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RobertS

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  1. Also bei dem bayerischen Rahmenhygienekonzept da im ersten Absatz von "Wahlrecht des Kinobetriebers" zu sprechen, ist schon auch ziemlich dreist, finde ich. Bzw es zeugt von der anhaltenden vollkommenen Ignoranz der Gegebenheiten und Bedürfnisse im Kino. - 1. Abstandsregeln und Maskenpflicht 1Es gilt nach der aktuell gültigen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Maskenpflicht in den Verkehrsflächen und auch am Platz, wenn in den Kinosälen der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten wird (Wahlrecht des Kinobetreibers). - Ich glaube, es dürfte in keinem einzigen Kino auch nur irgendwie eine Option, umsetzbar oder gewollt sein, jetzt die 1,5m Abstand zwischen allen haushaltsfremden Personen gemäß Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sicherstellen zu müssen ... Wie kann man sich bloß andauernd sowas ausdenken und dann vollkommen die Konsequenzen der vorgegebenen Regeln ignorieren?!
  2. Also Wahlmöglichkeit in Bayern zwischen Abstand und Maske sehe ich nicht wirklich, bei der Verschärfung der Abstandsregel, die da drinsteht... Ohne Maske ginge nur mit 1,5m Abstand zwischen ALLEN HAUSHALTSFREMDEN Personen ... wie man sowas außerdem wieder kontrollieren sollte, braucht man sowieso nicht mehr fragen. Wobei wir könnten in den ganzen Ausweisen ja nicht nur Name sondern zukünftig auch noch Wohnadressen checken ... 🙄
  3. Ich hab auch gerade nur noch den Kopf geschüttelt ... bei dieser "neuen" bayerischen Verordnung möchte man eigentlich gleich wieder zumachen 😞
  4. Danke - genau das ( Bayer. Rahmenkonzept für Kinos vom 6. Mai) hab ich ja auch schon gesucht.
  5. Das ist der springende Punkt: von "Gruppen" steht da ausdrücklich NICHTS mehr. (Im Vergleich zur Verordnung nach der wir im Herbst gearbeitet haben ... 7.BayIfSMV vom 1. Oktober - §5 (3) 1: "Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass zwischen allen Teilnehmern, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis gehören, grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann") Dies kling jetzt aktuell eher analog "Kunden pro Quadratmeter", was man aufgrund der Vergleichbarkeit mit Einzelhandel wohl auch nicht wollte. Daher "Besucher pro vorhandenen, qualifizierten Sitzplätzen". Und theoretisch gehe ich erst einmal davon aus, dass wenn man nun etwas ausdrücklich anders schreibt, auch was anderes gemeint ist.
  6. Mal eine ganz dumme Frage an die bayerischen Kollegen, da ich gerade die neue 13. Bayerische Infektionsschutzverordnung vom 5. Juni durchlese: Wenn man das jetzt genau so liest, wie es drinsteht, ist das doch noch schlechter als im Herbst?! §25 Abs. 1 [...] Kinos unter folgenden Voraussetzungen zulässig [...] Satz 1 "In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird." Genaugenommen hiesse das für mich, ich schaue (unabhängig von Buchungsgruppen ohne Kontaktverbot) wieviele Einzelplätze ich in einen Saal bringe, die 1,50 Abstand zueinander haben und das wäre dann meine Höchstteilnehmerzahl. Dies wiederum ergäbe so in etwa eine Maximalauslastung von 15 bis 20%. Ernsthaft jetzt?
  7. Nur mal so ein paar Gedanken ... Nachdem unser (Kleinstadt) Arthousefilm "Master Cheng" am Wochenende auch fast dreistellige Besucherzahlen hatte, könnte es nicht vielleicht auch so sein, dass Arthouse deswegen teilweise miese Zahlen hat, weil es von TENET ohne Hirn und Verstand komplett plattgebügelt wurde? Wir spielen den Film aktuell ja noch nicht, weil ich mir von Warner nicht diesen Unsinn vorschreiben lassen wollte, den sie da aufgerufen haben. (Wobei ich betonen möchte, dass der Unsinn sehr stark von den örtlichen Gegebenheiten abhängt ... für uns wäre es Unsinn gewesen). Der bayerische "Ausgrissn!" füllt den großen Saal auch, soweit es halt den aktuellen Bestimmungen nach geht. Die Belegung mit TENET übers Wochenende in vergleichbaren Standorten habe ich etwas verfolgt und unsere Entscheidung in keinster Weise bereut. Mit TENET sind manche vergleichbare Betreiber ordentlich baden gegangen mit fast leeren xten Sälen. Darüber spricht nur in dem ganzen vordergündigen Hype (mit wahrscheinlich teilweise wieder gekauften Besucherzahlen) jetzt leider wieder keiner. Dass man sich jetzt wieder derart auf einen Film konzentriert anstatt das Kino generell durch eine möglichst große Programmvielfalt wieder attraktiv zu machen und die Leute zurückzuholen, halte ich für äußerst problematisch.
  8. Danke gleichfalls. Hatte mich heute auch schon gewundert.
  9. So ... Drucker sind noch weitere bestellt, weil der eine zentral an der mittleren von 3 Kassen natürlich nicht mehr ausreichen wird (was bisher also wirklich spielend funktioniert hat). Ganzer Karton Ökobons sind auch schon da. Schauen wir mal, was das für ein Irrsinn wird. Und wir haben sonst ja auch Nix, wo man sinnvoll Geld ausgeben könnte. Muss ich die Belege denn dem Kunden jetzt explizit aushändigen, oder reicht evtl. auch ein großer Aushang, dass wir die automatisch gedruckten Bons gerne auf Kundennachfrage hergeben und ansonsten aber davon ausgehen, dass sie nicht gewollt sind und sowieso bloß überall im Kino rumfliegen würden. (Wenn man jetzt mal die 0815-Verkaufsvorgänge betrachtet ... Bei Guthabenaufladungen von Kundenkarten oder dergleichen, gabs schon immer einen "Pflicht-Bon", damit der Kunde ja auch was in der Hand hat) Kundenseitiger Mülleimer, wie oben auf dem Bild, dürfte im Kino häufig problematisch werden. Zumindest bei uns druckt das System immer dann, wenn Kundenkarten - und sei es nur zum Punktesammeln - im Spiel sind, auf dem Bon eine zusätzlich Guthabenübersicht mit Kartennummer etc. aus ... das sind ja nach DSGVO schützenswerte persönliche Daten. Ein "Selbstbedienungsdrucker" wäre also eine permanente Datenpanne.
  10. Danke, Oliver Wieder was gelernt ... und aussehen tut das für meinen Geschmack aus der Doppelprojektion wirklich verdammt gut.
  11. Weiß eigentlich jemand, worin jetzt genau der technische Unterschied zwischen den beiden 3D-HFR60 DCP-Versionen für DLP und Sony liegt? Das Testmaterial lief ja auch identisch auf unseren DLP-Anlagen und der Sony-Doppelprojektion ... *grübel*
  12. Oder in Deutschland auch nicht ... zumindest ist auf der ARRI-Platte, die gerade gekommen ist, nur eine 4K 5.1 in DE OV und OmU drauf.
  13. "Hulk" seinerzeit z.B. - haben aber wohl viele Kinobetreiber mittlerweile vergessen ... weshalb wir uns als Branche auch so schwer tun, gemeinsam unsere Interessen zu vertreten und zu schützen.
  14. Am besten nochmals neu nachfragen! Da ist wohl doch für kleinere Kinos etwas Bewegung reingekommen. Vielleicht muß man auch nur mal wieder gemeinsam anständig auf die Barrikaden gehen... wir hatten die Preview am Mittwoch jetzt gekickt und hätten auch den Start ab 15.8. unter den geschilderten Bedingungen gecancelt.
  15. Haben wir durchaus auch schon gemacht, aber bei "König der Löwen" wurde genau das uns gegenüber ausgeschlossen ... wir können 3D und müssen den primär 3D ... (Erste Spielwoche liefen jetzt beide Fassungen im Vollprogramm - nächste Woche fehlt dafür aber der Saal und wir spielen nur noch 3D - im mittleren Haus, weils im großen grad kaputt ist. Man könnt kotzen bei so viel Unsinn)
  16. Seit wann kann man sich da jetzt ENTSCHEIDEN? Wir MÜSSEN als 3D-fähiges Kino primär die 3D-Version spielen ... (Vollprogramm ... plus optional allenfalls nochmal Vollprogramm mit 2D in einem weiteren Saal.)
  17. Also auf unserer Festplatte war nichts dabei ... Man hat es auf der Platte und dem Beipackzettel ja schon nicht geschafft, dieses Sonderformat korrekt auszuweisen (steht überall standard 1:1,85). Da ist ein Framing-Chart eher illusorisch.
  18. Um so wichtiger wäre es dann doch, dass der Verleih MIT den Kinos und unter Nutzung der Betreibererfahrung und auch deren Kontakte zum Kunden für den Erfolg eines Filmes arbeitet. In der Annahme, dass es anderswo wohl nicht viel anders läuft, schütteln wir sehr regelmäßig die Köpfe, wenn verleihseitig gar keine Besucher - und damit auch überhaupt kein Umsatz - gegenüber einer sinnvollen Auswertung vorgezogen werden. Aber vielleicht kann/will mir ja mal jemand erklären, wie es die Wirtschaftlichkeit erhöht, wenn man ein Produkt teilweise gar nicht erst anbietet - oder so lange wartet, bis man weiss, dass es keiner mehr haben will.
  19. Das hatte ich so nun aber weder gemeint noch derart geschrieben ... Wir brauchen den Mainstream und Blockbuster. Genau das ist ja oft auch das, was Kino mit ausmacht: groß, bombastisch, überwätigend, begeisterte Besuchermassen. Was wir nicht brauchen und auch längerfristig nicht überleben: programmatische Monokultur, Blockbuster vor 2 Besuchern oder ganz leeren Sälen, unsinnig eingeschränkte Filmdiversität durch kulturschädlichen marktmachtmissbrauchenden Verdrängungs- und Blockadewettbewerb internationaler Großkonzerne/Verleiher, ausgetragen auf dem Rücken und wirtschaftlich zu Lasten der Kinos, sowie kulturell das eigentlich vorhandene und viel breitere Publikumsinteresse am Kino missachtend. Es mag früher mit kapitalverschlingenden AnalogFilmkopien noch wirtschaftliche Gründe gegeben haben, um manche Auswertungspraktiken und -vorgaben ans Kino zu rechtfertigen... heute gehört ein Kinoprogramm vom ÖRTLICHEN Kinobetreiber gemacht/kuratiert und von sonst niemandem. Wir tragen heute ja auch fast vollständig die Kosten einer Kinovorführung. Und wenn der Kinobetreiber das restliche Fixkostenrisiko der digitalen Filmbelieferung und buchhalterischen Abrechnung über eine Mindestgarantie auch noch trägt, gibt es letztendlich überhaupt keinen einzigen Grund mehr, wieso nicht er allein eine vernünftige Programmhoheit haben sollte.
  20. Da würde ich im Kino selbst eher sagen, die digitale Distribution IN KOMBINATION mit absolut unpassender Analog-Kopie-Denke mit Vorgaben, die zwangsweise zu ineffizienten Vorstellungen führen ... DAS ist der "Sargnagel für einkömmliche Theaterverwertungen"! Es geht/ginge bei manchen Kleinverleiher auch durchaus erfolgreich anders! (Bsp. bei uns aktuell der Dokumentarfilm "Yoga" von Arsenal - keine Vorgaben und hervorragende Effizienz und auch insgesamt mehr Umsatz/Besucher als X-Men in der zweiten Woche) Die digitale Kino-Distribution wäre eine riesen Chance für uns Kinos, dem Publikum leichter das anbieten zu können, was sie gerne sehen wollten ... sie damit irgendwo reinbringen/reinzwingen, was sie nicht in dem Maße wollen, das wird aber auch mit noch so vielen Vorstellungen ganz sicher nicht funktionieren.
  21. Dass Sony eigentlich nie 7.1 rausbringt, ist bekannt. Der tiefere Sinn in der Frage bestand eigentlich, dass mich interessieren würde, wie groß der Aufwand für den Verleih wäre, eine 7.1 zu erstellen, wenn man denn schon eine Atmos-Mischung hat. Und sollte dieser - was ich vermute; kann aber auch falsch liegen - relativ gering sein, dürfte man doch durchaus mal kinoseitig hinterfragen, was oder für wen solche Deals gut sein sollen. Immerhin kostet uns das 7.1-Equipment ja auch Geld und dann kann man einen Film nicht in der Qualität anbieten, die eigentlich sehr unkompliziert möglich wäre und das Publikum auch verdient hätte. Im konkreten Fall paßt dies aber auch durchaus zu dem Formatmurks. Man hätte es nur vorher sagen sollen, dass man von einer Kinoauswertung nicht viel hält, weil ja IMAX offensichtlich viel wichtiger und besser und überhaupt ... Dann hätte ich mir einen Einsatz meinerseits nämlich auch gleich sehr genau überlegt. Die ganzen letzten ach so wichtigen IMAX-orientierten Möchtegern-Blockbuster waren nämlich wirtschaftlich bei uns im Kino nicht wirklich der Bringer. Und MIB 4 nun ... naja das Besucherzahlen-Thema lassen wir lieber *seufz*
  22. Nachtrag: Soundformat ... Hab auf dem Begleitzettel und den Filenamen gar nichts von Atmos gelesen? Gibts neuerdings unterschiedliche Plattenfassungen für Atmos- und Nicht-Atmos-Kinos oder gibts tatsächlich generell keine (deutsche) Atmos-Fassung? Und wenn doch, wieso gibt es dann keine 7.1?
  23. "Men In Black: International" (2D läuft grad) ist sowohl auf dem Beipackzettel als auch in der IMDB, auf der Festplatte und im Filenamen als 1,85:1 angegeben ... hat aber leichte Balken oben und unten ... was soll das wieder für ein Murks sein? Weiß da wer was?
  24. Normalerweise gehörte der Kopienschnitt schon längst gegen einen Vorstellungsschnitt ersetzt... mit überwiegend elektronischen Meldungen sollte das auch eigentlich nicht schwierig zu realisieren sein.
  25. Ok ich formuliere das "wir" um zu "leider ein immer noch viel viel zu großer Teil der Kinobranche". Wobei beim Durchsetzen von kinoseitigen Interessen dann letztendlich doch wieder alle gefordert wären. Es ist dringend an der Zeit, dass die Verleiher einsehen, dass nicht mehr ihre teure und binner kurzer Zeit "wertlose" 35mm-Kopie die Wirtschaftlichkeit eines Einsatzes bestimmt (ist ja nicht so, als hätte ich das seinerzeit nicht eingesehen und argumentativ verstanden), sondern mittlerweile das teure Kinoequipment und die beschränkte Saalanzahl. Und ferner, dass uns jede unrentable Vorstellung gesamt unterm Strich erhebliche Besucher kostet - sei es aus Platzgründen, weil rentable Einsätze geopfert werden müssen oder sei es auch in Hinblick auf die Wertschätzung und Einstellung der Kinobesucher, wenn wir aufgrund dieser blöden Vorgaben nicht die eigentlich von uns geforderte filmische/kulturelle Vielfallt bieten können, die nötig wäre, um Kino auch in Zukunft attraktiv zu halten.
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