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In-camera Kopien von Umkehrfilm


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vor 41 Minuten schrieb Simon Wyss:

Vielleicht wartet er auf ein Angebot geschäftlicher Beteiligung. Mit vereinten Kräften könnte man dort weitergehen, wo es beim Film Photography Project aufhört.

Bin ich dabei! Hast du ja auch im anderen Thread eben angemerkt mit den 50 x 100€! Wäre so toll, wenn im Forum einige zusammenkämen und wir es ausprobieren bei Wittner oder Kahl!

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Heute bin ich leider zu beschäftigt mit tausend Sachen, um auf die Vorschläge einzugehen, danke aber sehr herzlich. Und @Ray: meine Überlegungen gehen jetzt auch tendenziell Material der größeren Formate für solche Spielereien.

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ich hab früher sehr oft bei Kahlfilm gekauft und nie schlechte Erfahrungen gemacht. Leider bin ich, wie ich heute feststellen mußte, nicht mehr bei ihm in der Kundenkartei zu finden, weil´s zu lange her ist, weswegen ich leider nichts mehr kaufen kann, wie´s aussieht.

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Hat das Kopieren auf Holzlatte schon mal jemand erfolgreich gemacht? Wie sieht der Bildstand dann aus? Da die Ungenauigkeiten der Perfo vom Aufnahmefilm ja auf den Positivfilm übernommen werden, ohne dass dabei die Perfo vom Positivfilm verändert wird, wäre ich nicht überrascht über eine signifikante Verschlechterung, bzw. eine Entkopplung von Bildstand von der Perforation auf dem Positiv. Versteht irgendjemand meinen Gedankengang?

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Du legst die Filme mit der Perforation deckungsgleich zusammen, dann ist die Kopie 1:1 - nicht anders, als hättest du umkehrentwickelt. Nur daß halt die Schichtseite anders liegt, d.h. Du kannst ein so entstandenes Positiv nicht in ein Umkehrfilmpositiv einschneiden. Es würde dann in der Projektion eine schärfekorrektur benötigen, was praktisch unbrauchbar ist. Mit anderen Worten: der ganze Film sollte eine Kopie sein.

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Soweit klar. Ich will auf Folgendes raus.

Jedes Filmmaterial wird mit gewissen Toleranzschwankungen gefertigt. Jedes. Nicht nur schlechtes. Auch das teure, gute verfügt über Schwankungen in der Perforation.

Da in der Kamera die Schwankungen der Schritte von Bild zu Bild irgendwie an ein Perfoloch gekoppelt sind, werden die Bilder in Abhängigkeit zur Schwankung der Perfolächer auf den Film belichtet. Nun wird das Bild kopiert auf einen anderen Streifen, der auch wieder Toleranzschwankungen von Loch zu Loch hat... aber andere als der Film der Vorlage. Der Bezug "das Bild richtet sich immer am soundsovielten Loch vor dem Bildfenster aus, geht verloren, da ja der Printfilm beim Kopieren nicht "mitgestanzt" wird, sondern die bereits vorhandenen Löcher auf dem Printfilm nutzt.

Mit der GRafik wirds vielleicht deutlicher.

 

569527061_KontaktkopieD8mitBildstandvergleich.jpg.b7d300f8fa577d82886afc45cca6fef9.jpg

In der Grafik hab ich mal vereinfacht angenommen, dass die Bilder immer so ausgerichtet sind, dass die Mitte der Höhe des Perfolochs exakt auf der Mitte des Stegs zwischen zwei Bildern steht (roter Strich). Auf der fertigen Kopie passt das aber überhaupt nicht mehr, da der Printfilm ja seine eigenen Ungenauigkeiten mitbringt, die nicht Bild für Bild dieselben Ungenauigkeiten sind, wie auf dem Original.

Also ich würde erwarten, dass der Bildstand bei der Kopierung leidet. Deshalb meine Frage, ob das jemand schon gemacht hat. Und ob jemand auch die Methode ausprobiert hat, die Vorlage und den Printfilm zu "sandwichen" und auf eine Tageslichtspule aufzurollen und in der Kamera im Doppelpack durchlaufen zu lassen.

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Es ist alles noch viel schlimmer - zumindest bei 16mm und 35mm. Der Lochabstand ist da bei Kamera- und Printmaterial unterschiedlich (im Hundertstelbereich).

In der Kontaktkopiermaschine (z.B. Bell&Howell)  musste das "Sandwich" aus Negativ und Printfilm nämlich gemeinsam

um die dicke Zahnrolle...

Wenn Printmaterial zu D8 oder DS8 konfektioniert wird, dürfte das aber keine Rolle spielen.

 

 

 

Edited by Ray Van Clay (see edit history)
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Beim Übereinanderlegen von Doppel8 Negativ und Printfilm gibts keinen Pitchunterschied, zumindest keinen, der mir bei solchen Kontaktkopien von einzelnen Szenen untergekommen wäre. Und die ganzen Rollen, die ich mit meiner selbstgebastelten Kopiermaschine kopiert hab, laufen beide Filme zusammen über eine Zahntrommel. Also sollte auch bein Doppel8 ein Pitchunterschied vorhanden sein, dann hat sich dieser somit erst recht nicht ausgewirkt.

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