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Sondervorstellung


Schorsch
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Heute war bei uns eine Sondervorstellung angesetzt von einem Film, den wir diese Woche gar nicht mehr im Programm gehabt hätten. Also haben wir ihn um eine Woche verlängert, um eine Sondervorstellung für eine Gruppe von 20 Leuten ansetzen zu können. Wir verkaufen die Karten und die Gruppe geht plötzlich vor Vorstellungsbeginn in einen anderen Film. Wir weisen sie darauf hin, dass sie die Sondervorstellung gebucht haben aber das war ihnen "Wurscht", sie hätten sich kurzfristig anders entschieden. Was tun? Die Karten waren bereits entwertet und nicht mehr umtauschbar. Das ist ja wohl der Hammer. Normalerweise reichen wie in diesem Falle vorherige mündliche Absprachen. Aber wenn so etwas passiert überlegt man sich vorher einen schriftlichen Vertrag abzuschließen. Hat jemand einen Vertragstext für Sondervorstellungen?

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verstehe ich das richtig?

Die Gruppe hat die Karten bestellt und auch bezahlt, sich dann aber einen anderen Film angesehen, als abgemacht war.

Richtig??

Dann frage ich mich allerdings, wo das Problem liegt, soland der andere Film nicht ausverkauft ist und du Leute deswegen nach Hause schicken musstest.

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Wegen dieser Gruppe haben wir den Film, den wir seit 4 Wochen spielen, um eine Woche verlängert und jetzt "blockiert" er ein Kino in der Nachmittagsvorstellung, weil er so stark abgebaut hat. Deshalb konnten wir am Montag keinen anderen Film disponieren.

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Ich verstehe jetzt auch nicht ganz wo euer Problem liegt. Karten verkauft, Geld eingenommen.

 

Was ich auch nicht verstehe, warum ihr den Film, obwohl er so stark abgebaut hat, für nur 20 Personen behalten habt. Dafür hätte ich keinen Saal blockiert. Das lohnt sich doch hinten und vorne nicht.

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Wegen dieser Gruppe haben wir den Film, den wir seit 4 Wochen spielen, um eine Woche verlängert und jetzt "blockiert" er ein Kino in der Nachmittagsvorstellung, weil er so stark abgebaut hat. Deshalb konnten wir am Montag keinen anderen Film disponieren.

 

Hätte man das Kino nicht im Programm einfach nur für jenen speziellen Tag mit dem Film verplanenen lönnen und den Film dann mit Versandunternehmen zurückschicken können?

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Wir verkaufen die Karten und die Gruppe geht plötzlich vor Vorstellungsbeginn in einen anderen Film. Wir weisen sie darauf hin, dass sie die Sondervorstellung gebucht haben aber das war ihnen "Wurscht", sie hätten sich kurzfristig anders entschieden. Was tun?

 

Ist doch klar, Karten Stornieren und welche für die nun gewählte Vorstellung herausgeben, eine eventuelle Preisdifferenz muß natürlich vom Kunden bezahlt werden.

 

Die Karten waren bereits entwertet und nicht mehr umtauschbar.

 

Natürlich sind "entwertete" Karten umtauschbar! Wie macht ihr das denn wenn ein Kunde vor Vorstellungsbeginn im Foyer seine Kumpels trifft und lieber mit in deren gewählten Film gehen will? Sagt ihr ihm wir haben die Karte schon entwertet und können sie nicht mehr umtauschen ??????? :shock:

 

Ich will jetzt nicht kleinlich wirken, aber wenn die Gruppe in einen anderen Film gehen will, müsst ihr sie entweder daran hindern (ganz schlecht!) oder die Karten umbuchen! Sonst bekommt der falsche Verleih das Eintrittsgeld und im Falle einer Verleiherkontrolle (Gibt es so etwas wirklich oder ist das nur ein Märchen??) steht ihr ganz dumm da!

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@Guido

 

Es gibt Verleiherkontrollen, einmal ob der Film auch so gespielt wird wie gebucht. Und dann gibts noch die Abrechnungskontrolle die Jungens gehen das ganze Jahr über in verschiedene Kinos und treiben richtig Aufwand.

Ein Kontrollzettel hängt bei mir am Schrank und ist echt Klasse.

Ort, Datum, Saal, Filmtitel, Kassierer männlich/weiblich, Entwertung an Kasse oder Platzanweiser, Preis, Preise laut Aushang, Rollen- oder Computerkarten, ordnungsgemäß entwertet, Zeit Kartenkauf, Zeit Betreten des Saales, Nachmittagsvorstellung ausgezählt, vorgefundene Besucher Saal, Endbesucher Saal usw. Das ganze wird mit der FFA-Meldung und der Verleihmeldung abgeglichen, auch die Kartennummer von bis wird kontrolliert.

Stimmt der Kram ist alles in Butter, ist eine Differenz haste die Brüder gleich mit einer kostenflichtigen Revision an den Backen ca. 5000 Euronen, laut meiner Kenntnis. Zusätzlich gibts ne regelmäßige Revision wo diese Sachen nocheinmal abgeglichen werden, ist kostenlos, außer die finden einen Fehler und die versuchen ALLES um das kostenpflichtig werden zu lassen, und glaube es mir die sind anstrengender als ne Betriebsprüfung vom Finanzamt. Habe das jetzt routinemäßig schon mehrfach mitgemacht.

 

MfG

 

Fridi

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Wegen dieser Gruppe haben wir den Film, den wir seit 4 Wochen spielen, um eine Woche verlängert und jetzt "blockiert" er ein Kino in der Nachmittagsvorstellung, weil er so stark abgebaut hat. Deshalb konnten wir am Montag keinen anderen Film disponieren.

 

Da fehlt mir das Verständnis für.

Ich klär in so nem Fall mit dem Verleih ab, daß wir die Kopie noch 1 - 2 Wochen behalten wollen wegen eventueller Schulvorstellungen etc.

Wenn die Kopie nicht verplant ist, ist das meist auch kein Problem.

Aber ich spiel doch einen Film nicht eine ganze Woche auf Schiene nur wegen einer einzigen Gruppenanmeldung !!!!!!!!!!!

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Wenn bei uns eine Sondervorstellung läuft bzw. geplant ist, dann klärt mein Chef die Sache beim Verleih ab daß am Tag X um Y Uhr ihren Film Z läuft. Und solange man dadurch keinen Bundesstartfilm aus dem Programm "kickt", geht es schon in der Regel für diese eine Vorstellung OK.

Ansonsten, wenn es so wäre daß die Gruppe es sich anders überlegt (bei uns so noch nicht vorgekommen), könnte ich es mir vorstellen, daß Chef sagt: Hauptsache Umsatz & zufriedene Kunden.

Natürlich wird dann freundlichst darauf hingewiesen wg. Sondervorstellung, nur etwaige Diskussionen dewegen wären für uns fatal. Dann heißt es von der Besuchergruppe: "was sind die unflexibel...".

Für ein Kleinstadtkino sind 20 vergraulte Besucher (als Beispiel bei uns, um eine Zahl zu nennen) katastrophal (Mundpropaganda ect.).

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Komisch irgendwie habe ich den Eindruck, dass keiner mich verstanden hat. Der Standpunkt Hauptsache Umsatz stimmt und so weiter kann ich in jedem Fall nachvollziehen. Umbuchen und Umtauschen bei Rollenkarten ist nicht so einfach, es sei denn man hat eine Computerkasse.

 

Meine Befürchtung ist jedoch, wenn das Schule macht, mal angenommen: Jemand bestellt eine Sondervorstellung eines Filmes, den man nicht im Programm hat, und sich den Film extra für einmal ins Haus holt: Fracht, Arbeitszeit für den Vorführer, den Film herzurichten, Abrechnung ... alles Kosten die ja bekanntlich anfallen. So und jetzt kommt keiner, die Vorstellung wird seitens der vorher soooo interessierten potentiellen Besucher abgesagt. Das ist doch in jedem Fall ärgerlich, ist zum Glück so noch nicht eingetreten. Dann möchte ich mich doch in Zukunft gegen solche Ärgernisse schützen, indem ich mich auf einen schriftlichen Vertag stütze, damit ich auf den Kosten nicht sitzenbleibe. Deshalb, hat jemand einen Vertragstext?

 

Auf die Frage, wieso wir den Film um eine Woche verlängert haben, um dieser Gruppe gerecht zu werden, ist ganz einfach. Wir wollten diesen Leuten eben einen Gefallen tun, einen Service anbieten, jedoch sind wir wahrscheinlich zu gut für diese Welt und werden künftig wohl vorsichtiger in solchen Dingen vorgehen.

 

Außerdem muß ich doch davon ausgehen können, dass ein Besucher, der eine Kinokarte für Film XY kauft, auch wirklich diesen Film sehen möchte. So dumm schätze ich wirklich niemanden ein. Stellt euch vor, er kauft eine Karte und beschwert sich dann wieso er im Saal kein Schwimmbad vorfindet und wieso da ein Kino drin ist.

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Meine Befürchtung ist jedoch, wenn das Schule macht, mal angenommen: Jemand bestellt eine Sondervorstellung eines Filmes, den man nicht im Programm hat, und sich den Film extra für einmal ins Haus holt: Fracht, Arbeitszeit für den Vorführer, den Film herzurichten, Abrechnung ... alles Kosten die ja bekanntlich anfallen. So und jetzt kommt keiner, die Vorstellung wird seitens der vorher soooo interessierten potentiellen Besucher abgesagt. Das ist doch in jedem Fall ärgerlich, ist zum Glück so noch nicht eingetreten. Dann möchte ich mich doch in Zukunft gegen solche Ärgernisse schützen, indem ich mich auf einen schriftlichen Vertag stütze, damit ich auf den Kosten nicht sitzenbleibe. Deshalb, hat jemand einen Vertragstext?

 

Dann sagt man denen bis wann die ihre Karten sollen, anderenfalls findet es nicht statt. Und in dem Fall besteht dann aus meiner Sicht kein Grund irgendwelche Karten umzutauschen bzw. zurückzunehmen. Hier lief der Film wegen denen ja noch ne ganze Woche regulär. Da werden doch besteimmt 20 Leutchens die Woche zusammengekommen sein und eine Sondervorstellung war das dann auch nicht wirklich.

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