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Kally

Filmvorführung außer Haus

9 Beiträge in diesem Thema

Liebe Kollegen,

 

ich habe eine Anfrage für 2 Filmvorführungen im örtlichen Hallenbad.

Wenn ich im Internet gucke, gab es das hier und da schonmal.

Hat das schonmal jemand von Euch gemacht und wenn ja, wie habt Ihr das abgerechnet? Die Karten werden über mich verkauft und die Abrechnung mit den Verleihern läuft über mich. Habt Ihr in der Kasse dann einen Saal „Hallenbad“ angelegt?

Bin für jeden Tipp dankbar.

 

Vielen lieben Dank und liebe Grüße

Kally!

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Ja, vor vielen Jahren mit 35mm Film. Problem ist die hohe Luftfeuchtigkeit, Akklimatisierung des Equipments ist dringend erforderlich, das heißt, warm und trocken ins Hallenbad schaffen, ein Problem, wenns draußen kalt ist.

Mit DCI Projektor und Xenon hab ich da bauchweh, die hohen Ströme der Lampe und Menge feuchter Luft durch die Kiste, na ja.

Also eher Beamer, da ist ein Defekt zu verschmerzen. Außerdem nur Schukoanschluß, keine 32A Leitung durch das Bad. Abrechnung im Kassensystem, da einen weiteren Saal anlegen, ansonsten das auf der TB handschriftlich vermerken und den Film auf den Kinosaal buchen. Gibt ja immer noch das Kästchen zum ankreuzen: Die Vorführung fand statt im .....

Ansonsten sind die Bäder sehr hallig, daher Mono mit Lautsprecher unter/über der Leinwand, sondt wirds schwierig mit dem Verständnis.

Und nicht erwarten, das das ein riesen Erfolg wird. So zumindestens bei mir damals, und das lag nicht an der Technik.

Jens

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Also rein formal muss man bei der FFA ne zusätzliche Leinwand anlegen. Wenn absehbar ist, dass das ne einmalige Sache ist, ggfs. nur mit dem Verleih reden. Manche sehen die Örtlichkeit vollkommen entspannt, andere bestehen auf strikte Einhaltung der Regeln. Die FFA differenziert für ihre Statistiken nach Normal, OpenAir und Sonderformen, daher deren Interesse, das gesondert zu erfassen.

 

Ich glaube schon, dass man für sowas ordentlich Besucher kriegt, ungewöhnliche Sonderevents laufen eigentlich immer ganz gut. Aber ob sich der Grundaufwand rechnet... Du wirst ja sicher kaum einen deiner Sonys im Schwimmbad aufbauen wollen? Also, wie Jens schon sagt, eher lichtstarker Beamer? Je nach Projektionsbedingungen nur mit Wechselobjektiv, und dann auch nicht eben für ganz kleines Geld ausleihbar. Leinwand? Tonanlage? Würde mal besichtigen und die äußeren Umstände abklären. Unabhängig von der Frage, was einem die Veranstaltung selbst einbringen kann, ist es ggfs. auch eine Werbung fürs Kino, ausserdem kommt man als Kinobetreiber auch mal raus aus seiner Gruft, kann ja auch einfach mal Spaß machen.

 

Unter Umständen wird es lichttechnisch schwierig, weil das Bad bei Schwimmbetrieb u.U. aus Sicherheitsgründen nicht abdunkeln darf/kann. Da in vielen Bädern mittlerweile aber auch Cocktailparties, Musikveranstaltungen etc stattfinden, mag es da Möglichkeiten geben. Der Vorteil angesichts des Aufwandes ist immerhin, du bist im Unterschied zu OpenAir nicht wetterabhängig und es wird garantiert warm sein...

 

 

- Carsten

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OT:

Es gab da mal ein schönes Event in Frankfurt (Titusthermen Nordweststadt), laufen sollte im Schwimmbad DER WEISSE HAI in 35mm.

Open-Air-Technikanbieter meinte "Alles kein Problem", 35mm-Anlage wurde in abgetrenntem Raum mit Fenster zur Halle aufgebaut. Kurz vor der Vorstellung fiel dem Fachpersonal auf, daß man keinen Ton aus dem improvisierten BWR herausbekam, weil baulich komplett getrennt, Scheibe verklebt und 150m Kabel gerade nicht zur Hand.

Im letzten Moment wurde daher der Betrieb auf eine hochwertige DVD-Projektion mit flauem Beamer umgestellt, herrlich wellenförmig schwimmendes Bild durch elektrische Störung.

 

Von den gelieferten Schwimmsesseln waren zwei Drittel defekt und gingen schon vor dem Film auf Tauchstation, weil billigste Chinaware aus dem Scherzartikelladen.

Jene Firma, bei einer anderen Openair-Show auf wackelndes Bild wegen schaukelndem, nicht abgestütztem LKW angesprochen, erklärte auch, man könne natürlich den Andruck erhöhen, aber das sei schlecht für die Kopie. Und noch heute sehe ich die kopierwerksfrische 35-mm-Kopie vom SCHATZ IM SILBERSEE hundertmeterweise auf dem Kiesboden des Zoo-Gesellschaftshauses herumfliegen - ja, früher war wirklich alles besser! Eben "großes Kino" ...

 

bearbeitet von magentacine (Änderungen anzeigen)

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Ebenfalls OT:

 

Ich habe vor 20 Jahren mal eine Infrarot-Übertragungsstrecke für Stereo bei Conrad aus der Grabbelkiste gefischt, mit FM Modulation und Kompressor durchaus 'HiFi-fähig'. Damit habe ich vor einiger Zeit mal bei einer Vorführung Dolby Surround durch eine geschlossene Fensterscheibe übertragen... Ob die 20 DM damals in diesem Sinne eine gute Investition waren, ist schwer zu beantworten.

 

- Carsten

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Letztes OT:

Die Conrad-Übertrager kenne ich, habe sie bei Ausstellungen in Kunstmuseen mehrfach benutzt. Beamer und DVD-Zuspieler für vier Videoinstallationen standen auf einer zentralen Säule im Raum, Lautsprecher und Verstärker rundum auf dem Boden, weil keine Verkabelung an den weißen Wänden möglich war.

Aber dieser Grad von Improvisation, Vorausdenken und Problemlösung war bei der erwähnten Firma nicht gegeben. Nach der gescheiterten Weißen-Hai-Vorführung in 35mm erwarteten sie sogar noch Lob dafür, über Nacht einen Beamer aus ihrem Firmensitz angekarrt zu haben, das sei "eines der teuersten Geräte überhaupt".

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Mit 6000 Lumenbeamer und Perlluxleinwand  Gain 1.8 bei 7m Breite geht das ganz gut. Die bekommt man so um die 300-400€ incl. Optik und Lampen unter 1000h. 1Chip DLP in 1920x1080 nehmen. Bei viel Fremdlich ist jedoch ein lichtstarker LCD im Eindruck meist besser. Der mangelnde Schwarzwert fällt da nicht auf.

Jens

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Solch Improvisierte Spielstätten haben mir zu 35mm Zeiten mit der Mini-FP oder auch der Fedi immer viel Spaß gemacht. Projektor aufs Hausdach schleppen oder mitten auf die grüne Wiese, auf einen Feldbahnwagen ins Moor raus und dort mit einem uralt-Generator versorgt, oder Kino in einem Alten Kino aus dem leeren BWR heraus… oder auch das berühmte Kino im Hallenbad… Hach...

 

Da ist Digital schon ein wenig schwieriger.

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