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Wir sollten das jetzt hier beenden. Es ging ja ursprünglich um das Essigsyndrom beim Acetatfilm.
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Die Abstände der einzelnen Löcher stimmen dadurch exakt, das immer zwei Schneidstempel in den bereits gestanzten Löchern verbleiben wenn das dritte Loch gestanzt wird. Ich könnte jetzt auch sagen, das du mich nicht verstanden hast, als ich das erklärt habe. Der Schlupf des Bandes am Capstan wird durch das abtasten der exakt gestanzten Löcher per Lichtschranke elektronisch am Capstanmotor ausgeregelt. Der Abstand der einzelnen Löcher zueinander ist wie gesagt unterschiedlich je nach Filmgeschwindigkeit. Bei 24/9,5 sind es genau 2mm. Also 2mm Loch dann 2mm Steg usw.
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Ich wüsste wie es gehen könnte. Aber mir fehlen die Mittel es umzusetzen. Du brauchst eine runde Rollmatritze die das Band führt. In die einzelnen Löcher der Matrize greifen dann wie bei einem Zahnrad die Schneidstempel ein wobei immer mindestens zwei im Eingriff sind und der dritte das jeweils nächste Loch stanzt. Durch das einrollen des Stempels in die Matrize hat man einen Scherenschnitt der bei so dünnem Band unerlässlich ist. Die Matritzenrolle muß in der Mitte natürlich hohl sein um den Stanzabfall abzusaugen. So würde ich das angehen.
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Das hört sich gut an. Es gab ja verschiedene Lochungen von Pötter für die verschiedenen Bandgeschwindigkeiten und Filmgeschwindigkeiten. z.B. benutze ich für meine Spielfilme meistens 24/9,5/L das bedeutet 24Bilder pro Sekunde beim Film und 9,5cm/s Bandgeschwindigkeit. Das L bedeutet Langloch. Hast du da so eine Stanzmaschine gebaut die die Bänder stanzen kann? Die Firma Pötter gibt es ja schon lange nicht mehr. Zur Not hätte ich noch eine alte Tonbandschachtel wo die einzelnen Loch/ Bildpaarungen für die möglichen Geschwindigeiten draufstehen. Wenn es da was neues gibt bitte hier posten. Ich weiß, man kann das heute alles auch mit dem PC machen aber ich bevorzuge lieber den analogen Tonschnitt.
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Ganz so einfach geht das bei mir nicht mit den Tonbändern. Ich synchronisiere und schneide meine Super8 Töne noch mit dem Perfotonband ser Firma Pötter. Die habe damals in normales BASF Tonband mittig eine Lochspur eingestanzt mit der man per Lichtschrankensteuerung den Bandlauf synchronisieren kann und auch bildgenau den Ton bearbeiten kann. 1Loch im Band ist ein Bild auf der Super8 Kopie. Leider kann man diese Bänder nicht so einfach nachkaufen und die meisten sind auch schon schlecht gewoden wegen falscher Lagerung im feuchten Keller. Es ist also alles nicht einfach heutzutage im digitalen Zeitalter wenn man noch auf analog setzt.
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Das sieht ja alles aus wie neu und nie benutzt. Erstaunlich guter Zustand.
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Na ja, braucht man die Rückwärtsprojektion überhaupt? In Synchronstudios wo die einzelnen Takes mehrfach neu eingesprochen werden mußten beim erstellen der deutschen Synchro mag das ja Sinn gemacht haben aber dadurch leidet das Filmmaterial bestimmt enorm. Wie heist es doch so schön. Vorärts immer Rückwärts nimmer.
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Ich benutze bei mir im Heimkino eh nur die analoge Lichttonspur aber die Schärfe ist über sehr lange Zeit konstant und das Ganze läuft sehr leise.
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Die Stege müssen oben nicht entfernt werden, Da auf der Gegenseite, da wo die Filmbahn eingehängt wird oben auch Freimachungen sind, wo das samtband oder auch die Kabelbinder eintauchen können. Unten sieht es anders aus. Hier muß beim anpassen der kabelbinder sehr genau gearbeitet werden. Die Schraubenköpfe von den M2 Schlitzschrauben habe ich nach dem anziehen bündig mit der Auflagefläche beigefeilt. Das muß man nur einmal machen. Bei einem Wechsel der Kabelbinder ist darauf zu achten, das man die abgefeilten Schrauben dann auch wieder nur unten einsetzt. das Ganze ist ein wenig fummelig aber es geht. Zur Not kann man die Kabelbinder ja auch auf die Bahn aufkleben, dann müssen die gar nicht nach hinten umgebogen werden. Es gab dafür mal einen speziellen Sekundenkleber. Einige alte Hasen hier wissen bestimmt noch wie der hieß.
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Hallo nochmal! Anbei ein paar Bilder von meiner Filmbahn mit den Kabelbindern. Ich habe sie nicht aufgeklebt, sondern auf der Rückseite in den Freimachungen für das Samtband mit M2 Schrauben festgeschraubt.
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Nein, ich betreibe auch seit 1995 35mm mit einer von mir restaurierten Bauer Sonolux. Es gibt unterschiedliche Meinungen im Bezug über die Nutzung von Samtband oder Kabelbinder. Das Samtband ist sehr schnell verschlissen und muß ständig erneuert werden. Kabelbinder dagegen halten mehrere Jahre bevor sich leichte Unschärfen einstellen. Dann kommen halt neue drauf und gut is. Ich habe mir vor Jahren mal bei Conrad eine Tüte Panduit Kabelbinder bestellt. Die sind 188mm lang und 4,8mm breit. Ich habe die genommen, weil sie nur 1,2mm dick sind. Die aus dem Baumarkt sind meist wesentlich dicker. Ich bin auf Kabelbinder gegangen, weil meine Filmbahnen aus Stahl allesammt stark mit Rostlöchern versehen waren und sind. Darauf kann man keine Kopie mehr spielen. Ist ja auch nach 80 Jahren kein Wunder das das passiert. Kommt wahrscheinlich auch vom Samtbahnkleber, der den Stahl über viele Jahrzehnte rosten läßt. Nichts desto trotz, bei mir läuft das seit vielen Jahren gut und sollten die Leitrollen irgendwann einmal eingelaufen sein kommen auch da neue rein. Habe mich rechtzeitig um Ersatz bemüht.
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Das hat aber keinerlei negativen Einfluß. Im Gegenteil, die Leitrollen drehen sich besser und zuverlässiger mit da der Film mehr Anpressdruck auf diese ausübt. Ich benutze das nun schon über zwei Jahrzehnte so und habe keinerlei konisch abgelaufene Führungsrollen. Ist natürlich nur Heimkinobetrieb. Im täglichen Kinoeinsatz mag das damals anders ausgesehen haben.
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Hallo allerseits! Ich habe mir die letzten zwei Seiten hier mal durchgelesen und könnte möglicherweise ein paar Tips geben. Ich habe vor 19 Jahren meine Bauer Sonolux überholt und hatte dabei ähnliche Probleme. Das ausrichten der Filmbahn zur optischen Achse habe ich wie folgt gemacht. Ich habe den Optikhalter so eingebaut, das er an der Filmbahn anligen konnte. An 4 Punkten lag der Durchmesser nun vorne an der Filmbahn an. Danach habe ich sie festgezogen. Vom Samtband und den Resitexkufen würde ich abraten. Ich verwende seit Jahren Kabelbinder auf der Filmbahn, wo sonst das Samtband aufgeklebt wurde. Die halten ca. 500 Stunden, bevor sie schräg abschleifen und das Bild unschärfer wird. Als Kufen verwende ich den nachbau von Wittner aus teflonisiertem Delrin. Damit läuft die Maschine sehr leise mit Film und das Bild ist knackescharf. Anbei mal ein Foto von den Kufen und der Filmbahn mit den Kabelstrapsen.
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Dem schließe ich mich an. Ich nehme das unlegierte SAE30 von Wagner. Das gibts bei Amazon oder auch über Ebay. Ich benutze das seit 25 Jahren in meiner Bauer. läuft problemlos.
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Dann mußt du auf Ursachensuche gehen.
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Der ist Baujahr 78` , erste Serie. Die hatten das noch nicht. Wenn da bie Aufwicklung schwach ist, liegt es nicht zwangsläufig am Relais. Da ist es ratsam die Motoren zu öffnen und den Bürstenabrieb auf den Kollektoren zu entfernen. Hatte kürzlich auch so einen Patienten auf dem Tisch.
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Die Leuchtdichte selbst von dem winzigen Glühfaden einer 12V 100W KLS Lampe ist von einem single LED Chip nicht zu erreichen. Ausserdem strahlen diese Chips nur in eine Richtung. Es ist also ohne spezielle Optiken vor der LED kaum möglich das Licht auf das Bildfenster zu lenken.
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Leider hast du den kompletten Spaltoptikhalter abgebaut. Dadurch ist jetzt natürlich die Justage der Spaltoptik zur Tonspur futsch. Du hättest nur die Klemmschraube lösen müssen und die Optik nach hinten herausziehen. Das durch die Optik nur minimal Licht durchschimmert meist grünlich ist normal. wichtig ist, das die Austrittlinse top sauber ist. Jetzt mußt du leider erst wieder die richtige Position des Halters finden. Mit laufendem Lichttonfilm den Halter bei leicht gelösten Schrauben bewegen bis der Ton zu hören ist. dann vorsichtig die großen Schrauben anziehen. Wenn der Ton weggeht mit der kleinen Schraube nach wiederum lösen der großen Schrauben nachstellen. Ist der Ton gut zu hören aber dennoch zu leise und rauschig, muß wahrscheinlich die Position der Tonlampenwendel zur Spaltoptik ebenfalls neu eingestellt werden. Dazu Tonlampenhalter leicht lösen, Tonlampe bewegen bis Ton gut dann wieder anziehen. Und nicht vergessen die Solarzelle zu reinigen. Aber größte Vorsicht, das winzige Plättchen bricht sehr leicht ab. Dann wars das endgültig.
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Die Austrittlinse der Spaltoptik hat einen Durchmesser in Stecknadelkopfgröße. Die setzt sich durch den Tonspurstaub der Magnetpisten gerne mal zu. Um die vernünftig reinigen zu können muß man die Spaltoptik ausbauen. Danach muß man sie dann wieder neu einjustieren bis es gut klingt. Wie TK Chris schon schrieb muß man auch die anderen Justagen überprüfen sofern sie nicht noch den originalen Siegellack an den Schraubenköpfen haben. Aber High End Klang kann man von einer Super8 Lichttonspur nicht erwarten besonders die Höhen sind immer sehr weich. Ist aber systembedingt.
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Servicemanual und Schaltpläne zum Goko RM8008 stereo
Thomas007 antwortete auf Thomas007's Thema in Schmalfilm
Da die wichtigen hinteren Potis nicht zugänglich sind habe ich mir direkt über dem jeweiligen Poti ein 10mm Loch in das Gehäuse gebohrt. So kann ich dann wärend des Betriebes die Potis einstellen. Mit einer ausgebauten Platine ist das leider nicht möglich. Werde demnächst mal einige Aufnahmen machen und dabei VR3 und4 verändern. Den Bias muß ich auch noch ein wenig auf den Elmo Tonkopf anpassen, da die Aufnahmen bis jetzt sehr scharf sind. -
Servicemanual und Schaltpläne zum Goko RM8008 stereo
Thomas007 antwortete auf Thomas007's Thema in Schmalfilm
Vielen Dank, das hilft mir weiter. -
Servicemanual und Schaltpläne zum Goko RM8008 stereo
Thomas007 antwortete auf Thomas007's Thema in Schmalfilm
Rein vom Aussehen ja. Nur weiß man nicht ob die Impedanz gleich ist. Ich habe einen Kopf vom ST1200 eingebaut, der geht auch. Man muß nur die Vormagnetisierung anders einstellen. -
Servicemanual und Schaltpläne zum Goko RM8008 stereo
Thomas007 antwortete auf Thomas007's Thema in Schmalfilm
Den MM1 habe ich auch, die Regelung ist vollkommen anders als beim 8008. -
Hallo allerseits! Ich bin auf der Suche nach Serviceunterlagen zum Goko RM8008 stereo. Wichtig wäre ein Schaltplan vom Verstärker und von der Motorregelung. Wenn man da einen anderen Tonkopf einbaut muß die Vormagnetisierung und damit der gesammte Aufnahmeverstärker neu eingestellt werden, da es die originalen Tonköpfe nicht mehr gibt. Im Netz habe ich leider nichts gefunden ausser der Bedienungsanleitung. Vielleicht weiß ja jemand hier wo man die herbekommt oder hat sie sogar. Auf dem Bild seht ihr das Gerät.
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Die originale Elmo 360m Spule hat 1,1mm dickes Blech. Habe es gerade nachgemessen. Der nachgedruckte 3D Posso Kern sieht sehr gut aus. Man muß allerdings eine leitende Verbindung von den Blechen zur SpulenAchse herstellen, da es sonst statische Aufladungen bei Polyesterfilm geben kann. Das knallt dann ordentlich im Ton oder bringt eine Zweibandsynchro aus dem Takt.
