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jacquestati

Der Bauer P8 kann jetzt Timecode...

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Mir einer Lichtschranke, die ich passend für alle Bauer P - 16mm Projektoren gebaut habe, produziert mein P8 jetzt mit einem Rosendahl BIF -Interface Timecodesignale und zählt dabei vorwärts und rückwärts. Jetzt muss ich die Signale nur noch vom Interface in den Rechner bekommen, um damit eine Audiosoftware als Slave , z.B. Cubase LE, zu steuern. Wenn jemand hier weiß, wie das geht - gern auch mit anderer Audiosoftware, bitte gern hier mitteilen. Und: vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, die Maschinerie mit Friedemanns genialem Synkino zu verbinden, um die Audiodateien am Ende auf die SD-Karte zu kopieren?

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Edited by jacquestati
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Sieh dir doch n-track Studio mal an ( gibt auch eine Demo Version glaube ich) n-track Studio kann als Slave oder Master konfiguriert werden und steuert mit MTC/SMPTE oder Midi. Vielleicht funktioniert das ja in deinem Sinn

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Um die Signale vom BiF in den Rechner zu bekommen brauchst Du eine MIDI-Schnittstelle am Rechner. Die einfachsten Dinger für 40 Euro mit MIDI In/Out auf USB genügen dafür. Ich musste aber feststellen, das alle von mir getestete Audiosoftware im Chase Lock Sync Modus als Slave nur sehr grob nachregeln. Zuletzt mit Magix Audio Studio und Samplitude. Möglicherweise liegt das auch an der Audiohardware. Wenn Du in der Software in Echtzeit stufenlos pitchen, bzw. die Geschwindigkeit regeln kannst dann sollte es besser funktionieren. Bin aber der Meinung, solche Hardware gibt es im Consumerbereich nicht. Und Onboard mit Sicherheit gar nicht.

 

Hast Du Dir das BiF neu besorgt? Angeblich gibt es das nur auf Anfrage bei Sondor.

Edited by Gizmo (see edit history)
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Das BIF gab es für 130 Euro bei den Ebay-Kleinanzeigen nagelneu...

Möchte gerne Cubase LE ansteuern und habe auch ein Midi-USB-Adapterkabel, muss mich aber erst mal durch die Anleitung lesen, um die ganze Sache zu konfigurieren. Magix  Audio Studio 7 hab ich auch noch, vielleicht hast du ja die Sync - Einstellungen parat!? zum Lernen und Ausprobieren...

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Eigentlich ist das ganz einfach. Device für MTC In wählen und ggf aktivieren, Chase Lock Sync aktivieren, ggf Framerate korrekt einstellen. Bei Magix Audio Studio bzw. Samplitude gibt es mehrere Möglichkeiten die Synchronisierung aufzurufen. Einmal über "Optionen" und dann Synchronisation. Oder über die Transportkonsole. Also dem Feld mit dem Timecode und den Transport-Tasten. Dort gibt es auch eine Taste "sync" welche den Synchronisation-Dialog sofort öffnet. Wenn Chase Lock Sync aktiv ist kannst Du die Wiedergabe nicht mehr lokal starten. Die läuft dann erst los, wenn über MIDI der MTC eintrifft, sprich der Projektor gestartet wird. Mit dem BIF brauchst Du eigentlich Friedemanns Synkino-Kästchen nicht. Nur ist der Geräteaufwand mit dem BiF deutlich höher.

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So ein "BIF" auf Microcontrollerbasis zu bauen sollte eigentlich sehr sehr einfach sein. Was kann das denn noch, außer einen Timecode anzeigen und Vorwärts-/Rückwärtslauf zu unterstützen? Bin neugierig ?

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vor 5 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

So ein "BIF" auf Microcontrollerbasis zu bauen sollte eigentlich sehr sehr einfach sein. Was kann das denn noch, außer einen Timecode anzeigen und Vorwärts-/Rückwärtslauf zu unterstützen? Bin neugierig ?

 

Um das nachzubauen, bin ich zu einfach verdrahtet - Chirurg eben. Und ich lese mich gerade erst ein, so dass ich langstreckig noch sehr wenig kapiere. Aber schau mal hier : http://www.filmlabs.org/index.php/technical-tips/synchronise/. Und hier: https://www.zachpoff.com/resources/steenbeck-with-synced-digital-audio/.

Und hier ist die Bedienagsanleitung zum BIF: http://www.filmlabs.org/docs/Rosendahl_BIF_man.pdf

Vor 15 Jahren oder so hab ich mal was von OIaf Matthes (?) gelesen, der einen Filmprojektor (Master) mit 2 um 90 Grad versetzten Rechteckimpulsen  über 2 Reedkontakte über die MIDI- Buchse an einen Rechner gesendet und eine Audiosoftware damit als Slave ansprechen konnte. Hat als exakter Nachbau gemäß Beschreibung nie bei mir funktioniert und wurde entsorgt.

Jetzt hab ich mit 2 IR- Gabellichtschranken den Sensor  und die rotierende Scheibe und die Halterung so gebaut, dass die Scheibe auf die zentrale Welle gesteckt und die Halterung an alle Bauer P6-P8 passt.

Das Kästchen zählt jetzt Timecode vorwärts und rückwärts,  und über die MIDI-out Buchse möchte ich die Signale zum Rechner leiten, um damit z.B. Cubase als Slave zu steuern. Und am besten gleich noch den von der Leinwand aufgenommenen Film als Video mitlaufen bzw. anzeigen zu lassen, damit ich punktgenau vertonen kann...

Bis ich das kapiert und ans Laufen gebracht habe, sind wahrscheinlich etliche Filme mit Deinem Synkino vertont, aber ich möchte es jetzt gern zum Funktionieren bringen...

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vor 5 Stunden schrieb Gizmo:

Eigentlich ist das ganz einfach. Device für MTC In wählen und ggf aktivieren, Chase Lock Sync aktivieren, ggf Framerate korrekt einstellen. Bei Magix Audio Studio bzw. Samplitude gibt es mehrere Möglichkeiten die Synchronisierung aufzurufen. Einmal über "Optionen" und dann Synchronisation. Oder über die Transportkonsole. Also dem Feld mit dem Timecode und den Transport-Tasten. Dort gibt es auch eine Taste "sync" welche den Synchronisation-Dialog sofort öffnet. Wenn Chase Lock Sync aktiv ist kannst Du die Wiedergabe nicht mehr lokal starten. Die läuft dann erst los, wenn über MIDI der MTC eintrifft, sprich der Projektor gestartet wird. Mit dem BIF brauchst Du eigentlich Friedemanns Synkino-Kästchen nicht. Nur ist der Geräteaufwand mit dem BiF deutlich höher.

 

Danke für die Hilfestellung, Rainer, bringt mich schon weiter.

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vor 8 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

So ein "BIF" auf Microcontrollerbasis zu bauen sollte eigentlich sehr sehr einfach sein. Was kann das denn noch, außer einen Timecode anzeigen und Vorwärts-/Rückwärtslauf zu unterstützen? Bin neugierig ?

 

Hallo Friedemann,

 

das Rosendahl (Sondor) BIF macht vereinfacht aus BiPhase-Signalen MIDI Timecode (MTC) und LTC. Als kleines Extra ist der Signaleingang weitgehend programmierbar,  u.a. das er mit einem einizgen 1:1 kontakt angesteuert werden kann. Dann fehlt aber die Vorwärts/Rückwärts Erkennung. Schließlich kann man den TC auch noch beliebig setzen. Mehr kann das Kästchen nicht. Hat mal um die 1000 Mark gekostet.

 

@jaquestati

Das Programm von Olaf Matthes kenne ich auch. Bei mir hat es insofern nicht richtig funktioniert, daß die MIDI-Karte in dem alten DOS-Rechner gerne mal die Quarter Message des TC verschluckt hat. Also genaugenommen immer die erste Zeile. So alte DOS kompatible MIDI-Karten waren 2004 schon nicht mehr zu bekommen. Daher konnte ich keine alternativen MIDI Interfaces testen. Auf einem Windows 98, XP, etc. System ließ sich Olafs Programm nicht zum laufen bekommen, da hier die Abfrage der parallelen Schnittstelle anders erfolgt. Wenn es denn mal lief (unter DOS), stellte ich fest, daß die Audiosoftware immer nur in Halbtonsprüngen nachsynchronisierte. Der Aufwand war enorm. Zwei Rechner, ein Monitor, zwei Tastaturen, Trackball, der Bastelstecker vom Projektor zum  Parport, beide Rechner per MIDI verbinden. Da habe ich dann lieber in gebrauchte Gebuhr MULTISYN Bausteine investiert. Inklusive Tascam 34B.

Edited by Gizmo (see edit history)

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vor 8 Stunden schrieb Gizmo:

 

Hallo Friedemann,

 

das Rosendahl (Sondor) BIF macht vereinfacht aus BiPhase-Signalen MIDI Timecode (MTC) und LTC. Als kleines Extra ist der Signaleingang weitgehend programmierbar,  u.a. das er mit einem einizgen 1:1 kontakt angesteuert werden kann. Dann fehlt aber die Vorwärts/Rückwärts Erkennung. Schließlich kann man den TC auch noch beliebig setzen. Mehr kann das Kästchen nicht. Hat mal um die 1000 Mark gekostet.

 

@jaquestati

Das Programm von Olaf Matthes kenne ich auch. Bei mir hat es insofern nicht richtig funktioniert, daß die MIDI-Karte in dem alten DOS-Rechner gerne mal die Quarter Message des TC verschluckt hat. Also genaugenommen immer die erste Zeile. So alte DOS kompatible MIDI-Karten waren 2004 schon nicht mehr zu bekommen. Daher konnte ich keine alternativen MIDI Interfaces testen. Auf einem Windows 98, XP, etc. System ließ sich Olafs Programm nicht zum laufen bekommen, da hier die Abfrage der parallelen Schnittstelle anders erfolgt. Wenn es denn mal lief (unter DOS), stellte ich fest, daß die Audiosoftware immer nur in Halbtonsprüngen nachsynchronisierte. Der Aufwand war enorm. Zwei Rechner, ein Monitor, zwei Tastaturen, Trackball, der Bastelstecker vom Projektor zum  Parport, beide Rechner per MIDI verbinden. Da habe ich dann lieber in gebrauchte Gebuhr MULTISYN Bausteine investiert. Inklusive Tascam 34B.

 

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Wie läuft denn die Synchronisierung bei Dir? Eventuell musst Du bei Cubase oder Magix mit den Abspielparametern herumspielen. Also Pitch Shift aktivieren, etc.. Du hörst das Ergebnis sofort.

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vor 34 Minuten schrieb Gizmo:

Wie läuft denn die Synchronisierung bei Dir? Eventuell musst Du bei Cubase oder Magix mit den Abspielparametern herumspielen. Also Pitch Shift aktivieren, etc.. Du hörst das Ergebnis sofort.

 

Im Moment noch gar nicht. Finde wohl erst am Wochenende Zeit und Muße, mich damit zu beschäftigen, im Moment lese und lerne ich viel bzgl. MTC. Werde aber berichten, wie es läuft.☺️

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Kurzer Zwischenstand: Der Rechner mit Cubase LE folgt nach Verbindung des BIF mit einem MIDI-auf-USB-Kabel  (MIDIMATE eX),  Anwahl des MIDI Ports passend zum USB-Kabel und Anklicken des  Feldes "externe Synchronisation"  exakt dem Projektor, mit einstellbarem Versatz und ohne hörbare Tonhöhenschwankungen. Das sieht schon mal ganz vielversprechend aus...?

Edited by jacquestati
dreckfuhler (see edit history)

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Im Cine 8-16 Nr. 16 stand ein sehr interessanter Artikel zu dem System. Beim Herausgeber lassen sich Ausgaben, sofern noch vorhanden,

nachträglich erwerben.

Edited by Joachim
Korrektur. (see edit history)

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