carstenk
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Liste der 4k Installationen in D-A-CH
carstenk antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Die diversen Barco Dokumente zu den 'L' Projektoren sprechen das Wort 'Flashing' nirgendwo aus, aber, wenn man davon ausgeht, dass die Systeme nur EIN DLP-Tripel beinhalten, dann kann es nur durch Flashing gelöst sein. Abgesehen von theoretisch möglichem auflösungsreduzierendem Interleaving kann so ein System Stereobilder nur sequentiell darstellen (im Unterschied zum Christie Duo-Lasersystem und den IMAX-BARCO Doppelprojektionssystemen). Allerdings fallen Blankzeiten nahezu komplett weg bzw. dürften sich im Mikrosekundenbereich abspielen, und wahrscheinlich sind Flashraten von >200Hz realisierbar, jedenfalls bis in die Grenzen dessen, was die DLPs können (einige hundert Hz). Da es nur diese eine Lightengine mit einem Objektiv gibt, gibt es aber zumindest keinerlei Abgleichprobleme zwischen den Stereobildern wie bei klassischer Doppelprojektion oder den aufwendigeren Passivsystemen mit Spiegelumlenkung. Auch dürfte es mit so einem laserbasierten System und spektraler Separation für 3D nicht das geringste Driftproblem mit der Farbabstimmung oder Projektionsgemometrie geben, die Stereotrennung dürfte über die gesamte Lebensdauer konstant hoch bleiben (laut BARCO zwischen 500:1 und 1000:1). Wenn man die Infos aus div. BARCO Whitepapers und dem BARCO Laserblog zusammenfasst, dann verfügen die Projektoren über zwei spektral gegeneinander verschobene RGB-Lichtquellen, die im 3D Betrieb in schneller Folge entsprechend der Flashing-Sequenz alternierend ein/aus geschaltet werden. Es ist im 3D Betrieb also immer nur die Hälfte aller Laserquellen aktiv. Das System soll 2D aber auch mit allen Quellen und somit 'doppelter' Helligkeit spielen können, wenn das für allergrößte Leinwände nötig ist. Ich habe am vergangenen Montag zusammen mit ein paar Kollegen eine kurze Demo im Cinedom Saal 4 sehen (und hören) können. Zunächst auffällig war, dass die neuen, speziell an die Laserspektren angepassten 3D Brillen einen wesentlich größeren Sichtwinkel als die bisherigen Dolby 3D Brillen hatten. Aussen auf den Brillen stand prominent 'BARCO Laser 3D', innen etwas verschämt 'Dolby 3D'. Endlich gibt es für das beste 3D Verfahren also auch Brillen mit großen Gläsern, darauf hatte ich lange gewartet. Die Gläser haben die Größe einer großen 'Standardbrille', sogar etwas größer. Etwa so wie die Infitec-Luxusbrillen (Preis > 100€). Ich schätze man hat zum einen eingesehen, dass man für große Leinwände in modernen Sälen auch Brillen mit größerem Blickwinkel braucht, zum anderen rechtfertigen die Ticketpreise für diese Installationen halt dann auch einen höheren Brillenpreis für den Kinobetreiber. Diese Brillen bieten so natürlich auch Brillenträgern, die ihre Korrekturgläser darunter tragen müssen, deutliche Vorteile. Die IMAX-Laser 3D Brillen haben das gleiche Glasformat, sind aber seitlich geschlossener. Angeblich soll es solche Verbesserungen auch für die regulären Barco Brillen früher oder später geben. Für mich überraschend während der Demo war, dass entgegen der Beschreibung hier: http://www.filmvorfu...ot/#entry261420 keine oder nur sehr geringe Reflektionen des Augenhintergrundes in den Brillen auftraten. Bei den originalen Dolby Brillen hatte ich das immer sofort gesehen. Bei dieser Demo achtete ich extra darauf, und es fiel mir nichts auf. Muss man sicher nochmal bei einer längeren Session prüfen, aber mir scheint, das Problem ist zumindest beim 'normalen' BARCO Laser 3D gelöst. Keine Ahnung, ob und ggfs. warum die IMAX Laser 3D Brillen sich da so fundamental unterscheiden sollen. Möglicherweise Unterschiede in frühen Produktionschargen? Setzt man während einer 3D Projektion die Brille ab und auf, sieht man sofort, wie gering der Lichtverlust durch die neuen Brillen im Unterschied zum alten Dolby 3D System ist. Die 3D Projektion mit diesem einen DP4K-60L war sehr hell und knackig, und mit der zu erwartenden ghostingfreien Stereotrennung. Durch die hohe Auflösung und zumindest spontan so empfundene perfekte Konvergenz waren Qualitätsunterschiede im zugespielten Material sehr genau erkennbar, da wird nichts 'verwischt', wie bei der dort früher vorhandenen Doppelprojektion. Leider ist auch beim BARCO Laser der Kontrast bzw. Schwarzwert nicht überragend, aber man scheint im Saal4 auch etwas an der Notbeleuchtung gearbeitet zu haben. BARCO spricht in den technischen Daten zum DP4K-60L von maximal 2500:1. Ich kenne es von unserem Sony besser. Meiner Einschätzung nach liegt der Kontrast des Systems etwa bei dem sehr guter neuer 1.2" DLP Systeme. Das ist bezogen auf den Saal4 jedenfalls spürbar besser als bei den früheren 1.38" 4K Systemen, platt gesagt, für den Anspruch dort ist der Kontrast gut/ausreichend. Man empfindet den Schwarzwert jedenfalls bei üblichem Material nicht mehr als störend. Um mehr zu sagen, müsste man mehr kritisches Material dort sehen. Auch Star Wars dürfte dort jedenfalls Spaß machen. HDR - hmm, also der Barco soll Rec. 2020 können. Bezüglich des Farbraumes kann man das aufgrund der RGB Laserlichtquellen sicher glauben, für HDR im strengen Sinne dürfte aber der übertragbare Kontrast des Gesamtsystems zumindest gegenwärtig nicht reichen, das dürfte vorläufig Christie/Dolby und IMAX vorbehalten sein. Und wenn man dreist ist, auch Sony ;-) Aber BARCO kann da sicher in der Zukunft noch dran drehen. Jedenfalls hat BARCO bezogen auf solche großen Säle nicht nur 3D wirtschaftlicher gemacht, sondern aufgrund der großen Helligkeit und der systemtypisch möglichen hohen Stereotrennung auf hotspot-freier weisser Bildwand und der perfekten Bildmetrik schon die Messlatte deutlich höher gelegt. Weil ich das Bild unseres kontrastmächtigen Sonys sehr gut kenne (auch ganz ohne Notbeleuchtung), hatte die grundsätzliche Bildqualität des BARCO auf mich nicht den umwerfenden WOW-Effekt im Sinne von 'das gabs noch nie', aber zumindest Nachteile der früheren Installationen sind fundamental ausgeräumt. Wenn ich mir dort Star Wars anschaue, werde ich den Ticketpreis sicher nicht bereuen. Wir haben auch ATMOS im Saal 4 gehört, aber dazu kann ich wegen der kurzen Sequenzen, überwiegend Demomaterial, noch wenig sagen. Interessantes Detail - die BARCO-Laserprojektoren verwenden ausschließlich BARCOs ALCHEMY Server (weil Standard ICPs nicht den nötigen Signaldurchsatz schaffen). Der Alchemy ist aber noch nicht für ATMOS freigegeben, BARCO arbeitet noch an der Unterstützung. Um trotzdem im Saal4 schon ATMOS spielen zu können, läuft ein Dolby DSS220 als Slave zum Alchemy, der das Abspielen des Tons übernimmt. Es gab auch ein paar interessante Einblicke in die BWRs des Cinedom, aber das bei Gelegenheit an anderer Stelle. Ein Dankeschön an Helmut Backes für diese Möglichkeit, Saal 4 und Technik sehen und hören zu dürfen. - Carsten -
SONY DOPPELPROJEKTION IM CINECITTA DELUXE1
carstenk antwortete auf SILENTBOB's Thema in Digitale Projektion
Schätze ich mal. Ein 515er Pärchen ohne die sonst übliche Splitoptik dürfte da schon für ein ganz schön knackiges Bild sorgen - wenn man dort bezüglich Projektionsfenster und Notbeleuchtung die Hausaufgaben gemacht hat. Ich glaube nicht, dass dort nun überall Sonys reinkommen. Ich denke, das liegt einfach daran, dass der Weber recht experimentierfreudig ist. - Carsten -
Ich habe keine Emailadresse von ihm, offenbar im Unterschied zu bauerkino. Klingelt das Telefon noch, oder kommt 'Teilnehmer unbekannt'? Wer hat/unter welchen Umständen wurde die Wohnadresse 'gekündigt'? Sprich, werden Kosten für Miete und Telefon weiter erfolgreich vom Konto abgebucht? Ihn über das Forum 'anzumailen' ist ja witzlos, das landet als eine von vermutlich Dutzenden ähnlichen Versuchen anderer Benutzer einfach nur als offene Mitteilung in seinem Nutzerprofil. Selbst wenn die dort ggfs. eingerichtete Emailadresse für die Benachrichtigung nicht mehr aktiv oder auch immer noch aktiv, das Postfach voll ist, was auch immer, kriege ich das nicht mit, bestenfalls Henri eventuell über die Logs. Und egal was dabei rumkommt, es ist kein Indiz für irgendwas. Ein GMX Postfach läuft auch unbezahlt einfach lange weiter. Aber wenn jemand sowas schreibt, wären ein paar Details zum Ablauf und Resultates des Versuchs der Kontaktaufnahme halt schon sinnvoll. Sonst kann man diesen Thread bar jeder Realität endlos weiter führen. Ansonsten ist es ja auch nicht verboten, sein Glück sonstwo zu suchen und alle Brücken hinter sich abzubrechen. Nichtmal selten. - Carsten
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Mal auf die Dateien des VF schauen, dann sieht man, in welchem Bereich was geändert wurde. VFs können sogar noch kleiner sein, z.B. bei Untertiteln. Bis runter zu einer einzigen winzigen geänderten CPL-Datei, die nur ein paar kByte haben muss. - Carsten
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Was heisst 'Wohnadresse gekündigt'? Das kann man so oder so deuten ohne nähere Infos. Was passiert, wenn man ihn anmailt, was, wenn man ihn anruft? Vielleicht hat er ein Angebot als Filmvorführer auf einer tropischen Insel gekriegt. - Carsten
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Kunde kauft erst an der Concession ein aber Film ist ausverkauft.
carstenk antwortete auf supafly's Thema in Allgemeines Board
Das werden dann sicher auch die meisten Gäste so sehen, dass man angebrochene Getränke und sonstiges Geknusper nicht zurück geben kann. - Carsten -
Ketsch? Was für ne Internertverbindung verwendest Du denn? Irgendeinen schrägen Proxy am Start? Wir haben einen Trailerhinweis von dcinex/DirectCinema erhalten. Den Trailer haben wir allerdings schon vor Wochen von Gofilex bekommen. - Carsten
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Noch ein Barco für noch kleinere Bildwände...
carstenk antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Ja, frag mal nach. Ich frag auch mal nach ;-) - Carsten -
Kunde kauft erst an der Concession ein aber Film ist ausverkauft.
carstenk antwortete auf supafly's Thema in Allgemeines Board
Yep. Zur Störung einer Vertragsgrundlage wie in §313 BGB muss zunächst mal eine solche etabliert sein. Die kommt sicher nur zustande, indem der Kunde sich an der Kasse über Vorstellung, Kartenpreis, etc. informiert und dann Tickets kauft, Genau das hat der Kunde in diesem Fall aber sehr absichtlich unterlassen. Der einzige 'Vertrag' der konsequenterweise zustande kam, war dann der über den Kauf von Concession. Und der ist sicher beanstandungsfrei abgelaufen. Minimal hätte vielleicht eine Reservierung zu einer Vertragsgrundlage gehört - und im offiziellen Abholzeitraum für die reservierten Karten wären diese dennoch an andere Kunden verkauft worden, was der Kunde erst nach dem Concession Kauf an der Kasse erfahren hätte. Obendrein war ja noch eine andere Vorstellung an diesem Abend nicht ausverkauft. Dass dieser Film der Familie nicht gefallen hat oder 'kein Familienfilm war'... Soll der Kinobetreiber oder dessen Personal raten, in welchen Film ein Kunde gehen will oder was er für angemessene Unterhaltung hält? Dass Vorstellungen ausverkauft sind, ist an einem Samstag Abend kurz vor Vorstellungsbeginn auch kein Ausnahmezustand, ein Kunde muss durchaus damit rechnen, dass das unter solchen Umständen passiert. Auch das Kriterium der Nicht-Zumutbarkeit aus §313 BGB trifft hier überhaupt nicht zu, denn es ist durchaus zumutbar, gekaufte Lebensmittel zu konsumieren, auch wenn kein Film dazu läuft. Schließlich ist der erste Grund für den Kauf von Concession, Hunger oder Durst zu haben oder zumindest Appetit auf solches Zeugs. Da würde ich es schon eher als nicht-zumutbar für den Kinobetreiber ansehen, ggfs. geöffnete Getränkeflaschen, herumgetragene Popcorntüten/Nachoschalen zurück nehmen zu müssen. Hat der Junior auf dem Weg zur Kasse vielleicht schon in die Tüte gegriffen oder am Strohhalm genippelt? - Carsten -
Das habe ich so noch nicht gesehen. Offensichtlich scheinen sowohl Windows als auch Mac OS X solche Kombinationen von kleiner GPT/EFI und großer Hauptpartition unter bestimmten Bedingungen anzulegen. Aber das tun sie eben nur, wenn man bei der Partitionierung nicht MBR wählt. Bei Gelegenheit probiere ich mal damit rum. - Carsten
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http://www.filmvorfuehrer.de/topic/17171-esther-williams-als-frauen-noch-frauen-waren/#entry198030
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Kunde kauft erst an der Concession ein aber Film ist ausverkauft.
carstenk antwortete auf supafly's Thema in Allgemeines Board
Wenn das so war, dann kann man das Wort 'Kulanz' sowieso nicht mehr zum Ansatz bringen. Wenn der Typ dann glaubt, dass er im Recht ist, soll er das auch auf dem offiziellen Weg geltend machen. Und bei dieser Art Kunde muss man dann auch nicht allzu traurig sein, wenn sie nicht wiederkommen. - Carsten -
Kunde kauft erst an der Concession ein aber Film ist ausverkauft.
carstenk antwortete auf supafly's Thema in Allgemeines Board
Eine 'Störung', die zur Kartenrückgabe verpflichten würde, wäre z.B., wenn ein anderer Film, eine nicht angekündigte Sprachfassung, 2D statt 3D, etc. gezeigt würde. Dann könnte man sein Ticket zurück geben. Aber ein ausverkaufter Saal ist keine Störung des Betriebs, da sehe § 313 BGB nicht ansatzweise. - Carsten -
War NUR der EFI Ordner zu sehen, oder auch wie oben nochmal der eigentliche Partitionsname als leerer Ordner? Nur zur Klarstellung - der Eigentümer der Platte, deren Infos ich oben reinkopiert hatte, war ein MacUser. Der hatte die Platte selbst gekauft, sie aber an einen DCP-Dienstleister gegeben. Es war leider nicht mehr rauszukriegen, ob die die Platte so formatiert hatten, oder ob er sie bereits so formatiert gekauft hatte. Er selbst hatte keine NTFS Tools auf dem Mac und hätte sie sicher auch nicht so formatiert bzw. formatieren können. In jedem Fall ist es schlicht verkehrt, KEIN MBR Partitionsschema zu verwenden. Das sollte man diesen Verleihern/Dienstleistern auch immer wieder sehr deutlich sagen. Dass 'irgendwelche' Server kein Problem damit haben, ist kein Argument. Und es ist ja auch nicht schwierig, MBR zu verwenden, man muss nur dran denken. Paragon macht auch immer mal wieder Probleme, aber das ist wenigstens ein kommerzielles Produkt, und die müssen ein natürliches Interesse an Verbesserungen/Bugfixes haben. - Carsten
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Grundsätzlich gibts unter Windows die Problematik mit dem inodesize=128 zu beachten. Aber dafür sind die ISDCF Empfehlungen ja da. Selbst die großen TMS arbeiten teilweise mit den freien Ext2Fsd/EXT2IFS Treibern, soweit sie unter Windows laufen, und auch etliche Server für den lokalen Ingest. Die mögen nicht fundamental stabil sein, aber zumindest für den Ingest sollten die reichen. Wenn es nicht reicht, würde ich ne virtuelle Maschine nehmen. - Carsten
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Doch, die hättet Ihr mit einiger Sicherheit sowohl auf einem neueren Mac als auch Windows oder Linux System umkopieren können (GPT Support). Also entweder sichern und auf neu MBR partitionierte Platte zurück kopieren, oder einfach über Netzwerk freigeben und ingesten. Die ext2 Variante freilich erst nach Installation eines ext-Treibers, sowohl auf dem Mac als auch dem Windows System, was aber in beiden Fällen keine große Sache ist. Ich könnte mir vorstellen, dass das eventuell sogar am Sony mit so einer Partitionierung funktionieren könnte, wenn das DCP nicht in einem Unterordner liegen würde, die Assetmap also auf Root-Level läge. Müsste ich bei Gelegenheit mal probieren. - Carsten
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Kunde kauft erst an der Concession ein aber Film ist ausverkauft.
carstenk antwortete auf supafly's Thema in Allgemeines Board
Ich hätte es aus Kulanz angesichts der Enttäuschung der Familie über den vermasselten Abend (ggfs. teilweise) zurück genommen, aber ich denke, es besteht kein Anspruch darauf das zu tun. Der Konsum von Popcorn und anderem Fresskram ist in keinster Weise an den Filmgenuss gebunden, das können die genau so auf dem Weg nach Hause oder vor dem Fernseher verspachteln. Anders sähe das z.B. bei einer 3D Brille aus, sollte die ebenfalls vor dem Ticket an der Concession gekauft worden sein, was aber wohl selten so gemacht wird. Es war ja ausserdem eine freie Entscheidung des Kunden, zunächst an der Ticketkasse vorbei zu gehen, es wurde ihm nicht aufgezwungen. Wenn er das Zeugs als so zwingend gekoppelt mit dem Filmbesuch betrachtet, hätte er sich vorher der nötigen Tickets versichern müssen. Es gibt auch keine Verpflichtung, zeitnah draußen 'Ausverkauft' hinzuhängen oder das durch die Lobby zu brüllen, damit sowas nicht passiert. - Carsten -
-s -s :mrgreen:
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Ausserdem immer bedenken - die 'Ingest-Browser' der verschiedenen Systeme sind keine normalen 'Explorer, Finder, etc.', sondern auf den Ingest von DCP Strukturen spezialisierte Tools. So zeigen die ja z.B. keine beliebigen Dateien an, sondern nur CPL Namen, und dass, indem sie in die Metadaten reinschauen. Dateinamen spielen dafür gar keine primäre Rolle. Je nach Mentalität der Programmierer folgen die dabei speziellen Strategien zum Auffinden von kompatiblen Inhalten auf dem Medium, in der Regel über die Assetmaps. Als jemand, der nur eine Filmversion auf eine Platte kopiert, denkt man immer nur an diesen einen Inhalt. Das 'System' muss aber verschachtelte Verzeichnissysteme und Referenzen zur Abbildung von mehreren Versionen unterstützen, mehrere 3D Versionen, 2D Versionen mit verschiedenen Sprachen, Kanalvarianten, Untertiteln, Aufteilungen in Reels, etc. Und dass, ohne jede Version jeweils komplett mehrfach redundant auf das Medium kopieren zu müssen. Da steckt deutlich mehr hinter als ein *.MOV File, das einfach nur von A nach B kopiert wird. Dass der Doremi mit diesem Platten-Format klarkommt, heisst nicht, dass der Sony es falsch macht - im Zweifelsfall folgt der Sony einfach nur strenger den DCI/SMPTE/ISDCF Vorgaben (dafür sind die Sonys tatsächlich bekannt). Genau aus dem Grund sollte man möglichst genau den ISDCF Empfehlungen folgen - die sichern eben, dass es auf allen aktuellen Servern klappt, und man nicht von speziellen 'Fähigkeiten oder Schlampereien' spezieller Server abhängig ist. - Carsten
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Ich nehme an, GUID/GPT Partitionsschema? Das Problem hatte ich auf unserem Sony auch schonmal bei einem DCP, das mir ein Mac User geschickt hatte. Da sieht man nur einen leeren Ordner mit dem Quasi-Inhalt des protective MBR. Und brav wie ich bin, mache ich von sowas immer screenshots, sieht das vertraut aus? Die 200MB vorne ist eine EFI/GPT-Partition, die darf nicht sein. Also, Platte komplett löschen bzw. neu partitionieren und im Festplattendienstprogramm unter 'Optionen' MBR auswählen: Danach ext2 Partition anlegen. Wie schon geschrieben: http://isdcf.com/pap...hangesShown.pdf ext2 via Fuse for OS X und fuse-ext2 habe ich schon am Sony problemlos ausprobiert, auch mit der Formatierung über das Mac Festplattentool. Die erzeugt zwar wie heute übliche eine inodesize von 256, aber das spielt zumindest an Doremi und Sony keine Rolle. Sollte man aber trotzdem vermeiden. Wenn es eine wirklich korrekte DCP Platte sein soll, formatiere ich unter einem USB-Bootlinux mit mkfs -t ext3 -I 128 -m 0 /dev/xddN Ich schätze, es liegt an der fehlenden MBR Partitionstabelle. Ausserdem sicherheitshalber grundsätzlich nur eine Partition anlegen. - Carsten
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Dass die Jugendlichen in so ein Kino nicht gehen, ist nachvollziehbar. Früher gab es wenig andere Unterhaltung, da mussten auch die Teenies zwangsläufig ins einzige Kino am Ort. Heute können die sich andere Unterhaltung aussuchen. Wir sind auch vereinsgeführt, können uns über Besucherzahlen im Allgemeinen nicht beschweren, aber auch hier kriegen wir nur selten größere Mengen an jüngeren Leuten rein. Ein Nostalgiekino entspricht nunmal nicht deren Ansprüchen an eine coole Umgebung fürs gemeinsame Abhängen. Damit muss man leben. Du kriegst auch Senioren nicht in Punk-Konzerte. - Carsten
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Womit habt Ihr die Platten denn formatiert? Nun hat allerdings der Sony ebenso wie der Doremi ein echtes Linux als Unterbau, der Sony sogar ein moderneres als der Doremi. Daher hat der keines der verbreiteten Probleme wie die Server mit Windows Unterbau und erkennt auch schräge EXT Varianten. Vielleicht permissions falsch gesetzt? Habt Ihr fürs Beschreiben ein Linux-System benutzt, und wenn ja, kennt Ihr Euch damit aus? Ordnerstruktur ohne Inhalt heisst - von Euch angelegte Unterordner werden angezeigt, aber ohne Inhalt? Womit wurden die DCPs denn erstellt? Liste mal das komplette Verzeichnis auf. Sind das mehrere DCPs in verschiedenen Ordnern? Da muss man ggfs. etwas aufpassen, mehr dazu steht hier (z.B. Punkt 6): http://isdcf.com/pap...hangesShown.pdf - Carsten
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Mal ein Firmwareupdate des Players versucht? Ist der Player direkt mit dem Sony verbunden, oder ist da noch irgendein HDMI Switch etc. dazwischen? Sphere gibts auch in 3D. Hier: http://www.freedcp.net/?page_id=100 - Carsten
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Konkret ging es um die Mini-CRUs. Die enthalten ja zusätzlich zur Platte auch noch eine etwas aufwendigere Elektronik. Und da ist das Problem dann an den 220/320 besonders unangenehm, weil die ja auch keinen CRU-Slot haben und zumindest lokal auf den USB Ingest angewiesen sind, wohingegen die Platten an allen anderen Servern ja auch optional/bevorzugt über SATA verwendet werden können. Das ist halt blöd, weil mit den DCmini ja auch die kleine Versandverpackung einher geht, und man da nur begrenzt Zubehör beipacken kann, ein Y-Kabel geht zwar grade noch, aber schon ein USB Netzteil passt nicht mehr rein, selbst die kompaktesten nicht. Aber wie gesagt, das sollte jeder verantwortungsvolle Vorführer/Techniker/Kinobetreiber eh im Vorführraum liegen haben. - Carsten
