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Sam

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  1. Mein altes Kopierwerkshandbuch sagt, dass 1000 Meter Schwarzweißumkehrfilm 16mm um die 50 Gramm Silber enthalten. 30% werden für den Bildaufbau benötigt. Selbst mit guten Elektrolyseapparaturen holt man von dem Rest allenfalls drei Viertel aus dem Fixierbad. Davon mal abgesehen scheint mir die Elektrolyse schwer beherrschbar. Das Fixierbad muss ausreichend sauer sein und eine Mindest-Sulfitkonzentration aufweisen. Und es muss eine ausreichende Badbewegung vorhanden sein, weil man anderenfalls die Stromdichte reduzieren muss und der Prozess ineffizienter wird. Und aufpassen muss man, soweit man mit Ammoniumthiosulfat fixiert, dass keine Ammoniakgase frei werden, weswegen der pH-Wert strikt zu kontrollieren ist.
  2. Besonders schnell abbindender Filmzement. Man hat einfach unterstellt, dass die Negativ-Abzieherinnen besonders geschickt sind - und wollte Zeit sparen. Gleicher Zement ist in den Kopierwerken mit Sicherheit aber auch für Positive eingesetzt worden. Übrigens, nachgefragt: hat er sowas denn noch im Angebot? Finde ich im aktuellen Katalog nicht ...
  3. Wochenschau möglicherweise? Bzw. beim SWF dann aktuelle Berichterstattung? 1944 sah so etwas noch so aus - mit einem (offenbar selbstgebauten) Annex zur Mitchell - Bild und Ton für die Paramount News: Findet man irgendwo bei 6:55 hier (später auch noch mit Erläuterungen):
  4. Hmm. Sechzig Jahre. Liegt irgendwie nahe ... Leider auch nicht über subito zu bekommen. Und die Zeitschriftendatenbank der Staatsbibliothek steigt derzeit dauernd aus ...
  5. 20 US-Dollar für drei Seiten - verlangt die SMPTE für den Download. Bei aller Neugier: Das wird mir langsam zu teuer. Neulich musste ich schon bei der American Chemical Society 35 Dollar für den Download eines Artikels aus dem Jahre 1941 löhnen (der immerhin 19 Seiten lang war und mir jedenfalls das nachvollziehbare Vergnügen bereitete, mein Weltbild über imbibition printing komplett auf den Kopf zu stellen). Und weitere 13,50 Dollar an anderer Stelle für einen volkstümlichen Sieben-Seiten-Artikel (ohne nennenswerte Lerneffekte) aus dem Jahre 2000 (über Technicolor VI oder wie immer man die Weiterentwicklung zur Jahrtausendwende bezeichnen mag). SMPTE schießt jetzt aber bei weitem den Vogel ab. http://journal.smpte.../8/545.abstract
  6. Nochmal: Die Frage der Farbstabilität hat mit Polyester-Trägermaterial nichts zu tun. Polyester (Kodak-Bezeichnung: Estar) wurde im Bereich der 35mm-Distribution im Sommer 1994 eingeführt (Eastman Kodak, "Film Notes For the Reel People: A Technical Service for Filmhandlers from Eastman Kodak Company", Ausgaben H-50-34 vom Oktober 1994 und H-50-35 vom Dezember 1994; Obacht: die von Kodak selbst ins Netz gestellte Chronologie der Filmmaterialien ist unvollständig: http://motion.kodak....-2000/index.htm). Das war der Zeitpunkt, ab dem Kodak-Print-Materialien wirklich farbstabil waren, nachdem der 1982 eingeführte LPP (5384/7384) offenbar auch immer noch Langzeitstabilitätsprobleme aufwies. - Im 16mm-Bereich (und später auch S8-Bereich) ist Polyester jedoch schon wesentlich früher eingeführt worden - nach Kodaks eigener Aussage bereits Ende der fünfziger Jahre (auch diesbezüglich ist die "Chronologie" unvollständig). Erinnere mich, Anfang der achtziger Jahre mal eine Kopie von EASY RIDER auf Estar in der Hand gehabt zu haben - dürfte heute komplett rot sein.
  7. Irgendwie bin ich - sorry wegen einer gewissen Einseitigkeit - etwas weniger an hermeneutischen Fragen und etwas mehr am Thread-Thema interessiert. Wobei ich leider zu SPARTACUS aus eigener Anschauung wenig beitragen kann (bis auf den Scan eines 70mm-Einzelframes, in dem man noch gut den Schatten der horizontalen 8er-Perforation erkennen kann - hatte ich aber schon mal gepostet). Gleichwohl vielen Dank für den Link auf das RAH-Statement, dem ich entnehme, dass das Wasser der Themse (laboratoriumsbezogene) Heilwasserqualitäten aufweist - oder zumindest vor fünfzig Jahren aufwies: "Lawrence [of Arabia], a 1961-62 production photographed in Eastmancolor and processed by Technicolor London was fortunate. For some reason, the work done at that particular laboratory seems to survive years longer than film processed elsewhere, possibly the water from the Thames, I am not sure." Mysterium, Mysterium. Da war es vielleicht doch keine so gute Idee, dass deLuxe seine Londoner Niederlassung schloss - mal in der Annahme, dass die Wasserqualitäten ihre Wirkung nicht nur bei Technicolor entfalten sollten. Gibt es das Themse-Wasser irgendwo in Zehn-Liter-Gebinden? Vor kurzem bin ich - leider aus weniger berufener Feder - auf ein anderes Statement gestoßen, das dem Themse-Wasser ebenfalls wundersame Qualitäten zuschrieb und auf diese Weise zu erklären versuchte, warum britische Technicolor-Druckkopien gelegentlich einen Hauch wärmer erscheinen als die amerikanischen gleichen Titels: "In British Technicolor films, printed at the London laboratory using iron-rich water from the Thames, one very often does see a slight reddish cast, a certain metallic flamboyance and sharp shimmer." Britische Technicolor-Kopien, so habe ich als Erkenntnis mitgenommen, sind also offenbar einen Hauch verrostet. Nur, wo kommt der sharp shimmer her? Sollte das Themse-Wasser neben Eisen auch noch Silber enthalten? Um so mehr wäre ich an den Zehn-Liter-Gebinden interessiert ... http://sensesofcinem...-antonioni-case
  8. Cartoon-acting. Weil man aus den blöden Fernsehserien - gibt es inzwischen noch irgendeine mit weniger als 3.000 Folgen? - nichts anderes kennt als Kameragewackel und Karikatur-Grimassenschneiden. Soll ja auch der Blödeste noch irgendwie mitkommen, damit RTL sein Werbebudget verdienen kann. - Ach ja, die Alten haben immer über den Niedergang der Kultur gejammert, in wohl jeder Generation. Wahrscheinlich werde ich mich auch bald zu den Alten rechnen müssen. Sollte ich aber vorher noch auf den Gedanken kommen, eine Schauspielschule aufzumachen, würde ich ihr den Untertitel geben how to become a cartoon character.
  9. "Verboten" sind sie ja nicht, sondern jederzeit aufführbar. Man muss sie nur wissenschaftlich (mit Einführung und Diskussion) begleiten. Auf Anforderung schickt die Murnau-Stiftung einen Referenten gleich mit ...
  10. Irgendwie stellt sich die Frage nicht. Oder anders: Ich habe noch keinen Rechteinhaber erlebt, der bereit gewesen wäre, für einen Sammler eine 35mm-Kopie zu ziehen. 16mm vielleicht, mit viel Verhandlungsgeschick und kräftigem Aufschlag (das Doppelte der Kopienkosten). Aber versuchen kannst Du es natürlich. In Deutschland wirst Du kein Preprint-Material mehr finden - typischerweise musste das der Lizenznehmer nach Ablauf der Lizenzzeit an den Lizenzgeber aushändigen. (Dass das aktuelle DCP nur als OmU verfügbar ist, spricht dafür, dass es auch das deutsche Ton-Negativ nicht mehr gibt.) Das Originalnegativ wird in Italien liegen, nutzt aber nichts, weil man es neu lichtbestimmen müsste. Und ob es ein kopierfähiges (vor allem aber: nicht geschrumpftes) Dup-Negativ gibt ... Die italienischen Filmrechte liegen bei Medusa. Liegt nahe, dass die auch die internationalen Rechte haben und ggf. über analoges Preprint-Material verfügen. Kurzer Kontakt hier: info@medusa.it Ansonsten: Medusa Film S.p.A. Via Aurelia antica 422-424 00165 Roma Tel: +39 06 663901
  11. Erstellt am 31.3.2014 um 8:55. - Man sollte bei professionellem handling mindestens sehen, dass sensitive Dateiinformationen nicht mit ins Netz gestellt werden. So bleibt nur die Einschätzung: zügige Unterrichtung ...
  12. Scheint gerade das große Thema zu werden, bei dem sich nun auch der SPIEGEL angehängt hat: http://www.welt.de/k...altsfilmen.html http://www.blueprint.../verbotene.html Eine rechtliche Auseinandersetzung hier: http://www.bloomsbur...CE619063B8AD4C1 (Eine Dissertation zu diesem Thema an der Uni Frankfurt/Main ist wohl im Entstehen begriffen, aber noch nicht nachgewiesen.) Gemessen daran, dass es sich letztlich um lediglich (nur) noch vierzig Filme handelt, scheint mir das nicht ein wirklich weltbewegendes Thema zu sein: http://de.wikipedia..../Vorbehaltsfilm Offensichtlich hat die Murnau-Stiftung selbst keine Liste veröffentlicht (?).
  13. Wahrscheinlich erhält man die authentischste Auskunft, wenn man sich einmal den Umwandlungsvertrag vom 28. Januar 2014 anschaut. Amtsgericht München, HRB 3398. Download kostet (nur) 1,50 Euro, leider ist die Anmeldung beim Gemeinsamen Registerportal der Länder etwas umständlich. https://www.handelsregister.de/rp_web/welcome.do
  14. Ach, das erinnert mich an ein nettes Stück Literatur: Werner Grassmann, Hinter der Leinwand, Hamburg 2010, S. 228-229. Damals ging es um die Marx-Brothers, fünf Kopien aus Wien, und der mächtige Generaldirektor Scherer von der CIC spielte auch seine Rolle. Ist aber >40 Jahre her. - Ob aber die Frage von @doppelacht tatsächlich auf Kinoverwertung ausgerichtet ist - oder ob er nicht andere Verwertungsrechte im Sinn hat?
  15. MIt 95%iger Misserfolgswahrscheinlichkeit: Durch akribische Recherche. Einen anderen Weg gibt es nicht. Und hast Du dann den derzeitigen Rechteinhaber gefunden, dann hat der mit einiger Sicherheit keine Vorstellung, wo sich noch verwertbares Filmmaterial befinden könnte. - Erste Anlaufstelle wäre wohl stets der Nachweis auf http://www.filmportal.de/movies - Filmarchive, die noch über die Kopie eines bestimmten Titels verfügen, haben häufig auch eine ungefähre Vorstellung davon, wer der heutige Rechteinhaber sein könnte. In europäischem Maßstab: http://www.filmarchives-online.eu/ Soweit Italien angesprochen ist: Ich würde vermuten, dass die überwiegende Zahl der Filmrechte inzwischen bei Mediaset liegt ...
  16. Ja - vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass heute die Signale möglichst linear durchgeschleift werden. Das kann nichts werden - und ist (neben der überflüssigen, wohl nur auf die Notwendigkeiten der digitalen Speicherung zurückzuführenden Entrauschung) wohl der wesentliche Grund dafür, warum restaurierte wie auch originale Altfassungen sich häufig so schrill anhören. Ich habe seinerzeit keinen Kinoverstärker (damals überwiegend Klangfilm V 402a) erlebt, bei die Bässe nicht um 10 dB angehoben wären (entsprechend die Höhen um 5 oder 10 dB). Heutzutage müssten man das wohl in den Abmischungen selbst implementieren (also im DCP); und weil dies (aus Ignoranz über die seinerzeitigen Wiedergabebedingungen?) offenbar nicht geschieht, müsste man vor Ort mit separatem Mischpunkt & Equalizer nachhelfen ....
  17. Lieber nicht! Da läuft er im Arsenal 2 mit seiner Mini-Bildwand, was dem Serientitel "Exzess und Opulenz" voll Rechnung trägt. Alternative am 20. April im Arsenal 1. Ach ja: In gleicher Reihe "Titanic" im Arsenal. Dass ich das noch miterleben darf! Hätte ich nie für möglich gehalten ...
  18. Nur mal so ins Blaue gefragt: der Anschluss "L3" ist auch wirklich mit einer Motorwicklung verdrahtet? Es liegt vielleicht nur am Foto, aber irgendwie vermag ich keine Zuleitung zu entdecken, und die untere Schraube scheint auch bis zum Anschlag hineingedreht ... (Wäre ja zu komisch, wenn es sich tatsächlich gar nicht um einen Drehstrommotor, sondern um einen Einphasen-Motor handeln sollte ...)
  19. Um das noch nachzutragen: nein. Die Motore haben unterschiedliche Laufrichtungen; deshalb ist der für die Rechtsmaschine auf dem Typenschild mit "R", der für die Linksmaschine mit "L" gekennzeichnet.
  20. Gab's wohl immer. In den fünfziger Jahren wurden wir allerdings vorwiegend mit Märchenfilmen traktiert; "Rumpelstilzchen" ist mir noch in lebhafter Erinnerung. Mein erster Film, den ich im Kino zu sehen bekam, dürfte allerdings ein Disney gewesen sein (Dumbo? Jedenfalls kam eine Elefant darin vor). Der Übergang zum Hauptprogramm (Susi und Strolch) fiel dann releativ einfach ...
  21. Praktikantenarbeit. Mit vier Polen hat der Motor eine Drehzahl im Ständerfeld von 1.500 U/min, abzüglich 4 % Schlupf --> so kommt eine Nenndrehzahl von 1.440 U/min zustande. (Der nächstniedrigere Wert lässt sich mit sechs Polen erreichen, da liegt die Drehzahl im Ständerfeld dann bei 1.000 U/min, die Nenndrehzahl bei wiederum unterstellten 4 % Schlupf bei 960 U/min. Da liefe die Maschine dann mit 16 Bildern/Sekunde.)
  22. Klassische Asynchronmaschine mit 1440 U/min. Die muss einfach anlaufen in Dreiecksschaltung ....
  23. Will ich überhaupt nicht ausschließen. Nur, ehe mich definitiv die Verwirrung packt: Was ist denn den aktuelle Verschaltung? Das, was Du in Deiner Hand-Skizze angedeutet hast, ist weder Stern noch Dreieck ... Doch, ist schon abwegig ... ;-) Im Stern läuft der Motor niemals an. Du wirst schon froh sein, wenn er in der Dreieckschaltung ein ausreichendes Anzugsdrehmoment entwickelt, um zum Beispiel auch bei einer fast vollen Aufwickelspule (1.200 Meter? 1.800 Meter? oder doch Turm/Platter?) noch sicher anzufahren. Klappt das nicht, dann käme die Lösung mit zusätzlichem Anlaufkondensator in Betracht, die @uwe602 beschrieben hat ...
  24. 1. So wie in der Hand-Skizze angegeben, ist das Ding komplett verschaltet. Die Brückung, die @Theo vorschlägt, ist die einzig richtige, wie sich auch der folgenden Anschlusszeichnung von Bauer entnehmen lässt (Dreiecks-Schaltung links oben): 2. Wenn der Kondensator zu groß ist, wird der Motor heiß; ist er zu klein, läuft er nicht an. Dazwischen gilt es einen Kompromiss zu finden. Üblicherweise sagt man 60 bis 80 µF pro Kilowatt Motorleistung. Da der Bauer 0,25 kW Motorleistung hat, sind 15 ... 20 µF für den Anfang nicht schlecht gewählt. Den Rest muss man ausprobieren; je kleiner, desto besser .... aber Achtung: der Motor muss sicher anlaufen!
  25. Jepp - die Zeichnung läuft auf vier Perfolöcher hinaus - der Text auf lediglich drei; allerdings: dies als bevorzugte Variante. Die Patentanmelder halten eine Schrittbreite von zwei, drei und vier Perfolöchern für möglich : It has also been ascertained that the use of a 16 mm. camera having a horizontal movement of the film of 2, 3 or 4 perforations per frame offers many advantages. FIG. 3 shows a 16 mm. standard film perforated only at one edge (it is obvious that with a slight change in the frame size, i.e., by losing a small part of the image area, the invention also applies to 16 mm. film with perforations at both edges): the camera will have a horizontal movement of three perforations per frame. (Unterstreichungen von mir)
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