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kastlmeier

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  1. Hier wäre ein Jurist gefragt. Kann man den Eintrittpreis bei der EIntrittskarte z.b. um 1.- € senken um dann einen extra Euro, nennen wir das ganze "Kinobenutzungsgebühr" zu erheben. Der Gast zahlt dasselbe, aber der Verleih bekommt von dem Euro nichts. Die Kinobetreiber haben digitalisiert, ohne das die Verleiher etwas dazu beigesteuert haben, diese sparen sich aber bei jedem Neustart ca. 1000.- €. pro Filmkopie. 53 % Filmabgabe und die Prolongation sind für künftige Investionen, vor allem für kleinere Kinos nicht zu meistern. Für die erste Digitalisierung bekam man noch Fördermittel, für den nächsten Projektorwechsel (ca. 8 - 10 Jahre) maximal einen zinslosen Kredit von der FFA.
  2. Aber um die Hälfte weniger kann ich mir nicht vorstellen, da man bei 3D schon fast an die 3KW an Lampenleistug benötigt, Server, Topflüfter + Projektorlüfter und Mediablock etc., da hatten wir früher nur einen Motor, den Lüfter im und vom Lampenhaus und die 1000 W horizontale Lampe. Wobei der Schrieber Gleichrichter nicht den besten Wirkungsgrad hatte.
  3. da muss ich noch etwas korrigieren. Wir hatten in 2013 noch einen Sony R320 Projektor und seit April diesen Jahres einen Sony R515. Dieser ist im Verbrauch schon erheblich sparsamer.
  4. Das Problem der Einzelplatzkinos mit den Verleihern ist folgendes: WIr haben das Problem, das wir keinen Film zum Start spielen können, wenn dieser ausschliesslich 3 Wochen laufen soll (z.b. Guardians...). Dann würden wir max. 18 Filme pro Jahr zeigen. Wir leben davon, das wir mindestens 3 versch. Filme in der Woche zeigen. Bei der Flopgefahr eines Filmes möchte ich eigentlich erst in der zweiten Woche einsetzen und dem Film keine Monopolstellung geben. Wir müssen als Einzelplatzkino aus ca. 600 Filmen pro Jahr auswählen. Ein weiterer Schwachsinn in Deutschland ist mittlerweile Kinder- bzw. Animationsfilme nach 20.00 Uhr zu spielen, das funktioniert einfach nicht mehr wird aber von den Verleihern verlangt. Die Verleiher denken immer noch analog, haben keine Ahnung von der Digitalisierung des Kinos, siehe Qualitätsunterschiede bei den Filmen bzw. erst jetzt gibt es einigermaßen übersichtliche Portale wo man sich die Trailer herunterladen kann. Die Disponenten sind nur noch Marionetten und haben keine Entscheidungsfreiheit mehr, dabei ist jedes kleine Kino individuell zu betrachten. Ein Kino ist ein Wirtschatfsunternehmen und der Verleih auch, damit muß es doch möglich sein das maximale an Besuchern herauszuholen, da ein Film mittlerweile so kurzlebig vom Erfolg gekrönt wird. Die Zeiten von 3 Millionen aufwärts sind in Deutschland selten geworden, nach 3 oder 4 Wochen ist der Film meistens Tod. Es muß was passieren, da die jetzige Digitlaisierung noch gefördert wurde, aber für die Zweite gibt es max. noch Kredite. Wenn so ein 1-3 Saal Kino einmal ihre Projektoren oder Lightunits tauschen muss, dann kann das schon die Existenz kosten. Der Stromverbrauch hat sich bei uns auch verdoppelt. Von diesen Dingen ist der Verleihg nicht betroffen, kassiert aber bei 3D voll mit. Es wäre einmal interessant zu erfahren was sich z.B. ein Filmverleih X im Vergleich zu analog mittlerweile einspart pro Filmstart mit z.B. 600 Koipien.
  5. Hallo an alle, offiziell ist es den Kinos untersagt ein kostenloses Public Viewing der Fussball WM 2014 im Kino durchzuführen (Antrag FIFA). Nach dem HDF Newsletter vom 08.02.2014 besteht aber die Möglichkeit für jedes einzelne Kino eine Anfrage zu stellen um eine Genehmigung zu erhalten. Ich habe beim HDF nachgefragt, ob es in dieser Angelegenheit schon Neuigkeiten gibt. Der HDF hat aber bis heute kein Feedback erhalten, ob ein Kino schon eine Zusage bzw. Genehmigung erhalten hat. Wenn in der Zeit der WM schon keine großen Filme gestartet werden, soll man uns nicht die Möglichkeit nehmen wenigstens Fussball kostenlos zu übertragen und mit dem Verkauf von Getränken etc. etwas zu verdienen. Vor allem wenn schon Sony etc. damit werben, das man mit ihren Projektoren auch Fussball übertragen kann, aber was hilft es den Kinos, wenn es die Fifa untersagt.
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