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magentacine

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  1. Mancher hält es schon für Nörgelei, wenn man nicht jede Ankündigung euphorisch begrüßt. Wenn das Produkt da ist, wird man sehen, was dran ist und ob es eine Zielgruppe von Käufern und Anwendern findet. Das galt auch für Ferrania-Farbfilm, "digitale Super-8-Kassetten" und viele andere Absichtserklärungen. 🙂
  2. Da möchte ich widersprechen. Ich suche seit Jahren eine Eyemo und beobachte das Angebot. Die günstigeren Kameras sind fast komplett von den Auktionsplattformen verschwunden, lediglich Ruinen, Fragmente und ausgeschlachtete Einzelteile werden angeboten. Komplette Kameras, die aber dann oft auf Nikon-Fassung oder PL modifiziert sind, beginnen bei $ 4.000, wobei Luftfracht aus den USA und Zoll noch hinzuzurechnen wären.
  3. Verstehe! Hier im Forum wurde das Thema Open Air mit allen Fragen (Filmrechte, Technik, Versicherungen usw.) sehr ausführlich behandelt, mach doch mal eine kleine Forumssuche!
  4. Interessanterweise findet man in den Spezifikationen nichts über Antrieb, Greifersystem, Magazinkapazität und andere Dinge. Bis das Ding irgendwo vorgestellt wird und es jemand getestet hat, halte ich es für einen Versuchsballon oder "Vaporware". Zur digitalen Emulation von Filmtypen in der Kamera - das ist wie eine automatische Einparkhilfe für Formel-1-Fahrer: Wer's braucht, wird in dem Job nie professionell tätig sein. 🙂
  5. Die Forumsteilnehmer könnten Dir etwas Vernünftiges raten, wenn Du erst mal kurz beschreibst, was Du machen willst und was die Zielsetzung ist.
  6. Kenne die Firma leider nicht. Die Website kommt schon etwas kauzig rüber, aber das ja muß nichts heißen. Begeistert hat mich aber dieser Hinweis: "Die etwas ungewöhnliche Optik dieser Internetseite wurde in einem aufwendigen Testverfahren speziell für die Zielgruppe Schmalfilmer der 1950er bis 1970er Jahre optimiert, der heute größtenteils Sehhilfe tragenden Generation 70+."
  7. Habe leider nur noch 16mm Perfoband, aber schau doch mal hier.
  8. Nach dem Motto: "Keine Regel ohne Ausnahme" sei ergänzt: Es gab ein Patent von Kodak für eine transparente Schicht, die magnetische Aufzeichnung im Bildbereich auf Kinofilm erlaubte! Allerdings nicht für Tonsignale, sondern in Form von Timecode für die Postproduktion. Das nannte sich Kodak Datakode, hat sich aber nie durchgesetzt.
  9. Meine Herren 🙂 : Der gezeigte Tonkopf ist nicht und war nie für 4-Kanal-Vorführkopien gedacht! Er tastet 4 Spuren auf 35mm-Magnetfilm (Cordband, engl. full coat mag film) ab, da gibt es keine fotografische Bildschicht, die verkratzen könnte. Bei ComMag-Tonabtastung (z.B. CinemaScope-Verleihkopien) liegen die Spuren bekanntlich außen neben der Perforation und sind viel schmaler. Im Studiobetrieb ging es darum, mit der Maschine 35mm Bildfilm und den verkoppelten Ton auf Magnetfilm (17,5 oder 35mm) synchron abspielen zu können. edit: Dent-Jo war schneller als ich...
  10. Vermutlich wurden das Material nach einer gewissen Zeit vernichtet. Was hätte man sonst damit tun sollen?
  11. Die Sperrgreifer einer Debrie wären bei der Digitalisierung von Positivkopien kein Vorteil gewesen, denn sie waren für Negativperforation ausgelegt, während die Kinokopien KS-Perforation haben (ausgenommen CS-Magnettonkopien, natürlich).
  12. Nicht eBay, sondern Zollauktion: Leitz G1 Projektor Den anvisierten Preis halte ich allerdings für ambitioniert...
  13. "Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, Und grün des Lebens goldner Baum." (J.W. Goethe) "Marx ist die Theorie, Murks ist die Praxis." (unbekannt) Lieber Simon, die Nachkommastellen sind in diesem Zusammenhang wirklich egal! Wir hatten die Frage an anderer Stelle bereits behandelt. Für die Kinopraxis zitiere ich als Zeitzeugen einen Freund, der einige Jahre lang in mehreren örtlichen Lichtspielhäusern mit bis zu 7 Sälen tätig war: "Bei der UFA war Breitwand irgendwas zwischen 1,66 und 1,85 - je nachdem, welche alten Objektive noch herumlagen." 🙂
  14. Hallo Wilfried! Daß Filme im falschen Format vorgeführt werden, hat leider lange Tradition. In meiner Zeit als aktiver & zahlender Kinogänger (~1978-2000) habe ich in keinem gewerblichen Kino (weder bei Ufa/Olympic noch bei der lokalen Konkurrenz) einen einzigen alten Film korrekt in 1:1,37 sehen können. Alles, was nicht CS war, wurde auf mindestens 1,66 abkaschiert. Und damals liefen ja noch viele Klassiker aus der Vor-Breitwandzeit! - Später sah ich, daß es in einigen älteren BWR selbstverständlich Optiken und Masken gegeben hatte, nur machte sich niemand die Mühe, sie einzusetzen. Damals wie heute hängt es davon ab, ob ein Mensch anwesend ist, der seine Arbeit ernst nimmt und eine perfekte Vorführung bieten möchte.
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