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RobertS

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Everything posted by RobertS

  1. Viele denken halt leider überhaupt kein bisschen weiter, wissen auch nicht was es für Zusammenschlüsse, Bestrebungen, Verhandlungen gibt etc. Wichtig ist da immer nur das "ICH" und dies vor allem auch nur "JETZT". Ganz ehrlich: Ich muß die alten Konditionen gar nicht haben, aber ich erwarte FAIRE Bedingungen von einem Papier, das sich vordergründig ausdrücklich Gleichbehandlung etc. auf die Fahnen schreibt. Mal sehen, was ZuK (Zusammenschluss unabhängiger Kinos) als Verhandlungsergebnis noch vorlegen kann, aber auch hier bin ich jetzt mal ehrlich und habe für meinen Teil den "Star Wars" schon abgeschrieben. Unter unveränderten Bedingungen wird der bei uns nicht laufen. Ich will und kann mit Blick auf die Zukunft diese Bedingungen, so wie sie schriftlich von Disney vorgelegt wurden, nicht akzeptieren.
  2. Nein, es spielen einige nach wie vor keine Disney-Filme. Wir haben seither immer fleissig beobachtet, was es denn für die Auswertung der Filme anderer Verleiher bedeutet hätte, hätten wir diese unter "Disney-Bedingungen" gespielt. Mit dem Resultat, dass Disney immer noch Tabu ist, wenn sie nichts ändern. Es wird keine Reklame für deren Filme gemacht und wenn unsere Besucher nach einem Film fragen (aktuell schon immer mal wieder nach "Alles steht Kopf"), dann erklären wir gerne den Sachverhalt, werden daraufhin von unserer Kundschaft gelobt und diese verzichtet auf den Besuch dieser Filme. Zu spielen gibts auch andere Sachen genug und das wenigstens zu fairen Bedingungen.
  3. Wie der Kunde davor - der das möglicherweise mitbekommt - finden könnte, lassen wir dann aber auch mal dahingestellt. ;-) Da stellen sich durchaus an manchen Stellen plötzlich ganz neue Fragen nach "Fairness oder Gerechtigkeit". Bei uns in Bezug auf diese angesprochenen "offenen Reservierungen" im Übrigen auch ... wir haben z.B. nicht grundlos bloß noch eine einzige zentral auf bis zu drei Kassenplätze zulaufende Kassenschlange. Sonst könnte sofort wieder Gemaule aufkommen, wenn an einer Kasse ein Kunde vorne nicht weiß, was er will oder er sich eine Kundenkarte ausstellen lassen will, was halt auch etwas länger dauert, als ein Ticket zu verkaufen. Dann könnte ja ein anderer in der anderen Schlange seine Reservierung früher abholen und besser sitzen, obwohl er sich später angestellt hat ...
  4. @ tomas katz: Sorry - mein "In-House" war vielleicht etwas unglücklich formuliert. Gemeint war eher sowas wie "alles beieinander und ohne Ticketdatenverarbeitung durch weitere externe Anbieter" ... Und Cinetixx ist natürlich ein Kassensystem (egal wo es "läuft"). Das hatte ich auch nicht verneint, sondern nur festgestellt das Kinoheld für sich eben keines ist, sondern eben ein "Aufsatz" wie beschrieben. Mir liegt es auch fern hier für irgendwelche Systeme Partei zu ergreifen oder dafür werben zu wollen. Es geht mir eigentlich ausschließlich um die Frage "Was bedeutet e-ticket, wie funktionierts, welche Vorteile kann es haben und wie gehen wir im Kino allgemein mit den einhergehenden Veränderungen um?".
  5. P.S. Reservierungen ... Diese ganz abzuschaffen hat natürlich den gleichen/ähnlichen Effekt, wie auch schon vorgeschlagen. Richtig ist, dass man mit e-ticketing einenPlatz natürlich verkauft haben will und nicht reserviert und möglicherweise unnütz blockiert. (Es sei denn, man hat eine so große Platzkapazität und allgemein eine eher niedrige Auslastung, als dass hier Probleme auftreten könnten)
  6. @daveangel Sorge Nr. 1 wird davon abhängen, wie gut/schlecht ein Platz in diesen "vorderen" Reihen tatsächlich ist ... wir haben auch einen Saal mit 6 Reihen und 65 Plätzen. Da ist Reihe 3 eigentlich die beste und verkauft wird auch online Reihe 2 problemlos bei uns. Wenn man sich bisher von zuhause aus überhaupt nicht darauf verlassen konnte, wo man denn sitzt, wäre das zukünftig auch ein Anreiz, der sogar Besucher bringen könnte und dadurch frühzeitig die Plätze wirklich fix verkauft werden. Ein ganz anderes Problem, das weiter oben schon mal angesprochen wurde, sind die Reservierungen bzw. die Abholquote/-moral. Wenn ein Saal als voll erscheint, obwohl er es nicht ist, hat man natürlich gerade in kleinen Sälen irrsinnige Probleme. Das wurde bei uns nebenbei auch vor längerer Zeit behoben, als wir die Reservierungen umgestellt haben und diese zwar noch anbieten quasi als "Ticketgarantie" aber nur mehr in ein Kontingent buchen, das im Saal erst mal gar nicht auftaucht und nach Erfahrungswerten auch "überbuchbar" wäre. Wo sich der Sitzplatz dann befindet, entscheidet sich erst zum Kaufzeitpunkt=Abholzeitpunkt. Hat nebenbei auch behoben, dass 100 Leute mit Reservierungen gleichzeitig 30 Sekunden vor Abholfrist zur Tür reinstürmten und natürlich immer die Kasse schuld war, dass dies dann nicht funktionieren konnte. Jetzt gilt: je früher die Abholung der Reservierung, desto besser der Platz :-) Zu Sorge 2: Ist eine Sache der Einstellung. Wir machen bei uns 45 Minuten vor der Vorstellung das Webticketing zu... hat sich noch nie jemand negativ dazu geäußert. (Dann können ein paar abgebrochene Buchungen oder so noch rausfliegen und die letzte halbe Stunde ist der Verkauf der Kasse vorbehalten (und dem Automaten im Foyer um wirklich genau zu sein.) Sorge 3 wurde ja schon angesprochen - sehe ich persönlich als nicht gegeben an.
  7. Mit kinoheld etc. habe ich mich nun noch nie wirklich befaßt, weil ja für uns kein Bedarf mehr besteht ... Werden die Tickets von den externen Anbietern direkt ins eigene Kassensystem übernommen, oder separat abgerechnet. Wenn eingepfelgt, dann wohl in der Form Anzahl x Ticketkategorie = Umsatz und für alle weiteren was/wann/wie-Abrechnungsfragen oder AK-Fragen wäre dann der externe Anbieter zuständig? Compeso ist ja nun ein echtes Kinokassensystem und behält halt sämtliche Daten beisammen und IN-House. Grundsätzlich zum e-Ticket: Die Berechtigung zum Kinobesuch geht vom Spio-Papierticket über in einen Datensatz. Jegliche physischen / vorzeigbaren Informationscontainer referenzieren letztendlich bloß auf diesen Datensatz. Das kann ein QR-Code mit der (verschlüsselten) Ticketnummer auf einem Handy oder der Watch, als Mail ausgedruckt, als PDF-Ticket zu Hause ausgedruckt, an der Kasse auf ein Ticket (oder zur Not auch Bon-Papier) gedruckt oder letztendlich sogar möglicherweise bloß die vom Besucher auf einem Notizzettel notierte Ticketnummer sein. Was man davon in welche Form zur Verfügung stellt, ausdruckt oder nicht und in welcher Form akzeptiert, bleibt der Philosophie des Kinos überlassen. Sämtliche irgendwie relevanten und für den Verleih/VdF abrechnungs- und prüftechnisch notwendigen Daten sind in dem Datensatz und werden aus diesem heraus verarbeitet. DAS ist das Ticket - inklusiv nun einer Tickethistorie: z.B. wann, wie erstellt, validiert oder storniert und nicht mehr gültig. Vorbei sind damit z.B. irgendwelche Nummernprüfungen an der Kasse und der Fakt "keine Stornierung ohne Vorlage des "Papierfetzens", weil man den ja zwecks AK 10 Jahre aufbewahren muß. Stattdessen ist die Referenzierung schnell auf allen möglichen Kanälen verkauf- und auch zustellbar oder bei Verlust und Kaufnachweis wieder reproduzierbar. Über die Philosophie und das Handling im Kino kann man nun allerdings auch vortrefflich diskutieren - vieles ist toll, nicht alles wohl sinnvoll oder gewollt. In dem Bereich würd ich jetzt hier gern weiterquatschen.
  8. Wird sich schon in relativ kurzer Zeit etablieren denke ich, weils schon einige Vorteile im Handling und für den Kunden bietet. Allerdings kämen wir jetzt nicht auf die Idee für den Kartendruck zukünftig Bon-Drucker zu verwenden, alleine weil wir dem Kunden auch eine gewisse Wertigkeit vermitteln wollen. Wenn noch Ticket auf Papier (anstatt Handy), dann bei uns etwas, das nach wie vor wie ein Kinoticket aussieht! (Die Print@Home-PDFs sind auch fein) Die nächsten Tickets gibts allerdings ohne Abriss, ohne Nummerierung und ohne Spio-Siegel. Echte Ticketdrucker sind aktuell noch etwas problematisch - nicht alle können QR-Code über die Druckersprache drucken oder sind hierfür noch update-fähig. Zu den Fragen im Eingangspost: - Wir haben bei uns seit der Pilotbetrieb letztes Jahr losging keine Umsatz-Veränderung bei der Concession festgestellt. Hätte ich also keine Befürchtungen. Kann sogar ein Vorteil sein, wenn der Kunde sein Ticket schon bezahlt hat, wirkt der im Kino gelassene Gesamtbetrag anders und bei der Concession darfs dann auch mal etwas mehr sein. - Codescannen geht zügig ... gescannt wird der, der sein Ticket parat hat. Wenn vorher jemand seine Papierkarte irgendwo im Geldbeutel "versteckt" hat und nicht fand, war das auch nicht anders. (Falsches Datum überlesen oder sowas geht halt gar nicht mehr - eine Umstellung für die Einlasskräfte ist es aber definitiv und man muß sich an die neue Handhabung erst gewöhnen) - Bloß weil das "Datenformat" jetzt anders ist, muß man ja nicht auf die Kontrollen verzichten. Unabhängig vom e-ticket nimmt man Jugendschutz entweder ernst oder schludert. Kann hier gern weiter berichten oder wenn wer ne Frage hat, dann fragt. Robert Aibvision (Compeso-Pilot / VdF-Abnahme-Einzelhaus)
  9. Zumindest nimmt das Thema in der Presse durchaus Fahrt auf. Handelsblatt.com hat auch einen netten Artikel geschrieben ... (einfach nach "Avengers" oder dem Topic "Ärger über Disney" suchen) Außerdem haben Sie auch bei Disney nachgefragt, aber bisher keine Antwort/Stellungnahme erhalten.
  10. Womit Disney praktisch einseitig die Geschäftspartnerschaft aufkündigt, denn Geschäftspartner besprechen/verhandeln sehr wohl die gegenseitigen Interessen und Positionen. Berücksichtig aber nicht, daß sich zumindest Teile des Publikums auch nicht beliebig melken und übers Ohr hauen lassen. Moment ... wollte die damit sagen, die Prolongationsgrenze von 400 Tsd. Besuchern gilt PRO Ortsgrößenklasse?! (Wie könnte sie sonst für manche Ortsgrößenklassen zum Tragen kommen und für andere nicht?) Dann hätte ich ehrlich gesagt auch nichts gegen die Regelung. Aber wenn Disney das SO meint (was ich stark bezweifle), dann sollten sie das auch SO schreiben ... Also Prolongation habe ich bisher so verstanden, wie sie es geschrieben hatten. Die Erhöhung der Mindestabrechnungssätze habe ich gelesen und die sind schlechter geworden. Und das fehlende Bekenntnis von Disney zukünftig an alle startenden Theater eine VPF zu zahlen und nicht nur an manche, habe ich wohl übersehen ... nein, steht tatsächlich NICHT drin. Na andere Verleiher hätten durchaus auch noch Filme, für die unser Publikum zum geforderten Ticketpreis noch bereit ist, ins Kino zu gehen. Auswirkungen für Disney hat das sicherlich - die Frage ist allenfalls, ob deren Analysten in ein paar Monaten in ihrem seit Jahren stetigen Abwärtstrend in D diese Auswirkungen auch in Bezug setzen können. Mußte ich grad schmunzeln, weil just heute auf eine Anfrage, ob zu Star Wars dann ein Countdown mit den anderen Filmen geplant sei, von uns die Antwort rausging, daß erst mal abzuwarten bleibt, ob der Film überhaupt läuft. Ohne vernünftig argumentieren zu können, stelle ich mir das aber auch wirklich sehr lästig und nervig vor. Sorry, ich konnt jetzt nicht anders, nachdem ich das gelesen habe. Aber wie anderweitig schon festgestellt, sind diese Anworten in der Tat eine Frechheit.
  11. Und die Diskussion zur Prolongation ist auch schon wieder abgewürgt worden ... So, wie das derzeit da drinsteht, bedeutet dies doch für ein Kino, daß es in der vierten Spielwoche entweder zum Eingangsmietsatz (im Extremfall 53%) weiterspielen muß oder freiwillig für 38% (so denn die Mindestbeträger erreichbar sind) weiterspielen kann, ABHÄNGIG DAVON, OB meinetwegen 10 BESUCHER MEHR ODER WENIGER erzielt worden sind, anders ausgedrückt, ob das Kino in die zweite "Hälfte" der Kinos überm Ortsgrößenklassenschnitt fällt - also gute Zahlen liefert und gearscht ist - oder unterm Schnitt liegt. Ich dachte immer, gute Besucherzahlen wären in beiderseitigem Interesse, aber unter diesen Umständen würde das mehr als fraglich. Liebe Disney, Euch ist hoffentlich klar, daß Ihr Euch mit dieser Regelung möglicherweise ordentlich selbst ins Knie schießt?! Also (meine bescheidene Meinung - muß man ja immer dazuschreiben): Prolongation an Rentrak koppeln ... in der Idee wohl gar nicht mal so falsch. Prolongation hieße für mich primär die "Pflicht, weiter einzusetzen". Dann wäre bitte der Passus "zu den gleichen Bedingungen wie in der jeweiligen Vorwoche, insbesondere zu derselben Höhe des Verleihmietsatzes" sinnvoll zu ersetzen. Es werden in der Praxis doch jetzt auch Vorgaben von Verleihseite verändert oder Erleichterungen (Vorstellungen/Uhrzeiten etc.) zugestanden. Daher gehört da ein "verpflichtet weiterzuspielen zu neu ausgehandelten/vereinbarten Bedingungen" hin. Was den Mietsatz anbelangt sollte (zwecks der beschworenen Gleichbehandlung) eine nicht zu den Extremen auseinandertriftende Regelung für alle her. Der Verleih schaut, ob generell eine Prolongationspflicht besteht und welcher Anteil an Kinos prolongationspflichtig ist und entscheidet dann über eine allgemeine Mietpreissenkung für die kommende Woche oder eben nicht, in Abwägung wieviele/welche Kinos denn verlängern müssen oder evtl. wollen würden. Aber senken bzw gleich lassen immer für alle. Eine Regelung, die aufgrund von möglicherweise 10 Besuchern hin oder her, automatisiert entscheidet, ob ich in der Folgewoche für 53% oder 38% weiterspiele, ist argumentativ nicht nachvollziehbar, nicht angemessen und auch keinesfalls fair, was ja als Ziel dieser ganzen Aktion galt. Im Gegenteil, dies würde komplett kontraproduktive, ja destruktive Auswirkungen haben.
  12. P.S.: Das heißt, ich für meinen Teil könnte argumentativ auch einem erneuten Ansteigen der Preise zum Ende folgen, um ein ordentliches Preisniveau allgemein schmackhaft zu machen, aber über die anfänglichen hinaus ist nicht zu begründen, außer man will hier wieder eine absichtliche Ungleichbehandlung und Vorzüge für bestimmte Kinos erreichen.
  13. Na die Tabellen für die Familienfilme kann sich ja jeder auch noch selber zusätzlich ausrechnen, so er sie haben will. Die Problematik ist da genau die gleiche. Preise die zum Schluß über das Eingangsniveau ansteigen müßten und so nur in größeren Städten oder größeren Kinos zu erzielen sind. Also wie schon in meinen ersten Posts geschrieben eine Abschaffung von 38% für die kleineren und ländlichen Kinos und eine Bevorzugung der Ketten - nichts anderes ist das. Die Intention gewisse Mindestabrechnungspreise erzielen zu wollen und auch Dumping zu verhindern ist nachvollziehbar ud berechtigt und ich gebe auch @Cinemascoperer Recht, daß Dumping teilweise ein Problem ist. Aber um das Dumping zu unterbinden, müssen die Durchschnittspreise zum Schluß nicht höher sein, als zu Anfang. Wenn in der Startwoche die Preise ok sind, sind sie es in der vierten Spielwoche auch.
  14. Und damit neben der ganzen Polemik vielleicht wieder ein paar Fakten diskutiert werden können, hier mal zwei Tabellen bei deren unterem Teil ich persönlich die argen Probleme sehe. Für 2D-Vorstellungen: Mindestnettomiete / Verleihsatz / notwendiger Brutto-DURCHSCHNITTSPREIS, um mit dem Verleihsatz abrechnen zu können (FFA-Satz 3%) 3,20 / 53,0 / 6,64 2,90 / 50,4 / 6,33 2,50 / 47,7 / 5,76 2,50 / 45,5 / 6,04 2,50 / 43,1 / 6,38 2,50 / 40,2 / 6,84 2,50 / 38,0 / 7,24 Für 3D-Vorstellungen: 4,40 / 53,0 / 9,13 4,10 / 50,4 / 8,95 3,70 / 47,7 / 8,53 3,70 / 45,5 / 8,95 3,70 / 43,1 / 9,44 3,70 / 40,2 / 10,12 3,70 / 38,0 / 10,71 Es kann doch nicht sein, daß ein Kino, um einen 2D-Film mit 38% abrechnen zu können, einen Durschnittspreis braucht, der zum einen höher liegt als beim Eingangsverleihsatz und zudem auch deutlich höher als der generelle Durschnittspreis in Deutschland liegen dürfte.
  15. Es wird ja nicht angezogen, sondern das gilt halt zukünftig aus GLEICHBEHANDLUNGSGRÜNDEN für alle. In den Großstädten und bei den Ketten ist 53% seit Jahren üblich.
  16. Na das mit der Prolongationspflicht habe ich schon auch so verstanden. OK, 400T und 250T deutschlandweit für vier Tage ist schon ne ordentliche Nummer - wird man sehen für welche Filme und gegebenenfalls wie lange das zutrifft. Aber über eigenem Rentrak-Ortsgrößenklassenschnitt liegen wir z.B. wohl durchweg zu 95%. "Rentrak-Ortsgrößenklasse" ist selbst wohl auch nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen ... Kann jemand sagen was z.B. Kinopolis/Sulzbach ist? Klasse I (wegen Sulzbach 8570 EW) oder IV (wegen Frankfurt). Mit der Aussage "Kleine Orte dürfen immer alles zum Start spielen" (wenn Sie die Bedingungen so akzeptieren) wäre ich auch noch vorsichtig ... wobei, wenn man der Argumentation von Disney folgt, sie tatsächlich genau diese "Verfügbarkeit" garantieren müßten. Das heißt Kopie liefern ... ähm ... VPF zahlen (?) ... Wiederum abgesehen davon, daß gerade Disney sich bei einem erheblichen Teil der Kinos nach wie vor als große Ausnahme um die VPF herumdrückt (VPF-Hub).
  17. Zwischenfrage für Vergleiche und Zahlenspiele ... Gibts (und wenn ja, hat die jemand) Zahlen zum deutschen Durchschnittsticketpreis REIN für 2D-Tickets? FFA weist für 2014 8,05 Euro aus, aber da sind die 22,3% 3D-Besucher ja mit drin und das zu einem dort nicht ausgewiesenen Zuschlagsverhältnis.
  18. Der Ansatz der Prolongationsregelung ist nachvollziehbar, aber meiner Meinung nach nicht zielführend: Je besser die Zahlen des Kinos, desto schlechter der Filmmietensatz (nach drei Wochen) im Vergleich zu anderen Kinos ... das ist doch nicht die eingangs beschworene Fairness und Abschaffung von Ungleichbehandlungen. Oder seh ich das falsch? Die aufgeführten Mindestverleihanteile sind wohl teilweise auch so hoch, daß sie für manche einer faktischen Abschaffung des 38%-Satzes gleichkommt. Das mögliche Verharren der Filmmiete auf hohem Niveau aufgrund der problematischen Prolongation geht in die gleiche Richtung. Die generell 1,20 mehr für 3D halte ich auch teilweise für absolut nicht praktikabel. Vergleicht man Zuschlag-Anteil mit Grundticketanteil ergibt das knapp 50% 3D-Aufpreis auf Kinotickets. Aktuell ist doch eh schon erheblicher 3D-Unmut beim Publikum vorhanden. Das kann ganz schnell ein Schuss nach hinten werden. Kostet 3D in der Produktion, im Vertrieb oder im Kino denn 50% mehr?! (Für uns sehe ich da eine massive Reduzierung, wenn nicht sogar kompletten Verzicht auf die 3D-Fassungen von Disney-Filmen anrollen. Publikumsbefragung und Abstimmung sind angedacht) Es darf / sollte diskutiert werden (und evtl. sollte ein MOD das topic ändern)
  19. So, dann mal ein paar Infos, nachdem ein Schreiben über unser Dispo-Büro eingetrudelt ist. (Datiert München, 02.04.2015 - also kein Aprilscherz, auch wenn man manches dafür halten könnte): "die allgemeine Entwicklung der letzten Jahre auf dem Kinomarkt, etwa die gleichzeitige Verfügbarkeit von Filmlopien in Großstädten und in kleineren Orten und im Besonderen im Zusammenhang mit der Digitalisierung, insbesondere die gesunkenen Kosten für 3D-Brillen, haben zur Folge, dass aktuell sachlich nicht mehr gerechtfertigte Ungleichheiten und Abweichungen in den Konditionen zwischen den einzelnen Kinos herrschen. Unser Bestreben ist es, unsere Bedingungen an diese Veränderungen anzupassen, damit sie für alle Beteiligten fair, angemessen und nachvollziehbar sind." Schönes Ziel - wäre auch gar nicht mal was dagegen zu sagen, wenn nur das WIE - zumindest meiner Meinung nach - teils absolut nicht zu Ende gedacht und als das glatte Gegenteil des Zieles erscheint. - Verleihmietsatz startet einheitlich für alle Orte zum Bundesstart (und liegt im Höchstsatz bei 53%) - Mindestlaufzeit einheitlich 21 Tage - Reduzierung des Mietsatzes nach der Mindestlaufzeit (Achtung: Prolongation="Mindestlaufzeitverlängerung") in Großstädten gleich um zwei Stufen, in Orten unter 100.000 EW gleich auf 38% Hier kommt nun schon der erste große diskussionswürdige Punkt - Prolongation heißt weiter wie bisher und zum bisherigen Mietsatz - Sie ist abhängig allgemein von der Performance des Filmes (Rentrak-Zahlen deutschlandweit Do-So über 400.000 bzw 250.000 bei Family-Filmen) UND der eigenen Relation zum Rentrak-Ortgrößenklassendurschnitt (überm Schnitt = prolongationspflichtig). Zu Ende gedacht heißt dies: Bei einem allgemein durchaus gut laufenden Film, wird für ein Kino, das sich werbungstechnisch z.B. gut ins Zeug gelegt hat und dessen Zahlen über Klassenschnitt liegen, die Filmmiete womöglich dauerhaft NICHT sinken. - keine Reklamekostenzuschüsse, dafür generell keine Reklamekostenpauschalen mehr und die SPIO-Pauschale wird auch von Disney übernommen. -Mindestverleihanteil netto getrennt nach normalen und als Familienfilm deklarierten Filmen ausgewiesen für 53%, 50,4% sowie für "47,7% UND ALLE MIETSÄTZEN DARUNTER" Hier stehen 3,20 / 2,90 / 2,50 (norm) und 2,40 / 2,30 / 2,20 (Familienfilm) Heißt zurückgerechnet z.B. für einen normalen Film bei mal theoretisch angenommenen 38%: 2,50 : 0,38 : 0,909 = 7,24 Euro hierfür benötigter durchschnittlicher Brutto-Ticketpreis (nicht 3D). - keine Mehrweg-3D-Brillen-Zuschuss und 1,00 abrechnungsfrei bei Einwegbrillen (und separater Ausweisung) - 1,20 erhöhter Mindestverleihanteil bei 3D (immer egal bei welchem %Satz) - Separat betrachtet könnten dafür 1,20 : 0,38 : 0,909 = 3,47 Brutto-3D-Zuschlag nötig sein. - Skontorabatt von 1% auf Brutto-Filmmiete bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen und geregeltem/vereinbarten Trailering mit unaufgeforderter Belegeinreichung (Playlisten-Ausdruck). Na dann mal Frohe Ostern
  20. Der Wartungsvertrag war für digitale Projektoren. Die Wartung (eher nur Fehlerbehebung) des analogen Projektors erfolgte immer nur nach Bedarf, was fast nie vorkam. Ersatzteile hierfür wären laut Techniker aber noch auf längere Zeit genügend vorhanden.
  21. Also wir haben eine Übertragung des alten Wartungsvertrages vereinbart. Aus der Gartantiezeit sind wir bereits raus. Hatten auch bereits eine Jahreswartung durch die neue Firma - lief wie immer, außer daß nun das Briefpapier der Rechnung ein anderes war.
  22. Unsere Spülmaschine hängt direkt und nur an der Umkehrosmose-Anlage. Die verwendet jetzt nicht für jeden Spülgang komplett neues Wasser, was wirklich rausgeworfene Energie und Wassermenge wäre. Eine genaue Angabe habe ich allerdings gerade nicht zur Hand - evtl. mal auf der Herstellerseite nachschauen oder nachfragen (Winterhalter). Zugegeben verbraucht das "Abwasser" der Umkehrosmose natürlich auch Wasser, was in den Gesamtverbrauch einzurechnen wäre.
  23. Umkehrosmose dürfte definitiv die beste (und auf längere Sicht vielleicht auch die günstigere) Methode sein, Wasser zu enthärten (und "Giftstoffe rausfiltern" würde sicherlich auch nicht schaden). Bei unserer Brillen-Spülmaschine war ein solches Gerät dabei, das von der Spülmaschine gesteuert wird und das Wasser direkt auf Bedarf zur Verfügung stellt. Kleinere Umkehrosmose-Anlage gibts durchaus auch für wenig Geld - evtl kann man auch damit und einem Zwischen-/Vorratstank arbeiten. Natürlich gäbs auch andere Methoden, Wasser zu enthärten, nur kann ich für meinen Teil dazu halt keine Erfahrung beisteuern, was Handling/Kosten/Nutzen anbelangt.
  24. Unsere Maschine verwendet zum Schluß etwas Klarspüler. Der wichtigere Punkt wäre aber wohl, daß man diese Spülmaschinen eigentlich für diesen Zweck mit Umkehrosmose-Wasser versorgen sollte.
  25. Also auf die Idee von Dolby auf Masterimage zu wechseln, käme ich jetzt auch nie (Filterradverstaubung und zukünftige HFR-Kompatibilität sind da z.B. zwei Punkte die mir arge Kopfschmerzen bereiten würden). Wir sind bisher immer noch mit den Glas-Dolby-Brillen extrem zufrieden. Wie ist denn "zerstörte Brille" zu verstehen? Gestell gebrochen oder "nur" Glas zerkratzt/beschädigt. Wobei ich es ja nach wie vor genial finde, dass man bei den Glasbrillen bestehend aus den fünf Teilen auch aus mehreren beschädigten Brillen wieder komplette zusammensetzen kann. (Die bloße Gläserkaufoption geht mir aber immer noch ab - da könnte Dolby mal eine kundenfreundliche und kostengünstige Lösung schaffen, die nochmals - auch unter Umweltaspekten - einen großen Pluspunkt bedeuten würde: z.B. so 100 einzelne unmontierte Gläser im Stapel mit Pergament dazwischen.) Zur Reinigung: Nachdem wir jetzt den Platz und die Anschlußmöglichkeiten bekommen haben, sind wir auf die Brillenspülmaschine von Winterhalter umgestiegen. Kostet, ich weiß, auch z.B. aufgrund des dazugehörigen Vorschalt-Osmosegerätes eine ordentliche Stange Geld, aber die Reinigung ist einfach, schnell und vom Ergebnis her tip top - sauberer geht nicht. Derzeit mit Hobbit und Eiskönigin sind unsere Mitarbeiter und ich tagtäglich froh, dass wir sie haben.
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