohl recht haben, so hat's auch auf mich gewirkt.
  25. FilmCurlCom

    Printing-out vs. Developing-out Experiment

    Danke 😀, klar werd ich machen! Find ich auch super, und mir fallen ständig neue Ideen dazu ein. Ich mach übrigens auch gut regel- und wiederholbare Tests bezüglich des Fixierens, mittels Teststreifen im Scanner, die ich nur teilweise mit schwarzem Backingpaper abdecke, teils freiliegend lasse und dann n Scans drüber fahre. So seh ich recht gut, um wie viel sich der Film schwärzt, sowohl mit dem Auge, als auch mit den n resultierenden Scans. Gestrige Fixierversuche mit Salz zeigten schon nach 1.5 Stunden, dass der Film deutlich sich verändert, er wird viel durchsichtiger und ist in der Farbe näher an dem, was korrekte Entwicklung machen würde. Das ist die gute Nachricht, die zwei schlechten sind, dass es die Bilder auch ziemlich angriff, die werden SEHR dünn und auch dass im Scannertest sich bereits beim ersten Scan Schwärzungen zeigten, aber mir kommt vor weniger als bisher. Nun könnte ich viel länger als 1.5h "fixieren", nur nachdem es die Bilder scheinbar "mitverwandelt" bin ich mir da nicht so sicher. Als nächstes spiele ich also mit Temperatur vs. Zeit vs. Salzdosierung.
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