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Umbau auf Halogen 230V / 500 W


Thomas-fg
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Hallo an alle :)

 

Ich habe vor in mein original Lampenhaus mit dem originalen Spiegel, eine Halogen Lampe einzusetzen. Betrieben mit normal 230 V / Sockel 9.5 / 500 W. Ich denke eine extra Kühlung wird nicht notwendig sein ( das Haus ist riesig und der Spiegel lebte vorher mit einer 2000W Kolbenlampe ) und wenn ich die Themen hier im Forum so verfolge sollen diese Leuchtmittel ja auch nicht per Fan angeblasen werden. Die Frage ist eher ob ich dafür ein spezial Vorschaltgerät benötige oder ob ich einfach Netzspannung darauf geben kann und fertig. Bei meier TK35 sitzt auch eine 500 W Halogen drin und wenn  ich das richtig sehe bekommt diese auch einfach Netz. Gibt es Erfahrungen eurerseits mit diesem Thema. 

 

Vielen Dank

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Einfach Netz, wenn du den Einschaltsrom begrenzen willst zwecks Lebensdauererhöhung der Lampe, dann über Vorwiderstand einschalten oder mit Dimmer ansteuern. es gilt, wie immer, Je geringer die Lebensdauer der Lampe, desto heller. Also 200h Lampen sind bis zu 30% heller als 2000h Lampen. Schaue dir den Lichtstrom an, dann siehst du das. Dazu kommt noch, das die Wendel der kurzlebigen Lampen enger zusammenliegen und daher mehr wendelfläche in der Nähe des Speieglbrennpunktes liegt und es deshalb heller wird. Die USA-Ausführungen mit 120V500W sind noch heller, da die Wendel noch enger zusammenliegen.

Jens

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Super Danke, da kann ich mich ja an die Sache machen... mit der passiven Kühlung durch die Umgebung sollte das auch so funktionieren oder? Ich kann auch das originale Gebläse einsetzten, dieses geht aber direkt auf den Spiegel und durch dessen Öffnung auf die Lampe.

 

Vorher war ein liegender Kolben im Spiegel verbaut. Sollte die Halogen nun auch wieder liegen? oder spielt das jetzt keine Rolle mehr?

 

Bezüglich der Gefahr durch das Leuchtmittel? Auch hier immer nur bei geschlossenem Kasten arbeiten? 

Edited by Thomas Eichhorn (see edit history)
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Wenn liegend, dann eine 575W HPL Lampe nehmen, die hat die Wendel im Kreis angeordnet. Ich würde auch mal statt der Glühlampe eine 150WCDM-T versuchen, Lichtfarbe knapp 4000 Kelvin gemessen, Vollspektrum, mit Vorschaltgerät aus der Bucht und Sockel, ein Bastelspaß um die 50€ rum. Wirkungsgrad viel höher, kleiner Lichtbogen, passt besser zum Spiegel als die Halogen. Die Osram Powerball sind da etwas heller als die Philips, jedoch am Anfang der Nutzung etwas grüner. Die EVG's haben etwa 180-200Hz Schaltfrequenz, da rechteck sollte das nicht flimmern. Ich habs noch nie versucht, obwohl ich alle dafür nötigen Bauteile im Lager haben, gab noch keine Notwendigkeit.

Jens

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Diese Hochvolthalogenlampen sind in der Tat sehr gelb in der Lichtfarbe.

Wenn schon Halogen dann die 36V/400W Halogenlampe mit 50 Stunden Lebensdauer nehmen.

Da ists dann halbwegs erträglich. Trafo gabs mal bei Wittner oder in der Bucht suchen, oder alten Overheadprojektor ausschlachten.

Und die Ersatzlampe kostet dann unter 4 Euro.

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Ich habe vor zwei Jahren mal so ein 100W LED Modul aus China (DC-LE14162) mit einer 44mm Kondensor Linse hinter die Überblendeinrichtung eines Bauer B8 Scheibenblenden Kopfes montiert.
Zur Kühlung im Dauerbetrieb ist ein fetter Tower-CPU-Kühler mit einem dicken Axiallüfter aus dem Industrieberreich nötig gewesen, also keine besonders leise Lösung.

 

Die Lichtausbeute war jedoch ganz passabel und farblich subjektiv besser für modernes, Xenonlicht optimiertes Filmmaterial, als 400W Halogen.

 

Habe noch ein LED Modul auf Reserve hier, aber nur 4 mal einen Film und etliche Trailerrollen drauf gespielt, kann also zur Haltbarkeit nichts sagen.
Momentan ist das ganze zugunsten meiner Sonolux II (400W Halogenumbau) wieder abgebaut, da für mich die dekorativen Gründe überwiegen und ich sie nur gelegentlich mal für neugierige Besucher meiner Wohnung anwerfe...

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vor 17 Stunden schrieb Jensg:

Sind aber weniger etwas für liegenden Einbau, da für Kondensorsysteme ausgelegt. So Umbauten funktionieren ganz gut bei alten Vertikallampenhäusern.

Jens

 

Im Horizontalblock klappt es sehr gut, ebenfalls mit billigsten Mitteln innerhalb kurzer Zeit.  Zugegebenermaßen ist meine Lösung verbesserungswürdig, zB schattet der T-Verbinder die Lampe derzeit stark nach hinten ab, allerdings bin ich mit der derzeitigen Ausbeute auf der --- zugegebenermaßen kleinen --- Bildwand von ca 3 m x1,20 m zufrieden.

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