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technikOldFashioned

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  1. GERINGES ANSTECKUNGSRISIKO IM KINOSAAL Beispiel-Szenarien unterstreichen geringes Risiko eines Kinobesuchs. Unter www.corona-rechner.at kann man durch Eingabe von Raumgrößen, Lüftungsleistungen und Belegung berechnen, wie hoch das Risiko ist sich in einem Raum mit COVID-19 über Aerosole anzustecken ist. Das Tool wurde von der IBO Innenraumanalytik OG (DI Tappler) unter fachärztlicher Betreuung (Assoz. Prof. DI Dr. Hans-Peter Hutter, MedUni Wien) erstellt und vom Bundesministerium für Klima, Umwelt, Energie, Mobilität, Innvoation und Technologie gefördert. Anhand einer durchschnittlichen Größe eines Star Movie Kinosaales (Kino 3 von Star Movie Wels, 140 Sitzplätze) ergeben sich beispielhaft folgende Ergebnisse: Bei einer 50% Belegung des Saales und dem Tragen eines Mundnasenschutzes am Sitzplatz, entsteht ein sehr geringes Risiko von 0,2. Trägt man keinen MNS am Sitzplatz, ist das Risiko mit 0,4 noch immer als "geringes Risiko" einzuordnen. Da bei Star Movie zwischen jeder Besuchergruppe ein Sitzplatz automatisch frei bleibt, ist gewährleistet dass ein Kinosaal nie über 60% ausgelastet wird. Ein Kinobesuch stellt daher ein sehr geringes Risiko dar sich mit COVID-19 anzustecken. Also liebe Entscheidungsträger, es wird Zeit Kinos, Theater und co. wieder zu öffnen.
  2. Der Kinobetreiber Jochen Haas vom Lehartheater Bad Ischl (Österreich) zeigt heute seine letzte Vorstellung.
  3. Bei der ältesten Kinobetreiberin Österreichs (man beachte das Alter, Respekt) in Frauental (Kärnten) wird der Betrieb für immer eingestellt. https://www.meinbezirk.at/deutschlandsberg/c-lokales/das-weithin-bekannte-kino-und-cafe-diwald-sperrt-fuer-immer-zu_a4262688
  4. Cineplexx Salzburg City schließt.. https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/cineplexx-sperrt-kino-in-der-stadt-salzburg-zu-92196490
  5. Wartet ab, damals bei "Dark Knight" war es genauso und die Gäste buchten erst als sie die ersten Stimmen zum Film hörten 🙂
  6. Wir haben leider noch keine "After Truth" Vertragsbedingungen bekommen in Österreich. Sind diese in D ebenso streng wie diese von Warner? (Säle, Vollprogramm, Miete...)?
  7. Bitte lasst uns doch froh sein daß Warner diesen Schritt macht und den Film im August rausbringt....
  8. Wie läuft "Guns Akimbo" und "High Note" in Deutschland? Ersterer kommt in Ö erst 16.7. und Letzerer ist schon am Start. Wir haben leider noch geschlossen...
  9. Ist jemanden der Rechteanbieter von "Ramstein Paris" bekannt der diese von NFP übernommen hat?
  10. Die österreichischen Kinos dürfen laut heutiger Pressekonferenz ab 1.7. wieder den Spielbetrieb aufnehmen! 🙂
  11. Universal hat heute ein Update gesendet mit "The High Note" (L.A. Love Songs) Start 25.6. in Österreich. Auf filmstarts.de wird er mit 12.6. in D als VoD angekündigt. In den USA heißt es "World Preview At Home" 29.5.20. Wie sieht es bei Euch in Deutschland aus? Hätte den Film mit "Dakota Johnson" schon als potenziellen schöne Lovestory für ein weibliches Publikum für den Wiederstart eingeschätzt. TERMINÄNDERUNG TITEL STARTET WAR > THE HIGH NOTE 25.06.2020 12.06.2020 > THE KING OF STATEN ISLAND 30.07.2020 17.07.2020 > THE PHOTOGRAPH 27.08.2020 25.06.2020 > NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER 01.10.2020 17.09.2020 NEU AUF DER STARTLISTE TITEL STARTET N HARRIET – DER WEG IN DIE FREIHEIT 09.07.2020 N WAVES 16.07.2020 N IRRESISTIBLE 06.08.2020 N WEGE DES LEBENS – THE ROADS NOT TAKEN 13.08.2020
  12. Hallo zusammen, stimmt es daß die Regelung mit Vollprogramm 2D und Vollprogramm 3D bei Disney gefallen ist? Habe ein paar Kinos gesehen die beide Formate 2D und 3D spielen, aber 2D nicht am Abend und nur begleitend?
  13. Kennt wer den Lieferanten von UCI? https://grüneskino.de/blog/nacho-schalen-aus-pappe/
  14. Glaubt Ihr ein Screening im Herbst von "Blade Runner" aus 1982 macht wieder Sinn? Der spielt ja damals im Jahr 2019 und würde sich thematisch anbieten. Bin mir nicht ganz sicher, da "Blade Runner 2049" gar nicht so stark war im Kino.
  15. Haben eine Anfrage eines Vespaclubs: Hat jemand von Euch "Quatrophenia (1979)" einmal gebucht? Bei Parc Circus ist er nicht gelistet...,
  16. Wir können den Händler Nowy Style empfehlen. Diese bauen auch so ähnliche Stühle. Bei uns in Österreich werden fast nur mehr Nowy Style Stühle gekauft und haben sich sehr gut bewährt. Auch haben wir viele Stühle aus Tschechien, Slowakei, Norwegen, Spanien und Norwegen versucht und kommen immer wieder auf Nowy Style zurück. Hier ein Kontakt vom engagierten Berater: NOWY STYL GROUP | www.nowystylgroup.de Nowy Styl GmbH, Jubatus-Allee 1, D–92263 Ebermannsdorf M +49 (0)152 01 552 961 T +49 (0)94 38 949 174 | F: +49 (0)32221094025 E maximilian.kollmannsberger@nowystylgroup.de
  17. Meinolf Thies redet Klartext und spricht gewisse Dinge direkt an.
  18. Wo buchen die Kinos momentan "Leben des Brian"?
  19. Hallo Leute, ich bin sowas von verunsichert, wie seht Ihr das? lg TOF
  20. GLORIETTE KINO WIEN, 3 Säle, 35mm, mit 1.1.2013 geschlossen! Das Gloriette-Kino steht vor der Schließung Sag zum Abschied leise Servus, heißt es nun wahrscheinlich auch im Gloriette-Kino ab Februar. Ebenso wie zuvor das Kepler-Kino schließt das Kino im 14. Bezirk nun für immer seine Tore. Nach fast hundertjährigem Bestehen schließlich nun wahrscheinlich auch die jüngere Schwester des Kepler-Kinos ihre Tore für immer. Der Grund dafür: zu geringe Besucherzahlen und eine saftige Mietpreiserhöhung. Gibt es in kürzester Zeit keine zusätzlichen Subventionen, dann muss nach dem Klepler-Kino, dem Flotten-Kino, dem Tuchlauben-Kino oder dem Auge Gottes, ein weiteres Kino abseits der großen Kinoketten schließen. Das Gloriette-Kino Wie viele PenzingerInnen meiner Generation verbinde ich mit dem Gloriette-Kino viele Kindheitserinnerungen. Als kleines Mädchen standen häufig Kinobesuche im Gloriette am Programm, weil es dort viele familienfreundliche Filme zu sehen gab. Der Geruch von Popcorn und die kleinen verstaubt anmutenden Kinosäle übten schon damals eine magische Anziehung auf mich aus. In der Nachkriegszeit hatte es den Beinamen „Blutoper“, weil im Gegensatz zu anderen Kinos keine Heimatfilme oder leichtfüßige Komödien gezeigt wurde, sondern eher deftige cineastische Kost, wie Western und Krimis. Gründe für die Schließung Das Kino erstrahlt noch heute im 50er Jahre Design, aber anders als das Filmcasino oder das Topkino, haftete ihm nie der Kultstatus an. Obwohl hier schon seit langem auch Arthouse-Filme und kleinere europäische Produktionen am Programm standen, ist das Kino vorrangig für sein Familienkinoprogramm bekannt. Wer sich in das Gloriette-Kino begibt, kann sich dem Charme, den es ausstrahlt kaum entziehen. Wer auf den alten mit Soff überzogenen Stühlen in einem der kleinen Säle Platz nimmt, der wird sein Herz an das alte Kino verlieren. Umso unglaublicher scheint es, dass es nun schließen soll. Der Grund dafür sind schwindenden Zuschauerzahlen und die gestiegene Miete für das Kino. Wenn das Kino nicht - wie durch ein Wunder – mittels zusätzlicher kurzfristiger Subventionen gerettet wird (vom BM für Kunst und Wien Kultur fließen schon seit längerer Zeit Förderungen), muss es zusperren. Eine Alternative wäre natürlich der rege Zustrom von solidarischen ZuseherInnen. Auf Facebook hat sich immerhin schon eine Mini-Soli-Gruppe gebildet, die den schönen Namen "Es lebe das Gloriette Kino-Cafe" trägt. Mit Herzblut und Liebe Wie bei den meisten Wiener Programmkinos ist das Schicksal der Kinos unweigerlich mit ihren BesitzerInnen verknüpft, die sie meist aus Liebe und Leidenschaft betreiben, so auch die Breitenseer Lichtspiele, das Filmcasino oder das Bellaria Kino. So lange die BesitzerInnen ihr Kleinod hegen und pflegen, und meist all ihre Energie hinein stecken, bleiben diese dem Publikum erhalten. Im Bellaria Kino hat diese Liebe besonders fantastische und bunte Blüten getragen. Als kräftiges und beeindruckendes Lebenszeichen wurde eine Hommage an das Bellaria Kino gedreht, der Film „Bellaria – so lange wir leben.“ Schwindende Zuschauerzahlen Ein generelles Problem der Wiener Programmkinos ist sicherlich, dass viele WienerInnen die kleinen Kinos zwar für wichtig für die Kulturlandschaft halten, aber sich außerhalb der Biennale kaum jemand dorthin verirrt. Ein Blick auf die Statistik der KinobesucherInnenzahlen der Wiener Kinos zeigt aber auf, dass das Problem noch auf einer anderen Ebene liegt, nämlich das immer mehr Menschen den Kinos generell fern bleiben. Ob sie aufgrund der zunehmenden Digitalisierung das Heimkino dem Kinobesuch vorziehen, bleibt Spekulation. Ebenso wie ob dies nun an der regen Zunahme vom Streamen von Filmen oder dem Bedeutungsverlust des Kinos als Medium liegt, sei dahin gestellt. Ein Faktum ist jedenfalls, dass von ehemals 59 Wiener Kinos nur noch 36 geblieben sind. Obwohl die Zahl der Kinos gesunken ist, gibt es in den letzten Jahren einen überproportionalen Anstieg an Kinos mit mehr als acht Kinosälen, was gleichbedeutend ist mir der Zunahme an Großraumkinos. Also es liegt ein Stück weit in der Hand der KinobesucherInnen, entweder sagen sie zum Abschied leise servus oder sie fassen sich ein Herz und statten dem Programmkino in ihrer Nähe regelmäßig einen Besuch ab!
  21. BEETHOVEN KINO BADEN BEI WIEN, mit 7.1. geschlossen 26.11.2012 | 00:00 |+ Text - Text Kampf um das Beethovenkino Betreiber gesucht / Constantin Film verabschiedet sich Ende 2012 aus Baden. Gemeinderat sucht Ideen zur Weiterführung. Von Stefan Jedlicka & Sonja Pohl BADEN / Schon zu Beginn dieses Jahres stand eine Schließung des traditionsreichen Badener Beethovenkinos im Raum. Letztlich konnte zwischen den Eigentümern des Hauses und dem langjährigen Betreiber Constantin Film aber doch eine Einigung über die Fortführung des Kinobetriebes erzielt werden. Nun ist der Rückzug von Constantin mit Jahresende aber beschlossene Sache. Ist damit das endgültige Aus für Badens letztes Kino gekommen? Auf Antrag der SPÖ soll in einer Sondersitzung des Kulturausschusses über ein mögliches Engagement der Stadtgemeinde beraten werden. „Wir sind uns alle einig, dass es sehr schade um das Beethovenkino wäre und wir versuchen werden, die Fortführung zu unterstützen“, meint Bürgermeister Kurt Staska (ÖVP). Er betont aber: „Das haben wir auch bisher schon getan. Die Stadt verzichtet jährlich auf 12.000 bis 15.000 Euro Lustbarkeitsabgabe“. Er könne sich vorstellen, bei der Bewerbung von Programmen mitzuhelfen, so Staska, einen direkten finanziellen Zuschuss könne die Stadt aber nicht zusagen. Das sieht auch SP-Chef Markus Riedmayer so: „Aber wir werden uns anschauen, wie wir das Kino vielleicht gemeinsam retten können, indem wir eine private Initiative unterstützen“. Eine solche kommt vom Badener Unternehmer Michael Göbharter. „Die Badener sollen ihr Beethovenkino retten“, wünscht er sich und will zur Finanzierung Kinofreunde ins Boot holen. „Die Idee ist, Karten oder ganze Vorführungen vorab zu verkaufen“, erklärt der Unternehmensberater und Kinofan sein Konzept. Opern, Sport und Babykino? Seiner Ansicht nach hätte das Beethovenkino gute Chancen. „Und zwar mit einem Mix aus Programmkino und aktuellen Streifen. Gezeigt werden könnten auch Opern, fremdsprachige Filme und ein Nischenprogramm aus dem Genre Good old Hollywood“, führt er aus. Denkbar wären aber auch Kooperationen mit Fernsehsendern, um etwa Kultur oder Sport im Kino zu übertragen. „Crowd-funding“ ist ein mittlerweile bewährtes Mittel, ein Projekt, das im Interesse aller ist, auch durch die Allgemeinheit zu finanzieren. Weitere Filmförderungen will Göbharter durch öffentliche Stellen an Land ziehen. „Ich denke da an das Land Niederösterreich.“ Und auch in der Bundeshauptstadt Wien hat er sich Ideen abgeschaut, „die auch in Baden funktionieren könnten“. Das Konzept Babykino zum Beispiel, in dem hinsichtlich Lautstärke und Equipment auf Mütter mit Kleinkindern Rücksicht genommen wird. Das Beethovenkino könnte dabei — mit geringfügigen Umgestaltungen — erhalten bleiben. „Wichtig wäre allerdings ein neues Entree, die Verbesserung des Buffet- und natürlich des filmischen Angebotes.“ Göbharter bietet einen vergünstigten Zehnerblock für 2013 bis 31. Jänner, erhältlich direkt im Kino oder bei der Sparkasse Baden. Ruhig geworden ist es nach Ende des Filmbetriebes übrigens auch um das ehemalige Olympia Kino in der Roseggerstraße. Nach einem gescheiterten Revitalisierungsversuch soll dort im kommenden Jahr ein Tanzlokal entstehen.
  22. CINEXX BERNDORF mit 31.12. in Niederösterreich Berndorfer Kino muss schließen ­ Am 30. Dezember findet die letzte offizielle Veranstaltung im Berndorfer Lichtspielhaus statt. BERNDORF (les). Thomas Wurzer und Mathias Walter tut es weh, dass es zu Ende geht. Nach 12 Jahren geben sie die Pacht für das Berndorfer Cinexx zurück. Damit schließt das letzte Kino im Triestingtal vielleicht für immer seine Pforten. Druck war zu groß Um mit den großen Konkurrenten in Wien oder Wr. Neustadt mithalten zu können, hätte man digitale Filmprojektoren im Gesamtwert von etwa 150.000 Euro anschaffen müssen. Trotz Spendenaktionen und unzähligen Veranstaltungen außerhalb des normalen Filmprogrammes eine Summe, die die beiden nicht einmal ankratzen konnten. Vor ca. drei Monaten war es dann genug, wie Thomas Wurzer berichtet: "Wir haben uns einfach überlegt, dass es so nicht weitergehen kann. Wir hätten ja auch vorgehabt zu renovieren und einen neuen Ofen anzuschaffen, aber dafür wieder Spenden zu sammeln, wollten wir unseren Gästen dann eigentlich ersparen. Nach langen Gesprächen und viel Nachdenkzeit haben wir uns dann eben entschlossen, die Pacht für das Haus zu kündigen." Keine Unterstützung Auf die Frage, wie die Stadt zu der Causa steht, zeigt sich Wurzer offen enttäuscht: "Es wurde zwar immer wieder versprochen uns zu unterstützen, aber in den meisten Fällen ist es bei Versprechungen geblieben. Für uns war immer sehr deutlich zu spüren, dass sich die Gemeinde nicht wirklich für das Kino interessiert hat." Wie es mit dem Lichtspielhaus weitergeht, steht derweil noch in den Sternen: "Wir zeigen in den ersten zwei Jännerwochen gratis Filme, danach haben wir noch zwei Wochen Zeit das Haus zu räumen. Was danach mit dem Gebäude passiert, wissen wir auch nicht." Nach vorne blicken Wurzer und Walter sehen der Zukunft mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits werden sie ihr Kino vermissen, auf der anderen Seite haben sie bereits neue Pläne: "2013 starten wir das erste fahrende Filmmuseum und beginnen werden wir in Leobersdorf."
  23. OPERNKINO WIEN Wohl endgültiges Aus für ehemaliges Opernkino 21. November 2012, 13:27 vergrößern 600x400 foto: standard / cremer In unmittelbarer Nachbarschaft des Cafe Museums am Wiener Karlsplatz: das ehemalige Opernkino. Filmvorführungen bis Ende 2012 im Rahmen von WienXtra. Kinder- und Jugendkino WienXtra-Cinemagic übersiedelt mit Jahreswechsel vom Karlsplatz in die Urania Wien - Seit geraumer Zeit war gerüchteweise bekannt, dass Wien um einen tradtionsreichen Kinosaal ärmer werden wird, weil durch einen Hausumbau die Räume des ehemaligen Opernkinos am Wiener Karlsplatz - wo etwa bis 25. November das 24. Internationale Kinderfilmfestival gastiert - umgewidmet werden. Eine indirekte Bestätigung kam am Mittwoch in Form einer Aussendung: Mit Jänner 2013 übersiedelt das Kinder- und Jugendkino WienXtra-Cinemagic vom Karlsplatz an die VHS Wiener Urania und wird ab März 2013 mit Constantin Film das Kino im Haus bespielen. Getrennte Programmschienen und definierte Bespielungszeiten machen diese Kooperation möglich, so VHS Wien Geschäftsführer Mario Rieder in einer Aussendung. In Zukunft wird das Cinemagic das Tagesprogramm im Kino der Urania mit Kinder- und Jugendfilmen bestreiten, ab 18 Uhr übernimmt dann die Constantin Film-Holding, welches die Urania seit 1983 als Programm- und Premierenkino verwendet. Auch die Filmfestivals Video&Filmtage, Kinderfilmfestival und Gaffa sollen in der Urania einen neuen Spielort finden. Das Programmkino des Vereins wienXtra betreibt seit dem Jahr 1985 eine eigene Spielstätte für seine filmpädagogischen und filmkulturellen Veranstaltungen für Filmfans ab 3 Jahren. Vom Kosmos Kino im 7. Gemeindebezirk, welches danach zum Kosmos-Theater umgewidmet wurde, übersiedelte das WienXtra-Kino 1998 in das 1913 gegründete Opernkino und etablierte sich dort unter dem Namen Cinemagic. "An alte Traditionen anknüpfen" Die Kooperation wird in der Aussendung von allen beteiligten Parteien als positive bezeichnet, nicht bloß hinsichtlich naheliegender kaufmännischer Kriterien. Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch: "Mit der zusätzlichen Beteiligung des cinemagic kann die VHS Wiener Urania an alte Traditionen anknüpfen. Bereits 1908 wurden hier erste Filme gezeigt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Mit dem neuen Kinder- und Jugendangebot des cinemagic erweitert die Urania ihr abwechslungsreiches Kinoprogramm, und der pädagogische Wert des Films wird wieder stärker betont". WienXtra Geschäftsführerin Andrea Heuermann: "Mit sorgfältig ausgewählten Filmen und aktuellen Festivals bietet das cinemagic seinem jungen Publikum ein anspruchsvolles Filmprogramm und beste Kino-Unterhaltung. Besonderen Wert legen wir auf die inhaltliche und formale Eignung der Filme für die junge Zielgruppe sowie auf eine breite Programmvielfalt". Constantin Film Geschäftsführer Christof Papousek: "Auch weiterhin bleibt das Urania Kino Schauplatz für gefeierte Filmpremieren mit Red Carpet sowie internationale und nationale Qualitätsfilme und unsere BesucherInnen bekommen durch das Programm von cinemagic noch zusätzliche Anreize auch tagsüber ins Kino zu gehen" . (red, derStandard.at, 21.11.2012)
  24. TREFFPUNKT KINO ROHRBACH, 1 Saal, ca. 1984 umgebaut und eröffnet, ca. 200 Sitzplätze mit 31.12. geschlossen wegen zuwenige Besucher und digitaler Technikumstellung 007 dreht im Kino Rohrbach das Licht ab ROHRBACH. „Wenn die Heizöltanks leer sind, sperre ich zu“, bringt es Rohrbachs Kinobetreiber Hubert Lehner auf den Punkt. Werbung „Madagascar 3“ und der neue James Bond Streifen „Skyfall“ werden die letzten Filme sein, die im Rohrbacher Kino gespielt werden. Seit 25 Jahren steht er im Vorführraum des Rohrbacher Kinos, das Anfang der 50er Jahre eröffnet wurde. Schon sein Vater betrieb in Neufelden ein Kino. Er selbst war Vorführer in Linz und Aschach, bevor er in Rohrbach den Kino-Treffpunkt übernahm.Sein Sohn Hubert jun. ging ihm ebenfalls von Kindheitsbeinen an im Kino zur Hand. „Das Kino hast du im Blut. Das ist ganz was Besonderes“, sagen die beiden nicht ohne Wehmut. Dennoch gibt es keine unternehmerisches Argument, das für die Weiterführung des Rohrbacher Kinos spräche. Teures Digital-Zeitalter Die anstehende Umrüstung auf Digital-Technologie war letztlich der Todesstoß für das Kino: „Wir hätten mindestens 100.000 Euro in die Hand nehmen müssen – das kann ich mein Lebtag nicht hereinspielen“, sagt Lehner. Viele Verleiher würden gar keine Kopien mehr auf 35 Millimeter ziehen, sondern nur noch digitale Kopien anbieten: „Ich hatte eine Anfrage von einer Schule, die wollten sich einen neuen Dokumentarfilm ansehen. Es war nicht möglich, eine 35-mm-Kopie zu bekommen.“ Bisher habe er jeden Firlefanz mitgemacht. Auch als eine Dolby-Soundanlage fällig war, zögerte der Rohrbacher Unternehmer nicht: „Das waren halt Investitionen um die 50.000 Schilling. Da hat man sich drübergetraut. Die 100.000 Euro sind aber jetzt eindeutig zu viel.“ Neben der Technik-Umstellung sind es auch die sinkenden Besucherzahlen, die Hubert Lehner letztlich zur Aufgabe zwingen. „Wir spielen oft für zwei oder drei Besucher – das kann sich nicht ausgehen.“ Die Verleihfirmen verpflichten aber auch kleine Kinos, dass sie bei Uraufführungen den Film für drei oder vier Wochen spielen müssen. „Nach zwei Wochen ist in Rohrbach so ein Film abgespielt. Dass wir die großen Blockbuster aber erst in der zweiten oder dritten Welle zeigen, geht heutzutage auch nicht mehr – jeder will den Film gleich sehen“, sagt Lehner. Dabei seien es nicht so sehr die großen Kinotempel, die den kleinen Kinos das Wasser abgraben, sondern die ständige kostengünstige Verfügbarkeit von Filmen im Internet. Treffpunkt Kino Anfang der 50er-Jahre wurde das Kino in Rohrbach gebaut. Betrieben wurde es vom katholischen Arbeiterverein, bevor vor 25 Jahren Hubert Lehner das Ruder übernahm. Gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn spielt er fast alle wichtigen Blockbuster. Die besten Filme in der Kinogeschichte waren „König der Löwen“ und „Findet Nemo“. Der erste Film mit mehr als 1000 Besuchern war „Crocodile Dundee“. Das Gebäude gehört der Sparkasse Mühlviertel West Bank AG. Die Nachnutzung ist ungewiss.
  25. ELMOKINO SALZBURG - Das erste Multiplex in Österreich umgebaut 1976 - 5 Säle ca. 1000 Plätze Zuwenige Besucher und zuviele Kinos am Markt! Salzburger Traditionskino geschlossen Ein Stück Kino-Tradition ist vergangenen Wochenende in Salzburg zu Ende gegangen. Nach 65 Jahren schloss das Elmo-Kino an der Lehener Brücke für immer. Der Betreiber will aber weiter ein Kino in dem Gebäude - und appelliert an die Stadt Salzburg. ORF Letzter Abend im Elmo-Kino Filmstars wie Hans Moser, Romy Schneider oder Theo Lingen präsentierten im Salzburger Elmo-Kino ihre Filme oft persönlich. Das Elmo, benannt nach Elisabeth Morawetz, der Frau des Gründers, war 65 Jahre lang Fixpunkt für viele Salzburger Cineasten: „Ich finde das ganz schade für dieses Viertel. Das Elmo hat soviel Tradition, man müsste es wirklich erhalten“, sagt Kinobesucherin Britta Bayer. In besten Zeiten halbe Million Besucher In guten Jahren ließ sich eine halbe Million Besucher an der Lehener Brücke unterhalten: „Wie wir ‚Titanic‘ gespielt haben (1998 - Anm.) war der Saal bummvoll“, erinnert sich Filmvorführer Jonica Todorovic. „Das war ein Wahnsinn. Die Leute sind bis draußen gestanden, das Kaffehaus draußen war bummvoll. Da kann ich mich noch gut erinnern, das war super.“ ORF Zuletzt hielten dem Elmo aber nur noch 30.000 Zuschauer jährlich die Treue, schildert Kinobetreiber Friedrich Morawetz: „Das haben meine Eltern aufgebaut. Und als Sohn das zuzusperren, das trifft mich. Es ist nicht so, dass ich sagen kann: Das ist mir eh egal.“ Angebot: Neuer Platz für „Das Kino“? Eine Zukunft für das Elmo-Kino sieht Morawetz allenfalls noch mit Unterstützung der Stadt: In seinem Haus gebe es genug und günstigen Platz für die geplante Übersiedlung und Erweiterung des Filmkulturzentrums „Das Kino“. Morawetz mach dazu ein Angebot an die Stadt Salzburg: „Wir haben ziemlich große Räumlichkeiten - da kann man viele Dinge machen. Oben ist der ganze vierte Stock mit 500 Quadratmetern frei. Es wäre schade - denn so viele Plätze in der Stadt, wo man Kino machen kann, gibt es nicht.“ Über die Jahre zeigte die Stadt jedoch wenig Interesse an den Vorstößen von Ferdinand Morawetz - „wir haben auch gesagt, dass wir wahrscheinlich weitaus weniger Miete verlangen würden als jetzt für ‚Das Kino‘ bezahlt wird. Wenn wir das Kino weiterbetreiben könnten, würde mir das mehr bedeuten als wenn irgendein Immobilienhai kommt und mir wer weiß was anbietet für das Haus. Es würde mich freuen, wenn es irgendwie weitergehen könnte.“
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