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Die Bänder liegen heute in digitaler Form vor. Aufgabe der letzten Abnahme, Printmastering session, ist es, Fehler zu korrigieren, die sich eingeschlichen haben, z.B. Tape dropouts in einzelnen Kanälen zu füllen. Die originale Mischung der M&E wird dabei normalerweise nur selten verändert, es kann jedoch manchmal sein, daß der Tonmeister meint, einige wenige FX zusätzlich hineinzubringen. Wichtige Mischungen bedeutender Filme werden eh meist unter Aufsicht eines vom Studio beauftragten Printmastering Consultants gemacht. Manchmal, z.B. bei Pearl Harbour kann es Pannen geben, wo nicht das 8 kanalige Master gesandt wurde, sondern ein DVD kompatibles 6 Kanal Master. Der Film lief daher in Deutsch nicht in der gelobten und anerkannten Fassung Rydstroms. In ganz seltenen Fällen wurde das Souddesign völlig neu gestaltet, wenn z.B. kein M&E vorlag, sondern nur eine kombinierte Kopie, aber diese Zeiten sind vorbei.
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Toni, die angewandte Audioschaltungstechnik, mehr Rauschen. SA10 verschlechtert den Signal- Rauschabstand der Surround um über 12 dB, =akustische Einschaltkontrolle. Der verwendete Dekoder. Wie das (Heimkinogerät) CP 45 QS Surround Prologic 1 Chip aus 1991,mit allen bekannten und veröffentlichten Artefakten. Es gibt heute viel bessere Lösungen in der digitalen Ebene aber auch in Heimgeräten mit neueren Chips (Prologic 2, Lexicon7, Circle Surround), bei den z.B. der Sound bei nicht ES Stereo Surround nicht zur Mitte kollabiert. Schwierige Ansteuerung und Einpegelung, wenn nicht CP 500 benutzt wird. Sollen mehrere Digitalprozessoren genutzt werden, muß ein spezielles Logicboard entworfen werden, welches Dolby nicht liefern will. Minderwertige ("home style") Equalisation der Kanäle. Asymmetrische Audioanschlüsse, nicht professionell symmetrisch. Viel Geld für wenig und veraltete Technik. Das spricht m.E. gegen den SA10. Ich nutze Panastereo SP 23-10, und muß sagen, einwandfreies Gerät. Übrigens, erstmalig wurde der 6.1 Surround Mai 1995 im Kino mit DTS angewandt. (Avoca Beach Theatre, Sidney Australia, Fa. Raidek Sound industry)
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Die LEDs sollen eine mittlere Lebensdauer von 10000 Stunden erreichen, bevor sie unbrauchbar werden. Sowohl für eine lampe als auch für eine LED bedeutet dieses, daß ene Reparatur bzw Rekonditionierung nicht möglich ist, die BGR ausgetauscht werden muß. Statistisch mathematisch betrachtet erreichen nur 37% aller Produktionsteile die mittlere Fehlerzeit ohne eine Reparatur, d.h. z.B. für Xenonlampen muß diie Designlebenserwartung viel höher als die Garantielebensdauer sein. LEDs sind eine eigene Sache. Der Chip kann durchaus sehr langlebig sein, wenn die thermische Belastung in Grenzen (Stromwert) bleibt. Der Chip befindet sich in einem kleinen Spiegel aus Aluminium, welches eine glänzende Oberfläche hat. Kommt hier Feuchtigkeit heran, was durch z.B. mangelhafte Abdiichtung der Anschlußbeinchen oder während des Produktionsprozesses erfolgen kann, oxidiert die Reflektorfläche, und die Lichtstärke läßt nach. Durch Heraufsetzen des Stromwertes kann dann zwar in gewissen Grenzen kompensiert werden, wodurch die thermische Belastung der Chips steigt, und Ausfälle einzelner Elemente wahrscheinlich werden, wodurch die Ausleuchtungsgleichmäßigkeit noch weiiter sinkt, mit fatalen Folgen für die Ablesung. Noch mal zu meiner statistischen Lebenserwartungsbetrachtung. Wir müssen hier die Lebenserwartung der ganzen Kameraeinheit betrachten, Zahnrolle und Andruck/Umlenkrollen (7500h), Lager (20000h), Gehäuse (100000+ h), LED Unit (6000h), und müssen feststellen, daß die Ausfallrate nicht sehr hoch ist, bzw. im normalen Rahmen liegt. LEDs und Glühlampen sind halt Verschleißteile. Hat schon mal jemand die Zahn- und Umlenkrollen erneuert?? Andererseits: Dolby San Francisco verkauft diese LED Arrays für um die US $ 60.--, was eigentlich selbst bei einer 2 jährigen Lebenserwartung immer noch weniger als 10 ct pro Tag an Kosten mit sich bringt. Im Analogtongerät mit LED sollte, wie bei der Glühbirne, mindestens monatlich der Referenzpegel kontrolliert und nachgeglichen werden. Lasergeräte haben eine optische Leistungsregelung und bleiben strahlungsstabil bis zum Ende der Lebensdauer (50000 h). Theoretsch müßte auch diie SR-D Abtastung mit defokussierter Spalt-Laserquelle möglich sein, doch kommerziel eingesetzt hab ich es noch nicht gesehen. grüße: Stefan
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Hi Jo, Entstörfilter habt Ihr drin, ist der erste Ansatz. Ferner wichtig, wäre alle Ein- und Ausgänge professionell symmetrisch zu haben, was bei CP 65 kaum geht. Zündstörungen breiten sich über 2 Arten aus: -magnetische Einkopplung, bedarf einer Erdschleife - Antennenabstrahlung über Zuleitungs- und Netzkabel. Läßt sich vermeiden durch Entstörfilter und Erdung, worüber die Störungen abgeleitet werden. Je niederohmiger die Erdungsverbindung, je geringer der abgestrahlte Störpegel. Hat das Zündgerät ein Netzfilter am Eingang? Ist dieses korrekt eingebaut, wir wollen ja das Netz vor der Zundstrcke schützen, und nicht das Zündgerät vor Netzstörungen. Wiichtig ist ferner eine solide ERdungs- und Potentialausgleichsstruktur. Ein gemeinsamer Sternpunkt im BWR, von dem alle Geräte, also auch die Lampe hochquerschnittig geerdet sind. Die Verwendung geschirmter Netzkabel. Potentialschiene im Verstärkerrack mit seperater NF Erdung aller Geräte etc. Erderwiederstand an der BWR Schiene nicht mehr als 2 Ohm. Prüfe einmal, wie Euer Lampenhaus geerdet ist. Gibt es da nur die Erdzuleitung des Netzkabels? Das reicht nicht aus. 25 qmm sollten es schon sein. Durch richtigen, struturierten Erdungs und Verdrahtungsaufbau der Anlage ist es mir eigentlich immer gelungen, Tonsysteme störgeräuschfrei zu bekommen. Der Ausgang des CP 65 kann mittels NF Übertragern symmetriert werden, doch vermute ich das Problem eher woanders, z.B. durch mangelhafte Erdungsstruktur. Prüfe das Zellenkabel, ist es ein min CAT 5 (doppelgeschirmter Typ) Kabel. Ist die Erde nur Prozessorseiitig aufgelegt, etc. Stefan
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Hi TJ. Wir sollten, wies üblich ist, relativ horrende Mindestsummen für Filme des mittleren Alters zahlen, die trotz Eintrittsgeld kaum zu erzielen waren. (Ging bis 1500 Mark) Begründung war hier nichr der (anscheinend dennoch übliche) Abrechnungsbetrug, sonern die Tatsache, daß hier "ein gutes Produkt (amerikanischer MPEA Film) häufig in schlechter Qualität (portable Glühlampenprojektoren mit Monoton) im Schwimmbad o.a. dargeboten werden. Aussage eiines Major GF : "Sie kaufen Ihre Rolex ja auch nicht im Bahnhofskiosk." 1995 war Digitalton im Kino ja kaum üblich, und erst recht wenig SDDS. Wir haben dann den Modus ausgehandelt, die Filme laufen in Digital mit Split Surround (war nen echter Aufwand) und Subbass. Die Sommerkino Filmreihe gabs im Gegenzug zu Normalkonditionen. Die Einhaltung der Bedingungen hat jemand mit Kennzeichen Frankfurt auch überprüft. Der Aufwand, da die Freilichttheateranlage nachts nicht bewacht ist, war und ist kollossal, jeden Aben aufbauen, Lautsprecher in Bäumen verstecken, Bühnenlautsprecher aufstellen im Bildwandgerüst, Projektion gangbar machen. Und um Mitternacht alles zurück ins Auto, nen Invertergleichrichter hatte ich damals noch nicht, nur so eine 10%+ Ripple Kiste mit Kurbel. Grausamste Arbeit war zuletzt das Einholen von 150 m Drehstrom- Zuleitung 2,5 qmm, über Schulter und rein in den Kinokeller, da der Stromanschluß am Gelände von der örtlichen Jugen zerschlagen worden war. Bedenke ich den aufwand, dann fährt man mit Vermietung und Durchführung von Open Airs besser, da gibts theoretisch kaum Risiko, außer das Geld auch zu bekommen, was vereinbart wurde. Was die technische Qualität angeht, wird zwar gern gesagt, es geht auch ohne, ist ja nur "Open-Air", ich stehe aber voll hinter der Argumentation, daß man einen Film auch so zeigen sollte, wie er gemacht und gedacht ist, und das ist seit Anfang 1994 Digitalton. Das Argument mit der Rolex verwende ich seit dem gerne gegen Verleiher, die Substandardkinos mit Erstaufführungen beliefern. Grüße aus dem Norden: Stefan
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Dennoch brauchst Du eine Ausnahmegenehmigung, weil das Ganze sicherlich nicht um 22 Uhr zu Ende ist. Eine Veranstaltung im Biergarten einer am Wasser gelegenen Gaststätte mußte nach dem 2. Termin beendet werden, da die erforderliche Genehmigung fehlte. Wg. Präzedenzfallcharakter im Lande SH wollte die auch niemand erteilen, sonst "sprießen Outdsoor Vorführungen wie Pilze aus dem Boden... Wichtig ist das Rechtzeitige Anfragen bei der Gemeindeverwaltung, und vewrsucht, die Verwaltung mit einzubinden. Dann dürfte alles gehen, zumindest in der Kleinstadt. Hab ich so geschafft, trotzdem mußte ich die Ausnahmegenehmigung erwerben. Projektor: Kinoton FP 25 T 4000, oder Ernemann 15 Open Air, natürlich neu gekauft, ohne zu verhandeln, damit der Verlust maximiert wird. (Nicht ernst gemeint.) Wenn es nur um wenge Abende geht, Technik mieten, mit Funktionsgarantie. Spart viel Aufwand. Sind es mehr Veranstaltungen kann man sich selbst eine Anlage bauen. Da die Lampe groß wird, muß der Film gut gekühlt werden, also Luftkühlung wie bei Bauer. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit U2 gemacht, Lampe Strong 7kW. Kühlung durch Kühlgeblase. Filmabspiel über Spulenturm. Ich nutze selber eine Kinoton FP 23D -T4000 mit Anhängelampenhaus, und ansonsten haben wir noch jene Ernemann 15, die auch gern mal von anderen Veranstaltern gemietet wird. Noch ertwas. Open Air hat meist recht teure Sonderkonditionen bei den Verleihfirmen. Ich habe Filme zu Normalkonditionen bekommen, weil wir Filme in SDDS und DTS 5.1 zeigten, und die Filme gegen Entgelt liefen. Dieses wurde von Verleihseite überprüft. Für mich ist die technische Realisierung eines Open Air leichter, als die administrative und verwalktungsmäßige Arbeit. Grüße: Stefan Wie im festen Kino
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Sowohl Center Surround EX von Smart, als auch der australische Panastereo Dekoder funktionieren ausgezeichnet, viel besser, als der SA 10, aber das ist niicht schwer. Und auch diese Geräte sind in Europa eingebaut, auch in Deutschland. Was ES/ SEX angeht, ich werde kein Freund davon. 5 Frontkanäle sind emanent wichtig, damit Stereo im ganzen Saal erreicht wird (vergl. theoretische Untersuchungen z.B. von David Griesinger, Boston). Mit 3 Kanälen begrenzt man das Zuhörerfeld auf die "Logenplätze" der Multiplexe. Unser Hörmechanisms ist überwiegend frontorientiert, und die Lokalisierung einer Rearquelle ist nur eingeschränkt möglich. Grüße: Stefan
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Oder nimm ein Auto, das Du abstellst, am nächsten Tag brüllt Dich das Radio dermaßen an, daß Du dich fragst, wers so laut eingestellt hat, aber, um das Motorgeräusch zu übertönen mußte das so sein. Den Motor hast Du während der Fahrt nicht mehr wahrgenommen, obwohl Fahrgeräusch und Motorlärm immer da waren. Das Radio (kann auch CD sein) überdeckte das Laufgeräusch. Doch Vorsicht mit Kompression und physioakustischen Effekten. Nicht jeder Algorithmus ist gut, und subjektiv können die Ergebnisse sehr verschieden sein. Wer enmal per GSM Telephon versucht hat, mit einer Person nicht in seiner Muttersprache zu telephonieren, weiß sicherlch, was ich meine. Es fehlt zu viel, erst recht bei EFR (Enhanced Full Rate Codec), wie sie heute gern angewandt werden, da in Muttersprache subjektiv "bessere" Sprachqualität.# Alle GSM Netze nutzen das mittlerwele, doch je nach Bereich und Systemlieferant lassen sich große Unterschiede ausmachen. Gleiches gilt für alle Audiokompressionssysteme. Beispiel im Film: Man in Black. Während die fliegende Untertasse in der Nähe des Fußballstadions aufschlägt, spielt die ganze Zeit das Sinfonieorchester. In den Meisten Kinodarbietungen wird es nicht zu hören sein, da AC 3 es effektvoll unterdrückt. In SDDS ist das Orchester gut zu hören, wenn man sich darauf konzentriert.
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Laßt es gesagt, man mischt nur ein Masterband. SDDS spezifiziert den ES Surround nicht, weil er eigentlich sinnlos ist!. Mit korrekter Array Gestaltung der Surrounds und einem DISKRETEN Tonverfahren, sorgt das Gehirn von alleine dafür, daß der Sound scheinbar "von hinten" kommt. Bei einem quasidiskreten Tonverfahren (AC3) oder schlechter Arraygestaltung brauche ich diese Dekodierung, weils das Gehirn dann von alleine nicht mehr kann. Da SDDS volldiskret ist, gibts offiziell keine Spezifikatiion, aber auf dem PCM Master ist es drauf. Übrigens, der echte "surround-Kanal" ist der Überkopfkanal. Bei guter Arraygestaltung der Einzige, der "echt" Sinn machen würde. (Pokemon hatte nette Effekte, als die Monster nach oben abhoben....) Für mich ist ES (S-EX) mit Prologic 1 wie YPS mit Gymmick. Überflüssig. Mit ner Circle Surround Matrix ist es wieder ne andere Sache.
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Waren wir besser?
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Es ist die Type, die meine. Das Gerät kenn ich. Ich habe das File (jpg bitte nie zippen!) am PC entpacken können. 1) Der Motor hat Sonderwelle, die das Getriebe um ca €500 teurer, als das Seriengetriebe mit 20 mm Welle (€97, Stand 1.2.01) macht! 2) Maximal 2500m Film sollten dem Getriebe bei dem Abstand der Spule zugefügt werden, und auch dabei ist die Karaft, die auf die Getriebewelle wirkt schon am Limit. Mit 4000 m ist rascher Verschleiß vorprogrammiert, aber wenns sein soll: Spule nie auf der Maschine über Nacht belassen. Maschine nicht zum Rückwickeln benutzen, sondern seperaten Umrollere (Bauer/ Kinoton) beschaffen. Die Verstiftung der Motorwelle dürfte wahrscheinlich gebrochen sein, die Schnecke gleitet frei auf der Motorwelle. Da engtolerierte Passung, ist eine gewisse "Friktion" immer noch vorhanden, und eventuell spult Film zurück. 2) Die Trafos werden im Halblastbetrieb (Regelbetrieb) (Type 230V / 1A) überlastet und brennen gern ab. Lösungen: Motor PM1-85 (190Volt) mit Stirnradgetriebe (SG statt E) kaufen. Spulenkupplungen für Motorwelle bestellen (gibt auf Anfrage eine Addresse von mir), und Getriebe wechseln. Die Motoren gibt es bei einer Ing firma in Detmold, die für Euren Bereich die Vertretung hat, mal den Hersteller der Maschine fragen, wo er kauft, ansonsten www.groschopp.de befragen (schlechte site, wenig infos) Trafo gegen Pulsbreitenregler (2Quadranten) mit Potigeber ersetzen. Einen Vorteil haben diese Türme. Der Neupreis war niedrig, aber die Folgekosten durch falsches Engineering sind hoch. Grüße aus dem Norden: Stefan
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Dann werd ich Dir mal die Anleitung zu den Remotes kopieren und mailen. Da ist der Einstellprozeß beschrieben.
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Habs geladen, doch muß versuchen, das File zu entpacken, zip ... ist PC, muß aber irgendwie gehen. Antworte später nochmal. Grüße: Stefan
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Alle Tonformate enthalten die ES Information. Die kann von jedem Surround Decoder deodiert werden. S-EX und ES sind kompatible Formate. Bei DTS solls an den 5 stelligen Seriennummern erkennbar sein. Aber auch SDDS ist ES fähig, wenns bei DTS so ist. Die Ansteuerung des Extended Prozessors wird durch eine externe Auswertelogic vorgenommen, bzw. sollte dadurch vorgenommen werden. DA 20 und DTS 6D geben einen Dauerkontakt, solange die Formate aktiv sind. SDDS 3000 hat Pulse. CP 500 kann mit Dauerkontakt nachgerüstet werden. Ansonsten riskiert man, daß bei Analogbackup der Surround nur noch von hinten kommt. #Schade, der schlechteste Decoder des Marktes (SA10) hat leider in Deutschland 99% Marktanteil, obwohl die Extended Surround Verbreitung wohl eher über alle Säle gesehen noch geriing ist. Den DTS-ES hab ich in Deutschland schon mehrmals gesehen. Grüße Stefan
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Gibts auch bei Kopierwerken, ist aber superteuer.
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Hi Pete, freut mich dies zu hören. Eigene Erfahrungen und die befreundeter Nutzer waren nie richtig positiv. Aber da hatten die Geräte noch keine Laser.
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Kinotone hat die FP 18 im Programm gehabt, die FP 16 und als Kombi gabs FP 28, FP38. Ursprünglich hatten Kinoton die Phillips Technik mit Stiftradschaltwerk, einer genialen Lösung. Da die Werke LINKSmaschinen waren, konnten sie an der Rückseite der FP 30 montiert werden, uznd ein Lampenhaus mit Spiegelumlenkung benutzt werden. Heute ist der 16 mm Teil Bestandteil der 35mm Seite. Der Ton wird vor dem Bild abgetastet und digital verzögert. Zeiß-Ikon hatte seit der Ernemann 8b einen Kombiprojektor im Programm, den Ernemann 35/16. Prinzipiell ein 8b, wurde eine Zusatzplatine angebaut, die den Schmalfilm mt einer Zahnriemengetriebenen Schaltrolle fortschaltete und ein Tonlfw beinhaltete. Die Transportrommeln waren Kombi mit 16 mm Teil in der Mitte. Eine speziielle Filmbahn wurde statt der 35mm eingesetzt. Diese Konstruktion gab es auch fur E12 und E15. Sie hat leider nie richtig funktioniert..., auch heute nicht. Standmaschinen gab es von Bauer, Selecton 2 O mit zunächst Kohlebogen, dann vertikal Xenon bis 1600 Watt, später Horizontal-Xenon bis 1600 Watt. Filmfortschaltung über 4 teiliges Malteserkreuz mit Zwischengetriebe. (Schlechterer Bildstand als direkt, jedoch nötig, da Schaltrolle sonst nur 4 Zähne hätte) Schaltverhältnis 4:1 Ferner bekannt ist die 16mm Maschine von Leitz Rastatt/Wetzlar, G1, Fortschaltung über 8 teiliges Malteserkreuz, Schaltverhältnis 2.1:1. Licht Kohlebogen oder Vertikal Xenon. Eine Standmaschine mit 4 teiligem Kreuz und Xenon kommt von Meopta (Meopton 16). Weiter verbreitet waren Projektoren mit Greiferwerk, wie sie von Eiki, Fumeo, Bell und Howell, Lehmann, Microcine und Elmo,... weite Verbreitung fanden. 8 teilige Malteserkreuze werden noch verwendet von Veronese (Diamant 16 = Zeiss Favorit 16 = Prevost 16). Dennoch, das Schmalfilmformat hat iim Kino keine Bedeutung mehr. Auch vor 15 Jahren, als der Schmalfilm noch häufiger war, wie schrieb jemand "Am Abend 70mm, Nachmittags in der Kindervorstellung 16 mm", haben die Projektoren wenig Betriebsstunden gesehen. 16 mm war immer mein Angstgegner. Es funktioniierte nie auf Anhieb. Durch Stillstand war immer irgend ein Kontakt verrottet. Magnetton schien nie den gleichen Azimuth am Kopf zu haben, wie der Film. Unsere 16mm Selecton II-O hatte ich vor 3 Jahren für ein Kurzfilmfestival nach Hamburg in mein Kino verbracht. Seitdem steht der Projektor dort zur Rückholung, das Zählwerk weist zwischenzeitlich sensationelle 87 Betriiebsstunden der nicht ozonfreien 1600 Watt Lampe auf. Ich glaube, den Meisten ortsfesten Schmalfilmgeräten geht es so oder ähnlich. Grüße aus dem Norden: Stefan
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Kann ich nur empfehlen, die Logo - Sache. Lief bei uns auch einwandfrei. Unsere U2 Maschinen haben ebenfalls Logos für Projektorsteuerung und automatischer Überblendung. Probleme gab es nie. Die Programmierung kann am Modul erfolgen, die Software ist nicht unbedingt erforderlich, vereinfacht aber bei mehreren gleichartigen Modulen die Programmierung durch das mitgelieferte Kabel. (Braucht leider Windoze und geht unter Mac mit VPC nicht) Die Logos gibts auch bei Conrad und Farnell, sowie im guten Elektrogroßhandel.
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Was Kenneth schreibt, ist ncht so abwegig. Entscheidend ist, wieviel Schalldruck ein Lautsprecher linear, d.h. ohne Verzerrungen und Sättigungseffekte aufzubauen vermag. Das Problem, Luft und Lautsprechersystem haben total unterschiedliche Strahlungswiederstände. Insbesondere im Baß wird die Luft für einen Lautsprecher betonhart, d.h. trotz hoher elektrischer Energiezuführung wird nur wenig Luft verschoben, und damit wenig Schalldruck erzeugt. (Kompression) Also sagen hier elektrische Watts wenig aus. Noch etwas: Die SChwingspule eines 15" Lautsprechers verkraftet an Dauerleistung nur etwa 25-30 Watt maximal. Ein typischer Hochtontreiber etwa 5 Watt. Das ist diejenige Leistung, die an Dauerwärmebelastung anstehen kann, ohne daß es zu Schäden kommt. Daß dort Spitzen zu 1000 Watt verkraftet werden, weil sie nur kurz sind, ist normal, denn zeitlich gemittelt bleibt es unter der Grenze. Wieviel Watt hat also ein Kino? Ich glaube 100 Watt an Schall würde schon niemand ertragen, denn das ist mehr als in einer Schmiede dauerhaft auftritt. QSC hat eine Endstufe, PLX 9000 mit 9kW. Die läuft an einer normalen Schukosteckdose mit 10 A träger Absicherung, d.h. die mittlere Eingangsleistung liegt unter 2 kW. Ein Dialogfilm dürfte selbst in einem 1000 Platz Kino nicht mehr als 20 Watt fordern - elektrisch.
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Es gibt das Handbuch für den Filmvorführer in Deutsch, aber glaub ich nicht mehr neu. Es gibt von BKSTS, der britischen Vereinigung ein sehr gutes Handbuch, welches ich ebenfalls habe. Der Tümmel ist leider mittlerweile vergriffen, und wird nicht mehr neu aufgelegt. Den hab ich auch, eventuell auch eine Photokopie aus meiner Schülerzeit, wo ich kein Geld zum Kaufen hatte. Das kann ich eventuell entbehren. Tümmels Laufbildprojektion ist eigentlich ein Auszug aus dem Buch von Ing. Kurt Enz über Filmprojektion. Enz, Entwiiickler in Dresden, beschrieb fast alee gängigen Konstruktionen und Grundlagen, Tümmel vereinfachte das Buch, und beschränkte sich i.W. auf die Fabrikate des Zeiss-Ikon (Vorkrieg und BRD West) Bereiches, wobei die interessanten Ostblockkonstruktrionen wegvielen. Ich glaube, Enz hat noch einige Exemplare. Sehr gut zum Einstieg ist auch Klaus Besserts "Filmwiedergabetechnik" (Zentrale Betriebsschule des Lichtspielwesens in Langenau). Leider hab ich da nur ein Exemplar. Von der ZBdL und Bessert gibt es auch viele informative Lehrbriefe, die ich auch zum Teil habe. Hier im Forum anzubieten davon Copien zu machen, wäre wohl nicht legal, obschon viele Stücke älter als 40 Jahre sind... Mail mir doch, was Du suchst, vielleicht kann ich helfen? Ich habe eine große filmtechnische Bibliothek. In der Woche bin ich zumeist in Hamburg zu finden. Grüße aus dem Norden: Stefan
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Zitat von G-Dot: "Hier möchte ich erklären aus welchen Gründen Kopien die aus Multiplexe die Start/Endbänder nicht unbedingt wieder angekoppelt werden. ich habe verständnis das in EINZELNE Kinos noch im Überblendmodus gearbeitet wird und das dann zu zusätzliche Arbeit ausartet die Bänder wieder anzukoppelen, aber wenn zB. Mittwochs in M-Plexe ein Programmwechsel von im Durchschnitt 10 Kopien ist (wie Heute 6 rein 4 raus) da kann es passieren das der Vorführer halt eben nicht die Zeit hat diese Bänder wieder anzukleben. " ...... Es dauert nicht länger, die End-/Startbänder einseitig anzukleben, als diese irgendwie mit auf den Kern laufen zu lassen. Auch ein Streifen Klebeband auf den aufgerollten Akt kann jeder bringen. Ich meine, es geht sogar schneller. menschen die dazu nicht bereit sind, sehen sich dann auch außerstande Kopien glattzuwickeln, gibt sicherlich ein Argument, warum es nicht geht. Oder "vergessen" die DTS CDR aus dem Laufwerk zu nehmen, weils zu viel Arbeit macht (mann muß ja 3 m gehen). Da die Kopie dann per Direkttransport weitergeht, kann der Nachspieler in der 3. Woche ja analog spielen. (bei gleichem % Satz wie M-plex) Wenn etwas es wert ist, es zu machen, sollte man es gut machen, oder es bleiben lassen. (Something worth doing should be done right right or left without doing it.)
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Vorreinigung mit Ambassador Special (gibts beim Reinigungsmittel- Großhandel) ist eine gute Empfehlung. Ganz hartnäckiger Dreck geht mit Entfetter weg. Nachher den Lack wieder konservieren mit Armor All, Magic polish and Wax, einem Autowax, ergfibt sehr schöne, polierte Oberflächen, die fast wie neu aussehen. Unter kräftigem Druck reiben, und fertig. Zukünftig würde ich überschiießendes Oel täglich abwischen, und wöchentlich die ganze Maschine entstäuben, bevor sich erneut der Fett- Staub Kram in die Oberfläche einbrennt. Die Turtle Wax Behandlung kann nach Bedarf iin einigen Jahren wiederholt werden. Ich habe mit dieser Methode sehr gute Erfahrungen gemacht. Grüße: Stefan
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Lichtschrankenabtaster der Maskenverstellung können geringfügig verstellt werden, um die Stoplage festzulegen. Sollte aber eigentlich nicht nötig sein. Diese sitzen in der Maschine am anderen Ende der Betätigungsstange. Die Objektivfassungen sind ebenfalls im Revolver beweglich, so daß durch Verschieben des Revolvereinsatzes eine gemeinsame Mittenlage eingestellt werden kann. Dazu die 3 Befestigubgsschrauben lösen. Die Mittellagenprüfung sollte normalerweise zur regelmäßigen Wartung gehören, und dann ggf. korrigiert werden. (Testfilm benutzen) Doch dazu muß man wissen, wie es geht. Das ganze ist auch, wenn ich mich richtig erinnere, in der Bedienungsanleitung des Revolversystemes beschrieben, werde ich prüfen und ggf. nochmal posten. Vielleicht gelingt es Dir so auch schon.
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Klingt irgendwie vertraut. PM 1-85 ist etwas zu kräftig für das E5a Getriebe, da gab es häufiger Probleme. Wahrscheinlich ist der Federstift, der das Schneckenrad mit der Motorwelle verbindet zerbrochen. Motor ausbauen, Getriebe abnehmen und nachsehen. Vorsicht, das Getriebefett dürfte flüssig sein. Der Stift hat die Maßer 2,5 x 14. Besser nimmst Du einen Zylinderstift DIN 7 gleicher Abmaße. Gibts bei Schrauben Reyher zu 100 Stück (€ 6,95), vielleicht hat jemand Einzelne am Ort, ansonsten ich hab welche. Schlecht ist nur, wenn die Bruch-Teile des Stiftes in die Getrieberäder kommen, eine Polyester Havarie mit Abscheren der Welle ist vorprogrammiert. Das war der häufifste Fehler an den Groschopp Motoren, der miir untergekommen war. Der PM 1-72 Motor (nächst kleinerer) ist die bessere Wahl für E5a, und reicht für 4000m allemal. 5000m Spule und Film sollte mit beiden Groschopp-Motor E5a Konstruktionen in jedem Fall vermieden werden, da die radiale Belastung der Getriebewelle zu groß wird. Groschopp hat außerdem neue Getriebe, Bezeichnung Vario, im Programm. Eventuell sind diese etwas belastbarer. Hat Euer Getriebe-Motor die Standardwelle (12 mm Durchmesser, ca 20mm lang und kupplungsaufsätze für die Spule, oder eine "Sonderwelle" mit größerer Länge und Spulenaufnahme? Diese verteuert den Getriebepreis auf das 5 fache des ursprünglichen Getriebes und bedingt lange Lieferzeiten. 160 Volt und Stelltrafo deutet auf Einfachst- Bauweise ohne Regeltechnik hin. Eine leider nur all zu häufig anzutreffende Konstruktion, die nicht gerade filmschonend arbeitet. Aber einfach zu überschauen und leicht zu reparieren. Die Groschopp Motoren werden bundesweit durch Fachingenieure vertrieben, die Addresse kann beim Hersteller erfragt werden. Ich hoffe, diese Infos helfen ein wenig. Grüße aus dem Norden: Stefan
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Beim DFP 3000 Prozessor sollten z.B. alle Formate eingelegt werden, da die Kiste eine Fallbackhierarchie verwalten kann. Sollte z.B. SDDS nicht spielen, so wird zB geprüft ob DTS oder SRD gehen, Rückfall auf SR erfolgt nur, wenn kein Digital mehr spielt. Ähnlich programmiert wird die Fallbackkette für DTS oder SRD. Ob andere Prozessoren diese Fallbackhierarchie unterstützen weiß ich jetzt nicht aus dem Kopf, da ich nicht alle benutze. Ansonsten würde ich nur das Tonlaufwerk benutzen, welches tatsächlich benötigt wird, da auch hier Verschleiß (LEDs altern!) bei Nichtwiedergabe erfolgt. Grüße aus dem Norden: Stefan
