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filmempire

Road Show

11 posts in this topic

Neulich fragte mich jemand, warum die Erstaufführungen in den 60er und 70er Jahre "Road Show" genannt wurden. Wir wissen ja, Herr Tarantino hat sein "Hateful 8" auch so verkauft.

Aber was hat das mit der Strasse zu tun? Hat jemand da etwas anderes gehört, als das die Kopien nach dem ersten Einsatz um nächsten auf der Strasse transportiert wurden?

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Ich denke dass damit gemeint war, dass die Filme nur in wenigen Locations teils monatelang gezeigt wurden, bevor sie dann auch "normalen" Kleinstadtkinos zur Verfügung gestellt wurden. Also kein flächendeckender Einsatz so wie heutzutage

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Zitat

Ich denke dass damit gemeint war, dass die Filme nur in wenigen Locations teils monatelang gezeigt wurden, bevor sie dann auch "normalen" Kleinstadtkinos zur Verfügung gestellt wurden

das ist ja bekannt, aber warum Road Show. Da klingt Majorsmith's Antwort schon etwas einleuchternd sollte dann aber Route Show umgetauft werden!

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Alle Ausführung erklären nicht warum es Road Show genannt wurde. Road Movie spielt ja meistens auf Strassen und Orte, aber 70 mm, Cinerama etc nicht sondern in geschlossenen Räumen, manchmal auch auf Open Air oder Drive In Theater!

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Das hat weniger mit der Frage zu tun, WO konkret die Veranstaltung stattfindet, sondern dass sie 'auf Tour' ist. Den Begriff Road Show gibt es auch in ganz anderen Zusammenhängen. Wir würden vielleicht 'Tournee' sagen. Zur Abgrenzung von einem stationären Spielbetrieb.

 

- Carsten

Edited by carstenk (see edit history)

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Hier mal ein Beispiel anhand des Films

SWEET CHARITY

 

https://www.thedigitalbits.com/columns/history-legacy--showmanship/sweet-charity-roadshow-engagements

 

und etwas ausführlicher (wenn auch nur bis CLEOPATRA) frei verfügbar

 

https://books.google.de/books?id=kwq69QWWFPYC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_atb#v=onepage&q&f=false

 

Edited by RexamRathaus
Ergänzung (see edit history)
  • Thanks 1

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Es gibt den Begriff auch in der Werbung, jenseits von Kino und Film. Es geht um die spezielle Vermarktungsstrategie. Ein Film startete nicht mit mehreren hundert Kopien in großen Kinoketten, sondern wurde nur in wenigen speziell dafür gemieteten Theatern zu erhöhten Preisen mit speziellem Aufwand präsentiert.

Kino Event, weg von Flohkiste und Schmuddelkino!

Man verließ hier die traditionelle Verleihpraxis!

Natürlich ging man dazu nicht buchstäblich auf "die Straße" sondern suchte sich besondere Kinos. Nur ein Beispiel: In London und New York waren auch immer Theater darunter, die nicht nur als Kino genutzt wurden:

- THIS IS CINERAMA lief ab 1954 im CASINO CINERAMA THEATRE; vorher und heute noch Theater.

- SOUTH PACIFIC lief 4 Jahre in Todd-AO im DOMINION; vorher und nachher auch Theater, auch wegen der geräumigen Bühne.

- Aus der früheren Luxus-Music-Hall COLISEUM von 1904 wurde das COLISEUM CINERAMA; heute English National Opera.

John Belton erklärt Ähnliches anhand des RIVOLI in New York:

https://www.in70mm.com/newsletter/1999/59/rivoli/index.htm

 

 

 

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