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Helge

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  1. Das ist klar, aber für zusätzliche Garantien sehe ich bei dem Geschäftsmodell sehr wenig Spielraum. Das war auch mein Verdacht, aber ich wollte nicht spekulieren. Da die Modifikationen aber nicht selbstständig verkauft werden, könnte das 1 Jahr reichen.
  2. Du meinst sicher Gewährleistung und nicht Garantie😉 Und die Gewährleistung kannst Du bei gebrauchten Gegenständen m.W. zwar verkürzen, aber nur auf 1 Jahr (statt 2 Jahre bei Neuware), nicht auf 1/2 Jahr. Das spricht schon für eine sorgfältige Prüfung des Projektors vor dem Verkauf.
  3. Du willst das ja gewerblich machen und anscheinend („…wird unter 2000€ bleiben…“) auch mehr als 1000€ für einen der gepumpten Projektoren Typ A nehmen (mit 250W Lampe, Schaltnetzteil, verbesserte Lüftung und längere Arme), dann solltest Du die Geräte nicht nur gut vorher überprüfen und warten (damit sich für den Kunden die hohe Investition auch lohnt), sondern m.E. mußt Du sogar eine begrenzte Gewährleistung geben. An Deiner Stelle würde ich keinen vollständig geprüften Projektor verkaufen, sonst ist das neue Geschäft schnell zu Ende.
  4. Der Reflektor schluckt sicher Licht, es geht aber auch einiges an sichtbarem Licht hindurch, neben viel IR. Und die Angaben haben verschiedene Grundlagen. Bei der reinen Stiftsockellampe wird alles abgegebene Licht eingerechnet, bei der Kaltlichtspiegellampe steht „Lumens refer to screen lumens“, d.h. da findet noch mal eine Bewertung statt, was wirklich auf der Leinwand ankommen kann. Und natürlich sind die Messverfahren andere, ein nacktes Leuchtmittel wird üblicherweise in der Ulbricht-Kugel gemessen, eine Reflektorkombination kann man so nicht messen, hier werden z.B. Beleuchtungsstärke-Messungen (Lux) integriert.
  5. Und was wirst Du nun in den Bauer einbauen?
  6. Ok, ich lebe noch von älteren „Lampenvorräten“, daher habe ich das noch nicht gesehen. Zudem hat der Visacustic nur 150W. Ich konnte aus der Diskussion jetzt nicht erkennen, ob @Eremitagesuch jetzt schon für eine Lampenversion entschieden hat, und für welche.
  7. Das wird sich nicht aufgrund des Lichtstroms berechnen lassen! Ich habe die exakten Zahlen nicht mehr parat (Lichttechnik ist 40 Jahre her), aber ich denke das sichtbare Licht hat irgendwas um 1000 lm/W, das wäre also sehr wenig Leistung, die Du mit den vielleicht 200 lm, die Du durchs Bildfenster kriegst in den Film einbringst. Dein „Hauptfeind“ ist aber erstens das Licht, was Du nicht durchs Filmfenster kriegst und das Wärme erzeugt, wo es absorbiert wird und vor allem mit dem Löwenanteil die elektrische Leistung, die von der Lampe nicht in Licht bzw nicht in sichtbares Licht umgewandelt wird, sondern in Wärme/Wärmestrahlung , über 90%. edit: Also ist eine Übererwärmung des Films im Filmfenster nur durch Temperaturmessung erkennbar und m.E. nur durch konsequente, konstruktive Entkopplung zu verringern.
  8. Die meinte ich auch nicht, ich meinte natürlich die „normalen“ mit 50h und 3400K Man sollte sich nicht täuschen, was man im direkten Vergleich sieht, muß nicht noch nach ein bißchen Gewöhnung sichtbar sein, das Auge adaptiert sehr gut. Entscheidender ist m.E. die Lichtausbeute, der Zuschauer sollte am Besten im Bereich des photopischen Sehens gehalten werden (also Leuchtdichten oberhalb von ca. 5cd/m2. Dazu braucht man schon ca. 25 Lux (mit Film natürlich). Ist man deutlich darunter, nimmt die Fähigkeit, Farben zu sehen immer weiter ab (mesopisches Sehen bis ca. 0,03 cd/m2 mit zunehmender Blauverschiebung). 25 Lux sind bei 2m2 Projektionsfläche schon 50 Lumen x Absorption durch den Film. Wenn wir da von großzügig Faktor 4 ausgehen, werden immerhin 200 Lumen Nutzlichtstrom benötigt. Wenn ich keinen Rechenfehler gemacht habe…
  9. @Thomas007 ich kenne jetzt auf Anhieb keine Halogenlampe (Kaltlichtspiegel), die nur 3200 K hat? Die Osram Xenophot 64653 HLX 250W 24V hat 3400 K. Und ob nun 3400K oder 3500K macht hinsichtlich eines „weißen“ Lichts bei 5500K sicher keinen sichtbaren Unterschied 😉 Vor allem wenn alle einen Farbwiedergabeindex von 100 haben.
  10. Bei der Farbwiedergabe gibt es keine große Auswahl😉 Halogen mit 3400K und Farbwiedergabeindex 100. Über die Betriebsspannung kannst Du die Farbtemperatur ein Stück weit nach oben oder unten verschieben. Aber wenn Du eh eine 250 W Lampe planst sehe ich eine höhere Betriebsspannung kritisch (um z.B. eine etwas höhere Farbtemperatur zu erhalten). 10% mehr Spannung bedeutet ca. 20% mehr Leistung (also ca. 300 W) und voraussichtlich etwas mehr als 20% mehr Lichtstrom (wegen der leichten Blauverschiebung).
  11. Eine Projektionsglühlampe (nicht Halogen) sollte bei ca. 2900 K Farbtemperatur liegen. Eine Halogen-Projektionslampe (Kleinspannungen) liegt bei ca. 3200-3400 K. Insofern würde ich die Farbtemperatur-Steigerung zwar signifikant aber nicht dramatisch nennen. Hauptvorteile sind die in der Tat höhere Lichtausbeute, die kleinere Bauform und der Betrieb mit Kleinspannung.
  12. Das ist natürlich eine Supersache. Digitaler Ton ist stabil, aber um eine Impuls-synchronisierte O-Ton-Aufnahme anzulegen benötigt man entweder die Steuerbarkeit des Projektors (wie beim Visacustic System), oder einen quarzstabilen Projektor und eine quarzstabile Kamera oder der Ton muß nachträglich eine quarzstabilisierte Impulsspur bekommen, durch das Stretchen und Squeezen, das wir neulich schon mal diskutiert haben, dann kann man ihn an einen quarzstabilen Projektor anlegen.
  13. Die Impulssteuerbarkeit hätte m.E. zwei wesentliche Vorteile: 1) O-Ton-Filmer haben eine einfache Möglichkeit, ihre Impuls-synchronisierten Tonaufnahmen anzulegen 2) Je nach Aufnahme und Projektor ist die Steuerung des Projektors die bessere Alternative, da Steuerung des Tons zu u.U. hörbaren Schwankungen führen kann. Mein Hinweis war auch keineswegs so gemeint, daß Du das Visacustic Steuergerät nachbauen sollst, sondern die Steuerbarkeit in den Projektor integriert werden sollte (z.B. durch Anschlußkompatibilität mit dem Steuergerät), es gibt ja wohl Möglichkeiten, wie Friedemann sagte.
  14. Welche Projektoreingriffe benötigt denn Synkino? M.W. keine, außer, daß das zur-Verfügung-stellen eines bildsynchronen Ausgangssignals vermutlich eine gute Idee wäre. Besser für Zweibandvertonung wäre es m.E., die Bauers steuerbar zu machen (Synkino steuert den Ton), z.B., indem man sie mit dem Braun Steuergerät für den Visacustic kompatibel macht. Die komplette Funktionalität des Braun Steuergerätes in den Bauer zu integrieren halte ich für eher übertrieben, die Geräte gibt es immer wieder für meist vernünftige Preise bei eBay
  15. „Helmut Rings“, der Name stand für mich als relativen ‚Neueinsteiger‘ in Foren und Fachzeitschriften zum Thema Schmalfilm immer als eine Autorität, auch wenn er m.W. zum Beispiel hier im Forum nicht persönlich auftrat. Für mich war dieser Beitrag zum Herstellen guter Klebestellen mit dem Hammann sehr wichtig, als ich mir einen gekauft hatte: Schade, wieder einer der fachkundigen „Alten“ gegangen.
  16. Interessante „Leihgaben“ sind in den Bildern versteckt, mindestens Leica und Hasselblad habe ich „entdeckt“, aber da ist noch viel mehr drin…😉
  17. Das mache ich auch oft so, aber ganz ehrlich, so viel tut sich da manchmal nicht mehr…😀
  18. Die Schaltung oben ist vermutlich auch noch nicht der Burner. Aber in manchen älteren Tonfilmprojektoren verstärken noch diskrete Transistorschaltungen. Besondere Aufmerksamkeit verdient aber m.E. die Entzerrerschaltung, diese hebt ja die schwachen Frequenzbereiche an (abhängig von Bandgeschwindigkeit und -material), da käme es auf eine sehr rauscharme Ausführung an und da könnte es heute vollintegrierte Lösungen geben,
  19. Nun, die Hauptspur bei Super 8 ist ungefähr so breit wie eine Spur der Kompaktkassette. Die „Bandgeschwindigkeit“ des Super 8 Films ist mit ca. 7,6 cm/s (bei 18 B/s) sogar mehr als 50 % höher als die der Kompaktkassette bei 24 B/s sogar doppelt so hoch. Insofern ist da evtl. noch etwas Potential. Allerdings ist halt das „Bandmaterial“ sehr steif und hat dadurch schlechteren Kontakt zum Tonkopf, zudem muß aus Rücksicht auf den Film (Vermeidung von Kratzern) der Tonkopf sehr schmal ausgeführt werden. Zudem haben es moderne Rauschunterdrückungsverfahren wie Dolby nie in den Schmalfilm-Projektor geschafft, ebensowenig CrO2- oder Metallmaterialien für die Tonspur. Daher denke ich nicht, daß man Hi-Fi Ton erreichen kann, aber ein paar Verbesserungen sind vielleicht noch drin.
  20. Ich kann durchaus vorstellen, daß in vielen Fällen die Produktion am Maximum ist. Außerdem wird jeder Hersteller Investitionen in eine Erweiterung meiden, weil sich diese erst in vielen Jahren amortisieren und eben kaum einer einschätzen kann, wie lange der Hype dauert. Und am Ende stellt sich trotz der z.T. hohen und manchmal vielleicht sogar zurecht als zu hoch kritisierten Preise die Frage nach der Profitabilität insgesamt.
  21. Gute Zusammenfassung 👍 Kleiner Zusatz: Natriumhydrogensulfit (-bisulfit) und Natrium-/Kaliumsulfit sind alles beide Salze der Schwefligen Säure.
  22. Kaliumpermanganat und Schwefelsäure 🤪 Da werden Erinnerungen an Krankenhaus-Notaufnahmen und fast verlorene Finger wieder wach, aber alles schon fast 50 Jahre her 😎
  23. Disulfite sind generell m.E. instabiler als Sulfite, aber eigentlich reicht ein Sulfit völlig, um Permanganat zu reduzieren und so zu entfärben. Wenn ich mich recht erinnere, wird Sulfit durch Entfärben einer Permanganat-Lösung sogar nachgewiesen…? Ob nun Natrium oder Kalium als Kation sollte jetzt eine weniger große Rolle spielen.
  24. @Film-Mechaniker sehr schöne Zusammenstellung Simon!
  25. Ich habe zwar keine 9,5 mm Kamera, aber der Preis (inklusive Entwicklung) scheint mir realistisch zu sein.
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