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Red: Derzeit 32 Spielfilme in Produktion.


oceanic
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Die RED Kamera findet rasant Einsatz. Interessant ist das von A-Budget bis indie und doku alles dabei ist.

 

1.-Jumper (2008)

 

2.-Wanted (2008)

 

3.-G.I. Joe (2009)

 

4.-Night at the Museum 2: Escape from the Smithsonian (2009)

 

5.-Game (2009)

 

6.-The Informant (2009)

 

7.-Guerrilla (2008)

 

8.-The Argentine (2008)

 

9.-Knowing (2008)

 

10.-Rosencrantz and Guildenstern Are Undead (2008)

 

11.-The Dark Country (2008)

 

12.-Beyond a Reasonable Doubt (2009)

 

13.-The Red Canvas (2008)

 

14.-My Bloody Valentine (2009)

 

15.-Leverage (2008 TV series)

 

16.-Woodshop (2008)

 

17.-Seres: Genesis (2008)

 

18.-Brave New World: Ravaged Planet (2009)

 

19.-Asylum Seekers (2008)

 

20.-3 Days Gone (2008 video)

 

21.-The Frost (2008)

 

22.-The Last Dragon (2008)

 

23.-Invasion of the Not Quite Dead (2008)

 

24.-Legion of Ghosts (2011)

 

25.-I Am Curious Gaijin (2008 documentary)

 

26.-Red Dirt Rising (2008)

 

27.-True Nature (2008)

 

28.-Stricken (2008)

 

29.-The Girlfriend Experience (2009)

 

30.-Veida Xerxes: Curse of the Red Eye (2008)

 

31.-The Myth of the American Sleepover (2009)

 

32.-An Engaging Style (2008)

 

Ca. 20% ist sensor und film kombiniert, ca. 10% ist RED 2nd unit.

Weitere ~50 Filme sind derzeit in Verhandlung, in Berlin derzeit 4 (von denen ich weiss) für diesen Sommer.

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  • 2 weeks later...

Hallo,

 

heute "Jumper" gesehen in 2K DLP - echt übel. Einige Szenen waren

deutlich als Video zu erkennen - am Rauschen (nicht Korn!)

im Schwarz. Falls der Rest auf Film gedreht wurde: alle Achtung an

die Color Grader, die Hauttöne sahen nämlich _durchgängig_ übel aus.

Sind die qualitativen/ästhetischen Ansprüche wirklich so weit gesunken?

 

Grüße,

Marc

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Von Hauttönen scheint Liman eh nicht viel zu halten, siehe Bourne.

 

Hat man eigentlich mal irgendwas gelesen, welche Szenen überhaupt auf RED gedreht wurden? Wenn ich mir überlege wann der Film rauskam kann das ja eh nur ein bißchen Nachdreh gewesen sein. Und ohnehin Prototypen-REDs wie bei PJ.

 

Die Soderberghs dürften interessanter werden.

 

Andere Große werden sich eh erst an die Kamera wagen, wenn sie offiziell den Betastatus verlassen hat und es ausgereifte Workflows gibt.

 

Aber das RAW Zeugs was man auf RedRelay sehen kann ist doch schon ganz aussagekräftig.

 

- Carsten

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Hallo,

heute "Jumper" gesehen in 2K DLP - echt übel. Einige Szenen waren

deutlich als Video zu erkennen - am Rauschen (nicht Korn!)

im Schwarz.

 

Hallo Marc,

 

na denn leg mal los, welche Einstellungen/Szenen konntest du denn deutlich als Video erkennen? Die in seiner Wohung? Die am Wasser? Die in der Bibliothek?

 

Falls der Rest auf Film gedreht wurde:

Wie, das konntest du nicht sicher erkennen? Also sowas.

 

alle Achtung an die Color Grader, die Hauttöne sahen nämlich _durchgängig_ übel aus.

Typischerweise sitzt der Colorist ja auch alleine im Kämmerchen und macht die Farben solo ganz wie er will. Ach nee, da gibts ja noch diese geschmacklosen Regisseure, Doug Liman (Mr. & Mrs Smith, Bourne Identity...) in dem Fall.

 

Sind die qualitativen/ästhetischen Ansprüche wirklich so weit gesunken?

Grüße,

Marc

Nun, Jumper ging weltweit auf Platz 1, das Publikum ist eben nicht so stilsicher wie du und geschmacklos sowieso.

 

Achja, zu deinem "Rauschen"... so sieht ein redframe aus: Vorsicht, 4k - Einzelframe ist >40 Mbyte.

http://red.cachefly.net/video/85mmChart.tiff

Viel Spass beim Rauschen suchen. Sag Bescheid wenn du welches gefunden hast.

 

Nebenbei, die nächsten Einsteiger im März auf Red sind u.a.:

Darius Khondji (Se7en, Evita, Stadt der verlorenen Kinden, The Beach, Alien Resurrection...)

"This new digital technology is sensational to work with"... ".

"The workflow, along with the immediate response, makes the process of filmmaking more responsive and for most cases faster."

Dean Devlin (Independence Day, Flyboys) ist jetzt auch auf RED. "The Red camera is extraordinary. The Redvolution marks the tipping point of the democratization of filmmaking."

Michael Douglass neuer Film auch. Die drehen mit 6 Units. Alle RED.

Weitere 5 US Großproduktionen fehlen noch auf der Liste, sind jedoch schon am drehen mit RED.

 

Vielleicht schreibst du denen mal ne email und klärst sie auf, das der erste Film mit RED einsatz der je veröffentlicht wurde, zu unrecht auf Platz 1 der Weltcharts ging - oder? Würde mich aber beeilen, in paar Wochen ist die Kamera aus dem Betastadium raus und bei >500 neuen REDs monatlich im Markt (die meisten gehen, am Rande, nach L.A...) wirds doch Zeit das du denen mal erklärst wie Qualität auszusehen hat.

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"Wanted" ist auch auf 35mm gedreht worden. Bis auf die SFX-Schüsse, die sind angeblich komplett auf der Red entstanden.

 

...heute "Jumper" gesehen in 2K DLP - echt übel. Einige Szenen waren

deutlich als Video zu erkennen - am Rauschen (nicht Korn!)

im Schwarz. Falls der Rest auf Film gedreht wurde: alle Achtung an

die Color Grader, die Hauttöne sahen nämlich _durchgängig_ übel aus.

Sind die qualitativen/ästhetischen Ansprüche wirklich so weit gesunken?

Kenne zwar nur die 35mm Kopie, ist aber teilweise genau so...:?

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Hat man eigentlich mal irgendwas gelesen, welche Szenen überhaupt auf RED gedreht wurden? Wenn ich mir überlege wann der Film rauskam kann das ja eh nur ein bißchen Nachdreh gewesen sein. Und ohnehin Prototypen-REDs wie bei PJ.

Wieso lesen - Marc meinte doch, als erster, das er die RED erkennen kann. Er liegt ziemlich sicher daneben, in Masterqualität 2K (mehr kann er nicht gesehen haben) ists teuflisch schwer auseinanderzuhalten, selbst wenn man, wie wir hier, schon seit oktober täglich bilder der red zum bearbeiten hat.

 

Andere Große werden sich eh erst an die Kamera wagen, wenn sie offiziell den Betastatus verlassen hat und es ausgereifte Workflows gibt.

Nein. Bspw:

bild_anzeigen_thumb.php?img=5144.jpg

Michael Douglas am Set. Auch Stephen Sommers (Die Mumie, catch me if you can...), Dean Devlin (Indepence day) drehen auch grade auf RED.

In 3D dreht Thomas Jane (bisher eher als darsteller unterwegs, The mist, gun, magnolia, boogie nights) für sony pictures über stage 6. red und si:2. Kamera macht Geoff Boyle (Enemy at the Gates, About a Girl)

Shawn Levy dreht für 20th Century Fox grade Night at the Museum 2: Escape from the Smithsonian

Soderbergh usw. sind da nur die Spitze vom Eisberg.

Die Workflows sind für -kleine- Löden noch hakelig. Wenn man solide ausgestattet hat ist das alles easy. Ab nach 4K uncompressed DPX/cineon wandeln und dann loslegen, Avid offline in 1080P ist auch was feines :)

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"Wanted" ist auch auf 35mm gedreht worden. Bis auf die SFX-Schüsse, die sind angeblich komplett auf der Red entstanden.

Die sind 35mm und red.

 

"

...heute "Jumper" gesehen in 2K DLP - echt übel. Einige Szenen waren

deutlich als Video zu erkennen - am Rauschen (nicht Korn!)

im Schwarz. Falls der Rest auf Film gedreht wurde: alle Achtung an

die Color Grader, die Hauttöne sahen nämlich _durchgängig_ übel aus.

Sind die qualitativen/ästhetischen Ansprüche wirklich so weit gesunken?

Kenne zwar nur die 35mm Kopie, ist aber teilweise genau so...:?

 

was ich witzig finde ist die formulierung: "falls der rest auf film gedreht wurde".... jumper ist 1st unit 35mm film und 2nd unit red.

na denn mal butter bei die fische: welche schüsse haltet ihr denn nun für video?

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Jeder dreht einmal - oder auch öfter - in digital (ich auch, aber im alleruntersten low standard natürlich. :wink: )

Das ist auch interessant, das Neue auszuprobieren. Nicht immer fallen die Entscheidungen für daraufhin kommende Projekte identisch aus. Etwa im Fall Brian Singer: nach dem Panavision Genesis Dreh von SUPERMAN RETURNS liegt mit VALKYRE diesmal ein 35mm-Dreh vor (auch wenn sich die Filmwelt daran aufschaukelt, wie das Negativ zerstört wurde und damit eine Steilvorlage für die Totalabschaffung aller Kopierwerke gegeben ist).

 

 

Hallo,

 

heute "Jumper" gesehen in 2K DLP - echt übel. Einige Szenen waren

deutlich als Video zu erkennen - am Rauschen (nicht Korn!)

im Schwarz. Falls der Rest auf Film gedreht wurde: alle Achtung an

die Color Grader, die Hauttöne sahen nämlich _durchgängig_ übel aus.

Sind die qualitativen/ästhetischen Ansprüche wirklich so weit gesunken?

 

Grüße,

Marc

 

Na wenn dem so ist, dann sehe ich mir das nicht an. Ohnehin sind fast alle Kritiken vernichtend.

 

Das sehe ich an visuellen "Armutszeugnissen" auch immer wieder. Das war schon bei STAR WARS II und III so, aber auch bei DEJA VU und MIAMI VICE oder COLLATERAL kaum anders. Auch in den in 35mm ausbelichteten Versionen unübersehbar. (Ameisenrieseln in farbigen und schwarzen Flächen. Zumindest mir unangenehmer als grobes Filmkorn).

 

Jüngstes Schreckensbeispiel (gestern nacht gezeigt): der Film "21" - gedreht mit Panavion Genesis. Lichter abgesoffen (die Gesichter bei frontalem Licht tlws. nur als "Hotspot-Fläche" noch darstellbar gewesen), schlechter Kontrast (trotz diverser Möglichkeiten, heute über DaVinci und Lustre im Grading die Schwächen aufzupolieren), und irgendwie war das ganze nicht richtig scharf. Das Bild war stumpf, detailarm, kontrastschwach und elektronisch verrauscht. War in Las Vegas und tlws. auch nachts gedreht - von daher ist seit COLLATERAL klar, dass man den Sensor einsetzen wollte (obwohl es mit Film besser ginge: siehe Scorsese mit Super 35 und VistaVision in CASINO)

 

Bin ich froh, vom Herzen her primär mit uraltem Zeugs zu tun zu haben. Mag sich ja dann die aufbruchwillige Jugend an dieser Misere abarbeiten und laben, sie möchte ja auch grossenteil Bilder wie am PC - mir vergeht der "Appetit", die Zeit mit solchen "Visualisierungen" totzuschlagen.

 

was ich witzig finde ist die formulierung: "falls der rest auf film gedreht wurde".... jumper ist 1st unit 35mm film und 2nd unit red.

na denn mal butter bei die fische: welche schüsse haltet ihr denn nun für video?

 

Kein Wunder, wenn durch fahrlässige D.I.s auch der Rest an Filmgüte zugrunde gerichtet wird. Das erlebt man nunmehr seit bald 8 Jahren - und das ist auch der Hebel, um aus jeder Filmgüte auszusteigen.

 

Soderbergh usw. sind da nur die Spitze vom Eisberg.)

Außer den OCEAN-Filmen ist Soderbergh überall gefloppt und hatte bereits Stimmung gemacht, vorbei an den Kinos die Filme künftig über das Internet (On Demand) zu vertreiben.

So einem traue ich keinen Millimeter über den Weg. Alles "Retter" des Kinowesens. Zum Totlachen!

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Jüngstes Schreckensbeispiel (gestern nacht gezeigt): der Film "21" - gedreht mit Panavion Genesis. Lichter abgesoffen (die Gesichter bei frontalem Licht tlws. nur als "Hotspot-Fläche" noch darstellbar gewesen), schlechter Kontrast (trotz diverser Möglichkeiten, heute über DaVinci und Lustre im Grading die Schwächen aufzupolieren), und irgendwie war das ganze nicht richtig scharf. Das Bild war stumpf, detailarm, kontrastschwach und elektronisch verrauscht.

Tja lustig nur, das 21 auch auf Film -und- digital gedreht ist.

Ist Film und Genesis kombiniert.

War Kodak Vision 2 auf Arri 435, Labor deluxe. Soviel zu ihrem geschulten Auge.

 

Am Rande: Kameras haben übrigens keinen "Kontrast". Was sie meinen ist (vermutlich) der Blendenumfang.

 

Bin ich froh, vom Herzen her primär mit uraltem Zeugs zu tun zu haben. Mag sich ja dann die aufbruchwillige Jugend an dieser Misere abarbeiten und laben...

Es sind die 50-70 Jährigen die vorantreiben, bspw. Sidney Lumet oder Robert Altman (RIP). Beim ersten grossen einsatz von George Lucas war der auch schon zarte ~58.

 

Außer den OCEAN-Filmen ist Soderbergh überall gefloppt...

Sex, Lies, and Videotape (oscarnominiert)

Solaris (klasse Kamerarbeit von ihm)

Traffic (4 Oscars)

Erin Brockovich (1 Oscar, 4 Oscarnominierungen)

Michael Clayton (1 Oscar, 5 Oscarnominierungen)

A Scanner darkly

...seien von Soderbergh genannt, um mal ihr Verständnis von "überall gefloppt" zu definieren.

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Kontrastumfang, Blendumfang, Dynamikumfang. Setzen Sie an wo und wann Sie wollen.

 

Tatsache in der digitalen Cinematography ist [RED und Dalsa Origin kenne ich jedoch noch nicht]:

Die Digitalaufnahme ist zwar langfristig betrebt, qualitativ mit der Silberhalogenidfotografie gleichzuziehen, und sie zum Teil sogar übertroffen, aber die Sensoren (oder wenn Sie in diesem Forum mit so großem Vergnügen am dauerhaften Spott Wortklauberei oder Haarspalterei betreiben möchten: dann eben Bildwandler) der Digitalkameras sind unzureichend imstande, große Helligkeitsunterschiede aufzufangen. Jetzt und scheinbar auch noch in 20 Jahren, wenn die Prognosen der Wissenschaftler stimmen. Digitalbilder sind symptomatisch für ausgefressene Lichter, d.h. für weiße Flächen ohne oder zumindest mit zu wenig Durchzeichnung. Auch sind diese Flächen bisweilen sehr ausgedehnt, wenn beispielsweise der in Natur blaue Himmel weiß abgebildet wird oder ein Gesicht zum "Hostpot" (ATTACK OF THE CLONES, COLLLATERAL, 21 u.v.a.)verschwimmt.

Derartige Defizite sehe ich nicht einmal beim orthochromatischen Film von anno 1895.

Eigenschaften des modernen Farbfilms:

- Hoher Dynamikumfang bewältigen; Farbfilme mit mehreren und unterschiedlich empfindlichen Layers pro Grundfarb. Ist etwa ein Schicht mit der Nennempfindlichkeit überbelichtet , so vermag die niedrigerempfindliche Schicht die Helligkeitsunterschiede registrieren; somit vertragen Filme auch Fehlbelichtungen aufgrund ihrer weiten Latitude. Die feinkörnigere niedrigempfindliche Schicht bewirkt sogar einen Zuwachs an Auflösung und Farbsättigung, sofern man den Film unter seiner Nennempfindlichkeit belichtet.

 

Apropos Soderbergh: er selbst schwor dem Kino tlws. ab und beklagte seinen mangelnden Zugang zum Kinomarkt - daher sehnt er sich nach den day-for-date-Starts. Für den klassischen Kinobetrieb natürlich der Weg in den Untergang, wenn ich das ganz nüchtern so sagen darf:

 

http://www.xjuggler.de/livesupport/show...821&page=1

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Kontrastumfang, Blendumfang, Dynamikumfang. Setzen Sie an wo und wann Sie wollen.

 

Tatsache in der digitalen Cinematography ist [RED und Dalsa Origin kenne ich jedoch noch nicht]:

Sie kennen -keine- digitalen Kinokameras.

Sie haben vielleicht mal paar Bilder auf der Leinwand oder am Monitor gesehen, aber ansonsten verstehen sie nichts von Kameras.

 

Die Digitalaufnahme ist zwar langfristig betrebt, qualitativ mit der Silberhalogenidfotografie gleichzuziehen, und sie zum Teil sogar übertroffen, aber die Sensoren (oder wenn Sie in diesem Forum mit so großem Vergnügen am dauerhaften Spott Wortklauberei oder Haarspalterei betreiben möchten: dann eben Bildwandler) der Digitalkameras sind unzureichend imstande, große Helligkeitsunterschiede aufzufangen.

Erzaehlen sie den Schwachfug Nikon, Canon und Hasselblad oder Panavision, RED und Dalsa und sie ernten das gleiche Kopfschütteln wie hier.

Das Thema war vor 10 Jahren in Fotoforen interessant, als da Film über Bord ging. Heutige Sensoren in Digitalkameras, egal ob bewegtes oder stehendes Bild, haben mit 10, 11, 12 oder mehr Stops Umfang selbst für enge Lichtbudgets mehr als genug Spielraum.

 

Jetzt und scheinbar auch noch in 20 Jahren, wenn die Prognosen der Wissenschaftler stimmen. Digitalbilder sind symptomatisch für ausgefressene Lichter, d.h. für weiße Flächen ohne oder zumindest mit zu wenig Durchzeichnung.

Ah. Die "Wissenschaftler". Sie meinen nicht zufällig diese armen Irren, die bspw. das Teleskop Hubble mit digitalen Sensoren bestückt haben? Wo doch die Trennung zwischen schwarzem All und Supernova nur von Film richtig aufgezeichnet werden kann, und zwar erst 2028?

 

Zurück zum Thema: Im Film 21 haben sie negativfilm für digital gehalten - das spricht Bände. Auch marc, der meinte "falls das Film ist" - was übersetzt heisst "ich weiss nicht ob das Film oder sensor ist". Oder als neulich chris-k meinte, Star Wars III wäre auf Film gedreht worden. Das ganze gejammer der film-über-alles anhänger im digitalforum ist inzwischen ein wenig peinlich geworden. Beschäftigen sie sich lieber mit Themen mit denen sie sich auskennen, anstelle sich hier dauernd selbst zu wiederlegen.

 

Filme als digital-typisch zu bejaulen, die auf kodak-negativ gedreht worden sind.... jojo.

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HDW F950, D20 und die alte HDW F900 kenne ich - in der Hand gehabt. Die SONY war umständlich, schlecht handhabbar. Mich hat das dann nicht weiter interessiert.

 

Die "armen irren Wissenschaftler", wie Sie sagen, die astronomische Wunder per Detektor auffangen, sind aber keine praktizierenden Filmleute, liebe Gruppe @oceanic.

 

Ich habe hier Film nicht für Digital gehalten - unterstellen Sie mir nicht dasselbe wie schon @Marc. Einige Szenen in "21" fielen extrem heraus wegen Ihres Videolooks, die anderen gingen einigermasse auf heutigem Super 35-Niveau, waren aber auch nicht professionell geleuchtet. Sorry, daß das manchem weh tut, anzuhören.

Die beschriebenen Symptome sind somit eindeutig Szenen zuordenbar, daher war bei mir kein Zweifel, "ob" oder "falls" das Film ist, sondern dass es Video war.

 

Wenn @TK Chris denn einen mit dem anderen STAR WARS-Film im Rückblick verwechselte, ist das kein Skandal, diese Filme nicht rund um die Uhr wie Sie goutiert zu haben (und trotz besseren Wissens noch immer aus Prinzip in den Himmel zu loben).

 

Nochmals: bitte keine Wortverdreherei betreiben.

 

Hier spricht's auch einer aus, und mir förmlich aus der Seele:

 

So, why aren't more people using this technology if it's cheap? Short answer: Quality. The average digitally shot film today has about the same quality as a 16mm film. That's pretty grainy. Think Leaving Las Vegas, but worse. LLV was one of the few mainstream films shot with 16mm. But for theatrical release, Mike Figgis blew it up to 35mm, improving the quality a lot. None the less, Lucas and others continue to use the digital camera for their films. But there is a major difference between huge hollywood films and independent films shot with digital film. Hollywood films look much better. Why? Because in post-production, the quality is radically polished and improved. Less the filmmaker wants an intentionally grainy look, like Michael Mann who used the digital camera for Collateral and the forth-coming Miami Vice.

 

Aus: http://www.rottentomatoes.com/vine/show...p?t=488377

 

Muß das unbedingt sein? :oops:

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HDW F950, D20 und die alte HDW F900 kenne ich - in der Hand gehabt. Die SONY war umständlich, schlecht handhabbar. Mich hat das dann nicht weiter interessiert.

Mal auf ner Messe anfassen dürfen heisst nicht kennen, cinerama.

Das ist ungefähr so anmassend als ob jemand behauptet Kopierwerkspraxis zu verstehen, weil er mal ne rolle gesehen hat.

 

Da sie als Laie mit jeder Kamera überhalb ihrer Comsumerkamera Handhabungschwierigkeiten haben dürften ist ja wohl selbsterklärend. Ich vermute mal stark das sie privat sich eine Digitale gekauft haben und DV anstelle 16mm nutzen. 35mm MOS Film-Kameras mit Optiken kriegen sie heute übrigens bequem schon für 1500-2000 euro. Ich werde unsere Arris auch bis auf eine einzige abbauen, stehen noch paar alte IIbs und IIcs hier und werden seit red und hdcam im Haus sind kaum mehr genutzt.

 

 

Ich habe hier Film nicht für Digital gehalten - unterstellen Sie mir nicht dasselbe wie schon @Marc. Einige Szenen in "21" fielen extrem heraus wegen Ihres Videolooks, die anderen gingen einigermasse auf heutigem Super 35-Niveau, waren aber auch nicht professionell geleuchtet.

Die beschriebenen Symptome sind somit eindeutig Szenen zuordenbar, daher war bei mir kein Zweifel, "ob" oder "falls" das Film ist, sondern dass es Video war.

Na denn mal los, nicht rumlavieren: Welche Szenen waren denn arri, welche szenen panavision

 

Sorry, daß das manchem weh tut, anzuhören.

cinerama, das Thema ist hier nicht emotional besetzt. Für sie ist es eine pseudoreligion, für uns Werkzeug. Das Rennen ist durch.

- Mechanische Projektion und Kameras sind in der 35mm Klasse meilenweit abgeschlagen, jährlich abertausenden neuen und umgerüsteten digitalen Kinos und abertausenden neuen digitalen Kinokameras stehen dutzende bzw. hunderte mechanische Neuinstallationen entgegen. Das die gute Bestandstechnik auf Film noch Jahre weiterläuft ist schön, aber ändert nichts an den Tatsachen und Marktkennzahlen.

- Panavision und Arri sind digital auf Vollgas am entwickeln.

- Red ist aus dem Stand Marktführer im 35mm Segment geworden und macht wohl dieses Jahr ~100.000.000-150.000.000$ Umsatz.

- von den 10.000 finanzierten DCI Kinos in den USA sind binnen von einem Monat an 8.000 an die CBG optioniert, und somit sind die amerikanischen Indies auch voll auf digital eingestiegen.

- Nahezu jeder hochwertige Film geht 2008 in die DI, egal ob negativ oder sensor-gedreht.

- digitales 3D boomt und ist klasse, 35mm filmbasiertes 3D stirbt schon jetzt grade aus.

- Die Wappenträger der höchsten Filmgüte fürs Publikum, IMAX, steigen mit vollgas auf digital, ende des Jahres wird wohl schon die mehrheit der IMAX-Kinos digital sein.

- Top-Kreative jeder Couleur, jedes Alters, jeder Budget-Grösse steigen monatlich ein, und der Löwenanteil bleibt.

- Es gibt Distributions und Produktionsstandard. DCI ist seit 2007 das meistverkaufteste Aufführungssystem, 35mm Filmprojektoren sind von ihrem Platz 1 bei Neuverkäufen verdrängt. Den Rest regelt der normale Verdrängungswettbewerb.

 

Da juckt es nicht wenn paar Zausels noch rumwinseln. Ein paar bleiben immer hängen, ab und an trifft man ja auch Fans von Langspielplatte, Tonbandgerät, 8mm Heimprojektion anstelle von 1080p bluray. Die Prozesse sind immer gleich, und sie sollten sich mal im Web durchlesen was abging, als Nikon und Canon und Hasselblad die Entwicklung von mechanischen Kameras einstellten. Ihre falschen und sinnlosen Argumente waren dort seinerzeit genau die gleichen.

 

Wenn @TK Chris denn einen mit dem anderen STAR WARS-Film im Rückblick verwechselte...

Er verwechslte ihn nicht.

Er meinte er wäre auf Film gedreht worden.

Er meinte das der davor auf HDCAM gedrehte den Ausschlag gab, wieder auf Film zu drehen. Was aber falsch war.

 

Im gleichen Thread behaupteten sie wiederum von einem -komplett- auf Film gedrehten Tarantino, das man dort genau sehen könne, das digital nichts taugt, weil sie irrigerweise annahmen, das dieser digital gedreht gewesen wäre.

 

Ihnen dreht es sich nicht um Bildgüte. Sie sind einfach emotional in Wallung, weil in ihrer Ersatzreligion Kino grade die Gottheit von mechanik nach digital wechselt.

 

Hier spricht's auch einer aus, und mir förmlich aus der Seele:

So, why aren't more people using this technology if it's cheap? Short answer: Quality. The average digitally shot film today has about the same quality as a 16mm film. That's pretty grainy. Think Leaving Las Vegas, but worse. LLV was one of the few mainstream films shot with 16mm. But for theatrical release, Mike Figgis blew it up to 35mm, improving the quality a lot. None the less, Lucas and others continue to use the digital camera for their films. But there is a major difference between huge hollywood films and independent films shot with digital film. Hollywood films look much better. Why? Because in post-production, the quality is radically polished and improved. Less the filmmaker wants an intentionally grainy look, like Michael Mann who used the digital camera for Collateral and the forth-coming Miami Vice.

Aus: http://www.rottentomatoes.com/vine/show...p?t=488377

Sie zitieren private und anonyme Meinungen irgendwelcher Nobodys aus Internetforen, ok. Ich zitier dann auch mal, paar offizielle Statements von ein paar Oscar und Emmy Preisträgern.

 

 

„If you shoot at 4K, but want a “film look”, then you finish at 2K and add some grain. It’s easy. It looks like film. However, if you finish and screen at 4K, the result is like shooting in 65mm, like the old epics used to do. "

Peter Jackson (regie, u.a. Herr der Ringe)

 

"We're shooting RED side by side film. We scanned the film 4k and took both into the Baselight, compared them and then did a filmout of both. When we screened side by side, we literally could not tell the difference. In fact, most people picked the RED footage as film because of a greater dynamic range in the highlights than in the 5218. It's not enough to say it is the best digital image out there. The fact is, finally, we can intercut digital with film. It looked remarkably better than the filmed images."

John Farhat. (VFX lead wanted)

 

„This is the camera I've been waiting for my whole career: jaw-dropping imagery recorded onboard a camera light enough to hold with one hand... If the technical branch of the AMPAS(Oscars), sometime in the next five years, doesn’t present RED with something heavier than a piece of paper, then they’re fools, and inattentive to boot.. .Shooting with RED is like hearing The Beatles for the first time. RED sees the way I see....I'm just glad I've got my hands on the damn thing, because it's actually making the film(s) better because of it emotionality....For me, this is Year Zero; I feel I should call up Film on the phone and say, "I've met someone.

Steven Soderberg (Regie, u.a. Oceans 11,12,13, Traffic usw)

 

"I have had the opportunity to test the RED ONE camera over the past few weeks, including direct comparison to the same film I shoot on ‘24’. All I can say is that I am totally amazed. Revolutionary might not be a strong enough word to describe what RED is doing."

Rodney Charters. (DoP 24)

 

Sie mögen das anders sehen. Nochmal zum anschauen, das ist die Bildgüte von RED:

http://red.cachefly.net/video/85mmChart.tiff

 

Muß das unbedingt sein? :oops:

Ja.

Und die nächsten 5 Jahre werden für sie bitter, wenn sie nicht aus ihrer Schmollecke rauskommen. Der nahezu komplette Umzug der Branche von mechanik nach digital ist jetzt bei den beiden letzten Nischen, Aufnahme und Distribution, angekommen, nachdem Postproduktion, TV und Ton schon weitgehen digital sind.

Die Bilder sind besser, die Ergonomie ist besser, die Produktionssicherheit ist besser, die Disposition ist besser, die Kosten geringer, die kreativen Möglichkeiten vielfältiger, das Produktionstempo höher. Film war klasse, hat mir das erste Jahrzehnt meiner Karriere fein gedient (mit den üblichen Katastrophen ab und an), aber heute gibts besseres und wenn man keine emotionalen Scheuklappen trägt (und/oder wie ich regelmässig ein paar hunderttausend in Kinotechnik und Kameras investiert, und/oder auf maximale Bildgüte steht) ist das ganze kein Thema mehr.

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Auch marc, der meinte "falls das Film ist" - was übersetzt heisst "ich weiss nicht ob das Film oder sensor ist

 

sorry - das kann ich aber nachvollziehen. So verhunzt wie manche Super 35 mm gedrehte Kopie in die Kinos kommt, ist der Unterschied manchmal wirklich nicht zu erkennen.

 

Abgesehen davon das man nicht immer, auch ich nicht, die Quelle des Aufnahmematerials auf der Leinwand erkennen kann, so glaube ich Marc auf jeden Fall ( dessen hintergund ich kenne ) das er für sich entscheiden kann ob die Kopienqualität Müll ist oder nicht.

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Das ganze gejammer der film-über-alles anhänger im digitalforum ...

 

na, also ich war eigentlich immer der Meinung das wir hier im Fimvofüher Forum sind, oder?

und ich meine auch das hier im Forum Diskutiert werden darf - was auch das kirtische Betrachten der Digitaltechnik mit einschließt. Das ist ein Disskussionsforum, kein Digital-schön-RED-Forum.

 

( konnte ich mir nicht verkneifen )

 

Jetzt mal zu Sonderberg zurück:

 

Ja, natürlich hat Sonderberg für diverse Filme auch Preise bekommen. Ich denke auch das die gerechtfertigt sind. Aber Umsätze haben die Trotzdem nicht gebracht, damit hat Cinerama schon recht.

Und gerade die Filme ( Ozean ) die es zu Umsatz gebracht haben, sind Bildtechnisch gesehen ziemlicher Müll.

Um es nochmal zu Erinnerung zu bringen: Die Digitalisierung der Bilder sollte, mal egal ob Projektion oder Kameras, solche verpixelten Bilder verhindern.

 

Ist ja schön das mitlerweile an besseren Digitalen Kameras gearbeitet wird, ist ja auch Toll das es ein paar Regisseuer gibt die "nur nch mit dem Digitalen Material" arbeiten wollen, nur bringen die auch Besucher ins Kino? Das ist doch hier die Frage.

 

Ähnlich wie mit dem 3D. Die Vorsstellung von Katzenbergs " Kung Fu Panda" in 3D im München war Klasse. Aber wieviel Filme gibt es denn die Publikumswiksam sein werden?

 

Ich weiß das Katzenberg gesagt hat das alle Animationsfilme von DreamWorks ab 2009 3D produziert werden, aber wieviele sind das?

 

Für mich Persönlich gibt es nur einen dem Ich abkaufe das der anständige 3D Filme machen wird: James Cameron - nur das reicht leider nicht.

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Ich weiß das Katzenberg gesagt hat das alle Animationsfilme von DreamWorks ab 2009 3D produziert werden, aber wieviele sind das?

 

 

Gestern hat Disney/Pixar (sind ja jetzt eine firma) die planung bis 2012 vorgestellt.

 

Ab dem film "Bolt" ende 2008 werden alle animationsfilme in 3-D ins kino kommen. Das sind insgesamt sieben 3-D filme die von ende 2008 bis 2012 von diesem studio ins kino kommen.

 

3-D ist ab 2009 alleine an A-product ganz ordentlich aufgestellt ...

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Ab dem film "Bolt" ende 2008 werden alle animationsfilme in 3-D ins kino kommen. Das sind insgesamt sieben 3-D filme die von ende 2008 bis 2012 von diesem studio ins kino kommen.

 

3-D ist ab 2009 alleine an A-product ganz ordentlich aufgestellt ...

 

o.k. das ist mal ein Anfang. Aber ich denke wenn 3D richtig in Rollen kommen soll, müssten das mindesten 7-10 Filme im Jahr sein.

 

Jetzt noch zu Jumper:

 

Habe mir das Ding angeschaut, allerdings mit einer 35 mm Kopie.

 

- Farbgebung der Gesichter: wechselhaft. Manchmal passend überweigend könnte das einem Zobiefilm gerecht werden.

- seitliches Nachziehen der Bilder bei schnellen Schwenks ist mir aufgefallen, aber auch nicht immer

- Kopie hat schwankenede Schärfe, Tiefenschärfe nicht vorhanden

- Deteilzeichnung mangelhat, sehr gut erkennbar bei der "Fischgrätenjacke" am Anfang.

 

EDIT:

 

noch ganz vergessen: Kontrast auch schwankend, durchgehend meist matschig, mit Ausnahme der Szenen in Tokyo - das war mir zu knallig.

 

Aber der Bildstand ist PERFEKT! Wünsche ich mir öfter :)

 

So, nun zu dem Farbrauschen:

 

Das zieht sich eigentlich durch den kompletten Film. Am deutlichsten aber bei dem ersten Kampf in der NY Wohnung, erkennbar im schwarzen Nachthimmel und bei der ersten Liebeszehne an der schwarzen Wand im Hintergund.

 

Jetzt folgt wohl: Genau das waren die 35 mm Szenen! Kann schon sein, nur haben die Ozeans - Filme das gleiche Rauschen. Wie auch Collateral. Ich denke schon das da die Digitalkamera am Werk war.

 

Bei "Der Insel" ist das auch schon mal gewesen. Ein fürchterliches Farbrauschen - aber komischerweise die Analoge etwas besser. Warum auch immer...

 

Was auch immer "schuld" an der Kopienleistung ist, es braucht uns nicht wundern das die Kids vor der Glotze sitzenbleiben.

 

Mal egal wieviel bei Jumper mit was Gedreht worden ist, es gibt keine 5 min in dem Streifen wo ich sagen würde das ist qualitativ in Ordung. Das spricht zwar nicht für den 35 mm Film, aber auch nicht für die Digitalkamera die verwendet wurde.

 

Also mein Fazit: Wenn der Steifen mit beidem Gedreht worden ist, gibt es für beide Seiten - 35 mm und Digital - sehr viel zu verbessern.

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Da sie als Laie mit jeder Kamera überhalb ihrer Comsumerkamera Handhabungschwierigkeiten haben dürften ist ja wohl selbsterklärend. Ich vermute mal stark das sie privat sich eine Digitale gekauft haben und DV anstelle 16mm nutzen. 35mm MOS Film-Kameras mit Optiken kriegen sie heute übrigens bequem schon für 1500-2000 euro. Ich werde unsere Arris auch bis auf eine einzige abbauen, stehen noch paar alte IIbs und IIcs hier und werden seit red und hdcam im Haus sind kaum mehr genutzt.

Danke für die Lorbeeren. Vermuten Sie gerne alles, aber da wir altersgemäss rund sechs Jahre auseinander sind, ist sicher, daß ich zu Zeiten, als Sie noch zur Grundschule gingen, schon eine Normalfilmkamera (35mm) in der Hand gehalten hatte. Privat habe ich mir gar keine digitale Filmkamera gekauft - wozu denn auch?

Und: Die von Ihnen mir nahegelegte "35mm MOS Film-Kameras" möchte ich absolut nicht haben - weder "bequem" noch "unbequem". Dennoch hatte ich seinerzeit überhaupt nichts gegen die Maße des 2/3-Zoll-Sensors bei der HDW F 900 und Nachfolgern, weil damals ganz andere Kriterien dagegenstanden.

 

Setzen Sie sich als Usergruppe hier ruhig unsachlich über unabweisbare Fakten zu den Nachteilen der sensorbasierten Bildaufnahme hinweg, die Sie allesamt ableugnen - Nachteile typisch unausgereifter, klobriger HD-Kameras, die vermutlich noch auf Jahre im Rückstand sein werden. Für wen sollte da "die Welt zusammenbrechen"?

 

Die Mankos wurden von mehreren Personen (TK Chris, Marc, Denista und manchmal auch von meiner Wenigkeit) anhand von beschriebenen Symptomen dargestellt, die bekanntlich nicht auf analoge Quellen rückführbar sind - so würde ich das sehen.

Ob aus der Erinnerung bei einigen Usern nun der eine Tarantino- oder Lucas-Filmtitel vertauscht wurde, wann immer die Produktionen zeitnah folgten oder Sequels waren, ändert an den Beobachtungen nichts, da diesen zumeist immer Szenenbeschreibungen zuordenbar sind.

 

Es ist Ihre Entscheidung, gewisse Nischen gerne mit HD-Cams zu versorgen; trotzdem haben Sie m.E. noch niemanden in diesem Forum mit photochemischem/mechanischem Background bisher überzeugen können, ist mein Eindruck.

 

Die "3-D"-Welle betreffend - da zwischen 2009 und 2012 etwa sieben Produktionen von Pixar ins Kino kommen: dafür lohnt wohl keine Komplettumrüstung in den Kinos. Selbst brandneu eröffnete Megaplexe haben bisweilen nur einen Digitalprojektor (d.h. auch nur in einem Saal), was auch mich erstaunte.

 

Die negativen Beobachtungen zur Panavision Genesis jedenfalls sind somit die Regel und nicht die Ausnahme.

 

Alles andere bleibt ein Werbeversprechen, das offenbar noch immer eingelöst werden muss. Nichts anderes schreiben auch Kollegen auf cinematographer.com oder film-tech.com.

 

 

Über RED kann ich nichts sagen. Man sieht es sich beizeiten auf einem von Ihnen favorisierten Sony-LCOS SRX R-220 an, und dann erkennt der Kopierwerksmensch und Kameramann sehr rasch, worin die Unterschiede zur 35mm-Direktkopie vom Negativ liegen. Man kann es sich auch auf 2k DLP ansehen und darüber urteilen. M.E. kann die Bildgüte schwerlich die bisher bekannten Standards überflügeln.

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:lol:

Hier gehts ja rund...

Wie sagt man so schön: "Getroffene Hunde bellen."

 

Nachdem ich nicht mit dem Notizbuch im Kino sass kann ich nicht mehr

defintiv sagen welche Szene das war, dazu müsste ich den Film nochmal

ansehen (was ich mir wegen des Inhalts gern ersparen würde...). Ich glaube

mich zu erinnern dass es eine Innenszene war mit einer relativ dunklen

Ecke, fragt mich jetzt bitte nicht wo genau im Film. Die Ecke richtig schön

dunkel, und da kam das bekannte Sensor-Rauschen hoch. Kann ich

bei einem zweiten Ansehen aber definitiv wieder finde. Ach ja und ich sass

in der vorletzten Reihe..

 

Oceanic, mein Posting genau lesen dann wird es klar. Man kann jede

Bildquelle beliebig schlecht machen in der Post, darum schrieb ich ja:

Color Grader. Obs jetzt eine Angleichung an die mangelhaften Hauttöne

der Red waren oder gewollte Look ist mir erstmal egal: es sieht einfach

schlecht aus.

Und ich stimme auch nicht mit jedem Regisseur überein, nur weil er

einen großen Namen hat. Das selber Hinsehen und Urteilen lasse ich

mir nicht verbieten, von niemandem, egal welcher Regisseur oder DOP.

 

Die Ansprüche des Publikums erkennt man ja schon daran dass manche

Kinos inzwischen DVD zeigen. Ich nehme also an das heisst für Dich:

weg von 2K und 4K, DVD reicht völlig? Alles andere wäre ja völlig

vermessen, oder?

 

Cinerama, doch unbedingt ansehen. Muss man gesehen haben sowas :wink:

 

Oceanic, witzig dass Du 21 als positives Beispiel nennst.. Russell Carpenter

(DOP) war mit den Hauttönen überhaupt nicht glücklich. Er verweist

dabei auch auf den großen Aufwand, den Kodak investiert hat, um die

Hauttöne richtig hinzubekommen. Auf Film waren übrigens nur relativ

kurze Sequenzen, speziell die Jagd am Schluss. Die Szenen wurden

mit einer 435 gedreht, weil die Genesis nicht ins Steadicam Rig passte.

 

Grüße,

Marc

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:lol:

Hier gehts ja rund...

Wie sagt man so schön: "Getroffene Hunde bellen."

Wobei interessant ist, das die getroffenen Hunde noch nicht so ganz damit klarkommen, das RED ARRI als 35mm marktführer abgelöst hat.

 

Nachdem ich nicht mit dem Notizbuch im Kino sass kann ich nicht mehr

defintiv sagen welche Szene das war, dazu müsste ich den Film nochmal

ansehen (was ich mir wegen des Inhalts gern ersparen würde...). Ich glaube

mich zu erinnern dass es eine Innenszene war mit einer relativ dunklen

Ecke, fragt mich jetzt bitte nicht wo genau im Film. Die Ecke richtig schön

dunkel, und da kam das bekannte Sensor-Rauschen hoch. Kann ich

bei einem zweiten Ansehen aber definitiv wieder finde. Ach ja und ich sass

in der vorletzten Reihe..

Tja, das war Film. Die Innenszenen sind alle 35mm Film.

 

Daher: Herzlichen Glückwunsch zur Entdeckung der ersten 35mm Filmaufnahmen mit Sensorrauschen. Vielleicht nochmal versuchen. Das du unsicher bist dich zu festzulegen spricht ja schon Bände. Und du bist nicht alleine - bisher hat niemand ausser dir hier im Forum getippt was RED und was Filmnegativ ist.

 

 

Die Ansprüche des Publikums erkennt man ja schon daran dass manche

Kinos inzwischen DVD zeigen. Ich nehme also an das heisst für Dich:

weg von 2K und 4K, DVD reicht völlig? Alles andere wäre ja völlig

vermessen, oder?

Nein.

Ich freue mich das DCI 2K wie 4K jetzt 35mm Filmkopien ablöst, weil wir damit bessere Qualität als 35mm Filmkopien in die Kinos bekommen.

 

Und weil bessere Distributionsmöglichkeiten auch für mittlere Filme bestehen. Weil 3D grossartige kreative Möglichkeiten bringt. Weil ein grosses Repertoire-Archiv auch kleinen Kinos zugänglich wird.

 

DVD im Kino hingegen finde ich, wie 16mm Distributionskopien, eine schlechte Notlösung. Genauso wie ich DV oder S16 als Aufzeichnungsmedium nicht ideal fürs Kino finde. Ab 35mm / HDCAM ists ok.

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Ich freue mich das DCI 2K wie 4K jetzt 35mm Filmkopien ablöst, weil wir damit bessere Qualität als 35mm Filmkopien in die Kinos bekommen.

ja, ja....

 

Weil 3D grossartige kreative Möglichkeiten bringt.

und warum sind imax 3d-filme in der regel nur 40min lang?

 

Weil ein grosses Repertoire-Archiv auch kleinen Kinos zugänglich wird.

....und die kleinen kinos gehen erst zum insolvensverwalter, weil sie erstens technisch digital nachrüsten müssen und zweitens sich auf die drei restlichen besucher freuen, die zu hause noch kein internet haben und sich die filme nicht downloaden können - geschweige denn diese drei kinogänger auch keinen dvd-player besitzen und von pay-tv nur träumen.

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Ich bin mir absolut sicher dass die angesprochene Szene digital gedreht

wurde. Falls nicht, dann ist in der Post irgendein schrecklicher "Unfall"

beim Scannen passiert. Jedenfalls war das KEIN Filmkorn.

 

"Unsicher mich festzulegen".. wo habe ich das geschrieben?

Lies nochmal genau nach. Ich lege mich fest, aber nur wenn ich die

Szene in Nachhinein so gut beschrieben kann dass klar ist welche

Stelle im Film gemeint ist.

 

Gar kein Kommentar mehr zu "21"?

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Danke für die Lorbeeren. Vermuten Sie gerne alles, aber da wir altersgemäss rund sechs Jahre auseinander sind, ist sicher, daß ich zu Zeiten, als Sie noch zur Grundschule gingen, schon eine Normalfilmkamera (35mm) in der Hand gehalten hatte.

a) weiss ich nicht für wen sie mich jetzt wieder halten (und ich bezweifle dennoch das sie über 50 sind), b) hat der frühe Einstieg in 35mm Fotografie wohl nicht gereicht um das Mangel an Interesse oder Talent oder Zugang auszugleichen - von Kameras haben sie in etwa so viel Ahnung wie ich vom Liebesleben südjapanischer Kanarienvögel.

 

Setzen Sie sich als Usergruppe hier ruhig unsachlich über unabweisbare Fakten zu den Nachteilen der sensorbasierten Bildaufnahme hinweg, die Sie allesamt ableugnen - Nachteile typisch unausgereifter, klobriger HD-Kameras, die vermutlich noch auf Jahre im Rückstand sein werden. Für wen sollte da "die Welt zusammenbrechen"?

Da, diplomatisch formuliert, weder Logik, Betriebswirtschaft noch Kameras zu ihren Kernkompetenzen gehören, lassen sie mich ihnen das kurz erörtern.

 

4000 Kameras bei red verkauft.

vorsichtig geschätzt ~30.000 USD pro Bestellung.

120.000.000 Umsatz. Mit einer <25 Mann Firma.

Wieviele Kameras hat Arri im gleichen Zeitraum, im gleichen Marktsegment, S16, 35mm, digital, 65mm zusammen verkauft?

 

Wieviel Mannjahre, Millionen subventionierter Forschungsgelder und marketingpräsenz Arri in die D20 gesteckt hat...

 

Arri war Weltmarktführer für Kameras (wie bspw. Steenbeck für Schnitt vor Avid). Diese Welt ist zusammengebrochen.

 

Ich finde es übel, das die Haderer und Laberer (suchen sie es sich aus) zum 3ten Mal in Folge die heimischen Marktführer (Schnitt, Projektion, Kameras) von der Weltspitze in die Beliebigkeit gelenkt haben.

 

65mm Festivals, 40 jahre alte Filme, genauso wie emotionale Bindung an 35mm mechanische Kameras (wie fender->gitarist) in allen Ehren, aber der Deutschland war Weltspitze für Kameras, Projektoren und Schnittplätze und ist zurecht inzwischen abgesackt, weil ein paar Anfänger und Nostalgiker den Wechsel von Zahnrad auf mikrochip nicht kapieren.

 

Es ist Ihre Entscheidung, gewisse Nischen gerne mit HD-Cams zu versorgen; trotzdem haben Sie m.E. noch niemanden in diesem Forum mit photochemischem/mechanischem Background bisher überzeugen können, ist mein Eindruck.

Bei aller bescheidenheit, aber ich kenne nicht allzuviele deutsche Verleiher die im Millionenbereich agieren. In diesem Forum nutzen (lustigerdings) einige Kunden unsere Angebote und wir haben uns hier getroffen.

 

Die "3-D"-Welle betreffend - da zwischen 2009 und 2012 etwa sieben Produktionen von Pixar ins Kino kommen: dafür lohnt wohl keine Komplettumrüstung in den Kinos. Selbst brandneu eröffnete Megaplexe haben bisweilen nur einen Digitalprojektor (d.h. auch nur in einem Saal), was auch mich erstaunte.

cinerama, es werden mehr 3D Projektoren als 35mm filmprojektoren verkauft.

 

Die negativen Beobachtungen zur Panavision Genesis jedenfalls sind somit die Regel und nicht die Ausnahme.

Alles andere bleibt ein Werbeversprechen, das offenbar noch immer eingelöst werden muss. Nichts anderes schreiben auch Kollegen auf cinematographer.com oder film-tech.com.

Über RED kann ich nichts sagen. Man sieht es sich beizeiten auf einem von Ihnen favorisierten Sony-LCOS SRX R-220 an, und dann erkennt der Kopierwerksmensch und Kameramann sehr rasch, worin die Unterschiede zur 35mm-Direktkopie vom Negativ liegen. Man kann es sich auch auf 2k DLP ansehen und darüber urteilen. M.E. kann die Bildgüte schwerlich die bisher bekannten Standards überflügeln.

Ihr erachten ist, nur meine fachliche meinung, inkompetent und faktisch irrelevant.

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