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24bilder/25 bilder pro und kontra


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was haltet ihr davon den projektor auf 25bilder zu fahren,bzw wie ist eure meinung darüber?

wenn der projektor auf 25 bilder steht und ihr müsst einen film per dts-cd auf ov spielen dann kann es sein das es zu tonproblemen kommt die sich durch leiern bemerkbar machen.dies ist mir aber bis jetzt nur bei dem verleih 20th-fox aufgefallen.herr der ringe oder harry potter hab ich auch auf 25 stehen gehabt und in ov gespielt (per dts-cd)

und da gab es keine probleme.auch bei anderen filmverleihe wie uip oder was es alles noch gibt gab es nie probleme nur bei 20th-fox.

 

schreibt eure meinung mal dazu

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Hallo,

warum willst Du denn mit 25 Bildern spielen? Der Film ist mit 24 produziert. Du spielst doch auch nicht das Bild seitenverkehrt, oder kopfstehend, oder Bildstrich in der Bildmitte. Spiel doch einfach den Film wie er gedacht und gemacht ist.

Gruß FH99

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Hallo allerseits,

 

ich sehe eigentlich auch keinen Sinn darin, mit 25 B. zu spielen. Als Ausnahme lasse ich da nur gelten, wenn durch einen Filmtausch die Zeit zum aufräumen zu knapp wird. Allerdings hatten wir auch schon Kunden, die offensichtlich auf die Uhr geschaut haben, und sich dann beschwerten, das der Film bei uns 3Minuten kürzer war als angekündigt. Da kommt man dann doch in einen Erklärungsnotstand, da die dachten, wir hätten geschnitten...

 

 

Varus

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@ Varus

Wieso? Laut Norm ist die Filmlaufgeschwindigkeit in Deutschland sowieso auf 25B/s festgelegt, 24B/s sind nur erlaubt.

 

Abgesehen davon gibt es auch viele die garnicht 24B/s können, oder können die MEO's das mittlerweile?

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Hallo zusammen,

da muß ich nochmal was sagen. Die Norm für Kino ist immer noch 24 Bilder. 25 Bilder wird nur im TV benutzt da wegen der Bildwechselfrequenz im Fernsehen von 50 Halbbildern gleich 25 Vollbilder. Wenn man die Meo genau nachrechnet, ergeben sich 24,6 Bilder, sofern die Belastung des Asynchronmotors der Nennbelastung entspricht und damit die Drehzahl der Angabe auf dem Typenschild. Eine kalte Maschine wird etwas langsamer laufen.

Gruß FH99

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Die Norm sagt eindeutig 24 + 1, - 0,5 Bilder. Die hohe Toleranz nach oben wurde nur der AV Kompatibilität in der Vor- Digitalzeit zugestanden, für die AV Wiedergabe. Kinofilme sollen also mit 24 B gezeigt werden. Daß einige Maschinen davon abweichen ist unschön, aber zulässig. Ältere Phillips FP 20 mit Asynchronmotor und Keilriementrieb konnten durchaus (durch unpräzise Riemenscheiben) mit 27 B laufen.

Für einen musikalisch gebildeten Zuschauer ist die Abweichung deutlich wahrnehmbar und unakzeptabel. Ein nicht unerheblicher Sachmangel.

Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund Filme, die nicht für AV produziert wurden schneller, als mit 24 B zu spielen.

 

Stefan

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hallo varus,

je schneller um so flimmerfreier...so einfach ist das!

...und wenn man z.b. bei einer FP30E während der projektion umschaltet, läßt sich der unterschied auch sehr gut feststellen- am besten bei einem hellen bildinhalt.

--

cu manfred

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Original von Manfred:

je schneller um so flimmerfreier...so einfach ist das!

 

naja, 2Hz mehr machen aber nicht so einen grossen Unterschied.

Da ist ein Umbau auf einen mehrflügligen Umlaufverschluss sinnvoller und der bringt dann auch richtig was.

 

Den einzig "sinnvolle" Grund für 25B/s wahr immer fehlplanungen der TL, sprich wenn die Startzeiten zu eng wahren konnte man damit ein paar Minuten mehr gewinnen.

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naja, 2Hz mehr machen aber nicht so einen grossen Unterschied.

Da ist ein Umbau auf einen mehrflügligen Umlaufverschluss sinnvoller und der bringt dann auch richtig was.

 

 

 

 

....das einzige was das mit sicherheit bringt ist eine verminderte lichtleistung....ab er jeder wie er will....

--

cu manfred

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@ Manfred

jetzt bleib mal friedlich ;)

 

Du behauptest das eine Erhöhung der Bildwechselfrequenz um 2Hz das Bild besser macht und nimmst dafür eine Tonhöhenverschiebung von 4% in kauf.

Also ich kenne niemanden der 2Hz mehr sieht, aber einige die 4% mehr hören.

Eine signifikante Verbesserung ist erst mit einer deutlich höheren Bildwechselfrequenz möglich, sprich 72Hz oder bei 25B/s dann 75Hz. Allerdings sollte man der orginalen Filmgeschwindigkeit, 24B/s den Vorzug geben.

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hey, frieden jungs und mädels. zum thema. alle mir bekannten bauermaschinen laufen mit 24,6 bis 24,7 bilder/s. so wirds vielen gehen, die ältere maschninen haben. das hängt mit ner umstellung der asynchronmotoren zusammen., die getriebe wurden wohl für 1400 u/min gebat. nun haben die nachkrigsmotoren 1440 u/min. nun rechnet mal schön und messt dann. ich hab zuerst gemessen und dann gerechnet. es kommt das obige heraus. im übrigen fällts keinem auf und wer weniger als 24 will, muss ne tk35 nehmen. die schafft nämlich nur im warmen zustand 24 bilder. oder einen umrichter. dann gehts auch. die meos kriegts du nur mit umrichter auf 24 bilder, oder du rechnest den antrieb neu aus. das ritzel ist nen knappen halben zahn zu gross, und halbe zähne gibts nun mal nicht.

so long

jens

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hei zusammen!

 

zum einen: wir fahren alle 14 säle mit 25 bildern....

 

zum anderen: ich sehe das so wie manfred....

 

gruß trickel

 

ps: die gäste die sich über 3 min weniger laufzeit beschweren sind auch die, die sagen das bei "stadt der engel" hinten links der speaker kaputt ist...

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Manfred:

3 Flügelblende bringt die wesentliche Verbesserung im subjektiven Bild.

Heute haben Projektoren E-Antriebe mit kurzer Schaltzeit, daher kann mit größerer Lampe meist auch Normhelligkeit erreicht werden.

4% Tonhöhenverschiebung ist für musikalisch gebildete Menschen unerträglich. Barbara Streisand hat sogar (zu Recht) bei der Hamburger Premiere der "Funny Lady" die Veranstaltung blamiert, da dort 25 fps gezeigt wurden. Für die ausgebildete Sängerin unerträglich, für mich auch!

Die Maschinen wurden kurz darauf, so heißt es ausgetauscht, damit so etwas nie wieder passiert.

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hallo stefan,

als rf techniker bin ich durchaus mit der technik vertraut- und zum anderen bin ich auch durchaus in der lage ein drei gestrichenes f von einem c zu unterscheiden. hängt wohl mit meinem klavierunterrricht in früherer zeit zusammen...

tonhöhenverschiebungen egal wie hoch, sind natürlich nicht so prickelnd, dem pflichte ich bei. nur sind streifen ala jentl, funny girl und my fair lady längst in den archiven der geschichte verschwunden, soweit überhaupt noch als spielbare kopie vorhanden.

es käme wohl keiner auf die idee solch reine musikproduktionen mit 25f/s zu spielen, wobei wie schon so passend ein vorschreiber bemerkt hat, kaum eine maschine, lenzgesteuerte mal ausgenommen, exact 24f/s zu bieten hat.

in den heute üblichen actionproductionen wird kaum jemand in der lage sein festzustellen ob hier mit 24 oder 25f/s projeziert wird, zeitverkürzung mal ausgenommen. allerdings sollte man wirklich mal testen in wie weit hier "fachleute" in der lage sind diesen unterschied herauszuhören.

erinnert mich alles an die diskussion cp 65 contra cp500/650 für den einen klingt der- für einen anderen ein andere viel viel besser, nur ist niemand in der lage ohne blick in den bwr zu sagen, welcher prozessor wo arbeitet. selbst differenzierungen zwischen dts und srd, die der eine oder andere heraushören will, gehen in der regel in die hose.

 

 

--

cu manfred

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Manfred, was die Laufgeschwindigkeit angeht, so hielten zwar alle Projektoren der 30er Jahre die 24 fps ein (Vorgabe Reichskulturkammer), aber was Nachkrieg mit Asynchronmotor angeht stimm ich zu.

Ich bin sicherlich auch verdorben, denn liegt der Ton des Telephon Zeichengenerators seit einigen Jahrzehnten nicht mehr auf den 442 Hz der Frühzeit, sondern auf internationalen 450 Hz, also ein anderer Stimmton Nullpunkt, berufsbedingt.

Insofern kann ich Dir zustimmen, Ton ist subjektiv.

Ich bleibe jedoch bei meinen 1440 Bildern pro Minute, exakt per FU und Synchronmotor eingehalten, Notwendigkeiten für 25 Bilder sehe ich nicht.

Stefan

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hallo stefan. es gibt aber immer mehr dv und digibetafilme. die scheinen 25 bilder zu haben. piffl schreibt auf "Im Toten Winkel" 25 bilder/s extra drauf. es interessiert mich, ob alle auf digitalen medien gedrehten filme 25er sind. wer weiss den was genaueres?

gruss jens

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moin auch,

also was digitale Medien angeht ist zum Beispiel von Sony das 24p Format entwickelt worden. Die 24 steht dabei für die Bildwiedergabefrequenz und das p für "progressiv", d.h. Vollbilder. Es gibt aber auch stattdessen ein i für "interlaced", d.h. wie beim TV mit doppelt soviel Halbbildern (25i). Das 24p/1080 Format wurde zum Beispiel für SW EP2 verwendet. na ja, auf jeden Fall scheint die Wiedergabefrequenz von 24fps auch bei digitalen Medien sinnvoll, da zum Beispiel eine Transformation der internationalen Zweit/ und Drittauswertung nach NTSC viel einfacher ist (3:2 Pull Down). Na ja, wer da mehr Info will kanns sich ja selber unter www.1080p.de anlesen.

CU BIG

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Hallo Leute,

wenn ihr wissen wollt, wie schnell eure Gurken wirklich laufen, dann macht folgenden Test:

nehmt eure Armbanduhr mit Sekundenzeiger und messt damit die Umdrehungszahl der Nachwickelrolle. Sie muß sich in 1 Minute 180 mal drehen. Das ergibt dann 24 Bilder pro Sekunde.

Bei alten Projektoren brauchte man nur die Kurbel etwas reindrücken.

Jedesmal wenn der Mitnehmerbolzen vorbeikam, gab es ein "Klack". Diesen mitgezählt in 1 Minute sagt uns die tatsächliche Bildzahl aus.

 

Sitzen bei euch die Besucher mit der Stopp-Uhr im Saal und messen die Filmlänge? Jaja, ich sags ja immer: diese neurotischen Besucher können keinen Film geniesen, sondern suchen nur was zum Meckern.

Noch eine kleine Anektode aus der "guten alten Vorführerzeit" als der Film noch durchgekurbelt wurde: es gab durchaus Vorführer, die den Projektor schneller kurbelten, um dann 10 Minuten eher heimgehen zu können....

Servus

Theo

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Hallo,

Zeitersparnis, das ist der ganze Grund, warum bei uns nur mit 25 Bildern projeziert wird. 5 Minuten können ganz schön lang sein, wenn die Besucher bereits unruhig am Einlaß warten und der letzte Abspannhocker partout nicht aufstehen will. So ist halt die Praxis und Tonhöhe und vom Regisseur gewollte 24 Bilder intressieren da wenig. Schließlich muß im Kino Geld verdient werden. Wenn einer sich wegen drei Minuten beschwert, frage ich mich, wie derjenige die genaue Filmlänge wissen will. Es ist doch so, daß wir selbst erst nach der ersten Vorstellung die Spieldauer genau sagen können. Auf irgendwelche Längenangaben ist kein Verlaß. Die Laufgeschwindigkeit eines Projektors kann man übrigens mit Hilfe des Stroboskopeffektes recht genau bestimmen. Wenn im Vorführraum die Beleuchtung aus herkömmlichen Neonröhren besteht (ist es fast immer) und man bei eingeschaltetem Licht den Filmlauf vom Teller zum Projektor gegen das Licht beobachtet, scheint die Perforation bei 25 Bildern (und 50 Hz im Stromnetz) stillzustehen. Bei 24 Bildern wandert sie rückwärts, bei mehr als 25 Bildern nach vorne.

Gruß neskino

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Hi Neskino, der tip ist echt klasse mit den neon Röhren. Das muss ich gleich mal ausprobieren!

Noch ne Frage, wir haben eine FP30D Baujahr 91. Ist da, und wenn ja wo, ein Schalter um von 24 auf 25 Bilder umschalten zu können?

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Hallo neo,

die Geschwindigkeitsumschaltung bei unserem FP30D, Bj 96 befindet sich in der Tür. Hier ist eine Platine mit 3 Tasten, die 24, 25 und 30 Bilder pro sec bewirken. Es soll allerdings, je nach Baujahr, auch andere Varianten geben. Hier hilft das Bedienungsmanual oder Kinoton sicher weiter. Falls nichts vorgesehen sein sollte, kann man auch den Lenze Frequenzumrichter (ebenfalls in der Tür) auf fast jede gewünschte Geschwindigkeit umprogrammiern.

Gruß neskino

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