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Fomapan 100 R möglichst hell entwickeln


SteffenK
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Moin Filmfreunde,

 

vermutlich ist das kalter Kaffee, aber ich komme auch nach kreuz- und querlesen nicht so richtig weiter. Seit längerer Zeit schon habe ich das Problem, dass mir die Projektionsbilder bei Normal-8 Film viel zu dunkel sind. Ich habe daher gedacht, die Lichtleistung all dieser Projektoren sei einfach nur mies. Meistens bereite ich mir dann zur Beurteilung der Ergebnisse nur so ein privates "Mäusekino" < Din A5 😉 .

Nun viel mir zufällig mein allererster Umkehrversuch in die Hände. Ich weiss noch genau, dass es sich um das Foma-Kit gehandelt hat. Und siehe da: Das Bild ist hier um Welten heller! Zwar ist die Qualität inakzeptabel durch diese ganzen schwarzen Artefakte, wohl bedingt durch die Kaliumpermanganat-Bleiche von damals, aber, bei der Bildhelligkeit gibt es nichts zu meckern. ALLE späteren Versuche mit Dokumol und mit Fomapan LQR waren viel zu dunkel!

Nun bin ich mittlerweile angekommen bei FD 15 Minuten bei 22°C,( ich weiss, zu warm), und SD 6 Minuten, Dichromatbleiche, CL Natriumsulfit, z.Zt. keine weiteren Zusätze. Das geht dann so lala. Irgendwo mache ich noch einen Fehler offensichtlich. (FD frisch angesetzt, bei LQR 1 + 10, so, wie es Foma vorgibt).

Nach meinem Verständnis (bislang) würde doch das Endergebnis heller werden durch folgende Faktoren: FD länger (+ ggf. wärmer? Aber sicher gruseliges Korn?), SD kürzer(?), Bleach im Zweifel lieber 1 Minute länger? Habe meist 7 Minuten gebleicht, im Moment 5 Minuten getestet, da konnte ich keinen Unterschied feststellen,(Filmanfang war klar durchsichtig).

Mit weiteren Zusätzen habe ich bislang noch nicht viel experimentiert, weil ich erst mal die Basics sicher beherrschen möchte. Feinheiten dann ggf. später. Aber die zu düsteren Filmbilder stören mich doch sehr. Ach so: An der Art zu belichten hat sich eigentlich nichts geändert, wobei ich nun schon dazu übergegangen bin, den Foma 100 als 50 ASA einzustufen um schon direkt eine gewisse "Überbelichtung" zu erreichen.

Was kann ich noch verändern und warum waren die ersten blutigen Erfahrungen mit dem Foma-Kit nach "Kochrezept" einwandfrei hell?

 

Gruss, Steffen

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Hi Steffen,

zum Foma R100 habe ich ja nun wirklich viel getestet und geschrieben, je nach Charge fällt er sehr unterschiedlich aus, die Qualitätskontrolle schein miserabel zu sein. Wenn man mit Foma arbeiten will, macht es deshalb Sinn, einen größeren Vorrat mit mehreren Rollen anzulegen! Günstig beim Foma E-Shop direkt in Tschechien!

Ein Entwicklungsrezept zum Download ist hier im Forum veröffentlicht, das funktioniert wirklich gut, dennoch wirst Du um ein ganz systematisches Eintesten für Deine Ausrüstung nicht herumkommen

Vorschlag: eine Testrolle R100, belichten wie160, 100, 64, 50 und 40 ASA immer mit der gleichen Kamera auf dem Stativ, , dem gleichen Belichtungsmesser, immer das gleiche Motiv..., z.B. vor der Haustür mit vernünftigem Kontrast. Entwicklung mit 2 min Vorwässerung, Dokumol, 1+7, 11 min. bei 20 Grad Celsius, Dichromatbleiche, usw., wie beschrieben, und auch immer mit möglichst konstantem Ablauf in der Duka.  Dann wirst Du absehbar auch vernünftige Ergebnisse erzielen, planloses, unsystematisches Herumprobieren bringt nur Frust. Und alles, was Du machst, notieren, damit Du jeden Einzelschritt später bei der Projektion nachvollziehen kannst.

Einmal sauber eingetestet funktioniert der Foma dann, ich habe mir wegen der sehr unterschiedlichen Eigenschaften angewöhnt, jede Charge neu zu testen. Die Unterschiede sind erheblich, und eine vermurkste Produktion hatte ich auch schon. Wurde zurückgesendet und anstandslos von 'Foma ersetzt.

Das günstige Material hat seinen Preis...🙂

Viel Erfolg!

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Du willst nicht möglichst helle Bilder, die wären ausgewaschen, du willst Bilder mit Zeichnung in den Lichtern, mit guten Mitteltönen und wenig Schleier in den Schatten. Das klingt verkehrt, in Wahrheit ist das Gegenteil unbrauchbar: leere helle Partien, sumpfige Mitteltöne und zugelaufene Schatten. Wir sprechen also vom Kontrast und den richtigen Kontrast für die Projektion können wir nur mit der Bearbeitung erzielen.

 

Dazu gehören

  • Ausentwicklung des latenten Bildes zu einem klaren, kräftigen Negativ,
  • vollständiges Bleichen und Auf- und Herauslösen desselben,
  • weiches Tiefendurchbelichten des verbliebenen gering empfindlichen Silbersalzes (nur gestreutes Kunstlicht!) und
  • Ausentwickeln der Schwärzung. Danach Fixage und Wässerung

Falls du mit Zahlen etwas anfangen möchtest, dann ziele aufs Gamma 1,55. Das entspricht dem Winkel von 57 Grad zwischen der Abszisse und der Tangente zum geraden Teil der Dichtekurve eines Densogrammes. Es darf auch 58 Grad sein.

 

Das Negativ können wir bei Fomapan R nur schlecht beurteilen. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, den Film nach der Erstentwicklung zu fixieren. Im Auflicht unter einem Winkel würdest du das Negativbild im trockenen Film sehen. Mit Übung und Erfahrung kommt man da weiter. Ansonsten vollständig umkehren

 

Was das Bild auch verdirbt, ist Schleier. Hier müssen wir peinlich genau unterscheiden zwischen Schleier, der von Lagerung, Bestrahlung, Wärme, Belichtung, mechanischem Druck oder unreinen Chemikalien herrührt, und Schleier aus der Verarbeitung. Der Erstentwickler sollte gerade so viel Schleierverhinderungszusatz haben, daß nach der Badzeit (z. B. 10 min. bei 20 Grad C) das Negativ unverschleiert ist. Da wir das nicht prüfen können, sind wir darauf angewiesen, vollständig zu bleichen und rückstandlos zu klären. Das Klären wird oft mißachtet, es ist aber genau so wichtig wie alle anderen Schritte. Ein aktives Bad mit genügend freiem Natriumsulfit und ununterbrochene Bewegung sind wichtig. Das Fixieren muß ebenso gründlich durchgeführt werden, denn nur damit werden wir die letzten Reste an Silberverbindungen los.

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vor einer Stunde schrieb jacquestati:

Vorschlag: eine Testrolle R100, belichten wie160, 100, 64, 50 und 40 ASA immer mit der gleichen Kamera auf dem Stativ, , dem gleichen Belichtungsmesser, immer das gleiche Motiv.

Muss ich Dir recht geben. hatte ich so systematisch bisher nie gemacht. Das wird die nächste Doppel-8-Rolle.

 

vor einer Stunde schrieb jacquestati:

je nach Charge fällt er sehr unterschiedlich aus

hat evtl. gewechselt?. Da lagen ca. 1,5 Jahre dazwischen.

 

vor 43 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Das Klären wird oft mißachtet, es ist aber genau so wichtig wie alle anderen Schritte

Eigentlich auch frisch angesetzt mit Natriumsulfit 150g/Liter. Mindestens 3 Minuten habe ich eingehalten. Fixierung dann 9 Minuten.

 

vor 1 Stunde schrieb jacquestati:

Dokumol, 1+7, 11 min. bei 20 Grad Celsius

Dokumol habe ich mir nun wieder bestellt. Habe natürlich noch einige Flaschen LQR auf Vorrat. Wie ist der LQR-Entwickler einzuschätzen im Vergleich? Vermutlich weicher?

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Dokumol ist für viele hier Standard und sehr bewährt. A71 ist auch prima, günstiger, sehr lange haltbar, aber nicht mehr so leicht zu bekommen, sind 5 l Beutel noch aus DDR- Zeiten oder Selbstansatz.  Wenn Du die Entwicklungsvorschriften suchst, schau mal hier im Forum unter "So muss Foma..." nach, da gibt es reichlich Infos und die Prozessanleitung auch zum Download. Wenn Du die einhältst und Deine Ausrüstung wie vorbeschrieben kalibriert hast, wird es klappen, dann kommst Du auch zu "Simons Gamma".

 

Der LQR kippt nach meiner Erfahrung auch ungeöffnet, wenn er jenseits des Haltbarkeitsdatums ist..., Bevorratung ist da anscheinend kiritisch.

 

Der SW- Umkehrprozess steht und fällt mit der Erstentwicklung, wenn die nicht passt, wird's nix. Dichromatbleiche beim Foma 7 min, da der Film eine kolloidale Silberschicht als Lichthofschutz hat, die muss ausgebleicht werden. Andere Filme haben eine Rückseitenbeschichtung, die löst sich schon im Entwickler. Für die Zweitentwicklung geht im Grunde jeder kräftige Positiventwickler.

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vor 2 Stunden schrieb jacquestati:

die Qualitätskontrolle schein miserabel zu sein

 

Sie ist gar nicht vorhanden. Wenn wir mit Fuji vergleichen, wird es augenscheinlich. Bei Fuji sind die Eingangsprüfungen so rigoros, daß kaum etwas Ungutes zum Ausgang kommen kann. Bei Foma Bohemia werden weder das zu begießende Triacetat untersucht noch die Zutaten analysiert. Es wird lediglich das Unverkäufliche weggenommen.

 

Schnelle und gute Prüfung, ob ein Bad schleiert oder nicht, kann man mit einem Abschnitt Positivfilm machen. Unbelichteten ORWO PF 2 ein paar Minuten entwickeln und fixieren. Andere technische Filme mit farbloser Unterlage gehen auch. Ich hatte im Labor mal eine Schleiergeschichte, die war schrecklich.

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vor einer Stunde schrieb Film-Mechaniker:

 

Sie ist gar nicht vorhanden. Wenn wir mit Fuji vergleichen, wird es augenscheinlich. Bei Fuji sind die Eingangsprüfungen so rigoros, daß kaum etwas Ungutes zum Ausgang kommen kann. Bei Foma Bohemia werden weder das zu begießende Triacetat untersucht noch die Zutaten analysiert. Es wird lediglich das Unverkäufliche weggenommen..

 

Wenn es so ist, dann ist es traurig, und die "Qualitätsschwankungen" sind hinreichend erklärt. Hast du Dir den Betrieb mal ansehen können?

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vor 1 Stunde schrieb jacquestati:

Prozessanleitung auch zum Download

hatte mich da im Prinzip an die Angaben von Foma gehalten: FD 9-10 min + SD 9 min bei LQR 1 + 10. Aqua dest., keine Zusätze. Die Ergebnisse sind wie gesagt viel zu kontrastarm, aber auch schlichtweg zu dunkel.

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vor 4 Stunden schrieb jacquestati:

Testrolle R100, belichten wie160, 100, 64, 50 und 40 ASA

25-40-64-100-160 ASA, incl. Zwischenschritte. Muss sowieso eine Movex Reflex testen,(Mann, was für ein Filmprügel ist das 😉 denn?). Eine Kombination müsste ja irgendwie passen. Die erste Hälfte der Rolle genau so in einer Pentaka Auto, ( 12, 25, 40, 100).

Ich habe dazu noch mal eine Frage: Man möchte ja nicht immer unbedingt zum Testen die ganze Rolle mit 7,5-10m "verballern". Wie macht ihr das so? Verdrehen muss ich ja die komplette Rolle wegen der 2 Seiten. Wenn ich nun Teststücke brauche, um zu checken, ob meine Entwicklung passt, müsste ich mir dann in der Duka kleine Stücke abschneiden und das in kleinen Behältern testen, (Agitation nicht wie in der Lomo-Trommel!). Bislang habe ich immer die kompletten 10m entwickelt.

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Die Fomavorschrift kannst Du m.E. vergessen, damit habe ich nur Murks produziert, mit Permanganatbleiche nur Schichtablösungen.

Nun sind 10 m nicht so viel, auch vom Preis her nicht. Eine Seite Kamera 1, die zweite Seite Kamera 2. Mit 2-3m Filmstücken sollte das gehen.

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vor 29 Minuten schrieb jacquestati:

Eine Seite Kamera 1, die zweite Seite Kamera 2

Habe ich meistens so gemacht, auch um die jeweilige Kamera auf einwandfreie Funktion zu testen.

 

vor 30 Minuten schrieb jacquestati:

Die Fomavorschrift kannst Du m.E. vergessen

das ist natürlich schlecht, gerade für Anfänger, die dann nicht genau wissen, wo hängt es nun.

 

vor 31 Minuten schrieb jacquestati:

Permanganatbleiche nur Schichtablösungen

da verwende ich nur noch die Dichromatbleiche nach dem Rezept hier.

 

vor 32 Minuten schrieb jacquestati:

Mit 2-3m Filmstücken sollte das gehen

Wirfst Du da extra die Lomo-Trommel an, für so ein Teststück, oder machst Du das in einem kleinen Behälter? Achso, Du meinst halt 2-3 Rollen zum Testen?

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Natürlich die Lomo Trommel, um auch hier vergleichbare Bedingungen zum kompletten Film zu haben! Wie schon formuliert, konstante Ergebnisse erfordern immer gleiche Bedingungen. Das gilt für Trommel, Uhr, Thermometer etc.

Schneide Dir 2-3 m Stücke  von einer Rolle und belichte sie wie beschrieben auf der einen Seite  z.B  mit Kamera A, auf der zweiten  Seite dann mit Kamera  B, anschließend das 2 m- Stück in der Lomodose entwickeln.

 

 

Stück

 

Edited by jacquestati (see edit history)
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vor einer Stunde schrieb jacquestati:

Schneide Dir 2-3 m Stücke  von einer Rolle

Jepp, das ist ökonomischer und zum testen reicht es ja. Habe gerade 1 Rolle verjubelt, Halb Pentaflex auto, Halb Agfa Movex reflex, aber, was soll´s, mal schauen. Wässert gerade. Leider habe ich z.Zt. als Entwickler nur LQR. Dokumol ist bestellt.

 

vor einer Stunde schrieb jacquestati:

Natürlich die Lomo Trommel

das leuchtet mir eher ein, wegen gleicher Bedingungen. Hatte auf YT gesehen, dass Manche entweder in Gläsern testen, oder auf solchen 16mm Jobo-Spulen für 16mm Mini-Kameras,(sauteuer außerdem). Finde ich nicht so sinnvoll, da ja wirklich die Bedingungen,(Agitation usw.), abweichen. Naja, so übe ich vor mich hin 😉 ...

 

Ich glaube, ich bin bei der Fehlersuche ein Stück weiter. Gerade habe ich meine aktuelle Testrolle aufgehängt: Ihr habt irgendwo gesagt, dass der belichtete Filmanfang absolut klar sein muss. Das ist er bei mir aber nicht zu 100%. Der Anfang ist zwar durchsichtig, wenn man gegen eine Lampe schaut, aber da ist eine leichte Grautönung, so ähnlich, als ob man einen schwachen ND-Filter davorhält. Ist mir gerade aufgefallen. Gemäß den Angaben hier soll das ja nicht sein, wenn ich es richtig verstehe, sondern klar wie Plastikfolie, richtig?

Was bedeutet das nun? Hat meine Bleiche einen Knacks weg? Die ist eigentlich recht frisch angesetzt, vielleicht maximal 3-4 D8 Rollen entwickelt.

Edited by SteffenK
Ergänzung (see edit history)
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Ich hab den Thread eben etwas in Eile durchgelesen aber meine zu wissen, was Dir fehlt: Das KSCN (Kaliumthiocyanat) nebst Kaliumiodid im FD.  Gerade bei aktuelleren Fomas ist es essenziell. 
 

Versuch einer simplen Erklärung: Der Fomapan hat viele "tote" Kristalle in der Schicht. Tot heißt hierbei, dass sie nicht entsprechend sensibilisiert sind, also gegenüber ihren "lebendigen" Kollegen ein vielfaches an Licht benötigen, um sich bei der Entwicklung zu schwärzen. 
 

Was nun passiert: bei der Erstentwicklung bleiben diese Kristalle unentwickelt, da sie beim Belichten des Films in der Kamera nicht genug Licht abbekommen haben. Entsprechend werden sie auch nicht durch die Bleiche aus der Schicht entfernt. Bei der kräftigen Zweitbeleuchtung nun aber werden sie mit belichtet, und nach der Zweitentwicklung liegen sie dann als grauer Schleier über dem Bild.

 

Vereinfacht gesagt lösen die Additive diese toten Kristalle während der FD und lassen sie teilweise im SD an die Silberkristalle andocken. So werden die Lichter klar und die Schatten schön dicht. 

Probier es aus, der Unterschied ist riesig. Und bleib bei 20° und unter 10 Minuten. 🙂

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vor 16 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

Und bleib bei 20° und unter 10 Minuten

Temperatur hatte ich Heute nicht überprüft. Draußen geht es bis auf 7°C runter, zumindest Nachts. Habe hier keine Heizung an. Chemie hat jetzt, gerade 23:00, genau 20°C, dank des kühlen Septembers. Hurra, passt!

Das waren 11 Minuten FD (ohne Zusätze) in LQR, 6 Minuten SD, Rest wie hier beschrieben.

vor 22 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

Probier es aus, der Unterschied ist riesig

Hatte dem LQR zwischendurch mal die beiden Zusätze beigefügt und die Ergebnisse waren ungleichmäßig, wolkig, flakerig, weiss nicht, wie ich es besser beschreiben könnte.. Daher in Folge nur LQR. Werde aber einen frischen Ansatz ausprobieren mit den Zusätzen. Werde das dann aber mit Dokumol testen, da mir diese LQR-Zeiten zu lang sind.

 

vor 24 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

Vergiss "nur gestreutes Kunstlicht"

Wäre meine nächste Frage an Simon gewesen. Bei mir ist das eine Zusatzlampe an der Wand, Energiespar-Tageslicht, ohne weiteren Diffusor, oder Streulichtschirm.

 

vor 26 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

ggf. auch die Fixage am Schluss ruhig erstmal

Auch die hatte ich gemacht, waren 6 Minuten.

 

vor 30 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

Der Fomapan hat viele "tote" Kristalle in der Schicht

Ist das der Grund, warum ich Zeiten gesehen habe von 19(!) Minuten FD bei LQR in Beispielen auf YT ?

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vor 7 Stunden schrieb SteffenK:

Ist das der Grund, warum ich Zeiten gesehen habe von 19(!) Minuten FD bei LQR in Beispielen auf YT ?

 

Du denkst zuverlässig immer in die falsche Richtung.

YouTube? Schenkst du anderen Ahnungslosen mehr Glauben als der Filmherstellerin?

Foma Bohemia gibt 10 Minuten an für die Erstentwicklung.

Friedemann ist einer mit Ahnung.

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vor einer Stunde schrieb Film-Mechaniker:

Schenkst du anderen Ahnungslosen mehr Glauben als der Filmherstellerin?

Nein, natürlich nicht. Zumindest übernehme ich das nicht einfach so kompromisslos. Andererseits sagt Jaquestati auch, die Foma-Anleitung tauge nichts. Hatte Gestern 11 Minuten erstentwickelt.

 

vor einer Stunde schrieb Film-Mechaniker:

Du denkst zuverlässig immer in die falsche Richtung.

Ok., dann muss ich das bloss noch invertieren, um immer richtig zu liegen 😜. Mein Gedanke war: FD länger = Helleres Bild,(kontrastärmer?). SD kürzer = Ebenfalls Aufhellung?

 

Er hier testet ständig was mit Fomapan 100 R in 8 + 16mm.https://www.youtube.com/user/studiocarter1  Da habe ich über die Schulter geschaut.

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vor 6 Minuten schrieb jacquestati:

Die Zusätze zum Erstentwickler (Kaliumrhodanid und Kaliumjodid) stehen in meiner Anleitung

Ich habe die Zusätze da und muss sie nur beifügen. Hatte die mal dem LQR beigefügt und das scheint sich nicht zu vertragen,(oder ungleichmäßiges Ergebnis hatte andere Ursachen?). Gehen die auch mit dem LQR? Da habe ich leider noch 6-7 Flaschen von. Wäre schade. Dokumol ist aber auch bestellt, wie gesagt.

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vor 9 Stunden schrieb SteffenK:

Bei mir ist das eine Zusatzlampe an der Wand, Energiespar-Tageslicht, ohne weiteren Diffusor, oder Streulichtschirm.


Das ist völlig okay. Da es nicht sonderlich hell klingt, gönn deinem Film ruhig einige Minuten darunter. Eine kleine, helle LED-Taschenlampe ist auch praktisch. Du kannst auch schon während des Bleichens mit der Zweitbelichtung beginnen. 
 

Zu viel pralles Sonnenlicht kann physikalische Entwicklung hervorrufen, das willst du vermeiden, aber da musst du schon richtig übel draufbraten. 
 

Mit der Zweitbelichtung steuerst du bitte gar nichts mehr. Einfach mindestens ausentwickeln.

 

Mit LQR habe ich keine Erfahrungen, nie benutzt. Sollte sich aber eigentlich auch zähmen lassen...

 

Fleckige Ergebnisse können auch an zu knapper Zweitbelichtung liegen. Sei gründlich und mache jeden Schritt immer exakt gleich — nie mehr als einen Parameter (Zeit, Temperatur, Agitationsmuster, Wässerungsart, Belichtung etc) zur Zeit ändern, das ist der Schlüssel. 

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vor 52 Minuten schrieb SteffenK:

Mein Gedanke war: FD länger = Helleres Bild,(kontrastärmer?). SD kürzer = Ebenfalls Aufhellung?

 

Mit längerer Entwicklungszeit steigt der Kontrast an.

Die Zweitentwicklung soll durch und durch sein; nicht verkürzen!

 

Michael Carter, ein lieber Kerl, mit dem ich schon korrespondiert habe, war blutiger Anfänger und weiß mittlerweile ein wenig mehr. Er ist also nicht mehr Anfänger, hat jedoch immer noch große Wissenslücken. Er kopiert ja mit einem Uhler cine printer, ein krudes Gerät. Aber warum nicht.

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