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BAUER B14 - RESTAURATION - NEUAUFBAU


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Eremitage:

Rücklaufnuten .? Und wo befinden die sich..? 

Die Rücklaufnuten führen das Öl ins Werk zurück.

Siehe den Blauen Punkt.

Die zweite Nut ist Links rüber.

Desweiteren muß die Fläche Gelb genauso blank sein wie die Fläche mit dem schwarzen Punkt

 

Bauer B14.jpg

  • Thumsbup 1
Geschrieben

Die Bauergußköpfe sind so konstruiert, das sie ohne Wellendichtungen auskommen.

Es befidnet sich auf der Schalwelle eine Ölförderschnecke, die Öl nach vorne in die schwarze Kappe fördert, von der es dann unten durch eine Bohrung wieder zurück in den Kopf läuft. Ähnlich bei der Vor und Nachwickelrolle. Die Bohrungen setzen sich im LAuf der zeit mit Schmutz zu und dann beginnt das Ölen.

Also mußt du diese Bohrungen säubern, das geht mit einem dünnen Draht, den schutz kreisförmig herausziehen und dann mit Druckluft nach Innen ins Werk blasen. Bei abgenommenem Rückdeckel kann man dann meist sehen, wo der Dreck herauskommt und ihn entfernen. Durch diese Art der Schmierung hält so ein Bauerkopf in seinen Lagern praktisch ewig.

Jens

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Jensg:

Es befindet sich auf der Schaltwelle eine Ölförderschnecke, die Öl nach vorne in die schwarze Kappe fördert, von der es dann unten durch eine Bohrung wieder zurück in den Kopf läuft.

 

An der Stelle sind normalerweise keine Ölaustritte zu erwarten.

Ich rate dringend davon ab diese schwarze Kappe zu entfernen (hast du so auch nicht geschrieben)!

Außer man hat diese Kappe als Bauer Ersatzteil im Lager liegen.

Könnte beim TE ja möglich sein.

Man kann diese schwarze Kappe nicht beschädigungsfrei entfernen.

Geschrieben

Also, erstmal vielen Dank für diese wertvollen Tipps und die Unterstützung.

Ich werde erstmal wie empfohlen den Lack an der Fläche im Bereich der vier Befestigungsschrauben entfernen. Die Rucklaufnuten öffnen und auch die Verschraubungsflächen von Filmbühnenhalterung und Maskenschieberhalterung sauber und plan machen.

Der Rückwanddeckel ist überlackiert und sitzt bombenfest. Hat jemand eine Idee wie ich den unbeschadet runterbekomme..?

Im Moment sehe ich nur die Möglichkeit mit einem Cuttermesser an den Stoßflächen entlang den Lack abzukratzen und mit einem Stecheisen den Deckel abzuhebeln. Ich habe das schonmal vor vielen Jahren an einer B8B gemacht. Da war der Rückwanddeckel mit einer speziellen Dichtmasse mit dem Gehäuse verklebt. Das bekam ich auch nur mit (kontrollierter) Gewalt auf.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Eremitage:

Der Rückwanddeckel ist überlackiert und sitzt bombenfest.

Hat jemand eine Idee wie ich den unbeschadet runterbekomme..?

 

Ja.

Zuerst den unteren Deckel entfernen, da wo die Motorwelle ist.

Dieser Deckel hat einen Ansatz wo man diesen mit einem Kunststoff-Hammer ohne Beschädigung lösen kann.

Dann den oberen großen Deckel mit einem Hebel oder Schraubenzieher von unten lösen/abhebeln.

Nicht seitlich versuchen das gibt nur Macken die du nicht willst.

Geschrieben
Am 19.6.2026 um 21:15 schrieb PKGeorge:

Kann ich mir nicht Vorstellen. Das Werk ist nur von der Rückseite zu öffnen und wird dir nix bringen!

 

Den Tip hast wohl überlesen.

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb PKGeorge:
Am 19.6.2026 um 21:15 schrieb PKGeorge:

 

Den Tip hast wohl überlesen.

Nicht überlesen.. den Hinweis habe ich einfach nicht verstanden..🙄

Aber jetzt bringt's ja doch was. Wenn ich die Rücklaufnuten von Innen sehen kann, ob und wie sich da Lack und Ölreste durchschieben, kann ich wohl besser erkennen ob die Öffnungen alle frei und sauber sind, als wenn ich nur von Vorne durchstochere. Außerdem gibt der Blick auf's Innere des Werkes die Gelegenheit zu schauen, wie es um die Verharzung des alten Projektorenöles steht.

Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb Eremitage:

Ich werde erstmal wie empfohlen den Lack an der Fläche im Bereich der vier Befestigungsschrauben entfernen. 

 

Ich erwähn's Sicherheitshalber nochmal:

Die gesamte Fläche muß Lackfrei sein.

Dabei die Fläche mit der Welle der Bildstrichverstellung nach oben und unten bewegen.

Die Fläche darf auch nicht mit Riefen oder Kratzern beschädigt werden.

Geschrieben

Wie PKGeorge schon geschrieben hat, ist die Kreuzgetriebe-Trägerplatte normalerweise nicht lackiert.

Um das wieder original hin zu kriegen, wird man um eine Demontage der Kreuzgetriebe-Einheit nicht rum kommen. Das Problem ist, das die Platte anscheinend im ausgebauten Zustand lackiert wurde. Das bringt gleich mehrere Probleme mit sich. Die Platte sitzt mit dem Lackauftrag je nach Schichtdicke nicht mehr richtig. Aufgrund der Unebenheit der Lackierung dringt mehr Öl nach aussen. Und durch die Verstellung des Bildstrichs reibt sich die Farbe langsam aber sicher ab und landet unter Umständen im Ölsumpf, was deinen Ölfilter verstopft. Und dann kommen noch die von PKGeorge erwähnten Ölnuten dazu, welche bei Demontage vernünftig gereinigt werden können.

 

Zusammengefasst ist hier ziemlich viel Arbeit nötig, da an dem Projektorkopf anscheinend richtig viel rumgemurkst wurde!

 

Auch ganz wichtig. Bei Demontage des rückseitigen Deckels, an dem der Motor befestigt ist, zuvor die Mitnehmerscheibe abnehmen!

 

Gruß Heiko

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Eremitage:

Aber jetzt bringt's ja doch was. Wenn ich die Rücklaufnuten von Innen sehen kann,

Nein da kannst du nix sehen.

OK, ein durchgeschobener Draht oder Pfeifenreiniger siehst du.

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb flimmerman:

Um das wieder original hin zu kriegen, wird man um eine Demontage der Kreuzgetriebe-Einheit nicht rum kommen. 

 

Um Himmelswillen!

Dann kann er gleich von aussen einen Schlag mit einem Schlosserhammer auf die Schaltwelle geben und das Werk verschrotten.

Ich denke da wurde nur von aussen Lack drübergeschaucht der aber entfernbar sein sollte.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb flimmerman:

Zusammengefasst ist hier ziemlich viel Arbeit nötig, da an dem Projektorkopf anscheinend richtig viel rumgemurkst wurde

Ich hoffe der <<MURKSER>> liest hier mit.

Dem würde ich gerne den Hals rumdrehen.. 🔥

Wer den Treat "BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren" hier im Forum gelesen hat weiß, dass ich mich 

von solchen Herausforderungen nicht abschrecken lasse. Die Schritte beim Zerlegen des Werkes werden alle fotografisch dokumentiert und nach und nach abgearbeitet. Es ist ja nicht kommerziell was ich hier mache. Ich habe keinen Zeitdruck. Es ist alles Hobby und Unterhaltung für alle die gerne hier mitlesen.

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb PKGeorge:

verschrotten.

Ich denke da wurde nur von aussen Lack drübergeschaucht der aber entfernbar sein sollte.

Ich schaue gleich mal nach um etwas Beruhigung in das Thema zu bringen.

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb flimmerman:

 Und dann kommen noch die von PKGeorge erwähnten Ölnuten dazu, welche bei Demontage vernünftig gereinigt werden können.

Ich finde diese Nuten kann man von aussen durchaus fachgerecht und sinnvoll vom Lack reinigen.

 

Geschrieben
vor 36 Minuten schrieb flimmerman:

Auch ganz wichtig.

Bei Demontage des rückseitigen Deckels, an dem der Motor befestigt ist, zuvor die Mitnehmerscheibe abnehmen!

Ja ganz wichtiges Thema.

Dieser Flansch darf natürlich nicht abgehebelt werden auf seiner Keilnut.

Ich verwend da immer einen Original naja Bauer Schlagauszieher.

Der bereich ist da schon seit eh und je als Ölaustrittstelle bekannt.

Auch leider nicht mit Original interner Bauer TPI nicht immer Ölfrei zu bekommen.

Simmerring einbau/Konstruktionen meinerseits sind da gescheitert!

Geschrieben

So, gibt's erstmal Teilentwarnung.

Der Lack ist nur äußerlich aufgetragen worden.

Das erste Foto: zeigt die Bildstrichverstellung ganz an den unteren Anschlag gedreht.

IMG_20260621_122305_HDR.thumb.jpg.e32f6563c29a4905af174dc08933e54e.jpg

..und Foto unten: Bildstrichverstellung entgegengesetzt an den oberen Anschlag gedreht. In dieser Position wurde anscheinend lackiert.

IMG_20260621_122324_HDR.thumb.jpg.7ead27cfff80b8b51361d3a1d8ddbd4a.jpg

  • Thumsbup 1
Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb PKGeorge:

Der bereich ist da schon seit eh und je als Ölaustrittstelle bekannt.

Auch leider nicht mit Original interner Bauer TPI nicht immer Ölfrei zu bekommen.

Simmerring einbau/Konstruktionen meinerseits sind da gescheitert

Das ist im Moment alles trocken.

Sollte man da den Deckel nicht draufkassen und erstmal nur durchspülen..?

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb PKGeorge:

Ich verwend da immer einen Original naja Bauer Schlagauszieher.

 

Wenn gewünscht kann ich davon mal ein Foto einstellen.

Muß den Schlagauszieher aber erst mal finden.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Eremitage:

Sollte man da den Deckel nicht draufkassen und erstmal nur durchspülen..?

Nein.

Du hast ja schon A_gesagt indem du die Schrauben vom oberen hinteren Werkdeckel gelöst hast.

Ausserdem kann du nach entfernen des unteren Deckel den Boden im Werk mit einem Lappen Gründlich reinigen.

Das ist allemal Besser als spülen.

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb PKGeorge:

Nein.

Du hast ja schon A_gesagt indem du die Schrauben vom oberen hinteren Werkdeckel gelöst hast.

Ausserdem kann du nach entfernen des unteren Deckel den Boden im Werk mit einem Lappen Gründlich reinigen.

Das ist allemal Besser als spülen.

Alles klar, muss mal schauen wie und wann ich das mache. Die Maschinen stehen unter dem Dach und trotz 25 cm Dämmung ist es mittlerweile ohne Ventilation nicht mehr auszuhalten.

Einfach zu heiß draußen..🔥

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb PKGeorge:

Um Himmelswillen!

Dann kann er gleich von aussen einen Schlag mit einem Schlosserhammer auf die Schaltwelle geben und das Werk verschrotten.

Ich denke da wurde nur von aussen Lack drübergeschaucht der aber entfernbar sein sollte.

Jetzt mal nicht übertreiben. Das Werk zu zerlegen und sauber zu reinigen ist mit Geduld und handwerklichen Geschick (Voraussetzung ist gutes Werkzeug) kein Hexenwerk! Diverse Werkzeuge, die die Demontage/Montage vereinfachen, kann man sich auch selbst anfertigen.

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb flimmerman:

Jetzt mal nicht übertreiben. Das Werk zu zerlegen und sauber zu reinigen ist mit Geduld und handwerklichen Geschick (Voraussetzung ist gutes Werkzeug) kein Hexenwerk! Diverse Werkzeuge, die die Demontage/Montage vereinfachen, kann man sich auch selbst anfertigen

Bin ich im Grunde ganz auf deiner Seite.

Die Frage ist halt: Lässt man das Werk lieber geschlossen oder lohnt sich das Zerlegen und Reinigen des Inneren im Verhältnis zum Arbeitsaufwand..?

Meine Befürchtung ist halt erstens, dass ich etwas beschädige und womöglich dieses Teil nicht mehr nachbekomme.

(siehe Thema Hilfsspiegel plus Halterung) und zweitens, dass ich das Werk an den Problemzonen die schon angesprochen wurden nicht mehr dicht bekomme.

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