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(Oberlehrer-Gestus jetzt wirklich nur noch ganz kurz ON) Die These, das traditionelle Arthouse-Publikum habe erst seit „Barbenheimer“ gelernt, dass man auch im Sommer ins Kino gehen kann, halte ich dann doch für etwas kühn. 🙂Offenbar war dieses Publikum schon vor 20 Jahren lernfähiger, als wir ihm heute zutrauen. Ein paar Beispiele: „Die fabelhafte Welt der Amélie“ – 16. August 2001 – ca. 3,2 Mio. Besucher „8 Frauen“ – 11. Juli 2002 – ca. 1,4 Mio. „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ – 2. September 2004 – über 1 Mio. „Wer früher stirbt, ist länger tot“ – 17. August 2006 – ca. 1,8 Mio. „Zusammen ist man weniger allein“ – 16. August 2007 – knapp 900.000 „Midnight in Paris“ – 18. August 2011 – rund 800.000 „Paulette“ – 18. Juli 2013 – über 500.000 „Monsieur Claude“ – 24. Juli 2014 – knapp 4 Mio. „Toni Erdmann“ – 14. Juli 2016 – weit über 800.000 Gerade „Amélie“: Mitte August 2001, über drei Millionen Besucher. Und das alles, obwohl das Publikum damals offenbar noch nicht wusste, dass Kinos im Sommer einen klimatisierten Saal haben können. 🙂 Noch gerader „Toni Erdmann“: 162 Minuten Maren Ade, Cannes, deutscher Autorenfilm, Start am 14. Juli. Nach der klassischen Lehrmeinung eigentlich ein Termin, bei dem man den Film am besten gleich zusammen mit dem Startplakat beerdigt. Hat trotzdem funktioniert. Ich glaube deshalb, dass Du durchaus etwas Richtiges beobachtest – nur vielleicht an der falschen Stelle: Neu ist meines Erachtens weniger, dass Arthouse-Filme im Sommer funktionieren. Dafür gibt es schlicht zu viele Gegenbeispiele. Neu könnte vielmehr sein, dass Verleiher heute mutiger sind, solche Filme im Juli und August zu starten, und dass manche Filme wesentlich schneller anlaufen (weil professioneller vermarktet, Social Media o.ä.??) als früher. Dass „Vaterland“ bereits am Donnerstag fast voll ist, finde ich tatsächlich bemerkenswert. Früher hätte ich bei einem solchen Film eher erwartet: ordentlicher Start, gute Mundpropaganda, dann zwei oder drei Wochen stetiges Wachstum. Vielleicht hat also nicht das Arthouse-Publikum gelernt, im Sommer ins Kino zu gehen. Vielleicht haben die Verleiher gelernt, dass es das schon immer getan hat. 😉 (Oberlehrer-Gestus OFF)
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(Oberlehrer-Gestus ON) Sicher: Dass „Vaterland“ von Pavel Pawlikowski in Deutschland so erfolgreich gestartet ist, hat auch mit dem richtigen Gespür von Torsten und Neue Visionen zu tun. Einen solchen Film überzeugend ins Kino zu bringen, ist schließlich alles andere als selbstverständlich. Aber den Erfolg vor allem dem Verleiher zuzuschreiben, greift meines Erachtens zu kurz. Denn Torsten hat nicht Thomas Mann erfunden. Thomas Mann verfügt in Deutschland über einen Bekanntheitsgrad und eine kulturelle Verankerung, von denen die meisten Autoren nur träumen können. Und dass sich dieses Interesse auch in den Kinos niederschlagen kann, ist keineswegs neu. Schon die Verfilmungen der fünfziger Jahre erreichten ein Millionenpublikum. „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ von 1957 war ein großer Publikumserfolg; die beiden Teile der „Buddenbrooks“ von 1959 kamen zusammen sogar auf rund 16,5 Millionen Kinobesucher. Natürlich kann man die Kinolandschaft von 1959 nicht mit der von heute vergleichen. Aber die Größenordnung macht eines deutlich: Thomas Mann war schon damals nicht nur ein Autor für ein gebildetes Minderheitenpublikum. Seine Romane und Figuren hatten eine erstaunlich breite Resonanz. Und heute kommt noch etwas hinzu: Das Interesse gilt längst nicht mehr nur dem Schriftsteller, sondern auch dem Menschen Thomas Mann – seiner Familie, seinem Exil, seiner Homosexualität, seinen politischen Positionen und seiner komplizierten Beziehung zu Deutschland. Torsten hat also möglicherweise sehr viel richtig gemacht. Aber er konnte dabei auf etwas zurückgreifen, das ihm bereits gegeben war: auf einen Namen, der in Deutschland seit Generationen bekannt ist und bis heute Neugier weckt. Kurz gesagt: Torsten hat es mal wieder geschafft – aber Thomas Mann hat ihm dabei kräftig geholfen. (Oberlehrer-Gestus OFF)
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY 2. DIE ODYSSEE 3. DAS GEWISSE ETWAS 4. STECKERLFISCHFIASKO 5. VATERLAND 6. INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER 7. MUTINY 8. PAW PATROL: DER DINO FILM 9. SPAZIERGANG NACH SYRAKUS 10. CARS (20TH ANNIVERSARY) Weitere Neustarts: 21. ARNIE & BARNEY 32. ONSLAUGHT 35. THAT'S WHY THE LADY IS A CHAMP 36. WER WEISS SCHON, WAS EIN LEBEN IST? Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,1 Mio. Besuchern liegen ...
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY 2. DIE ODYSSEE 3. STECKERLFISCHFIASKO 4. INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER 5. MUTINY 6. PAW PATROL: DER DINO FILM 7. MYTHOS SCHALKE 8. SPAZIERGANG NACH SYRAKUS 9. ONE NIGHT ONLY 10. HARRY POTTER 1: STEIN DER WEISEN Weitere Neustarts: 11. ENDE DER STERNE 16. TERMINATOR 2: TAG DER ABRECHNUNG (35TH ANNIVERSARY) 19. OH LA LA 2 23. STAATSSCHUTZ 25. TAD STONES UND DIE WUNDERLAMPE 26. DETECTIVE CONAN FILM 29 Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,3 - 1,4 Mio. Besuchern liegen ...
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY 2. DIE ODYSSEE 3. STECKERLFISCHFIASKO 4. INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER 5. PAW PATROL: DER DINO FILM 6. SPAZIERGANG NACH SYRAKUS 7. THE END OF OAK STREET 8. MINIONS & MONSTER 9. TOY STORY 5 10. VAIANA (Live Action) Weitere Neustarts: 12. MARSUPILAMI 15. HIDDENSEE 17. TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA 23. A SAD AND BEAUTIFUL WORLD 42. LOTTE UND TOTTE Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,6 - 1,7 Mio. Besuchern liegen ...
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NEUES vom Berger Kino in Frankfurt/Main ...
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY 2. DIE ODYSSEE 3. PAW PATROL: DER DINO FILM 4. MINIONS & MONSTER 5. TOY STORY 5 6. VAIANA (Live Action) 7. OBSESSION - DU SOLLST MICH LIEBEN 8. MICHAEL 9. THE INVITE 10. ICE CREAM MAN Weitere Neustarts: 18. DER KLANG DER STRADIVARI 21. YOU, ME & ITALY 24. LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS 25. EVERYTIME 34. NIGHTBORN Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,7 Mio. Besuchern liegen ...
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2001 - A Space Odyssey Part1 / Part2 DCP
preston sturges antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Am Ende des ersten Teils Pausentitel Card.. Teil zwei beginnt mit der Entr’acte Musik … film hat eine intendierte Pause, und die sollte man auch machen, erst recht bei so einem Klassiker. Hat auch zu Beginn eine Ouvertüre … -
Da springe ich doch gerne in die freigewordene Bresche: "Nachdem sich die allgemeine Begeisterung inzwischen offenbar wieder einmal auf das bloße Vorhandensein von 70-mm-Filmstreifen reduziert hat, vielleicht doch ein paar Worte zu THE ODYSSEY. Zunächst die Farben. Oder besser gesagt: das, was man heute dafür hält. Das Meer changiert irgendwo zwischen entsättigtem Petrol und dem Wasser eines seit Wochen nicht gereinigten Hotelpools, der Himmel ist konsequent in Richtung Betonplatte korrigiert, und die Gesichter bewegen sich farblich zwischen Leberwurst, Wachsfigur und fiebrigem Pfirsich. Vermutlich wird man uns erklären, dies entspreche exakt dem „Look der Bronzezeit“. Interessant, dass die Bronzezeit offenbar bereits über moderne Farbfilter verfügte. Auch die Kameraarbeit kann ihre Herkunft aus der gegenwärtigen Großbildreligion keine Sekunde verleugnen. Jede Einstellung ruft förmlich: Seht her, wie groß mein Negativ ist! Landschaften werden nicht mehr betrachtet, sondern vermessen. Nahaufnahmen wirken, als habe man den Darstellern eine IMAX-Kamera direkt in die Nasennebenhöhlen geschoben. Dazwischen diese permanent bedeutungsschwangeren Fahrten, bei denen sich die Kamera langsam auf etwas zubewegt, nur damit der Zuschauer auch sicher versteht, dass jetzt gleich etwas Wichtiges passieren soll. Überhaupt die Erzählung. Natürlich kann Nolan die Odyssee nicht einfach erzählen. Das wäre vermutlich zu übersichtlich und könnte womöglich sogar emotional berühren. Also wird wieder verschachtelt, rückgeblendet, vorgeblendet, erinnert, vorweggenommen und anschließend noch einmal aus einer anderen Perspektive erzählt. Homer benötigte dafür Gesänge; Nolan benötigt offenbar drei Zeitebenen, vier Parallelmontagen und einen dröhnenden Bassimpuls, sobald jemand nachdenklich aufs Meer schaut. Das Resultat ist keine Irrfahrt des Odysseus, sondern eine Irrfahrt des Publikums. Nach einer Stunde weiß man vermutlich nicht mehr, ob Odysseus gerade nach Ithaka zurückkehrt, Troja verlässt oder sich lediglich an eine Szene erinnert, in der er davon erzählt hat, dass er irgendwann zurückkehren wollte. Hinzu kommt der inzwischen unvermeidliche Materialfetisch. 70 mm, IMAX, echte Schiffe, echte Wellen, echte Landschaften – alles zweifellos sehr echt. Nur das Kino selbst wirkt dabei merkwürdig synthetisch. Man kann schließlich auch 600 Kilometer Film belichten und trotzdem kein einziges wirklich lebendiges Bild erzeugen. Größe ersetzt keine Gestaltung, Auflösung keine Atmosphäre und technischer Aufwand schon gar keine Erzählkunst. Aber vermutlich wird jede Kritik ohnehin mit dem Hinweis beantwortet werden, man habe den Film „nicht im richtigen Format“, „nicht im richtigen Saal“ oder „nicht auf der richtigen Bildwand“ gesehen. Was in meinem Fall auch stimmt ... gesehen habe ich den Film noch nicht." (c) by Prompts & Co.
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY 2. DIE ODYSSEE 3. TOY STORY 5 4. MINIONS & MONSTER 5. VAIANA (Live Action) 6. OBSESSION - DU SOLLST MICH LIEBEN 7. THE INVITE 8. BACKROOMS 9. CHÉRI - ICH KOMME! ... DIE ERFINDUNG DER LUST 10. MICHAEL Weitere Neustarts: 13. BITTERES FEST 32. DER PERFEKTE SCHEIN - DER FALL BOJARSKI 52. AMORE UND BASTA Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 2,1 - 2,2 Mio. Besuchern liegen ...
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. DIE ODYSSEE 2. TOY STORY 5 3. VAIANA (Live Action) 4. MINIONS & MONSTER 5. OBSESSION - DU SOLLST MICH LIEBEN 6. CHÉRI - ICH KOMME! ... DIE ERFINDUNG DER LUST 7. BACKROOMS 8. EVIL DEAD BURN 9. MICHAEL 10. GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI Weitere Neustarts: 16. H - WIE HABICHT 29. KRAKEN - ERWACHEN DER TIEFE 31. DREAMS - GEFÄHRLICHES VERLANGEN Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1.200.000 Besuchern liegen ...
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Am 30. Mai veranstaltete das Getty Museum unter dem Titel „The Odyssey Remix: Epic Tale, Modern Takes“ einen ganzen Tag lang Vorträge und Gespräche darüber, warum Homers Odyssee seit rund 3.000 Jahren immer wieder übersetzt, illustriert, vertont, verfilmt und neu interpretiert wird. Nach der Lektüre dieses Threads scheint mir: Das Getty hätte sich den Aufwand sparen können. Für eine abschließende Einordnung genügen offenbar 4 Minuten Filmtrailer, eine Diskussion über Flat, Scope, 4K, 5/70 und 15/70 sowie eine zuverlässige Messung des Zyklopen-Schalldrucks. Hier dennoch der Link für alle, die das Thema gerne noch unnötig verkomplizieren: ACHTUNG: 5 1/2 Stunden lang Vielleicht muss eine Odyssee ja polarisieren. Sonst wäre sie nur eine Pauschalreise mit Ryan Air in die Sonne.
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Ist m.W. auch erst in der Appellation endgültig so entschieden worden ... "Die Appellation bezeichnet die dritte und letzte Instanz im Prüfverfahren der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK). Wenn ein Filmverleih oder die Obersten Landesjugendbehörden mit der Entscheidung des Hauptausschusses unzufrieden sind, können sie den Appellationsausschuss anrufen. Dieses Gremium besteht aus sieben Mitgliedern (Vorsitz, Experten für Jugendschutz und Vertretern der Länder) und fällt eine endgültige Entscheidung." https://www.fsk.de/pruefverfahren
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Werner Enke (1941 - 2026) https://www.sigigoetz-entertainment.de
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. DIE ODYSSEE 2. VAIANA (Live Action) 3. MINIONS & MONSTER 4. OBSESSION - DU SOLLST MICH LIEBEN 5. BACKROOMS 6. EVIL DEAD BURN 7. SCARY MOVIE 8. THE PIANO TUNER 9. DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 10.MICHAEL Weitere Neustarts: 13. WAS HABEN WIR GELACHT 16. SO KLINGT DAS LEBEN 26. INSEKTEN - HELDEN IM VERBORGENEN Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1.400.000 Besuchern liegen ...
