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MFB42

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  1. Es passiert nichts. Rein gar nichts. Ein wunderschönes hochauflösendes Schwarz-weiß-Negativ auf weitgehend klarem Träger. Wenn ich es nochmal probiere werde ich sehr lange und stark belichten. Allerdings ist, wie gesagt, kaum unentwickeltes Material neben dem schwarzen Negativbild zu sehen. Das finde ich schon seltsam.
  2. Ja richtig. Ich habe schon verzweifelt gesucht. Leider gibt es auch nur das Kit mit Blix. Und von Blix habe ich sowieso genug und brauche nicht mehr. Perspektivisch will ich sowieso meine eigene Bleiche ansetzen. Ist deutlich wirtschaftlicher. Ich frage mal bei Suvatlar, ob der auch CD2 im Angebot hat. Laut Preisliste hat er nur CD3 und CD4. Das ECP-Rezept ist ja öffenlich zugänglich und ich müsste bis auf CD2 sowieso alles da haben. Nur das "Anti-Calcium No. 4" im Rezept stört mich etwas. Ist das ungefähr das selbe wie Calgon? Das hätte ich vorrätig. Wie gesagt: Den Kopierfilm will ich v.a. für Experimentalfilme nutzen (niedrige Empfindlichkeit + superscharfe Auflösung) und nicht für farbechte Positivkopien. Dafür fehlt mir das Equipment. 100%ige Farbechtheit sind also gar nicht mein Ziel... (wenn es mit selbstgepanschtem ECP aber trotzdem klappt, umso besser). Ach ja: Natürlich habe ich E-6 mit Zwischenbelichtung ausprobiert. Nix zu machen. Auch hier ist mir klar, dass ich noch weniger farbechte Bilder bekommen würde. Durch den fehlenden Lichthofschutz hätte ich aber nett mit Positiv und Negativ spielen können...
  3. Danke für den freundlichen Hinweis. Die Unterschiede sind sind mir durchaus bewusst. Und dass ein ECP-Film nicht für E-6 geeignet ist, auch. Trotzdem dachte ich, dass ich mal Crossen könnte, einfach um es auszuprobieren. Mache ich mit anderem Filmmaterial auch und es klappt mal besser mal schlechter. RA4 finde ich fertig nur als Kit zusammen mit Blix. Den brauche ich nicht. Vielleicht setze ich mal selber an, wenn ich ein Rezept finde. @F. Wachsmuth: Klar helfen Filter nicht bei Farbverschiebungen wegen eines falschen Entwicklers. Das Ganze ist wie immer bei mir ein Experiment. Wo mein Wissen aufhört (und da hat @Gizmorecht), ist, warum der CR gar nicht anschlägt. Dass das Ergebnis einer E-6 Entwicklung auch farbverschoben sein wird, ist mir ebenfalls bewusst
  4. Ich habe hier mal was ganz Altes ausgegraben. Nicht wundern. Aber von vorne. Ich habe mir für relativ wenig geld ein wenig Kodak 3383 bei Andec gekauft. Kopieren in Super- oder Single 8 Kassetten scheint mir wenig erfolgreich, also habe ich den Film geich in die Kamera gesteckt. Ich habe Aufnahmen mit unterschiedlichen Empfindlichkeiten (ISO 0.8-6) gemacht. Nach der Entwicklung in ECN (Cinestill) waren die Aufnahmen mit ISO 0.8 noch am besten. Leider aber alles recht blau. Zweiter Schritt: Ich habe einen herkömmlichen 85b-Filter und als zweiten Versuch ein unbelichtetes Farbnegativ vor die Linse gehalten. Beste Ergebnisse: 85B-Filter, dann entsprechend ISO 0,4. Gibt ganz ordentliche Negative, die aber eine deutliche Rotschwäche haben (leichter Rotstich in den Schwärzen, rote Farbe im Film wird sehr dunkel, fast schwarz, wiedergegeben. Liegt das daran, dass ECN nicht wirklich passt? @F. Wachsmuthschrieb, dass man RA-4 probieren könnte, das habe ich aber nicht und kann auch nirgendwo den Entwickler einzeln kaufen. Zweiter Versuch: Entwickeln nach E-6. Das klapp irgendwie gar nicht. Der FD liefert ein tolles SW-Negativ (super scharf und angemessen dicht), der CR entwickelt allerdings GAR KEIN Farbbild, das Bleichbad liefert also logischerweise Blankfilm. Hier bin ich etwas hilflos. Warum???? Danke für ein paar Tipps und Hinweise. Ich experimentiere weiter. Glücklicherweise schreit ISO 0,4 förmlich nach Mehrfachbelichtung. Da habe ich Ideen. Und wenn die Farben nicht so stimmen, ist es halt Kunst.
  5. Hier wie versprochen meine erste Kontaktkopie-Interpretation auf Kahl-Film. Also natürlich nur die B-Seite.
  6. Ich habe jetzt einen weiteren Durchgang (ohne Zug) gemacht und deutlich bessere Ergebnisse erziehlt (einen grandiosen Bildstand hat sowieso keine meiner Taschenkameras). Der Weg durch die Kamera bremst den Film ja schon ab. Ich weiß nicht, wie ich den Film noch mehr verlangsamen kann. Die Ergebnisse sind aber ganz ansehnlich und werden beizeiten veröffentlicht. Vielen Dank :-)
  7. Ich habe noch eine Idee. Ich habe einen leichten Zug auf das unten aus der Kamera herauskommende Master-Band gelegt (eine kleine 15m-Spule auf die sich bildende Schlaufe gelegt), damit der Film sauber durch die Kamera läuft und sich nicht verhakt (was leicht passiert). Vielleicht waren diese paar Gramm schon zu viel und sorgten für vertikale Zappeleien.
  8. Konstruktionsbedingt kann man keine Schleifen bilden, wie beim herkömmlichen "Doppelroll"-Kontaktverfahren. Oben habe ich ein kurzes Video, in dem man das Prinzip der Ekran-Kopie sehen kann. Es ist gar kein Platz für eine Schleife des Master-Films.
  9. So, meine Kopierversuche laufen auf Hochtouren und langsam bekomme ich (auf SW-Kopierfilm) ganz annehmbare Ergebnisse hin. Leider ist der Bildstand der Ekran sehr unruhig, wenn im "Kopiermodus" zwei Filme gleichzeitig durch die Kamera laufen. Die Mechanik der Kamera ist denkbar primitiv, ich habe sowieso schon beim Kauf alles gereinigt, geölt und geschmiert. Der Transportdorn sieht ok aus. Woran könnet es noch liegen? Zu starker Zug durch die Spule?
  10. Nicht schlecht, nicht schlecht. Vielen Dank schonmal für die Inspirationen. Die Quarz und die Lomo finde ich besonders ansprechend, ich bin aber gerade sowieso im sowjetischen Geschäft aktiv und kopiere mit Ekran, entwickle und spalte mit Lomo und trockne auf dem SKP-1. Super 8 mit Federwerk ist natürlich besonders kurios.
  11. ... und zwar in Super 8 oder Single 8. Alle Minikameras in diesen "modernen" Formaten scheinen ausschließlich für den schnellen automatisch belichteten Schuss aus der Hüfte ausgelegt gewesen zu sein. Ich hätte aber gerne eine möglichst möglichst klitzekleine Taschenkamera, bei der ich die Blende manuell regeln kann (große Kameras besitze ich schon in ausreichender Menge und Formenvielfalt). Sonst muss sie nichts können. Gibt es sowas in den entsprechenden Formaten überhaupt? Je kleiner disto besser.... Danke für Tipps und Hinweise.
  12. Ich habe auch so eine. Leicht zu befüllen und nett für das schnelle Foto aus der Westentasche. Ich nutze die Kamera gerne auch zum Eintesten von Filmmaterial. Das sie 16mm-Film (und damit ach D8-Film) schluckt, kann man wunderbar einen halben Meter vernkipsen und einfach in der Dose entwickeln. Die Schärfe meiner Kiev-30 lässt allerdings zu wünschen übrig.
  13. Ich habe zwar momentan überhaupt keine Zeit zum Experimentieren, trotzdem fange ich schonmal mit ersten Sondierungen an. Jüngst erfuhr ich bei Facebook, dass die Ekran 8mm-Kamera eine weithin wenig bekannte Funktion zur Anfertigung von Kontaktkopien besitzt. Der Kopierfilm ist in der 8mm-Kassette und der Masterfilm läuft durch zwei kleine Schlitze oben in die Kamera rein, wird zusammen mit dem Kopierfilm vor dem Bildfenster weitertransportiert und wandert unten wieder raus. Ich habe das in einem kurzen Video mal mit offener Kamera+Kassette demonstriert. Da ich schon immer mal mit unmasiertem Kopierfilm ohne Lichthofschutz arbeiten wollte, war diese (für mich) Zufallsentdeckung natürlich umso willkommener. Und da hier ein Ort ist wo viele Menschen sicher schonmal so ziemlich ALLES mit Film gemacht haben, wo gibt, frage ich mal wild drauf los. 1) Besteht eine Chance, irgendwo Kopierfilm in Normal 8 /Doppel 8 zu bekommen, den ich dann in meine Ekran-Kassette stopfen kann (Andec??? @F. Wachsmuthdeutete jüngst an anderer Stelle sowas an)? 2) Auch in Farbe (z.B. Kodak 2383/3383) oder nur in SW (Kodak/ORWO)? 3) Wie belichtet man? Welche Lichtquelle? Mit Objektiv oder direkt vor dem offenen Bildfenster? 4) Benötigt man bei der Kopie eines maskierten Farbnegativs einen Farbfilter vor der Lichtquelle? 5) Ist der ECP-Prozess dem ECN-Prozess so ähnlich, dass es für den experimentierfreudigen Laien ausreicht, Kopierfilm nach ECN zu entwickeln? Natürlich stellen sich noch viel mehr Fragen. Die hier genannen (v.a. natürlich 1+2) sind aber erstmal grundlegend, ob ich diese Idee nicht gleich aus meinem Kopf verbannen soll... Wie immer tausend Dank! VID_20210516_154717.mp4
  14. A pro pos Ekran. Auf dem Objektiv steht kein Entfernungsbereich, dafür lag eine Nahlinse mit Aufschrift "30cm" bei. Wo liegt denn so ungefähr der Nahbereich des 12,5mm Objektivs (bei f/2,8 bzw. f/16)? Kann ich die Werte anderer Objektive vergleichen? Bei meinem D-Mount Yvar f=13mm liegt der Nahbereich bei den entsprechenden Blenden bei 3m bzw. 50cm, wenn ich unendlich einstelle.
  15. Danke für die Tipps. Ich habe die Kamera schon relativ genau abgesucht. Allerdings ist die Kamera total vollgepackt und viele Bereiche sind schwer zugänglich. Mal sehen, ob ich noch irgendwo ein Türmchen dünnes Blech rumliegen habe und was basteln kann. Da lobe ich mir die alten Kameras. Habe mir jüngst eine Ekran gekauft. Einfach aufmachen, nur gut zugängliche Mechanik, hier ein Tröpfchen Öl, dort ein wenig Fett und schon läuft sie wieder wie zu Chruschtschoffs Zeiten.
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