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Reinigung von einem Schneider-Kreuznach Weitwinkelvorsatz Superwide Lens Aspheric III


Empfohlene BeitrÀge

Geschrieben

Hallo,

 

hab fĂŒr meine Beaulieu 4008 ZM II einen Schneider-Kreuznach Weitwinkelvorsatz Superwide Lens Aspheric III bekommen der fast in Fabrikneuem Zustand vor mir liegt. Die Linse ist ja soviel ich weiss aus Kunststoff und ĂŒber die Jahre ist sie nicht mehr ganz sauber. Zwar nicht sehr verdreckt aber ich wĂŒrde sie gerne reinigen. Bei vergĂŒtetem Glas da kennt man ja die gĂ€ngigen Methoden. Ist bei der Kunststofflinse was zu beachten? NatĂŒrlich ist es selbstverstĂ€ndlich das vorher der Staub und grĂ€bere Dreck mit ienme sauberen weichen Pinsel und dem Druckluftbalasebalg zu entfernen sind.

 

Gruß

 

Marwan

Geschrieben

Hallo Marwan,

 

Ich wĂŒrde mich doch sehr wundern, wenn dieser Vorsatz aus Kunststoff wĂ€re...

 

Ich habe das sehr Àhnliche Pendant zu diesem Vorsatz, den Canon Vorsatz (C67), der ist garantiert aus richtigem Glas...

 

Rudolf

Geschrieben
Wittner bestĂ€tigt: "Polycarbonat, asphĂ€risch geschliffen und poliert". Vermutlich eine Gewichts- und Kostenentscheidung. Funktioniert aber trotzdem sehr gut und fĂ€llt im Ergebnis nicht irgendwie als schlecht auf. (Nur Staubfrei sollte man sie haben. Und nicht (wie mir einst in Schweden gelungen) versehentlich eine MĂŒcke zwischen UWL und Objektivfrontlinse einschliessen. Denn die wird erstaunlich scharf!
Geschrieben

Guten Abend zusammen !

 

Diese Versionen waren tatsÀchlich aus Kunststoff und liefern beste Ergebnisse. Die meisten dieser Linsen haben Putzkratzer, die sich nicht aufs Bild auswirken, nur bei Gegenlicht muss man da etwas aufpassen.

Die neuen Versionen haben eine Fassung aus Metall, Deine dĂŒrfte noch aus Kunststoff sein, wogegen aber nichts einzuwenden ist, wenn's funktioniert.

 

Ich wĂŒrde die Linse mit einem Luftpinsel grĂŒndlich entstauben und ggf. noch mit einem Mikrofasertuch vorsichtig abwischen. Kein Druck ausĂŒben, das Linsematerial verkratzt wie oben erwĂ€hnt sehr leicht. Weiterhin die Empfehlung von Friedemann beachten ;-)

Geschrieben

Hallo,

 

Ich wĂŒrde es der einfachheit halber mal mit lauwarmem Wasser und etwas SpĂŒli probieren, ist chemisch nicht sonderlich aggressiv...

 

Rudolf

 

Hallo,

hÀtte ich genauso gemacht und zwar mit "Neutralseife" in Pastenform. Gibts in kleinen Eimerchen im Supermarkt. Das von nicht wenigen so geliebte Mikrofasertuch kommt bei mir an keine Linse, schon gar nicht an Polycarbonat.

Aaton

Geschrieben

Hallo Aaton,

 

Dann lag ich mit meiner Idee, einfaches Wasser mit einem geeigneten (harmlosen...) Zusatz zum reinigen zu benutzen doch nicht ganz verkehrt...

 

Mir sind nĂ€mlich alle irgendwie ĂŒberspeziellen und garantiert nicht in einem Haushalt zu findenden Mittelchen suspekt. Extra fĂŒr eine Linse ein solches Spezialmittel zu kaufen, das dann nach dem putzen der Linse jahrelang irgendwo im Schrank rumsteht und schlussendlich unbdarft in die Tonne geschmissen wird, kann ja auch nicht die Lösung sein, wenn man nur ein klein wenig an die Umwelt und seine Geldbörse denkt...

 

Rudolf

Geschrieben

Hallo Aaton,

 

Dann lag ich mit meiner Idee, einfaches Wasser mit einem geeigneten (harmlosen...) Zusatz zum reinigen zu benutzen doch nicht ganz verkehrt...

 

Mir sind nĂ€mlich alle irgendwie ĂŒberspeziellen und garantiert nicht in einem Haushalt zu findenden Mittelchen suspekt. Extra fĂŒr eine Linse ein solches Spezialmittel zu kaufen, das dann nach dem putzen der Linse jahrelang irgendwo im Schrank rumsteht und schlussendlich unbdarft in die Tonne geschmissen wird, kann ja auch nicht die Lösung sein, wenn man nur ein klein wenig an die Umwelt und seine Geldbörse denkt...

 

Rudolf

 

Hallo Rudolf,

mir gings primÀr um die Optik: Mit der Webo mit dem Angenieux Zoom kam ein Serienfilter "Skylight". Die Dinger hab ich noch nie angewendet aber davon mal abgesehen - das Ding war völlig verdreckt und der Schmutz war halt (jahrelang) "drangebacken".

MikrofasertĂŒcher sind schon Jahrzehnte im Gerede. Erst reinigten die super, dann hieß es die VergĂŒtung werde regelrecht runterpoliert, jetzt heißt es aber Tuch XY macht so was nicht. Wer garantiert mir das?

Aaton

Geschrieben

Ist wohl primĂ€r der Staub, der da schmireglt. Der setzt sich wohl in der Kunststofffaser fest. Ähnlich wie beim Scheibenkratzen am Auto. Messing ist da besser als Schaber, weil sich der Dreck nicht ins Material setzt. Der beliebte Kunststoff hat das Problem. Was hĂ€lst du von Ultrschallreinigung?

Jens

Geschrieben

Ist wohl primĂ€r der Staub, der da schmireglt. Der setzt sich wohl in der Kunststofffaser fest. Ähnlich wie beim Scheibenkratzen am Auto. Messing ist da besser als Schaber, weil sich der Dreck nicht ins Material setzt. Der beliebte Kunststoff hat das Problem. Was hĂ€lst du von Ultrschallreinigung?

Jens

 

Hallo,

das ist eine Frage - was soll ich sagen, hervorragend. Haben muß man es.

Aaton

Geschrieben

UltraschallbÀder gibts doch ab und an in Sonderangebote diverser Bau- und SupermÀrkte. Ich habe auch eines hier rumstehen, nur noch nie benutzt.

Jens

Geschrieben

Guten Abend zusammen !

 

 

Die neuen Versionen haben eine Fassung aus Metall, Deine dĂŒrfte noch aus Kunststoff sein, wogegen aber nichts einzuwenden ist, wenn's funktioniert.

 

 

 

Hallo,

 

danke erst mal fĂŒr die Tips.

 

In der Tat die Fassung ist aus Kunststoff, der erst auf den 2. Blick als solcher zu erkennen ist. Das Gewinde ist aus Metall. Die Vermutung der Gewichtseinsparung liegt nahe. Wenn man den Vorsatz in die Hand nimmt ist man erst mal von dem geringen Gewicht ĂŒberrascht aber die FertigungsqualitĂ€t und das Gesamterscheinungsbild ist schon Schneider Kreuznach wĂŒrdig.

 

Wen es interessiert, auf der Verpackung ist auch ein Preisschild DM 159,-

 

Ein Unltraschallbad hab ich wohl hier.

 

Dazu kann ich folgendes Berichten. Bei der Reinigung von Kamerateilen hab ich aber feststellen mĂŒssen das sich die Frabe in den Vertiefungen von Gravierungen im Bad manchmal ganz oder teilweise ablöst daher denke ich ich lass das lieber.

 

Gruß

 

Marwan

Geschrieben

Bei der Reinigung von Kamerateilen hab ich aber feststellen mĂŒssen das sich die Frabe in den Vertiefungen von Gravierungen im Bad manchmal ganz oder teilweise ablöst daher denke ich ich lass das lieber.

 

Hallo,

das ist nicht das einzige Problem. Bei dem von mir erwĂ€hnten Serieneinlegefilter sah das so aus - Schmutz, Fett, das Ganze eingebacken und verkrustet ĂŒber Jahre. Und da hab ich Bedenken daß da Ultraschall Wunder wirkt. Da lob ich mir Wasser und flĂŒssige Neutralseife. Ich bin Kunde bei Binder-Optik. Jedesmal wenn ich dort hinkomme machen die an der Brille Ultraschallreinigung - umsonst. Auch da hab ich mich mit meinen Bedenken am Ergebnis schon bestĂ€tigt gesehen.

Aaton

Geschrieben

Bei Ultraschall ist die Dosis relevant. Also die StÀrke des US-Gebers und die Dauer im Bad. Mit genug von beidem kann man sogar Eloxierungen von Metallen runterbekommen. :)

 

Dazu nur eine Anekdote am Rande. FĂŒr einige der US-BĂ€der gibt es Uhrenhalter in die man dann sein Metallarmband inclusive Uhr einspannen kann zur Reinigung des Bandes. Ein guter Freund von mir hat eben ein solches GerĂ€t bei Aldi gekauft um dann das Band seiner mechanischen Automatik Uhr zu reinigen.

 

Das Ergebnis war interessant, denn direkt nach der Reinigung schepperte es in der Uhr und der Uhrenmacher stellte fest das die zentrale Schraube des Rotors sich gelöst hatte und dieser danach abgefallen war. Mag nur ein Zufall gewesen sein aber da vorher alles ohne Probleme war gehen wir mal davon aus das die Resonnanz die Schraube zumindest gelockert hatte.

 

Gruß

 

Marwan

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