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Alle erstellten Inhalte von Friedemann Wachsmuth
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Ich hab für Herrn Otte neulich eine Rolle Avichrome in 9,5 entwickelt, die sah eigentlich prima aus. Das Korn spielt bei der Bildgrösse von 9,5 kaum noch eine Rolle, finde ich.
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Ich habe die Kommentare Außenstehender über meine Retrogeräte auch noch nicht ein einziges Mal als abwertend empfunden (und selbst wenn, wäre mir das völlig egal.) Die Kommentare sind im Grunde die gleichen, wie ich sie zu meinem Oldtimer-Auto erhalte, höchstens noch etwas ungläubiger, dafür mehr "ich früher auch". Vermutlich liegt die Art der Rezeption von außen aber eben auch ganz Stark im Auge des Betrachters.
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Beobachtungen zu äußern ist natürlich nicht unlauter. :) Nur denke ich, dass wir mit jedem Tag den wir älter werden umso kritischer hinterfragen müssen, ob unsere Beobachtungen nicht eher auf den Veränderungen (mit denen wir zunehmend schlecht mitkommen) basieren als das wirklich ein qualitativer Verfall stattfindet. Sieh es so: Früher hat jeder Erstschmalfilmer seinen Film einfach in den Entwicklungsbeutel gesteckt und ihn alsbald entwickelt zurück erhalten. Heute sind die Leute dazu motiviert, den Film selbst zu entwickeln, das ist doch eine ganz andere, viel ursprünglichere Auseinandersetzung mit diesem schönen Medium. Und selbst wenn wir mit den Inhalten nachher nichts anfangen können, so war die Auseinandersetzung doch mindestens genauso groß wie sie 1980 gewesen wäre. Auch der gestiegene Filmpreis fordert den Film denn heraus, sich mehr Gedanken zu machen.
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Das stimmt m.E. nicht im geringsten. Absolut falsch. Ich arbeite seit 25 Jahren auf unterschiedlichsten Ebenen mit Jugendlichen zusammen. Ja, viel hat sich verändert, aber der Wille zu Tiefe und Auseinandersetzung, die Prozessbereitschaft, die Freude am haptischen, die sind ungebrochen vorhanden, heute teilweise sogar stärker als vor 10 Jahren. Dagies Workshops beweisen das für den Schmalfilm ganz konkret. Oder auch, dass sich jetzt der fünfzigste (!) Entwicklungsrohrnachbauer bei mir gemeldet hat. "Früher war alles besser" stimmt einfach nicht. Auseinandersetzung mit Kultur lief früher naturgemäß anders, aber das qualitativ zu vergleichen ist verzerrend und unlauter.
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Letzte Woche auf der Radtour mit Sohn durch Schweden zwei kleine Röllchen DS8 E100D, wobei bei der zweiten plötich der Beli der Leicina wieder versagte. Das ist auch Schmalfilm. :) (Die Restszenen habe ich mit dem iPhone geschossen und werde die abfilmen... Mal sehen, ob man es später sieht. Hauptsache Schmalfilm.)
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Lass Dich von den Freaks und Reptiloiden hier nicht ärgern, Lars. Im Zweifel das Geseier einfach ignorieren. :)
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Mit Verlaub -- hier wird nicht wirklich der Kopp-Verlag als reputable Quelle benutzt, oder? Das war doch bitte ein Versehen, ja? ODER?
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Ich tippe auf S560. Falls das wirklich interessiert. :)
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Naja, wenn der Greifer Senat den Film von der Spule abwickeln muss, ist eine Vorwickelrolle wohl zumindest in dieser Hinsicht immer die filmschonendere Lösung.
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Ich würde von Projektoren ohne Vorwickel-Zahnrolle generell die Finger lassen. Dafür sind mir Filme dann doch zu kostbar.
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Aaton ausblenden hilft... Dann werden seine Ergüsse einfach eingeklappt angezeigt und man einfach über sie hinwegscrollen. Geht irgendwo in den Settings. Bis bald, Simon. Hoffentlich.
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Forumstreffen in Berlin - Freitag/Samstag, 25./26. September 2015
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
Hättest Du Lust, die dann entwickelten Rollen zusammenzuschneiden und evtl sogar zu vertonen? Letzteres liegt mit einfach nicht im Blut. Und Schnitt – ich fände toll, wenn das ein anderer macht. Ist ja auch mal eine neue Herausforderung, wann hat man schon mal ~6 simultan Filmende Kameramänner am "Set". :) -
Forumstreffen in Berlin - Freitag/Samstag, 25./26. September 2015
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
Jörg, Du kriegst einen 100er, der wird korrekt erkannt. :) -
Forumstreffen in Berlin - Freitag/Samstag, 25./26. September 2015
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
64D oder 100D – das kompensiere ich beim entwickeln. :) -
Suche Siemens Kinokamera Modell D
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
Polyester schrumpft nicht, aber das Problem kann ja auch andere Auslöser haben... -
*gähn*
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Sebastian Breuer: Liest Du eigentlich, was man Dir hier so schreibt?
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Sebastian, Verschenke oder verkaufe Deinen ganzen Plunder. Ausnahmslos. Widme Dich wieder Deinen Mittelformatdias und alles ist gut. Du hast doch schon längst den Spaß am Filmen verloren! Sieh es ein und trenn Dich endlich. Der Ferrania, wenn er denn überhaupt je kommt, wird Dich mit Sichherheit herbe enttäuschen. Also weg damit – die Fotografie braucht Dich ganz! Du verzettelst Dich doch schon wieder ganz fürchterlich.
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Schmalfilmpreise: Market Watch...
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
(Oh Ulrich. Wetten, bei Manfred kommt gerade wieder "alles auf den Prüfstand" und spätestens um 16 Uhr erwägt er, doch wieder die ZC1000 zu benutzen? Der Schuhverkäufer aus Wien der ihm die empfahl und die guten Astia-Ergebisse mit 9,5 damals am Gardasee? Damit wäre dann ab Samstag wieder 9,5 en Vogue, inkl. Herrn Otte und dem hauchdünnen Spiegel aus Italien...) -
Es gibt ja sogar auch komplett kornfreie Mattscheiben, die, bei denen ein dünner Paraffinfilm zwischen zwei Gläsern sitzt. Ob es die aber ach so klein wie in einem Bolex-Reflexsucher gibt, weiß ich nicht...
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Ich hab selbst noch 120m Printfilm, daher sollen erst andere kreative vor. :)
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Unterschreibe ich. (Foren funktionieren übrigens prima – solange sie ohne dauernörgelnde Repetitionspapageien mit Hausverbot auskommen dürfen und das Signal-Rausch-Verhältnis damit ihm Rahmen bleibt.)
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Wer mag, mache mit. Ich fände das mal ausgesprochen Interessant.
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Kosten neuer Schmalfilme - wenn es sie mal gibt
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
Naja, Du hast deutlcih von roten und gelben Karten gegen Wittner gesprochen. Dem letzten gegenüber, der wirklich noch investiert und zusammenhält. Wie dargelegt, ist das bei Adox und Foma leider (für uns Filmer) viel weniger die Realität. Ich denke aber auch, Manfred ist viel eher der, der wütend auf Wittner ist und ihm gern an allem die Schuld gibt, das warst weniger Du. Lass doch bitte diese persönlichen Angriffe sein. Die hast Du doch gar nicht nötig, sie entkräften lediglich Deine Argumentationen. -
Kosten neuer Schmalfilme - wenn es sie mal gibt
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
Muss das so abwertend formuliert sein? Das ist der Knackpunkt. Die Erwartungen hier sind bei vielen Filmen und Forenten vollkommen unrealistisch. Wer meint, ein frischer Farbumkehrfilm mit Entwicklung für €25 sei noch mal machbar, der liegt einfach komplett daneben, und warum das so ist, ist eben zu erklären damit die Erwartungen sich entsprechend anpassen können. Geändert hat sich nicht Wittner, geändert haben sich die Grundvoraussetzungen, die früher so einen Preis ermöglichten (und an denen Kodak u.a. zu Grunde ging). Das stimmt so nicht. Infantil finde ich es eher, sich nicht mit Herstellungskosten auseinanderzusetzen. Wer sein T-Shirt für 3,-€ neu beim Discounter kauft, weiss, dass er Kinder ausbeutet. Wer für ein Ei nur -,15 € ausgibt, hat wohl kaum glückliche Freiland-Hühner vorm geistigen Auge. Natürlich gibt es (zu) viele Menschen, denen so etwas vollkommen egal ist, die sogar auf solche Dumpingpreise angewiesen sind, aber nicht zu *wissen*, dass solche Geschäfte "einen Preis" haben der nicht in Euro zu beziffern ist, das wäre infantil. Oder auch einfach dumm und kurzsichtig. Das die Produktionskosten des von Dir so geliebten iPhone 6 bei 156€ liegen, es aber für €700 verkauft wird, kann jeder nachlesen, das erfordert 3 Sekunden Google. Ich denke, der Großteil der iPhone-Besitzer weiss das, und kauft trotzdem keine Billigalternative von HTC, und das ist auch völlig in Ordnung, wenn mir als Besitzer so ein Gerät eben €700 wert ist und ich das Geld dafür ausgeben will. Kurz: Die Erwartungen des analogfilmenden Marktes sind korrekturbedürftig. Hierfür sind Erklärungen notwendig. Und das ist kein "schönreden von Wittners Preispolitik", sondern bisher unbekannte Einsicht geben in einen komplizierten, kleinen, wohl sogar schrumpfenden Markt. Das hätte Wittner früher und besser machen können -- nun hat er es in Teilen nachgeholt. Es gibt doch nur drei mögliche Verhaltensweisen: a: Schmerzgrenze: Mir ist Film heute zu teuer, also höre ich damit ganz auf und verwende das Geld für wan anderes, was mir am Herzen liegt. b: Festes Budget: Mir ist Film heute zu teuer, also schränke meinen Verbrauch entsprechend ein. c: Enthusiast: Ich verstehe, warum Film heute teurer sein muss, und bin daher bereit, Schmerzgrenze oder Budget (auf Kosten anderer Luxusgüter) zu erhöhen. Je mehr Menschen in Korb C fallen, desto wahrscheinlicher und bezahlbarer ist die Zukunft des Schmalfilms. Und nichts wirkt hier überzeugender als Transparenz, ein detailliertes Auseinandersetzen mit den anfallenden Kosten. Ich zahle für mein Frühstücksei ja auch 70 stat 15 Cent, weil ich Bruderhähne retten, regionale Biobetriebe unterstützen und artgerechte Tierhaltung bezahlen will, nicht weil ich höhere Preise an sich geil finde.
