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LaserHotline

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  1. Offensichtlich war die Frage nach der Filmgeschwindigkeit so etwas wie ein Stich ins Wespennest. Als Filmfan muss man sich jetzt fragen, worauf sich die in Rezensionen, Filmdatenbanken, Verleiherunterlagen usw. angegebene Spielzeit eines Filmes bezieht. Denn einfach die Angabe der Länge in Minuten ist ja jetzt nicht mehr ausreichend. Wahnsinn! :shock:
  2. 25 fps ist eigentlich nur in Ländern mit PAL-TV-Standard relevant. Bei den Amis müsste ja dann eigentlich alles mit 30fps gedreht werden um dem NTSC-Standard zu genügen. Das bringt mich doch gleich zu einer weiteren Frage: ein paar Beiträge weiter oben wurde gesagt, dass inzwischen bestimmte (Kino)Filme auf Anraten des Verleihs tatsächlich offiziell mit 25fps vorgeführt werden. Werden diese Filme dann auch im Ausland (z.B. USA) mit dieser Anweisung in die Kinos geliefert (sofern diese Filme überhaupt international ausgewertet werden)?
  3. Das heisst also, dass bei diesen Produktionen der Vorführer vom Verleih darauf hingwiesen wird bzw wurde, dass sie mit 25 B/S zu spielen sind? Somit müsste sich dann die Laufzeit dieser Filme, die in entsprechenden Datenbanken gespeichert sind (z.B. IMDB), auf die Wiedergabe mit 25 B/S beziehen. Will heissen: wenn ein Kino einen dieser Filme nun doch mit 24 B/S spielt, dann dauert der Film länger als angegeben. Was dann natürlich auch als eine fehlerhafte Vorführung zu definieren wäre.
  4. Danke für Deine Info. Zum "Timestretching": da gibt es extra Hardware, mit der man die richtige Tonhöhenlage wieder hinkriegt, auch wenn mit 25B/S gearbeitet wird. Das Gerät ist aber natürlich "nur" für den Studiobereich gedacht (Filmkopie ---> PAL Video). Und ein solches Gerät wollte ich eigentlich auch nicht im Kino haben. Das Kino sollte nach wie vor der Ort sein, an dem man Filme so erleben kann, wie sie von den Machern konzipiert wurden.
  5. Schon geschehen - per E-Mail. Und wenn das nicht hilft, dann per Snail-Mail. Ich hoffe jedenfalls, dass man dort zu einer Stellungnahme bereit ist. Sobald ich da was habe, werde ich es entsprechend hier im Forum mitteilen.
  6. filmkunst - was die Kinos in Stuttgart angeht, da sind wir offensichtlich einer Meinung. Um die Multiplexe sollte man wirklich einen großen Bogen machen, denn sonst ärgert man sich eigentlich nur. Als Filmfan macht man es sich halt zur Angewohnheit, bei jedem Kinogang die Zeit zu stoppen. Gerade heutzutage, wo sehr viele Filme bereits verstümmelt in die bundesdeutschen Kinos gelangen, will man schon wissen, was man nun tatsächlich gesehen hat. Insbesondere während des Fantasy Filmfests ist das Zeitstoppen ein wichtiger Faktor geworden. Und genau das wird halt sehr schwer, wenn von Vorstellung zu Vorstellung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit gespielt wird! Das Kino sollte eigentlich immer noch eine Art Referenz sein was Filme angeht. Wenn sich die Filmemacher so viel Mühre geben bei der Herstellung, dann sollte man das auch respektieren und die Filme so zeigen, wie sie von den Machern gedacht waren. Wenn ein Filmemacher meint, seinen Film muss man mit 25B/S spielen, dann ist das OK. Nur ist das mit Sicherheit die große Ausnahme. Und dass der Vorführer evt. vergisst, die Maschine wieder auf 24B/S zurückzustellen, kann ja mal passieren. Aber es solte nicht zur Regel werden - insbesondere nicht in Häusern, die mit ihrer hervorragenden Qualität werben.
  7. Das hat mir Graham Edmondson geschrieben. Wer hat nun recht?
  8. Das ist so wohl nicht ganz richtig. Ich zitiere aus der Antwort von Firma Dolby: "Dolby Digital has a tolerance of speed variations of about 21-28 frames per second. So if your cinema has speeded up the projectors to 25fps, the Dolby Digital track will simply also speed up and play faster, and at a higher pitch, which of course is not ideal" Daraus entnehme ich, dass auch der Digitalton bei einer Beschleunigung leidet, sprich zu hoch ist.
  9. Nähere Informationen hierzu wären sehr hilfreich. Kann da jemand etwas beisteuern? Soweit ich informiert bin, sind die speziellen Stuttgarter Kinos teilweise mit Kinoton FP30E ausgestattet. Und die lässt sich sowohl im 24 B/S als auch im 25 B/S Modus fahren.
  10. Doch - es macht sich leider in einer höheren Tonlage bemerkbar. Nicht im Sinne des Erfinders bzw. Mischtonmeisters. Und das dann in Kinos, die eine teure THX-Lizenz bezahlen. So etwas dürfte eigentlich nicht sein, oder?
  11. Da braucht man gar keine so komplizierten technischen Verfahren. Ein Blick auf die Stoppuhr reicht da vollkommen aus. Wenn man dann binnen einem Zeitraum von einem halben Jahr feststellt, dass die Filme grundsätzlich kürzer sind, als vom Filmverleih angegeben, dann fängt man schon mal zu rechnen an. Auch hier bedarf es dann nur der einfachen Dreisatzrechnung. Und schon weiß der kundige Kinogänger, dass ihm hier ein "Schnelldurchlauf" geboten wird. :D Und dann fängt man halt an zu Philosophieren: warum, weshalb usw.
  12. Schon seit einiger Zeit muss ich bei meinen Besuchen in Kinos der Stuttgarter Innenstadt feststellen, dass dort ganz offensichtlich 35mm-Kopien nicht mit den üblichen 24 Bildern/Sekunde vorgeführt werden, sondern mit 25 Bildern/Sekunde. Ich weiß dass in besagten Kinos Prpjektoren installiert sind, die sich von 24 auf 25 Bildern/Sekunde umstellen lassen. Allerdings ist der Grund dafür wohl eher der, dass diese Maschinen auch zur Filmabtastung für Videozwecke im PAL-Format einsetzbar sein sollen. Und dort braucht man ja leider aufgrund der PAL-Technik die Beschleunigung auf 25 Bilder/Sekunde. Natürlich geht mit dieser Beschleunigung der Vorführgeschwindigekeit auch eine Beeinflussung des Tons einher - er ist a) zu schnell und b) dadurch höher als er sein sollte. Im Videobereich hat man hier ja durchaus Möglichkeiten der Tonhöhenkorrektur. Aber ich bezweifle, dass ein solcher Aufwand im kommerziellen Kino betrieben wird. Gibt es denn Gründe dafür, warum hier Filme mit 25 Bildern anstelle der 24 vorgeführt werden? Klar, die Vorstellung dauert bei einem 120 Minuten Film etwa fünf Minuten kürzer. Doch kann ich nicht ganz glauben, dass man die falsche Vorführgeschwindigekeit nur deshalb wählt, um den Saal nach der Vorstellung fünf Minuten länger reinigen zu können :D . Also: gibt es noch weitere Gründe, die hier in Betracht kommen? Gibt es in anderen Städten auch Kinos mit falscher Vorführgeschwindigkeit?
  13. In Europa ist das Pictureville Cinema im National Museum of Photography, Film and Television in Bradford (England) meines Wissens noch das einzige voll funktionsfähige Cinerama Kino. In Übersee gibt es noch eines in Seattle.
  14. Ich müsste es schon mit den Augen haben, wenn die Vorstellung im Stuttgarter Metropol 1 kein CinemaScope gewesen sein soll. Auch unter www.mediabiz.de wird dieser Film als "CinemaScope" gelistet. Vielleicht solltest Du einfach mal beim Filmverleih nachfragen (Concorde). Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass der Verleih hier zweigleisig fährt und kaschierte Breitwand- und Scope-Kopien produziert! Aber vielleicht weiß ja jemand hier im Forum näheres dazu.
  15. In den Stuttgarter Kinos sind CinemaScope-Kopien im Einsatz
  16. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: die Super35-Kopievon TROJA, die in London gezeigt wurde, wurde nicht im Dominion, sondern im Odeon Leicester Square eingesetzt. Dort wurde seinerzeit auch die Super35-Kopie von NOTTING HILL gespielt. Was die Bildausleuchtung oder den Bildstand angeht, so gab es dort keine Probleme. Die Techniker vor Ort waren von der Bildqualität bei NOTTING HILL begeistert. Und das will schon etwas bedeuten, denn im Odeon Leicester Square werden mit schöner Regelmäßigkeit Kopien eingesetzt, die vom Originalnegativ genommen wurden. Eine Qualität, die man sich auch für deutsche Kinos wünschen würde. Und was die ominöse 70mm-Kopie von TROJA angeht: die war zwar geplant, wurde aber offensichtlich nicht realisiert.
  17. Richtig gedacht: Dolby-Prozessoren enthalten standardmäßig 27 Band Equalizer für L, C, R. Ja, gab bzw. gibt es. Sollte ein Kinotechniker immer im Gepäck haben :D
  18. Zur Erklärung: 70mm Erstaufführungskopien wurden normalerweise immer mit Testschleifen in die Kinos geliefert. Eine Schleife mit den Dolby-Pegeln, die andere mit Pink Noise. Produziert vom entsprechdenen Tonstudio, in dem der Film gemischt wurde. Kinos, die diese 70mm Kopien zur Erstaufführung eingesetzt haben, haben "normalerweise" zur Einmessung einen Techniker mit entsprechendem Equipment ins Haus bestellt. Logisch, dass sich viele Häuser (allen voran die in Deutschland) hier die Kosten sparen wollten und auf den Techniker verzichtet haben. Gemäß dem Motto "solange ein Ton im Saal ertönt ist doch alles OK". Dass die Testschleifen dann sehr oft aus den Filmcontainern verschwunden sind, war ganz sicher nicht die Absicht des Erfinders, sondern vielmehr die Unwissenheit des Bedienpersonals. Aus denselben Gründen verschwinden halt hin und wieder auch die mitgelieferten DTS CD-ROMS.
  19. Um evtl. Missverständnisse etwas auszuräumen: man muss hier unterscheiden zwischen der sogenannten "A-Chain" und der "B-Chain". Zur A-Chain gehört alles bis zum Output des Vorverstärkers. Das wird nicht mit Messmikrofonen eingestellt, sondern üblicherweise mit Oszi und Voltmeter. Die B-Chain ist das, was dann mit Messmikrofon im Kinosaal eingestellt wird, also vornehmlich die Equalizer für die Saallautsprecher. Und Du hast natürlich recht, wenn Du sagst, dass man für die Einstellung der Equalizer sehr viel Zeit braucht. Letzteres war dann in sehr vielen deutschen Kinos das Problem. Denn die Techniker hatten nie Zeit (und vielleicht auch nie Lust), die Sache richtig einzustellen da ja sehr zeitintensiv. Da muss man sich natürlich auch nicht wundern, wenn es hinterher nicht so klingt wie es eigentlich klingen sollte.
  20. Das CP200 Accessory Unit konnte wie folgt bestückt werden: Cat.No. 108 (Optical Preamp Card) für zwei weitere Projektoren Cat.No. 158 (Mag Stereo Surround Card) für die Dekodierung der Stereo Surround Information 2xCat.No. 22 (Noise Reduction Module) für Le und Re 4xCat.No. 64 (Equalizer Module) für S, Le, Re, P, Q (wobei P und Q die linken und rechten Surround-Kanale bei Split-Surround-Anwendungen sind und S der Surroundkanal bei Mono-Surround-Anwendungen) 2x Cat.No. 214 (Delay Card) für P und Q Cat.No. 117 (Remote Fader Card) Alternativ konnten für die beiden Equalizer-Karten für S, P und Q anstatt der Cat.No. 64 auch die vereinfachten Cat.No. 216 eingesetzt werden. Die Bestückung des Accessory Unit war von der jeweiligen Anwendung abhängig.
  21. Das ist aber ganz schön nachlässig, sowas nicht zu wissen. :shock: ;) mfG Christian Mueller :D :D :D
  22. Kann ich leider so nicht sagen. Muss ich mich erst nochmal schlau machen.
  23. Zu den spanischen 70mm Blow Ups: die waren offensichtlich derart zahlreich, dass Carr & Hayes in ihrem Buch "Wide Screen Movies" auf eine vollzählige Auflistung verzichtet haben. Da wäre es vermutlich einfacher gewesen, die Filme aufzulisten, die nicht in den Genuss eines 70mm Blow Ups gekommen sind. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich, dass ich vor vielen Jahren in London ein spanisches Filmplakat zu THE LIFE AND TIMES OF JUDGE ROY BEAN gesehen habe, das mit einem großen 70mm-Logo auftrumpfte.
  24. Ich kann das bestätigen, dass bei Dolby A Rauschunterdrückung der Frequenzbereich in 4 Bereiche aufgeteilt wird, die dann unterschiedlich bearbeitet werden (nicht zu verwechseln mit dem im Consumer-Bereich eingesetzten Dolby-B System!). Bei SR ist die ganze Sache sehr viel komplexer, dafür aber im Endergebnis qualitativ sehr viel besser (speziell was den Dynamikumfang angeht). Weiterhin möchte ich noch folgendes festhalten: bei 70mm-Kopien OHNE Split Surrounds sind die Bassspuren NICHT mit Dolby-Rauschunterdrückung bearbeitet. In den Prozessoren, die Dolby für 70mm-Magnetton-Anwendungen auf den Markt gebracht hat (CP100 bzw. CP200) sind nur 4 Rauschunterdrückungsmodule enthalten (L, C, R, und S). Bei Aufrüstung auf die Split Surround Variante musste der Prozessor um ein Accessory Unit erweitert werden, das zusätzlich zur für Split Surround notwendigen Cat.No. 158 u.a. auch noch zwei weitere Rauschunterdrückungsmodule (Le, Re) enthielt.
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