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LaserHotline

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  1. In Stuttgart war KUNG FU HUSTLE in der Originalversion mit deutschen Untertiteln während der Fantasy Filmfest Nights zu sehen und vor allem zu hören. Ich hoffe, dass auch die deutsche Synchronisation der fulminanten Tonmischung gerecht wird. Der Film selbst ist eine Offenbarung. Was seinerzeit Peter Jackson mit seinem Werk BRAINDEAD für das Splatter-Genre getan hat, das schafft Stephen Chow mit KUNG FU HUSTLE für das Martial-Arts-Genre: er bringt es auf den Punkt :D :D
  2. furchtbar diese vielschreiber ... dieser "Lew Tolstoi" zum beispiel, fast jedes jahr ein neues buch ... andere haben an büchern wie KRIEG UND FRIEDEN ein Leben lang gesessen (und wurde weder fertig, noch publiziert, geschweige denn gelesen) und der schreibt das buch in wenigen jahren einfach so runter und wird auch noch gedruckt und gelesen und verfilmt, sogar mehrmals, im westen und im osten ... im ernst: der junge forumsteilnehmer will einen fotoband machen, da kann man doch nicht 20 jahre recherchieren, dann sind alle alten vorführräume endgültig vergangenheit. nix wie ran ... kann doch niemandem schaden ... Welch wahres Wort! In diesem Zusammenhang fällt mir immer wieder folgendes Zitat ein, das einmal jemand über Kritiker gesagt hat: "Kritiker sind wie Eunuchen. Sie wissen zwar, wie es geht, aber sie können es nicht!"
  3. Nette Idee - doch ich bin davon überzeugt, dass so ein netter kleiner "Reset" das Qualitätsempfinden der Mehrzahl von Kinogängern in keiner Art und Weise beeinflussen wird. Und warum sollen die Verleiher oder auch die Kinos noch mehr Geld investieren? Der Erfolg gibt ihnen doch recht. Solange noch Umrisse im Bild erkennbar sind und der Ton nicht das Rascheln der Popcorn-Tüten nicht weiter stört, bleibt alles wie gehabt. Das Publikum ist zufrieden. Geiz ist halt geil - sowas kommt beim Volk an.
  4. So sehr ich auch Filmkopien schätze bin ich trotzdem der Meinung, dass unserem Lande nichts besseres passieren kann als die Digitalisierung des Kinos. Wenn ich mit ansehen muss, mit welch schlechter Kopienqualität deutsche Kinos beliefert werden (und das schon seit vielen, vielen Jahren), dann muss selbst eine 2K-Projektion besser sein! Welche sagenhafte Qualität 35mm-Kopien haben können, das sehe ich immer wieder in den Londoner Erstaufführungskinos, wo sehr oft Kopien vom Originalnegativ eingesetzt werden. Einfach perfekte Qualität, die ich in dieser Art und Weise noch in keinem bundesdeutschen Kino bis dato gesehen habe. Natürlich können auch bei der Digitalprojektion Fehler passieren, aber dennoch werden andere Fehler eliminiert, wie z.B. der unruhige Bildstand, den ich in so vielen deutschen Kinos immer wieder bemängeln muss. Hätte Deutschland denselben Qualitätsstandard in den Kinos wie in London üblich, dann bedürfte es keiner Digitalisierung. Das ist zumindest meine persönliche Meinung. Ich hatte schon mehrfach Gelegenheit, DLP Cinema im Einsatz in London zu sehen. Mein Eindruck war stets, dass die Bildqualität durchaus jener einer guten 35mm-Kopie entspricht - sogar bei einer Auflösung von weniger als 2K.
  5. Ein geschultes Ohr hört halt, wenn's nicht stimmt. Ich erinnere mich noch an ein Festival mit Opernfilmen, die vor etwa 25 Jahren in München mit 35mm-Kopien im Kino gezeigt wurden. Da das fast alles Produktionen fürs Fernsehen waren, mussten die mit 25fps vorgeführt werden. Es wurde peinlichst darauf geachtet, dass dem auch so war. Denn eine falsche Tonhöhe hätte mit Sicherheit jeden Opernfan gestört. :?: - Ich nehme an, das zweite Mal soll es "24" heissen, oder?
  6. Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Mit nur einer Ausnahme: ich rege mich nach wie vor über die beschleunigte Vorführung auf. Wenn die Stuttgarter Innenstadtkinos schon Technik auf hohem Niveau bieten und dies entsprechend in ihre Marketingstrategie mit einbinden, dann sollte man sich bemühen, sich auch in diesem Punkt (Filmgeschwindigkeit) von den multiplexialen Mitbewerbern zu unterscheiden. Und was die Präsentation von Kinofilmen im TV grundsätzlich angeht: die sollten dazu verdonnert werden, immer darauf hinzuweisen, dass man nur einen Ausschnitt aus dem Film zeigt :D
  7. Und da wir gerade schon dabei sind: die Normwandlung von NTSC nach PAL ändert üblicherweise auch nichts an der Laufzeit. Das hat schon oft für Verwirrung bei DVDs gesorgt, welche von einer NTSC-Quelle nach PAL "genormwandelt" wurden :shock:
  8. Schönen Dank für den Tipp. Doch will ich mir hier im Kino nicht den Zorn der anderen Gäste auf mich ziehen, die da garantiert protestieren werden, wenn jemand etwas ins Bild hält. Und die Gäste wären im Recht!
  9. Ich kenne das Problem. Und genau deswegen ärgere ich mich, wenn in manchen Kinos die Filme mit der falschen Geschwindigkeit vorgeführt werden. Da weiss man dann am Schluss gar nicht mehr, was Sache ist! Besonderes Gewicht hat hier das alljährliche Fantasy Filmfest. Dort werden zumeist nagelneue Kopien im Original gezeigt. Wenn diese jetzt auch noch "normgerecht" (= 24fps) gezeigt werden würden, dann wüsste man wenigstens, welche Fassung vorlag. Speziell bei den dort gezeigten Filmen kommt es bei einer nachträglichen deutschen Kino- und/oder DVD-Auswertung immer wieder zu Lauflängenunterschieden.
  10. Das mag schon sein. Nur ist es immer wieder ziemlich ärgerlich, wenn man - und hier spreche ich als Filmfan - wissen will, welche Fassung eines Films man denn gerade eben gesehen hat. Und da macht schon eine Minute sehr viel aus! Speziell heutzutage ist das für den Fan von größtem Interesse, werden doch vermehrt Filme in gekürzten Fassungen ins deutsche Kino gebracht. Die Datenbank der FSK ist da nicht gerade hilfreich, da dort leider nie angegeben wird, ob gekürzt wurde oder nicht. Und die Filmverleiher schweigen sich da gerne aus (aus gutem Grund, nehme ich an).
  11. Das würde also bedeuten, dass die Spielzeit von Filmen, für die der Verleih eine Vorführung mit 25fps vorsieht, von der FSK "falsch" berechnet wird. Das führt natürlich zu großer Verwirrung! Also wäre auch hier die Angabe der Vorführfrequenz ergänzend zur Laufzeit von Nöten!
  12. Offensichtlich war die Frage nach der Filmgeschwindigkeit so etwas wie ein Stich ins Wespennest. Als Filmfan muss man sich jetzt fragen, worauf sich die in Rezensionen, Filmdatenbanken, Verleiherunterlagen usw. angegebene Spielzeit eines Filmes bezieht. Denn einfach die Angabe der Länge in Minuten ist ja jetzt nicht mehr ausreichend. Wahnsinn! :shock:
  13. 25 fps ist eigentlich nur in Ländern mit PAL-TV-Standard relevant. Bei den Amis müsste ja dann eigentlich alles mit 30fps gedreht werden um dem NTSC-Standard zu genügen. Das bringt mich doch gleich zu einer weiteren Frage: ein paar Beiträge weiter oben wurde gesagt, dass inzwischen bestimmte (Kino)Filme auf Anraten des Verleihs tatsächlich offiziell mit 25fps vorgeführt werden. Werden diese Filme dann auch im Ausland (z.B. USA) mit dieser Anweisung in die Kinos geliefert (sofern diese Filme überhaupt international ausgewertet werden)?
  14. Das heisst also, dass bei diesen Produktionen der Vorführer vom Verleih darauf hingwiesen wird bzw wurde, dass sie mit 25 B/S zu spielen sind? Somit müsste sich dann die Laufzeit dieser Filme, die in entsprechenden Datenbanken gespeichert sind (z.B. IMDB), auf die Wiedergabe mit 25 B/S beziehen. Will heissen: wenn ein Kino einen dieser Filme nun doch mit 24 B/S spielt, dann dauert der Film länger als angegeben. Was dann natürlich auch als eine fehlerhafte Vorführung zu definieren wäre.
  15. Danke für Deine Info. Zum "Timestretching": da gibt es extra Hardware, mit der man die richtige Tonhöhenlage wieder hinkriegt, auch wenn mit 25B/S gearbeitet wird. Das Gerät ist aber natürlich "nur" für den Studiobereich gedacht (Filmkopie ---> PAL Video). Und ein solches Gerät wollte ich eigentlich auch nicht im Kino haben. Das Kino sollte nach wie vor der Ort sein, an dem man Filme so erleben kann, wie sie von den Machern konzipiert wurden.
  16. Schon geschehen - per E-Mail. Und wenn das nicht hilft, dann per Snail-Mail. Ich hoffe jedenfalls, dass man dort zu einer Stellungnahme bereit ist. Sobald ich da was habe, werde ich es entsprechend hier im Forum mitteilen.
  17. filmkunst - was die Kinos in Stuttgart angeht, da sind wir offensichtlich einer Meinung. Um die Multiplexe sollte man wirklich einen großen Bogen machen, denn sonst ärgert man sich eigentlich nur. Als Filmfan macht man es sich halt zur Angewohnheit, bei jedem Kinogang die Zeit zu stoppen. Gerade heutzutage, wo sehr viele Filme bereits verstümmelt in die bundesdeutschen Kinos gelangen, will man schon wissen, was man nun tatsächlich gesehen hat. Insbesondere während des Fantasy Filmfests ist das Zeitstoppen ein wichtiger Faktor geworden. Und genau das wird halt sehr schwer, wenn von Vorstellung zu Vorstellung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit gespielt wird! Das Kino sollte eigentlich immer noch eine Art Referenz sein was Filme angeht. Wenn sich die Filmemacher so viel Mühre geben bei der Herstellung, dann sollte man das auch respektieren und die Filme so zeigen, wie sie von den Machern gedacht waren. Wenn ein Filmemacher meint, seinen Film muss man mit 25B/S spielen, dann ist das OK. Nur ist das mit Sicherheit die große Ausnahme. Und dass der Vorführer evt. vergisst, die Maschine wieder auf 24B/S zurückzustellen, kann ja mal passieren. Aber es solte nicht zur Regel werden - insbesondere nicht in Häusern, die mit ihrer hervorragenden Qualität werben.
  18. Das hat mir Graham Edmondson geschrieben. Wer hat nun recht?
  19. Das ist so wohl nicht ganz richtig. Ich zitiere aus der Antwort von Firma Dolby: "Dolby Digital has a tolerance of speed variations of about 21-28 frames per second. So if your cinema has speeded up the projectors to 25fps, the Dolby Digital track will simply also speed up and play faster, and at a higher pitch, which of course is not ideal" Daraus entnehme ich, dass auch der Digitalton bei einer Beschleunigung leidet, sprich zu hoch ist.
  20. Nähere Informationen hierzu wären sehr hilfreich. Kann da jemand etwas beisteuern? Soweit ich informiert bin, sind die speziellen Stuttgarter Kinos teilweise mit Kinoton FP30E ausgestattet. Und die lässt sich sowohl im 24 B/S als auch im 25 B/S Modus fahren.
  21. Doch - es macht sich leider in einer höheren Tonlage bemerkbar. Nicht im Sinne des Erfinders bzw. Mischtonmeisters. Und das dann in Kinos, die eine teure THX-Lizenz bezahlen. So etwas dürfte eigentlich nicht sein, oder?
  22. Da braucht man gar keine so komplizierten technischen Verfahren. Ein Blick auf die Stoppuhr reicht da vollkommen aus. Wenn man dann binnen einem Zeitraum von einem halben Jahr feststellt, dass die Filme grundsätzlich kürzer sind, als vom Filmverleih angegeben, dann fängt man schon mal zu rechnen an. Auch hier bedarf es dann nur der einfachen Dreisatzrechnung. Und schon weiß der kundige Kinogänger, dass ihm hier ein "Schnelldurchlauf" geboten wird. :D Und dann fängt man halt an zu Philosophieren: warum, weshalb usw.
  23. Schon seit einiger Zeit muss ich bei meinen Besuchen in Kinos der Stuttgarter Innenstadt feststellen, dass dort ganz offensichtlich 35mm-Kopien nicht mit den üblichen 24 Bildern/Sekunde vorgeführt werden, sondern mit 25 Bildern/Sekunde. Ich weiß dass in besagten Kinos Prpjektoren installiert sind, die sich von 24 auf 25 Bildern/Sekunde umstellen lassen. Allerdings ist der Grund dafür wohl eher der, dass diese Maschinen auch zur Filmabtastung für Videozwecke im PAL-Format einsetzbar sein sollen. Und dort braucht man ja leider aufgrund der PAL-Technik die Beschleunigung auf 25 Bilder/Sekunde. Natürlich geht mit dieser Beschleunigung der Vorführgeschwindigekeit auch eine Beeinflussung des Tons einher - er ist a) zu schnell und b) dadurch höher als er sein sollte. Im Videobereich hat man hier ja durchaus Möglichkeiten der Tonhöhenkorrektur. Aber ich bezweifle, dass ein solcher Aufwand im kommerziellen Kino betrieben wird. Gibt es denn Gründe dafür, warum hier Filme mit 25 Bildern anstelle der 24 vorgeführt werden? Klar, die Vorstellung dauert bei einem 120 Minuten Film etwa fünf Minuten kürzer. Doch kann ich nicht ganz glauben, dass man die falsche Vorführgeschwindigekeit nur deshalb wählt, um den Saal nach der Vorstellung fünf Minuten länger reinigen zu können :D . Also: gibt es noch weitere Gründe, die hier in Betracht kommen? Gibt es in anderen Städten auch Kinos mit falscher Vorführgeschwindigkeit?
  24. In Europa ist das Pictureville Cinema im National Museum of Photography, Film and Television in Bradford (England) meines Wissens noch das einzige voll funktionsfähige Cinerama Kino. In Übersee gibt es noch eines in Seattle.
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