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ATRIUM

Zugänge zur Filmgeschichte

22 posts in this topic

Während inzwischen Preisvergleiche zwischen Billig-DVDs und Eintrittspreisen von Kinobesuchen angestellt werden, wo man für seine private, filmgeschichtliche Erfahrung mit Filmzugang inzwischen ggf. weniger bezahlen muss, hat dieser Tage in Berlin ein interessanter, neuer Zugangsweg zur Filmgeschichte stattgefunden, über dessen Diskurs und Form bezeichnenderweise Tobias Kniebe in der Süddeutsche Zeitung am 02.12.2011 berichtet – handelt es sich doch um eine Co-Veranstaltung der konkurrierenden FAS unter Beteiligung der deutschen Filmakademie. So viel Präsenz an Filmgeschichte in der Zeitung ist inzwischen selten, wenn man von darauf spezialisierten Veranstaltungsreihen (gerade als Teil von Festivals) mal absieht, aber verständlich wenn sich ein Kanzlerkandiat in spe nicht nur als Filmfreund, sondern auch als Filmkenner aus Überzeugung zu erkennen gibt. Und schließlich musste das Wortbild der "Ausreitenden Kavallerie" ja auch irgendwo herrühren…

 

http://www.sueddeutsche.de/kultur/2.220/kanzlerkandidat-uebt-sich-in-filmkritik-was-steinbrueck-am-russischen-roulette-fasziniert-1.1224634

 

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In Roger Eberts Blog-Beitrag "The Sudden Death of Film" vom 02.11.2011

 

http://blogs.suntimes.com/ebert/2011/11/the_sudden_death_of_film.html

 

findet sich eine interessante Schlussfolgerung einer neuen Denkbarkeit von Repertoire-Kino:

 

Digital prints are cheaper to manufacture, distribute and exhibit than film. They also make the distribution of non-blockbuster formats more practical--indies, art films, foreign films, documentaries, classics. Repertory theaters and their daily double features are mostly a thing of the past. The studios have long since stopped making and maintaining regional film exchanges. But today repertory has become thinkable again.

 

I wrote not long ago that with today's consumer high-def projectors, it is perfectly possible to rent a space and start a repertory theater, assuming you legally obtain the performance rights. Most distributors are happy to work with you--they like more venues. People have written me they run such cinema rooms in their towns or on their campuses. But why, you might ask, would audiences buy a ticket to see a movie they might be able to watch at home on TV? The best reason is a shared common interest. A movie is better with an audience, the ritual is more satisfying, and as new patterns of On Demand form, such venues might get movies before they're available everywhere. They would be another tier in the distribution sequence.

 

Konsequent zu Ende gedacht hieße dies möglicherweise, dass man mit den neuen Mitteln von Web 3.0, den Social Platforms und Social Apps, drei Kategorien neu miteinander synthetisieren könnte:

 

- erstens:

Filminteressierte, die sich mit anderen zusammen einen Film ihrer Wahl anschauen wollen und sich dafür an einem bestimmten Ort verabreden und zu einer bestimmten Zeit zusammentreffen möchten.

(Profile der Filminteressierten)

 

- zweitens:

Werke der Filmgeschichte (also von Anfang bis jetzt gerade aktuell), die gesehen werden wollen

(Profile der Filmwerke)

 

- drittens:

Werke, die man nicht allein zu Hause von immer billiger werdenden Datenträgern schauen möchte, sondern gezielt mit anderen in anderen Räumen (also: in öffentlichen Kinos, in anderen Home-Cinemas als Teil von Privatwohnungen und in Mischformen zwischen öffentlichen Kinos und privaten Home-Cinemas: Filmgalerien eines neuen Typs etwa), anderen Räumen also, die ein Profil eigner Kategorie sein können.

(Profile der Venues)

 

 

Beispiel:

Ich möchte mir gerne das Gesamt-Werk von Ozu, Powell&Pressburger und Lean zu Gemüte führen, finde aber den Umstand, dabei alleine vor der Leinwand sitzen zu müssen, zu wenig kommunikativ.

Auf den "Berechtigungsbescheid", bis die zuständigen Kino-Behörden mir den Film in Kinematheken irgendwann mal zeigen wollen, will ich nicht warten, finde ich auch zu nervig und mit zu wenig räumlicher Abwechslung.

 

Wie wäre es also wenn es eine Social Website-App dafür gäbe, bei der Gleichgesinnte sich finden und verabreden könnten, die sich ihre Home-Cinemas wie sich selbst als Profile auch vorher vorstellen können? (schließlich will man nicht jeden Fremden in der eigenen Wohnung haben.)

 

Beispiel im Bereich des Reisens, der Unterkunft und des sich Besuchens von "Wildfremden" via Website-Profil:

www.couchsurfing.com

 

Würde so etwas gar zur Norm, ginge das "en suite"-Spielen von Kinos der bisherigen Form in eine neue Betriebsform über.

Letztlich müsste man sich bei dieser Betriebsform daran gewöhnen, dass alle Home-Cinema-Venues mit allen öffentlichen Kinoeinrichtungen in Konkurrenz stünden, was bereits ja der Fall ist, aber nicht in einer strukturierten Weise.

 

Als jemand, der die imdb.com Mitte der 1990er-Jahre mitgegründet hatte, weiß ich: "nichts ist unmöglich!".

 

Kommentare?

Anregungen?

Kritik?

Weitere Wege?

 

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Nicht erst seit Blu-ray Disc-Zeiten, schon mit Aufkunft der DVD vor 14 Jahren wuchsen die Home Cinema-Zirkel.

Die Freiheiten und sozialen Möglichkeiten sind seither variantenreicher, die Aura einer perfekten, hochauflösenden und kontrastreichen Filmbbandprojektion und ihres Event-Auditoriums (früher: Filmpalast) erodiert dadurch.

Die materiellen Hürden einer Filmherausbringung im hochwertigsten Präsentationsformat in exklusiven Theatern (was sicherlich Freiheiten einschränkte) nebst Vorbestellungs-Systemen und Langlaufeinsätzen (-> gemeint ist die Roadshow-Praxis) koppelten Filmereignisse (natürlich im Sinne des bürgerliche Kunst- und Repräsentationsverständnisses) oft an Spielstätten nach Vorbild von Opernhäusern.

 

Da ich selber jeden dritten Tag in die Oper gehe (trotz himmelweit schlechterer Sänger als Maria Callas - mithin auf CD-Konserve frei "verfügbar") sehe ich nicht ein, Ebert, der bis zuletzt vehementer Verteidiger des Films war und nach seiner Kapitulation zu den Home-Cinema-PLattformen wechselt, als Propheten einer neuen Kinokultur sehen zu müssen.

Die beschreibt er nicht überzeugend - und was überzeugt, ist nur Realanalyse.

 

--

 

Gleichzeitig beharren (gerade in dieser Stadt) selbst ärmste Laden-, Alternativ- und Szenekinos, aber auch eingefleischte kommunale Kinos auf der 35mm-Projektion. Mit Vorzügen und Mängeln, aber mithin sind sie ein Zeugnis der Original-Erstaufführung. Bisweilen nicht schlechter als Blu ray-Disc: mitunter auch besser oder authentischer.

Also bleiben die 35mm-Zeugnisse nachwievor relevant und analysefähig.

Man sollte es sich da m.E. nicht zu bequem machen in der Wahl des historisch gegebenen Formats.

Gerade im Erkennen von Mängeln finden sich ja auch Spuren der Widersprüche und Brüche einer Epoche.

 

Oder man ist von Berufs wegen "Metropolis-Blankputzer" und sichert sich Steuergelder ohne Ende, um bis zum Abwinken immer denselben Film vermarkten zu können, anstatt vorhandene Filmkopien zigtausender Titel effizient für den Kinoeinsatz zu nutzen.

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Mir scheint die unterschiedliche Bewegungsrichtung wichtiger: statt Filmgeschichte ins Netz abzudrängen, wäre doch die "Grauzone" zwischen Home Cinema als Privaterfahrung und Kino als öffentlicher Ort und meist mit fehlendem Forum und Diskurs vor Ort ziemlich entwicklungsfähig, um den Kino-Act als solchen weiterentwickeln zu können. An so etwas lässt sich auch ein Kinomuseum mit Filmstreifenprojektion im Übrigen andocken, gerade das. Jetzt haben wir eine technische Entwicklung, die "Rent-a-Cinema" erst auf höchstem Niveau in der Pluralität aller Home-Cinemas plus aller noch spielenden Kinos erst ermöglichen könnte. Die eigentliche Beschränkung liegt - wie überall - im juristisch-rechtlichen, bei den Rechten, die dann entscheiden, wie eine aktuelle Entwicklung weiter verläuft, sich anreichert oder an den Rechtelage "erstickt" wird. Allerdings kann man an der (ehemaligen) Musikindustrie ablesen, was passiert, wenn man vor lauter Konservatismus seinen Markt vor lauter derzeit noch gut sprudelnden Einnahmen aus traditionellen Geschäftsmodellen mehr oder weniger komplett verliert, weil der Bedarf sich mit den technischen Möglichkeiten entwickelt. Bezogen auf Home-Cinema meine ich damit weniger das dort heute erreichte Qualitätsniveau in Bewegtbild-Darstellung mit Ton, sondern vielmehr die Gesellschaftstechnik des Netzes, die ebenfalls Grauzonen zwischen Privat und Öffentlichkeit derzeit entwickelt und anreichert. Jetzt müsste man Mitstreiter suchen, diese Gesellschaftstechnik mit der Kinoerfahrung allgemein zu verbinden.

 

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Ich wage mal die Gegenthese: Was bei einem solchen Konzept herauskommt, ist purer mainstream in historischem Gewande - hundertmal BREAKFAST AT TIFFANY'S (oder meinetwegen BEN HUR). Nichts gegen TIFFANY'S oder BEN HUR, aber was verlorengeht, ist die Suche nach Unbekanntem und Aufregendem. Wir alle wissen, dass auch ein (vom Buch her) mieser Film seine Qualitäten (in Kameraarbeit, Schnitt, Musik oder schauspielerischen Leistungen) aufweisen kann. Das entdeckt man jedoch nur in größeren "Spannungsbögen", zum Beispiel Filmreihen zu Regisseuren oder Themenschwerpunkten. Sowas kriegt man auf der Basis lockerer (?!?) Verabredungen nicht hin ...

 

 

.... wenn sich ein Kanzlerkandiat in spe nicht nur als Filmfreund, sondern auch als Filmkenner aus Überzeugung zu erkennen gibt ...

 

Schade, ich war nicht in Berlin. Wer P.S. mal erlebt hat, den wird seine Wort- und Bildgewalt wohl mächtig beeindruckt haben - meist übrigens ohne Manuskript. Und wie er in seinem Buch den internationalen Finanzsektor abkanzelt ("Schattenwelt"), die Kanzlerin lobt ("politische Erziehungsberechtigte") und die eigene Partei tadelt ("Manchmal hatte ich den Verdacht, dass es in meiner eigenen Partei eine in den Statuten nicht aufgeführte geheime Glaubenskongregation geben müsse, die über die Einhaltung der Lehrmeinung wacht") - das ist schon griffig und hat Substanz. Insoweit glaube ich gerne, dass auch seine Einführung zu DEER HUNTER einigen Unterhaltungswert aufwies. - Aber die Reihe geht ja weiter. Wen würde ich mir denn als Nächsten wünschen? Vielleicht den Abgeordneten Bosbach?

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Es ist doch immer wieder nett, ehemaligen EDEKA-Verkaufsstellenleitern bei ihren Diskursen durch "Unbekanntes" und "Aufregendes" hindurch folgen zu können. Wie wäre es denn mit Herr Pofalla oder KTzG als Guide durch die Filmgeschichte? Ich kann mir schöne dramatische Stellen aus wichtigen Werken der Filmgeschichte vorstellen, die beide treffend "re-en-acten" könnten.

 

Wie elitär oder vulgär ein Abbild der Realität bei einer Öffnung von "Home Cinemas" sein kann, dürften dann die mitgestalten, die dabei sind und sich einbringen. Wie im richtigen Leben wird man in Spektrum und Niveau alles wiederfinden können, was auch vorher auch schon da war. Wie weit man dann didaktisch-lehrende "Spannungsbögen" als eine Art "Oberton-Schaum" hinzufügen wird können, darf dann die Praxis zeigen. Es bleibt der Kultur der Plattform überlassen, Kultivierungen nicht nur zuzulassen, sondern sie bestens befördern zu wollen. Bestimmte Sachen gehen auch und gerade bei Facebook nicht, andererseits zeigen Couchsurfing.org und Partnerfindungs-Websites Leistungsfähigkeiten, die zu neuem Sozialverhalten anleiten: Abbildung des Bisherigen und Veränderung zu Neuem in einem. Oder: man bleibt derselbe, macht aber neue Dinge. Begegnungen zwischen Menschen befruchten normalerweise, wenn sie nicht entgleisen.

 

Aus der Anfangszeit der imdb.com kann ich mich i.Ü. an die spöttischen Gesichter und Kommentare von BibliothekarenInnen in Deutschland erinnern, für die die Offenheit einer Datenbank für potentiell jeden (ohne vorherige Verifizierung der Neuinhalte und des Inputs und korrigiert nur durch das sozial-editorische Feedback) das Schreckgespenst schlechthin war, über das man nur lauthals Lachen konnte. Der Kulturvorbehalt, dass das Neue erst mal das Schlechte ist, ist sehr deutsch und wahrscheinlich fehlt im Berliner Raum immer noch -- trotz waghalsigen Vergleichen der Presseöffentlichkeit mit Silicon Valley -- das entsprechende geistige Klima, um so einen Ballon erfolgreich hierzulande starten zu lassen.

 

Das Rechteproblem, dass man "private home screenings" nicht bewerben darf, scheint mir das größere Hindernis für einen Praxisversuch zu sein. Wo hört der Freundesdiskurs der Vorbereitung und Ankündigung von Treffen und Screenings auf -- und wo beginnt eine "öffentliche Werbemaßnahme"… D.h., wie versteckt muss der Findungsdiskurs sein, um nicht als öffentlich zu gelten, aber dennoch von den potentiell sich Suchenden gefunden werden kann. An dieser Stelle habe ich noch keine konzeptionelle Lösung, sondern lediglich die Problembeschreibung, zumindest wenn man die Rechte-Problematik in der derzeitigen Rechtssituation versteht.

 

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Um nochmals auf diesen Diskurs vom Anfang des Dezember 2011 zurückzukommen:

 

In der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) vom 23. April 2013 wurde zu unserem damaligen Themenkreis ein interessanter Artikel von Klaus Vierli veröffentlicht. Die Überschrift des NZZ-Beitrags: "Die Fernsehfiktion wird des Kinos würdig."

 

Darin findet sich diese bemerkenswerte Feststellung:

 

Auch sozial ist beim Fernsehkonsum ein «Kinoverhalten» zu beobachten. Man lädt ganze Cliquen zu Fernsehabenden ein. Es gibt Popcorn-Anlässe zum gemeinsamen Fernsehkonsum von beliebten Serien, Event-Sendungen und Sportanlässen. Manchmal verbringen Gruppen von Serien-Enthusiasten ganze Wochenenden zusammen im Heimkino, wo sie komplette Staffeln ihrer Lieblingsserien schauen. Das nennt die Fernsehbranche dann «binge viewing», analog dem «binge drinking», dem kollektiven Rauschtrinken.

 

 

Ich bin der Auffassung, dass uns dieses neue "Kinoverhalten zu Hause", auch und gerade 'sozial' verstanden, demnächst noch weiter beschäftigten dürfte.

 

Einstweilen ein Dankeschön an Michel für seinen Hinweis zu diesem NZZ-Beitrag.

 

Hier der URL-Link zum Gesamtbeitrag online:

http://www.nzz.ch/ak...rdig-1.18069055

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Die eigentliche Beschränkung liegt - wie überall - im juristisch-rechtlichen, bei den Rechten, die dann entscheiden, wie eine aktuelle Entwicklung weiter verläuft, sich anreichert oder an den Rechtelage "erstickt" wird. (...) vielmehr die Gesellschaftstechnik des Netzes, die ebenfalls Grauzonen zwischen Privat und Öffentlichkeit derzeit entwickelt und anreichert. Jetzt müsste man Mitstreiter suchen, diese Gesellschaftstechnik mit der Kinoerfahrung allgemein zu verbinden.

 

Sehr gut auf den Punkt gebracht, zumal ja viele Filme, die in den Sammlungen schlummern, überhaupt nicht mehr komerziell ausgewertet werden bzw. werden können, da gar kein breites Publikumsinteresse an ihnen besteht. Man hat hier wohl sowieso eine - wenn überhaupt - sehr speziell ausgerichtete Interessengemeinschaft.

 

Und genauso, wie die Filme in den Sammlungen schlummern, schlummern die Rechte, so sie überhaupt noch Bestand haben, in den Archiven der Inhaber, vielleicht sogar unbewusst.

 

Mir ist bisher auch noch keine befriedigende Lösung zu o.g. Problematik eingefallen, d.h. man bewegt sich weiter in geschlossenen Interessentenkreisen, die Vorführungen finden weiterhin im privatem Umfeld oder extra angemieteten Räumen als geschlossene Gesellschaft statt. - Leider.

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Kino wird hier wieder zu einer sozialen Veranstaltung, Mittelding zwischen Picknick und Party, und das oft aus Anlass eines Films, den viele schon kennen.

 

Verena Lueken in der FAZ vom 30.04.2013 über Freiluftkinos im Allgemeinen und das bald bevorstehende von Cannes im Besonderen.

 

Anscheinend ist diese Art von Kinolust, sich Kino als 'soziale Veranstaltung' im engeren Sinn zu wünschen, ein Trend unserer Zeit.

 

 

Hier der URL-Link zum gesamten FAZ-Beitrag von Verena Lueken:

http://www.faz.net/a...e-12162619.html

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Um nochmals auf den Dezember 2011 zurückzukommen. Ich schrieb am 4.12.2011 in diesem Thread:

 

Beispiel:

 

Ich möchte mir gerne das Gesamt-Werk von Ozu, Powell&Pressburger und Lean zu Gemüte führen, finde aber den Umstand, dabei alleine vor der Leinwand sitzen zu müssen, zu wenig kommunikativ. Auf den "Berechtigungsbescheid", bis die zuständigen Kino-Behörden mir den Film in Kinematheken irgendwann mal zeigen wollen, will ich nicht warten, finde ich auch zu nervig und mit zu wenig räumlicher Abwechslung.

 

Wie wäre es also wenn es eine Social Website-App dafür gäbe, bei der Gleichgesinnte sich finden und verabreden könnten, die sich ihre Home-Cinemas wie sich selbst als Profile auch vorher vorstellen können?

 

Nun, manche Ideen sind einfach zu gut, als dass man sie nicht doch einmal "in der wirklichen Welt" ausprobieren möchte. Insofern freut es mich, gerade hier heute ankündigen zu können, dass unter dem Motto "Manage Your Private Home Cinema Event" die

 

CineParty App

für iPhone, iPad und iPod touch

 

heute im AppStore von iTunes bzw. Apple zum Download freigegeben wurde.

 

Direktlink:

http://appstore.com/cineparty

 

Es gibt seit heute auch eine Website für die App, und zwar hier:

http://www.cineparty.net

 

Wie nicht anders für einen App-Launch zu erwarten, handelt es sich dabei um die Versionsnummer 1.0.0. Das Benutzerinterface ist zunächst nur in englischer Sprache; Lokalisierungen sind nebst Weiterem für kommende App-Versionen geplant.

Die Entwickler stehen also am Anfang und wollen sehr genau dem Feedback, das man in der App selbst geben kann, zuhören, um es in Weiterentwicklungen einzuarbeiten.

Hinter uns liegen gut 17 Monate Entwicklungsarbeit; es wird also Zeit, die App einmal den cinephilen HomeCinemaEnthusiasten "in der wirklichen Welt" zu übergeben.

 

Enjoy...

 

 

post-79391-0-93681800-1369346406.jpg®

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Das hört sich ja toll an, muß ich mir unbedingt zeigen lassen.

 

Wird es auch eine entsprechende Möglichkeit für die "Nicht-ipod-Besitzer/BEnutzer" geben?

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Das hört sich ja toll an, muß ich mir unbedingt zeigen lassen.

Wird es auch eine entsprechende Möglichkeit für die "Nicht-ipod-Besitzer/BEnutzer" geben?

 

 

Längerfristig sind weitere Betriebssystem-Plattformen durchaus geplant, allerdings dürfte die jeweilige Nachfrage der User dann zunächst entscheiden, für welche anderen Plattformen zuerst Adaptionen entwickelt werden. Mittelfristig kann man sich evt, auch eine Kickstarter-Kampagne vorstellen, um die Nachfrage mittels Crowdfunding dann auch reell für eine andere Plattform einschätzen zu können. Darüber hinaus hat "Android" noch Einiges aufzuholen, was die Viren- und Trojanersicherheit auf dieser Plattform betrifft.

 

Inzwischen ist im Apple App Store bereits die Version 1.0.1 erschienen und nunmehr auch das "Create Events Modul" durch Apple freigeschaltet worden:

 

https://itunes.apple...rty/id598311533

 

 

Ansonsten gibt es jetzt in den wichtigsten Home Cinema Foren auch weitere Threads zur App.

Falls jemand von hier auch dort aktiv sein sollte:

 

 

 

http://www.hometheat...a/#entry3964822

 

http://www.avsforum....eparty-app/0_50

 

http://www.highdefforum.com/ipads-ipods-android-etc/141368-cineparty-app-idevices.html

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Mir scheint die unterschiedliche Bewegungsrichtung wichtiger: statt Filmgeschichte ins Netz abzudrängen, wäre doch die "Grauzone" zwischen Home Cinema als Privaterfahrung und Kino als öffentlicher Ort und meist mit fehlendem Forum und Diskurs vor Ort ziemlich entwicklungsfähig, um den Kino-Act als solchen weiterentwickeln zu können.

Das wäre im Falle von erhoffenswerten "Rückwegungen" in den öffentlichen Raum anstrebenswert, um die Heimkinofraktion nicht zu ghettoisieren - oder ihr solche Tendenzen anzuhängen.

Einen weiteren Anstoss unternimmt nun Enno Patalas: http://www.stadtrevu...er-zufaelliger/

Da er seinen Schlüsse aber auf die Praxis der KoKis und Museen anwendet, die m.E. eindeutig definierten Aufträgen zum Erhalt des Originals zu folgen hätten, folge ich ihm an diesem Punkt (DVD -> rein ins Kino!) in keiner Weise. Sehe darin einen Widerspruch zum Auftrag derartiger Institutionen- Aber solche (ideologischen?) Differenzen sind sicher auch eine Frage der Lebenserfahrung, des zu geringen oder zu hohen Lebensalters des jeweiligen Diskutanten. Je nach Welt- und Wertverständnis. Bei aller Wertschätzung von E.P.

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Das wäre im Falle von erhoffenswerten "Rückwegungen" in den öffentlichen Raum anstrebenswert, um die Heimkinofraktion nicht zu ghettoisieren - oder ihr solche Tendenzen anzuhängen.

 

Diesem erstrebenswerten Ideal steht bedauerlicherweise die in vielen nationalen Rechtssystemen verankerte Rechtsordnung entgegen, die Privates von Öffentlichem strikt trennt und die Privatwohnung unter besonderen gesetzlichen Schutz stellt. Aus gutem Grund ist das, was ich in meinem ureigenen Schlafzimmer veranstalte, mein "geschützer Bereich". Das gilt im Übrigen auch für private Wohnzimmer und Privaträume mit Home Cinema Installation in Privatresidenzen. Insofern würde ich für weite Teile nationaler Rechtssysteme für noch längere Zeiträume eher von einer "mittelbaren" statt "unmittelbaren" Rückwegung bzw. Rückbewegung ausgehen, etwa indem über gemeinsame Erfahrungen in Privaträumen eben ein öffentlicher Diskurs rückwirkend stattfinden kann, der "membranartige soziale Osmose" ermöglichen könnte.

 

 

Einen weiteren Anstoss unternimmt nun Enno Patalas: http://www.stadtrevu...er-zufaelliger/

Da er seinen Schlüsse aber auf die Praxis der KoKis und Museen anwendet, die m.E. eindeutig definierten Aufträgen zum Erhalt des Originals zu folgen hätten, folge ich ihm an diesem Punkt (DVD -> rein ins Kino!) in keiner Weise. Sehe darin einen Widerspruch zum Auftrag derartiger Institutionen- Aber solche (ideologischen?) Differenzen sind sicher auch eine Frage der Lebenserfahrung, des zu geringen oder zu hohen Lebensalters des jeweiligen Diskutanten. Je nach Welt- und Wertverständnis. Bei aller Wertschätzung von E.P.

 

Die Auffassung, dass man z.B. an (Film-)Hochschulen mit Filmprojektionseinrichtung lieber sich die Criterion-BluRay kommen lässt, um ein Studium der Filmgeschichte "in weitaus besserer Darstellungqualität als mit minderwertigen und abgenudelten Filmkopien" zu ermöglichen, ist mir in Forschung und Lehre auch an der FAMU in Prag begegnet. Das ist zwar bedauerlich, stellt letztlich kinohistorisches Arbeiten und Didaktik vor entsprechende Aufgaben...

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Ist die Diskussion nicht rein äußerlich? Computer, binär-numerische Daten, tragbare Bildschirme . . .

 

Zugang zur Filmgeschichte gibt es nur mit Film, mit von Menschen bedienten Projektoren, in von Menschen betriebenen Lichtspielhäusern.

Beim Filmpodium der Stadt Zürich gab es die Reihe Eine Geschichte des Films in 250 Filmen, anfangend mit Skladanowsky und Lumière.

 

Armutszeugnisse stellen sich selber immer wieder aus, wenn am Seminar für Filmwissenschaft der Assistent nicht mit dem 16-mm-Film-Projektor klarkommt, das ist wie wenn einer im Club-Lokal von Vinyl-Freunden keine LP abspielen kann, oder wenn der Professor den Unterschied zwischen Kohlenbogen- und Xenonlampen nicht kennt.

 

Zugang zur Filmgeschichte erfordert je nach Zeit, zu der man zurückblicken will, mehr Aufwand, als der Opportunismus glaubt. Man muß die Zuschauer komplett von der YouTube trennen, ihnen alles elektronische Gerät abnehmen und sie dann auf die Reise schicken.

 

Die Theaterfrau Sandra Löwe hatte vor einigen Jahren eine Veranstaltung durchgezogen, Süß scheint der Krieg den Unerfahrenen. Mit dem Handy in der Tasche, sagte sie, kommt man Erasmus von Rotterdam nicht nahe. Jedermann schaltete seinen tragbaren Funkfernsprechapparat ab und ließ sich eine Garderobennummer dafür geben. Ich assistierte damals und trug alle Geräte, in Plastikbeuteln, an einem Nagelbrett baumelnd, vor Beginn in einen Nebenraum. Es war in der Krypta der Elisabethenkirche zu Basel. Das, wünsche ich noch heute, sollte in allen Kinos so sein. Mit dem Handy ist das Filmtheater endgültig gestorben. Ich gehe nicht mehr ins Kino. Ich halte es nicht aus, daß da immer der Leuchtdisplay dabei ist.

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Zugang zur Filmgeschichte gibt es nur mit Film, mit von Menschen bedienten Projektoren, in von Menschen betriebenen Lichtspielhäusern.

[…] Mit dem Handy ist das Filmtheater endgültig gestorben. Ich gehe nicht mehr ins Kino. Ich halte es nicht aus, daß da immer der Leuchtdisplay dabei ist.

 

 

Also ich kann diese Gedanken sehr nachvollziehen und - nicht nur rhetorisch gefragt: ist es nicht wunderbar, dass wir all diese kluge Reflexionen im aller-digitalsten, aller-abstraktesten der derzeit verfügbaren Kommunikations-Medien uns hier 'zurufen' können ?

 

Die Benutzung aller-modernster und aller-neuester Kommunikations-Medien, gerade für den Zweck, das Alte und Bewährte wieder aufleben zu lassen oder zumindest zu bewahren, macht aus Alt wie "analog" und Neu wie "digital" keinen Gegensatz, im Gegenteil.

 

Insofern freue ich mich über eine ggf. bevorstehende Notiz zur CineParty App in der Zeitschrift "Cine 8-16", weil die CineParty App ja nicht nur Menschen zu Digitalvorstellungen zusammenbringen kann, sondern auch für alle persönlichen und privaten Begegnungen für Vorführungen in den Filmbandformaten 8 - 70 mm alle Ansprüche von privaten Home Cinemas bedienen kann. Nicht nur im Schlafzimmer, sondern auch bei anderen, wirklich wichtigen Dingen, mit denen man sich gerne ungeteilt und extrem aufmerksam beschäftigen möchte, gilt: "Handy aus!". Menschen, die man persönlich, kontaktbezogen kennt, kann man so etwas im eigenen Home Cinema vermitteln. Simons Beitrag oben zeigt mir, dass das bei anonymen Peer Groups in öffentlichen Kinos nur noch sehr schlecht und eingeschränkt geht. Es wäre natürlich eine große Ironie der Geschichte, wenn nur noch Home Cinemas handy-freie-zone während Vorstellungen werden würden...

 

Für diejenigen, die keinen Zugang zur iTunes Software haben (weil sie vielleicht mit/unter Linux arbeiten), hier noch ein einfacher Weblink für alle Browser mit weiteren Hintergrund-Infos zur neuen CineParty App für iOS-Geräte:

 

https://itunes.apple...d598311533?mt=8

 

 

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Die Benutzung aller-modernster und aller-neuester Kommunikations-Medien, gerade für den Zweck, das Alte und Bewährte wieder aufleben zu lassen oder zumindest zu bewahren, macht aus Alt wie "analog" und Neu wie "digital" keinen Gegensatz, im Gegenteil.

 

Insofern freue ich mich über eine ggf. bevorstehende Notiz zur CineParty App in der Zeitschrift "Cine 8-16", weil die CineParty App ja nicht nur Menschen zu Digitalvorstellungen zusammenbringen kann, sondern auch für alle persönlichen und privaten Begegnungen für Vorführungen in den Filmbandformaten 8 - 70 mm alle Ansprüche von privaten Home Cinemas bedienen kann.

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Das Projekt ist ein nur konsequenter Zugriff, Andersmenschen von heute und 2013 an ihren taktilen Körperzonen zu erreichen (vielleicht befinden wir uns mit all diesem Zubehör bereits in einem Übergangsstadium zum Cyborg - ohne darüber zu urteilen, wie diese Hybridform uns besser oder länger leben lässt).

 

Weltweit hat sich in den letzten Jahren das kommunikative Verhalten massiv auf Mini-Dsiplays verschoben. verschoben auf die Fixierung eines Status-Symbols: für hyperaktive Vernetzung im sportiven Sinne, für endlos viele Freunde, für permanenten Liquidität und den Wahn ohne Pixelmorphing vom erfolgreichen Leben isoliert zu sein, und für den Kompensationsdrang schutzlos in den Schoss der rauen Natur zurückzufallen, sobald man das iPhone ausschaltet.

 

Die aufgeklärten [dieser europäischen Richtungs entstammenden] Philosophen sagen uns, eine ungebrochene Wiederholung der Vergangenheit sei nicht möglich, nötig und werthalt: Wiederholung sei eine Illusion. In diesem aufklärerschen Duktus seit der Strömung der materialistischen Philosophie bis hin zu den Strukturalisten und DeLeuze wird das "fossilierte" Gedenken an Vergangenheit verbannt: strikte Authentizität wird quer durch alle Lager und politischen Fraktionen heutiger Gesellschaften stigmatisiert.

 

Und man muss dieser Geisteshaltung durch offensives Einschreiten Rechnung tragen: sich vom modernen Menschen zu lösen, hiesse gar, ihn und das Vermittelbare (das ist die Vergangenheit und deren Kulturen) aufgeben zu müssen, wenn man sich ihren Umgangssprachen und Postfächern völlig verweigert. Das Risiko können wir nicht eingehen, sondern müssen in die uns oft erschreckenden Sphären medialer Körperprothesen, wie ich sie nenne, mit eintauchen.

 

Mit @Filmtechniker fordere ich dennoch die Ungebrochenheit ein als museales Ideal. Am seinem Beispiel des historischen (und somit auch "echten") Kinos hiesse dies: nach jener Mobilisierung sämtlicher "medialer Acessoires" schweigen diese, sobald die Darbietung ihren Lauf nimmt: kongenialer Weise sammelte er besagte Geräte sogar ein.

 

Im Heimkino und seiner digitalisierten Projektion müssen sie ebenfalls abgeschaltet werden, da schon der Begriff Heim-"Kino" auf eine theatrale Gattung rekurriert, nach der das heimelige/heimische/heimliche Surfen ein Ende findet. Womit die theatrale Performanz kreativen Einzug in die Wohnungen hält.

Grundsätzlich also ist nichts einwendbar gegen Theatralität in Heim und Familie, jenseits der Lichtspiel- und Sprechbühnen.

In einigen wenigen Fällen haben es Blu Ray-Zirkel erreicht, Filmanfänger in der Wahrnehmung für Geschichte zu schärfen und zu Festivalgästen analoger Filmaufführungen zu machen. In anderen Fällen boten die Boni aus Bilddokumenten viele visuell-didaktische Zugange zur Film History, der bislang in der Filmwissenschaft noch keinen Fuß gefaßt haben [aber es wird darüber derzeit diskutiert, inwiefern daraus nicht nur Illustration, sondern Information und Dialog ableitbar ist].

 

Das Multiplex bietet die Auseinandersetzung mit Film wie auch "Aufklärung der Massen" in keiner Weise, weil Klärung durch Konsum erstickt wird.

Das kommunale Kino biete Auseinandersetzung mit Film nur selten, da es filmrollenlos ein Digisat abspult um der Vermittlung von "künsterischen Ideen" im abstrahierten Sinne. Oft werden Möglichkeiten der Boni der Blu ray Discs (oder vergleichbarer Einführungen und Vorträge) dort nicht genutzt, weil Usprung und Materialität eines Filmwerks als unwichtig erachtet werden.

 

Aufgrund dieser Desiderate baut "CineParty App" nur die Brücken, die anderenortes abgerissen worden sind.

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passt irgendwie hier hin:

 

http://www.heimkino-festival.de/

 

Hat evtl. hier jemand Erfahrungen mit Veranstaltungen dieser Art?

 

Interessant, noch nie davon gehört.

Ich hoffe mal, dass dort seltene Filme zur Aufführung kommen, die es nur auf DVD gibt denn ansonsten wäre es schon etwas bedenklich, dass an den meisten Vorführstätten nur DVD-Player am Start zu sein scheinen!

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Interessant, noch nie davon gehört.

Ich hoffe mal, dass dort seltene Filme zur Aufführung kommen, die es nur auf DVD gibt denn ansonsten wäre es schon etwas bedenklich, dass an den meisten Vorführstätten nur DVD-Player am Start zu sein scheinen!

 

Puh, da wird die Auswahl an DVD's aber recht klein werden, Titel die es jemals nur auf Pixelscheibe gibt/gab werden wohl das Publikum nicht unbedingt vom Sitz hauen?

 

Alles RICHTIG Interessante gab oder gibt es doch auch auf analogem Trägermaterial (zumindest bis ca. 2007).

 

Aber die "Säle" würden mich auch brennend interessieren.

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Puh, da wird die Auswahl an DVD's aber recht klein werden, Titel die es jemals nur auf Pixelscheibe gibt/gab werden wohl das Publikum nicht unbedingt vom Sitz hauen?

 

Alles RICHTIG Interessante gab oder gibt es doch auch auf analogem Trägermaterial (zumindest bis ca. 2007).

 

Aber die "Säle" würden mich auch brennend interessieren.

 

Hier kann man schon einiges dazu lesen:

 

http://www.heimkino-...l.de/die-kinos/

 

Ich denke mal, dass hier eher der Film und weniger die Technik im Vordergrund steht, eines der Kinos scheint besonders "spontan" zu erstehen:

 

"Bereits zum dritten Mal richtet Rafael Maria extra für's Festival ein "Programm-Heimkino" in der Südstadt ein. Mit Leinwand und Beamer verwandelt er sein WG-Zimmer wieder in einen kleinen Filmsaal, der einzige mit "Parkett"- und Hochbett-"Rang". Auch in diesem gemütlichen Schachtelkino steht natürlich etwas zum Knabbern und Trinken bereit."

 

Eigentlich recht interessant aber rechtlich meines Erachtens höchst bedenklich.

 

Zum Thema DVDs: Ich meinte Filme die auf DVD, aber nicht auf Blu-ray verfügbar sind, das hätte ich erwähnen müssen.

 

Und zum Thema analoges Trägermaterial ist noch zu sagen, dass es bei vielen Filmen nicht einfach ist sie in guter Farbe und wenn möglich vielleicht auch noch mehrkanalig zu bekommen. Mit Beziehungen sind die Möglichkeiten sicher ganz andere aber nicht jeder ist ja ein jahrzehntelang in der Branche arbeitender "alter Hase".

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nun, ich denke, der Name "Heimkino-..." sagt ja bereits aus, dass es hier mehr um das Gemeinschaftserlebnis "Film" (egal auf welchem Format), als um Beharren von diversen Doktrinen "--- analog --- digital ---" geht.

 

Oder wie es einer der Vorredner dieses threads sagte: "Filmgeschichte im Home Cinema als Grauzone ... etc."

 

Hauptsache ist doch, die Leute haben Spaß. :-D

 

 

(...und werden von "Anwaltsheuschrecken" in Frieden gelassen...)

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