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Geschrieben

Das steht auch vorn auf der Kamera, unter dem Aufkleber ist leider gar nichts.

Seitlich ist auf einer Kassette ein Medizintechnik-label drauf, ich vermute eine Röntgenkamera für 16mm Film, dagegen spricht allerdings, dass sie "vorwärts" läuft.

Geschrieben

Wikipedia: 

Die Urban Engineering Co. aus Burbank, Kalifornien, ist ein historischer Hersteller von medizinisch-technischen Präzisionsgeräten. Das Unternehmen entwickelte in den 1960er- und 70er-Jahren Spezialkomponenten, TV-Kamerasysteme und Halterungen (wie das „House-Urban“ Mikroskop-Winch-System) in Zusammenarbeit mit Zeiss für Operationsmikroskope in der HNO-Heilkunde und Mikrochirurgie. Eine Verbindung zum klassischen 16-mm-Filmformat besteht primär über historische medizinische Dokumentations- und OP-Aufzeichnungen jener Ära, bei denen Spezialkameras an Mikroskope adaptiert wurden. 
 
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  • Thumsbup 1
Geschrieben

Vielen Dank Jürgen,

mir hat es nur Bau- oder Bauplanungsfirmen bei der Suche angezeigt 🙂 Suchmaschinen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren..

Dann passt das zum Medizintechnik-label auf dem Magazin ja ganz gut. Die Objektivaufnahme ist auch sehr speziell 2/3 " mit drei Madenschrauben, wohl eher um sie auf ein Okular zu schrauben. Eine Einstellupe mit Schwalbenschwanzführung habe ich auch noch, aber die passt nirgends an die Kamera. Vielleicht findet sich im Konvolut noch was passendes 🙂

 

Geschrieben

Tolle Kamera, Chris! Gratulation zu diesem Geschenk! Sie erinnere mich ein wenig an die russische Kiev 16E mit Schwingspiegel. Ja, je präziser die Suchanfrage, desto präziser die Eregebnisse.

Geschrieben

Nächstes Deidesheim bringe ich sie mal mit, nimmt ja nicht viel Platz weg 🙂

Filme werde ich da eh kaum mitnehmen (können) Kind und Wagen brauchen Platz im Kombi 🙂

 

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  • Thumsbup 2
Geschrieben (bearbeitet)

Bei der Ursprünglichen "Röntgen-Arri" war es die Greiferkonstruktion die dann eine minimal längere Belichtungszeit erlaubte, sodass es durch den "umgekehrten" Schaltvorgang keine Interferenzen mit dem Szintillator gegeben hat. 

Die spätere Arritechno lief "vorwärts" aber das war ja keine reine Röntgenkamera.

 

Hier sieht man ein paar Bilder: https://cinematechnic.com/arri-35iic-rontgen-medical-camera/

Der Text ist aber in manchen Passagen nicht korrekt:

- Eine III hat es für Röntgenaufnahmen nie gegeben, davor kam die Techno heraus. Die III wurde aus der Röntgenkamera heraus entwickelt

- Das gezeigte Modell in Weiß (2. Bild von oben) zeigt den Arriflex Prototypen, keine Röntgenkamera, allerdings mit angesetzter Röntgenkassette, da keine Bakelitkassette (oder ein Linhof-Magazin) mehr greifbar war. 

 

Es stimmt allerdings dass man zu Beginn normale Kameras genutzt hat, die einen Blindstopfen anstatt des Sucherokulares hatten, der Handregelmotor war einfach "rückwärts" verpolt und die Kassetten gespiegelt aufgebaut. Ich habe seinerzeit eine dieser Kameras zurückgebaut zur normalen Arriflex, sie funktioniert einwandfrei.

Bearbeitet von TK-Chris (Änderungen anzeigen)
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  • Thumsbup 1
Geschrieben

Ich fragte mich auch, warum sich durch Rücklauf die Belichtungszeit verändert, denn dieser ist doch von Umlaufverschluss abhängig. Mir ist nur bekannt, dass Bildstrich und Schlaufen geringfügig versetztz werden.

Geschrieben

Der Umlaufverschlusswinkel konnte größer gewählt werden, da im Rückwärtslauf der Transportschritt schneller lief, aber der Bildstand schlechter wird (in der Theorie) Bei den Bogendreieckgreifern der Arri´s war das so. Eigentlich ja nie als Studiokamera konzipiert.

Die ersten Arris hatten ja noch den Herkömmlichen Schleppgreifer, da war jede Askania besser. Die Arri war ursprünglich als Handkamera a la Kinamo 35 konzipiert. klein, "in die Hand konstruiert" und relativ leicht, modern (Elektromotor) und halt als Reflexkamera mit rotierendem Verschluss (den andere schon erfunden hatten, Kästner hat sich die Dinge so konfiguriert, dass da was neues rausgekommen ist (45 Grad neben der Optischen Achse) und schwupp, war sie Fertig. Das Konzept der Vor- und Nachwickeltrommeln in der Kassette war, wie schon erwähnt von Ertl, München, übernommen worden. 

Ja, Simon hat da schon recht, dass das keine Eigenkonstruktion war, sondern, so wie heute üblich eine Konstruktion auf Basis schon vorhandener Bauteilegruppen. 

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