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Master and Commander

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wahrscheinlich hat man den balken einkopiert, damit sich im fernen good ol' germany tagelang die "experten" darüber "streiten" können.

 

möchte an dieser stelle mein lieblingszitat von william goldman (drehbuchautor von butch cassidy, marathon man, misery uvm.) anbringen, dass nicht nur für hollywood, sondern auch für diesen thread bedeutung hat:

 

"NOBODY KNOWS ANYTHING"

 

hiermit verabschiede ich mich aus der MASTER & COMMANDER BALKEN DISKUSSION. Wie schon magentacine schrieb ... wir werden es nicht klären können!!

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und wieder keiner fragt die, dies eigentlich wissen müssten, weil se im kopierwerk zugange sind, aber bitte, mir hat ja keiner zugehört....

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Die Argumentation verstehe ich nicht.

Wenn ein Aufnahmefehler vorliegt und sowieso digitale Bearbeitung stattfindet, warum sollte es dann zu teuer sein, das (theoretisch) vignettierte Bild ein wenig herauszuvergrößern oder zu repositionieren? Ich glaube, bei dem bereits erwähnten Galapagos-Schwenk war auch ein Balken sichtbar, und das war 100%ig ein Composite mit in die Bucht hineingesetztem Segelschiff.

Da erscheint mir ein Fehler bei der Ausbelichtung doch wahrscheinlicher.

Verstehe Dich auch nicht. "Fehler bei der Ausbelichtung" (Du meinst beim Einscannen?): abwegig. Eindeutig Aufnahmefehler, da JEDE Szene des Films massiv wechselnde Bildstrichpositionierungen aufweist, d.h. je Einstellungswechsel. Grundsätzlich: vier verschiedene Bildzentrierungen fielen mir auf, d.h. mit mehreren Kameras und "hard matting" gedreht, wie @TK-Chris und @Preston Sturges auf Anhieb konstatierten.

Der "Galapagos-Schwenk" hatte nichts Auffälliges (ausgenommen die crémefarbene Landschaftsanimation), das war eine der wenigen Einstellungen, die die ganze Leinwandfläche komplett ausfüllten. Die wirklich störenden Bildstrichwechsel kommen ausschließlich von Aufnahmen VOR der Nachbearbeitung, die in der Nachbearbeitung auf konventionellem Kopierwerkswege (optischer Printer) sich leicht hätten korrigieren lassen. Gleich die ersten Halbnahaufnahmen auf dem Schiff sowie die Innenaufnahmen in der Kajüte sind dafür selbstredend.

Mit CGI (Computer Generated Images) hat das alles nichts zu tun (vielleicht bei anderen Filmen wie "Jurassic Park", wo das Format zw. 1.85 und 1.66 schwankt. Nur waren das sphärische Kopien!).

 

[ich sah den Film heute nochmals (in wachem Zustand). :idea:]

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Hallo,

also, ich kann solche Störungen nicht sehen. Nur eine Idee: Das 1:2,39 Format ist doch etwas kleiner auf dem Film als das 1:2,35 Format. Meines Wissens ist das Filmbild minimal schmaler und in der Höhe etwas kleiner als das 1:2,35 Format. Was passiert nun wenn ein Film in diesem Format auf den Markt kommt. Dann müssten ja alle die noch ein exakt eingerichtetes 2,35 Format haben diese Probleme haben. Wenn dem so ist handelt es sich auch nicht mehr um einen Fehler ;-)

Leider kenne ich die genauen Abmessungen des 2,39 Formates sowie den Grund für die Einführung nicht.

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Auch das ist ein Irrtum, da grundsätzlich immer für den gesamten Film die Entscheidung getroffen wird, die Herstellung des Intermediate-Positivs mit herkömmlichem Scope-Bildstrich (2.35 : 1) oder neuerdings auf Wunsch der Amerikaner leicht verstärkt (mit 2.39 : 1) einzukopieren (von nicht normgerechten Kopierwerksarbeiten in gewissen "Buden" einmal abgesehen). Dafür wird auf ein und demselben optischen Printer die entsprechende Maskierung gewählt, die dann für alle Szenen, d.h. für alle Filmakte, also den gesamten Film, zur Anwendung kommt.

Theoretisch hättest Du recht, daß ein exakt auf 2.35 : 1 maskierter Projektor dann bei Einsatz einer Kopie mit 2.39 : 1 Bildstrich minimal einen Rand auf die Leinwand würfe.

Bei dem hier diskutierten Film "M & C" jedoch erwähnte ich, daß gerade der anfangs von einem anderen Forumsteilnehmer exemplifizierte "Galapagos"-Schwenk (und außer ihm viele andere Szenen) in der von mir gesichteten Projektion nicht den mindesten Rand sichtbar werden ließen. Ohne die genaue Kaschierung des von mir besuchten Kinos jemals nachgemessen zu haben, fielen mir heute allein 4 verschiedene Bildstrichpositionierungen mit geringem bis EXTREM großem Rand - und mitten in Einstellungswechseln - auf. Somit kann angenommen werden, daß dieses Kino eine recht akkurate Scope-Projektion besitzt, weshalb ich es auch auswählte für diese Zweitsichtung.

Sofern Du also gar nichts erkannt haben willst, würde ich gerne mal wissen, welche Bildmaskenhöhe Euer Projektor besitzt? Bei 18.2 mm muß in jedem Falle das beschriebene Szenario identisch sein.

(P.S.: Der 2.39 : 1 Bildstrich wird übrigens primär deswegen gewählt, um bei tatsächlich in Scope, also anamorphotisch aufgenommenen Filmen die "Blitzer" an den Einstellungswechseln [Negativklebestelle] unsichtbarer zu machen. Bei "M & C" haben wir nun ein Super-35-Format bei der Aufnahme: hier ist der verstärkte Bildstrich von 2.39 : 1 bei der Kinokopie in jeder Hinsicht überflüssig, da ohnehin keine Negativblitzer sichtbar wären. Vielleicht ist dies eine irrige Prämisse bei Dir, die hier nicht die wirklich gravierenden Aufnahme-/Kopierfehler erklärt!])

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Eindeutig Aufnahmefehler, da JEDE Szene des Films massiv wechselnde Bildstrichpositionierungen aufweist, d.h. je Einstellungswechsel. Grundsätzlich: vier verschiedene Bildzentrierungen fielen mir auf, d.h. mit mehreren Kameras und "hard matting" gedreht

 

Das ist interessant, da hat Dein Kino weniger kaschiert, ich habe nur einen Typ von Abweichung gesehen. Aber "M&C" gleich zweimal anzuschauen, das nenne ich echten Forscherdrang! :)

 

TK-Chris, jetzt bin ich aber neugierig: Was ist Deine Erklärung?

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also normalerweise wird bei Super 35 NIE mit hard matting gedreht, sondern immer schön "open gate" na ja, außer man gedenkt in "Super-35 -Perf" zu pfuschen (sorry, aber das ist kein drehen mehr) naja, hier gibts aufm negativ ein verhältniss von 1:1,78, dass dann wiederum mit dem DI (digital intermediate) wie es bei diesem film geschehen ist, auf 1:2,35 herausvergrößert wird (das reinste pxelwerfen) na ja, und da kanns dann schon mal, durch fehler beim rendern, und/oder ausbelichten der einzelnen szenen auf VERSCHIEDENEN laserbelichtern, die nicht alle sooo exakt im bildabstand zur perfo sind (zumindest, alles, bei dem nicht arri draufsteht), da kanns eben schon mal vorkommen, dass man, bei exakt ausgefeilter 2.35 maske, eben dieses auf 2.39 getrimmte bild auffällt, weil sich die amis sagen "sieht man eh nicht"

 

also mit der deutschen gründlichkeit, die ja in manchen kopierwerken noch angewendet wird, wird man solche fehler wohl in D selten finden

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Sowas hatte ich vermutet, zumal viele Belichter-Firmen das 2.35-Format gar nicht als Standardformat anbieten, und wie wir durch Murphy wissen, geht irgendwann alles schief, was schiefgehen kann... :shock:

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Ich bin ein Wurm, ein Nichts......ich weiß, das ich nichts weiß......

 

Jetzt mal im Ernst: Diese Diskussion finde ich hochinteressant, zumal auch ich den Film gesehen habe und mich den Äußerungen über Körnigkeit etc anschließen kann. (Aus dem Kino gegangen mit der Frage: Wie kommen solche Macken zustande?)

Ich ziehe meinen Hut vor euch: cinerama, magentacine, preston sturges, TK-Chris

@ TK-Chris: kannst du diesen Vorgang für einen Laien noch etwas detailierter beschreiben?

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hi thomas und die anderen *g*

 

ich werd bei gelegenheit mal eine garfik in die gallerie stellen, aud der alles "laienfreundlich" erklärt wird, dauert aber noch bis morgen oder so :)

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