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Modifizierter BAUER-Tonkoppler TZ31 - wer hat Hinweise zur Funktion ?
007 erstellte Thema in Schmalfilm
In so manchem Beifang bei Gerätekäufen, die man eigentlich gar nicht benötigt, aber dann doch tätigt😎finden sich immer mal wieder kuriose Dinge, die von einem Vorbesitzer technisch verändert oder optimiert wurden. So ist mir aktuell ein modifizierter BAUER-Tonkoppler TZ31 ins Netz gegangen. Das Gerät hat auf der oberen Bedienseite ein zusätzliches Anzeigeelement, welches im Betrieb über einen Glühfaden (?) rhythmisch flackert. Zusätzlich ist ein weiteres Anschlusskabel mit einem Bananenstecker vorhanden. Im Inneren ist u.a. eine zusätzliche Platine und Trafo (?) verbaut. BAUER Tonkoppler TZ31-modifiziert.pdf Nun rätsele ich über die Funktion dieser Modifikation und den eventuellen Mehrwert, wenn ich ihn verwenden würde. Mangels elektronischer Kenntnisse bleibt das für mich eher kryptisch. BAUER Tonkoppler TZ31-modifiziert.mov Hat jemand eine Vermutung, was dieser Umbau bewirken sollte ? -
Danke Jaquestati für deine Hinweise ! Ja, ich kenne das Syndi bestens. Habe es seit Anfang der 90er und es wartet mal wieder auf einen Slave-Einsatz. Habe einfach mal wieder Lust darauf, das Gerät einzusetzen. Für Synchronnachvertonungen zu Hause kein Problem. Aber nicht für Livetonaufnahmen, dazu ist es zuviel sperriges Schwermetall. Hatte ich damals schon dazu nicht eingesetzt. Genau wie du es auch beschrieben hast, benötigt es dazu einen Reedkontakt im Projektor. Perfobänder 18/9,5 habe ich noch. Bin gespannt, ob ich die analoge Technik wieder zum Laufen kriege. Da aber der Reedkontkt am Lüfterrad grundsätzlich lesbare Impulse an die Syndi gegeben hat, bin ich guter Dinge, dass der neue Reedkontakt, den ich an der Hauptwelle positionieren werde, zu einem erfolgreichen Ergebnis führen wird. Die Frequenz der Lüfterimpulse ist zu hoch, genau deshalb will ich ja umbauen.
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… nachdem deine Info mich NACH MEINEM ersten Kaffee zur Recherche getrieben hatte, habe ich auch nur das hier finden können, ein NORIS 322S, jüngeres Modell. Aber auch Lüfterrad auf Motorwelle😎. Aber die Verlegung auf die Hauptwelle das wäre doch mal ein interessantes Bastelprojekt bei Langeweile 😁
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Ja, ich war anfangs genauso überrascht…. Nachdem ich aber dann vergleichsweise mal in meinen NORIS Präsident geschaut habe und den dort verbauten Motor mit Aufdruck 7000 U/min gesehen habe, dachte ich mir, das Messergebnis der App könnte halbwegs passen.
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Mein fehlgeleiteter Film ist nun auch endlich bei mir angekommen! Die Recherche der Mitarbeiter bei ANDEC war erfolgreich. Seitens ANDEC soweit alles ok. Leider ist das Ergebnis deutlich getrübt und auf eine defekte Kamera zurückzuführen. Und der Kameramann ist sehr wahrscheinlich auch nicht ganz unbeteiligt an dem Ergebnis🥴 Es ist ein Film, mit dem ich erstmalig die kleine Taschenkamera BAUER 88E testen wollte. Naja, der Test ist insofern erfolgreich, mit der Erkenntnis, in dieser Kamera keinen weiteren Film zu verwenden. Das war ja schließlich Zweck der Übung. Insofern bin ich froh, das der verlorene Film doch noch gefunden wurde und ich keinen zweiten Film für einen Test opfern muss. Das Ergebnis weist einige Merkwürdigkeiten auf, die ich mir nur teilweise erklären kann. Ich werde die Tage mal einige Scans des Ergebnisses hier einstellen.
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das würde mich interessieren und wäre sehr hilfreich, danke !
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Nun hab ich gleich mal meinen „NORIS Präsident“ nochmal aufgeschraubt: Lüfterrad auf der Motorwelle. Aber du meinst wohl die späteren Modelle, die das Lüfterrad auf der Hauptwelle haben. Die kenne ich nicht im Detail.
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… beste Grundlagen für den angehenden Hobbyelektroniker…🤓😵💫
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Richtig, es sitzt auf der Motorwelle. Aber ich kenne (bisher) auch keinen Projektor, bei dem das Lüfterrad auf der Hauptwelle sitzt.
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Danke Helge, für deinen Hinweis. Mein Syndi-Report arbeitet als Slave, der Projektor ist also Master. Die KI gibt dazu folgende Infos: „Beim Braun Visacustic 1000 liegt das Impulssignal zur Aufnahme bzw. zum Abgriff an Pin 6 der 6-poligen DIN-Steuerbuchse. Pin 3 ist Masse. Wichtig: Pin 5 ist der Steuereingang vom Visacustic-Steuergerät zum Projektor – dort wird der Projektor mit den Impulsen gesteuert, nicht dort das Impulssignal abgegriffen. Die Belegung für deinen Zweck lautet also: Pin 6: Impulssignal, etwa 1 kHz Pin 3: Masse Pin 5: Steuersignal/Eingang vom Steuergerät Die Pin-Nummerierung bezieht sich auf die übliche DIN-Belegung; beim Löten auf die Lötseite des Steckers entsprechend spiegelverkehrt zur Ansicht von vorne achten. Am besten vor dem Anschluss mit dem Schaltplan oder einem Oszilloskop gegen Pin 3 prüfen.“ (Ende KI) Sind diese KI-Infos belastbar ? Das Impulssignal vom Visacustic nimmt das UHER (Syndi-Report) leider nicht an. Vielleicht sind die Parameter des Impulses an der Steuerbuchse speziell auf das Braun Steuergerät abgestimmt. Das Signal vom Reedkontakt am Lüfter wird aber schon vom Syndi-Report erkannt. Nur passt dieses eben nicht, da es nicht an der Hauptwelle erzeugt wird und das Perfoband „stottert“ daher in Steps mit Pausen dazwischen. Mein laienhafter Versuchsansatz ist daher, den klassischen Reedkontakt an der Hauptwelle zu positionieren und dem Syndi (Slave) somit verarbeitbare Impulse zu liefern.
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Wenn ich meiner Strobo-App glauben kann, dann dreht das Lüfterrad mit ca. 5.700 rpm.
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Ich habe einen weiteren Braun Visacustic 1000 erworben. War ein Schnapper, dem ich nicht widerstehen konnte 😎. Der Projektor ist ja einfach klasse. Er funktioniert einwandfrei und wurde technisch ergänzt. Auf der Rückseite ist eine zus. DIN-Anschlussbuchse eingebaut worden. Daran hängt ein Reedkontakt, der die Drehzahl der Lüfterrades erfassen soll. Am Lüfterrad ist zus. eine Kupferschraube angebracht. Sehr wahrscheinlich als Ausgleichsmasse zur Vermeidung einer Unwucht durch den Magneten am Lüfterrad. Ein Reedkontakt mit Magneten an der Hauptwelle wäre ja für eine Synchronisierung zwischen Film und Ton der Klassiker. Aber ich stelle mir die Frage, wozu einer der Vorbesitzer die Lüfterdrehzahl nutzte ? Möglicherweise für eine externe Geschwindigkeitsregelung oder -kontrolle ? Mich würden hierzu die Einschätzungen der Elektroniker hier im Forum interessieren. Ich werde den Reedkontakt jedenfalls so verändern, dass er die Hauptwelle erfasst und einen Impuls/Frame ausgibt. Unabhängig vom Steuergerät hätte ich dann noch die Möglichkeit diesen Visacustic zusätzlich noch mit meiner alten „Syndi-Report“ und Perfoband zu verwenden, quasi voll analog😉.
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Ich habe in meinem BAUER T1S Royal auch ein Ersatz-Schneckenrad von Van Eck eingebaut. Läuft einwandfrei !
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Hier bietet jemand ein Moviphon an (bin nicht ich): https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/zeiss-ikon-movifon-b-fuer-8-mm-filme-projektor-50er-60er/3497327916-175-4891?utm_source=copyToPasteboard&utm_campaign=socialbuttons&utm_medium=social&utm_content=app_ios
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Vielleicht passt diese hier: Philips 5995 EJM 150W GX5.3 21V 3400K Halogenlampe. Wird auch im Elmo SP-F verwendet.
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Sehr interessant und anschaulich aufbereitet auf filmkorn.org. Immer wieder schön, etwas tiefer in die Geschichte und Technik alter Zeiten einzutauchen….herrlich ! Klasse auch der verlinkte Artikel auf super8.tv. Und ganz nebenbei habe ich im ungebremsten Lesefluss auch noch interessante Details zu meinem N8-Lieblingsprojektor Bauer T10 mit Tonkoppler mitgenommen. Danke an die enthusiastischen Autoren und Webseitenbetreiber @Helge, @Friedemann Wachsmuth und @Jürgen Lossau!👍
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Positive erfreuliche Nachricht: Habe nun eine ausführliche und freundliche Rückmeldung von ANDEC zu meinem vertauschten Film erhalten. Bin nun wieder guter Dinge ! 🙂 Erfreulich ist auch, dass zusätzliches Personal eingestellt werden konnte !👍
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sieht aus wie ein Heissluftföhn von der Enterprise 😁
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Ich hab jetzt auch nochmal das www bemüht. Lt. Wikipedia sehen MR-Lampen so aus: Diese sind aber wohl nicht als 12 V/100 W, GZ6.35 zu bekommen (nur für Raumbeleuchtung). Die Kaltlichtspiegellampen der unterschiedlichen Hersteller werden allesamt als MR-Lampen in den technischen Datenblättern beschrieben. Dort haben die Reflektoren aber grundsätzlich eine „glatte“ Oberfläche. Die Bezeichnung „MR“ ist hier nicht wirklich treffend. Die Hersteller bewerben diese u.a. auch für Projektionszwecke. Die bekannten Anbieter haben diese Leuchtmittel auch so im Angebot. Die zwei beschriebenen OSRAM-Lampen unterscheiden sich im ANSI-Code in EFP (50h Lebensdauer) und EFP/X (600 h Lebensdauer). Osram-EFP 64627 HLX 100W 12.pdf Osram-EFP:X 64629 HLX 100W 12.pdf Warum geben die Hersteller keine Lumen-Werte an ? Lediglich bei der OSRAM 64629 HLX EFP werden nur magere 6 lm ausgewiesen. Selbst wenn es lm/W bedeuten sollte, wäre es ja auch nur eine bessere Nachttischlampe. Eine 50 W-Stiftsockel kommt ja schon auf 1.600 lm. So richtige Vergleichsmöglichkeiten bieten die Hersteller auf deren Seiten auch nicht an. Die OSRAM 64627 HLX EFP verwende ich bisher in meinem EUMIG 610D. Ausleuchtung Bildfläche ist einwandfrei.
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Moin in die Runde, OSRAM hat u.a. diese beiden Projektionsleuchtmittel für 12V/100W im Programm: Typ 64627 - Lebensdauer von 50h, also die üblichen, Typ 64629 - Lebensdauer von 600 h (!) Bei Typ 64629 ist im Datenblatt keine Farbtemperatur angegeben. Der Preisunterschied beträgt lediglich ca. 10 €. Kann die 64629 problemlos alternativ verwendet werden und hat jemand Erfahrung damit ? Wo ist der Haken ?🤔
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Wenn das Finanzierungsziel für Fränk 100.000 € erreicht, dann gibt’s die Teile in Spritzguss statt 3D-Druck. Ich denke, das wäre qualitativ besser und auch langlebiger. Oder liege ich da falsch ? Sind die 3D-Materialien mittlerweile so gut ?
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Ich habe es so verstanden, dass Fränkie nicht kompatibel ist zu LOMO, sondern ein eigenständiges Tool, ähnlich LOMO. Also Fränkie ist das manuelle Tool mit Handagitation, Fränk die automatisierte Bequemvariante. Und später kann dann Fränkie in Fränk weitergebaute werden, wenn man upgraden möchte. Finde ich sehr interessant👍
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Sieht vielversprechend aus. Da würde ich mich vielleicht auch als Anfänger in der Cinefilm-Entwicklung ranwagen.
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Klingt gut…ist zwar ein anders gelagertes Problem, aber vielleicht auch ein Hoffnungsschimmer für diejenigen, die noch auf ihre vertauschten Filme warten…
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Grundsätzlich habe ich kein Problem mit der Bearbeitungszeit eines Labordienstleisters. Wenn diese entsprechend kommuniziert wird, kann man sich darauf einstellen. Die „schweigende Kommunikation“, wie sie in diesem Falle vom Dienstleister in Bezug auf die eigenen Fehler im Laborprozess mit negativen Auswirkungen auf den Kunden praktiziert wird, ist das eigentlich ärgerliche ! Im Falle eines verursachten Schadens wäre dann als Schadensausgleich für den Kunden zumindest ein unbelichteter gleichwertiger Film, sowie die Übernahme der Rücksendekosten des falsch gelieferten Films eine zu erwartende akzeptable Lösung. Vielleicht ist es aber auch nach fast 70 Jahren eine gewisse Geschäftsmüdigkeit …? Wenn der einzig verbliebene Labordienstleister in D eines Tages komplett sein Geschäft einstellt, ist spätestens ohnehin der Zeitpunkt sich persönlich zu entscheiden, ob Schmalfilm weiter betrieben wird, zumindest das Filmen an sich. DIY-Entwicklung ist hier m.E. eine gute, wenn nicht sogar die einzige Alternative. Labore im Ausland sind aufgrund Versandkosten und Zollgebühren vermutlich weniger lukrativ. Auch findige Tüftler entwickeln zunehmend DIY-Entwicklungstools. In Bezug auf die mittlerweile sehr betagten Entwicklungsmaschinen beim Dienstleister, ist auch davon auszugehen, dass diese derzeit wohl noch gewartet, ab einem gewissen Zeitpunkt mangels Ersatzteilen aber nicht mehr wirtschaftlich repariert werden können. Neumaschinen werden für diese Nische sicherlich nicht mehr hergestellt.
