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Dolby DP 500 mit digitalem Projektor


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Hallo,

 

kann mir wer sagen ob der Dolby CP 500 (hängt momentan an einem 35mm Projektor) kompetibel zu einem digitalen Projektor wäre? Soweit ich weiss, gäbe es für altere Prozessoren auch Wandler?

 

Kann mir jemand dazu was sagen?

 

Viele Grüße

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Es gibt Wandler ja, aber am CP500 ist das herausgeworfenes Geld, da die A/D Kette im 500er stand Ende 80er ist. Außerdem braucht man da noch spezielle 6-Kanal Eingangskarten, dass der CP überhaupt 6 Kanäle verarbeiten kann.

 

Wenn 35mm gar nicht mehr gespielt werden soll (wäre eh nur älteres Programm) dann gibt es den Einsteiger CP750, ein besserer Lautstärkeregler, viel mehr kann der nicht, ist (im Verhältnis) recht teuer und nicht unbedingt von guter Qualität der Bauteile. AP20 von Datasat ist eines der High-End Geräte, oder, mit Option auf 35mm Betrieb und etwas preiswerter ein CP650 mit Digitalkarten.

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Hallo,

ja gut das deckt sich mit den Aussagen dass es sich nicht ,,lohnt´´ den aufzumotzen. Auch wurde mir CP 650/750 oder AP20 genannt.

 

Hast Du ne Idee woher man diese beziehen/anfragen könnte? Gesuch hier habe ich schon reingestellt, da ich mir schon sowas dachte ;-)

 

Danke für die Antwort.

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Vom CP650 würde ich die Finger lassen, der ist im Digitalbetrieb m.E.n. zu heikel und dann immer noch zu teuer.

 

Man kann den CP500 mit externem Wandler recht problemlos benutzen, gibt etliche Kinos, die das machen. Da die externen Wandler gebraucht auch schonmal sehr günstig zu kriegen sind (teilweise unter 100€), ist das durchaus ein brauchbarer Einstieg. Später kann man immer noch auf einen der besseren digitalen Prozessoren umsteigen. Hängt aber ein bißchen davon ab, in welchem Zustand der CP500 ist, ob er die 6ch Karte drin hat, etc. CP750 kostet halt so ab 2300€-2500€, und mit Saalreglermodul eher Richtung 3000.

 

Du müsstest mal ne technisch halbwegs verbindliche Gesamtaufnahme des vorhandenen Gerätes in diesem Kino machen, und damit im Forum nochmal nachfragen. Der CP500 wird gerne verschrien, aber man KANN durchaus damit einsteigen, allemale wenn man eventuell gelegentlich nochmal ne 35mm spielen will, das geht nämlich mit CP750 und JSD60 nicht mehr. Ist auch möglich, dass die Installation vor Ort die Frequenzweiche im CP500 nutzt, dann kann man den Teil der Installation mit einem CP750 auch nicht weiter nutzen. Ich will hier nicht die absolute LowCost-Schrottlösung propagieren, aber wie gesagt, es gibt viele Kinos, die mit einem CP500 und vorgeschaltetem Wandler noch gutes Geld verdienen.

 

Wichtig ist auch zu begreifen, dass die älteren Dolby Prozessoren modular ausgestattet sind und CP500 nicht gleich CP500 ist (ebenso beim CP650). Wenn Du dann einen CP500 oder CP650 später nochmal mit einer Karte aufrüsten musst, um ihn digitaltauglich zu machen, lohnt sich das wirklich nicht mehr, den gerade diese Karten sind noch relativ beliebt und kosten oft mehr als der ganze Prozessor.

 

Du solltest mal schreiben, in welcher Region das KIno ist, und dann mal einen kompetenten Techniker, ggfs. aus dem Forum, dazu bitten, dass er mal eine Aufnahme des Status quo macht. Der kann ggfs. auch recht schnell rausfinden, was von dem existierenden Kram schon kaputt ist, das ist für den Laien ggfs. nicht so einfach zu erkennen.

 

- Carsten

Edited by carstenk (see edit history)
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Jo, nur würde ich einen CP 500 nicht mehr einsetzen, wenn ich nicht noch einige in Reserve hätte. Ich hab hier noch 5 liegen, von denen fangen 4 Stück irgendwann innerhalb einer Stunde an zu pfeifen. Netzteil ist es bis dato nicht. Preiswertese Lösung bei Verwendung externer Equalizer ist die Kombination SPDIF-Stereowandler mit Yamaha AV Receivern mit analogem 8 Kanaleingang DA Dinger können dabei zwar keine Klangregelung, das müssen die externen EQ's erledigen oder eine gescheite Tonanlage die ohne auskommt, aber man kann dann auch problemlos Blurays abspielen, weil man ja alle nötigen digitalen Signale wandeln kann (im Gegensatz zu CP750 oder 850). Netzwerkfähig ist die Serie auch. Es gehen allerdings nur die älteren Modelle, die haben noch externe analoge Eingänge. Will man einen neuen haben, dann muß man den Arvus AES-EBU Wandler auf HDMI davorsetzen, dann kann man sich auch die externen EQ;s schenken. Klingt im übrigen besser als ein AP20, die Kombination ist auch noch presiwerter. Einzig die Bedienung über die browserbasierte Steuerung ist nicht so schön und vielseitig wie beim AP20. Aber es gibt ja Tüftler im Netz. Und seit der Sony 515/510 auch Netzwerkbefehle kann ist das eine gute Alternative.

Man hat dann zwar keinen echten Kinoprozessor, jedoch eine im Grunde bessere Kombination, denn der yamaha hat parametrische Eq's, 12 Presets für die Eingänge und eine sehr gut funktionierende Dynamikkopressorfunktion für Publikum, das kein lautes Kino mag. Denn diese habt die leisen Passagen an und läßt die lauten unbearbeitet. Allerdings gibt es keine digitalen Ausgänge wie beim AP20 und keine integrierte Frequenzweiche. Bei letzterer würde ich mittlerweile die DBX 360 nehmen, die dürfte die Lautstärkeprobleme am besten lösen, da man in ihr diverse Presets übers Netzwerk laden kann und sie über echte Kompressorfunktionen verfügt, nicht nur über Limiter.

Jens

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  • 2 weeks later...

Der CP500 wird gerne verschrien, aber man KANN durchaus damit einsteigen, allemale wenn man eventuell gelegentlich nochmal ne 35mm spielen will, das geht nämlich mit CP750 und JSD60 nicht mehr.

 

Hallo Carsten,

 

in wie fern geht das mit einem CP750 nicht mehr?? Bin gerade etwas überfragt, da wir 35mm spielen können über CP750 ;)

 

Gruß

Richard

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