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Joerg

Projektion mit Fotoobjektiven - welche Entfernungseinstellung?

8 posts in this topic

Ich moechte gern auf meinem Filmprojektor ein Fotoobjektiv verwenden. Natuerlich weiß ich, daß dies wegen seiner geringen Lichtstärke etc. ungeeignet ist aber ich habe momentan gerade keine andere Wahl. 

 

Meine Frage dazu: die Entfernungseinstellung muß ja leider zwangsläufig auf irgendeinem Wert stehen. Welchen Unterschied macht es, wenn ich es z.B. auf 1m oder aber auf unendlich einstelle? Gibt es einen "richtigen" Entfernungswert fuer diese "Spezialanwendung", z.B. Leinwandabstand? 

 

Danke und Gruß

 

 

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Fotoobjektive sind verkittet. Sie sind nicht dafür gedacht, Hitze auszuhalten. Wenn Du mehr als ein paar Watt Halogen durchschickst, kannst Du mit Verfärbungen und anderen Schäden rechnen.

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Objektive von Diaprojektoren funktionieren, z.B. die von Kodak mit 52.5mm Durchmesser (d.h. Du brauchst evtl. einen Adapter-Ring fuer den Durchmesser Deines Objektivhalters).  Als Provisorium durchaus geeignet.  Die kann man oft guenstig bekommen, und es gibt auch Zoom-Objektive.

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vor 8 Stunden schrieb Jeff Smart:

Fotoobjektive sind verkittet. Sie sind nicht dafür gedacht, Hitze auszuhalten.

 

Kann ich so nicht bestätigen. Hatte für BW lange Zeit eine Canon 1,4/50mm Kleinbild-Festbrennweite vor einer Bauer B8. Habe ich seinerzeit für 5 Mark mit kapputem Blendenring aus der Grabbelkiste meines Fotoladens, weil mir eine Optik fehlte (und man in den 90ern noch nicht so günstig an Kinooptiken gekommen ist.) Habe mit 220V/1000W Halogen projeziert, also durchaus mit Wärmenentwicklung ;-)))

Das Ergebnis war überraschend gut, war eigentlich nur als kurzzeitige Zwischenlösung gedacht, hatte die Optik dann mindestens 10 Jahre lang.

Was soll schon passieren? Analoge Optiken kriegtse auch heute noch für ein paar Euros in der Bucht oder Second Hand - oft ganz billig, wenn du ne defekte Kamera kaufst.

(Bei Diaprojektions-Optiken ist die Lichtstärke dann aber oft nur bei 2,8. )

Technisch kein Problem, Blende ganz auf, Entfernung auf unendlich, Einspannen evtl mit Adaptertubus war bei mir auch kein Problem, Die Optik hatte außen rum einen Gummiring, muß man halt etwas probieren bis sie gerade sitzt. Gekascht hat nichts, Schärfe und Helligkeitsverteilung war ok.

Und auf lange Sicht kommt dann auch irgendwann das Goldene Isco oder Schneider vorbei...

 

Also einfach ausprobieren!

 

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So, ich habe die Optik gefunden. Muß mich korrigieren: Canon 1,8/50mm !

siehe Bilder (mit dem kleinen Lassobandknubbel hatte ich die Blende arretiert... )

IMG_0759.jpg

IMG_0760.jpg

IMG_0761.jpg

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Das geht gut, nur ergibt sich bei F 1.3 kaum noch Schärfentiefe. Das kann man aber gut nutzen, um das Optische System des projektors auf maximale Abbildungsleistung zu justieren. Ich hatte mal eine 50mm Fotooptik in der TK 35. Dabei stellte sich heraus, das die eine Bildhälfte immer unscharf war. Ursache ist eine Fehljustierung des Lampenhausese bezüglich der optischen Achse bei der TK. Das Lampenhaus 7mmseitlich versetzt, es war scharf. Ist mit den F 2.0 Kinooptiken nie aufgefallen. Die F1.6 machten da schon mehr Probleme.

Jens

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Also habe ich es richtig verstanden, daß ich die Optik immer auf unendlich stellen und dann mit der Scharfeinstellung des Projektors scharfstellen muß?

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