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jkmelb

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  1. Ich bekomme nur "This video is unavailable". Kann man den Film nur in Deutschland anschauen?
  2. Das ist keine 8mm Optik, sondern ein 16mm Objektiv fuer die alten Bell & Howell Projektoren (die Serien 100, 200 & 300, produziert bis Mitte der 60er Jahre) und einige andere amerikanische/englische Maschinen. Der Durchmesser ist 1.156" = 29.4mm (war damals Standard). Die moderneren B&H Projektoren verwenden Objektive mit dem Durchmesser 2.062" = 52.5mm.
  3. Die Kombination von 25mm und Zoom converter funktioniert nicht unbedingt. Oft werden die Ecken des Bildes abgeschnitten. Das muss man ausprobieren, ob es klappt oder nicht.
  4. Also laut Benutzerhandbuch des EIKI SSL hat die Firma die folgenden Objektive hergestellt... 12.5mm (0.5"), 25mm (1"), 38mm (1.5"), 50mm (2"), 65mm (2.5"), 75mm (3"), 100mm (4"), und einen "Zoom converter" der die Brennweite von 0.8x bis 1.25x veraendert. Es gibt auch originale EIKI Zoom Objektive mit 30-70mm, die ganz gut sind. Aber alle anderen Objektive mit einem Durchmesser von 42.5mm passen auch (z.B. von Siemens, Bauer, oder den neueren Hokushin Projektoren), oder von Firmen, die nur Objektive herstellten (z.B. Sankor, Schneider). Die typischen Bauer Zoom Objektive haben 35-65mm und es gibt wohl auch ein sehr seltenes (und sehr teueres) mit 20-60mm. Fuer kleine Raeume ist das 25mm oder 38mm wohl die beste Wahl. Oder ein Zoom oder Zoom converter. Wenn Du ein 38mm Objektiv mit Zoom converter verwendest, bekommst Du etwa 30-47mm. Kuerzere Brennweiten sind sehr selten und teuer. (Das 12.5mm habe ich nur einmal zum Verkauf gesehen fuer etwa US$220.) Ich selbst verwende vor allem EIKI Objektive mit 38mm und 50mm Festbrennweite und ein 30-70mm Zoom.
  5. Dein Beitrag, TK-Chris, hat mich auch angespornt, in einigen Publikationen naeher nachzusehen. Wie magentacine und preston sturges bereits sagten. wurde das "key image" (auch "grey image") aufgegeben, als das 3-Farbverfahren fuer gut geenug befunden wurde. Wann genau allerdings ist unklar. Manche sagen das "key image" wurde in den fruehen 40er Jahren aufgegeben, andere schreiben 50er Jahre. Vielleicht war es in London und Rom spaeter als in den USA. Die meisten Buecher darueber wurden natuerlich in Amerika veroeffentlicht und berichten von der Situation in den USA. Dass 1944 zu frueh ist, ist auf alle Faelle klar. Es gibt auch Berichte, dass das "key image" fuer einige Produktionen reaktiviert wurde, z.B. MOBY DICK (1956), d.h. der "4th printer" fuer das S/W Bild stand zu der Zeit noch im Labor, wurde allerdings nicht regelmaessig verwendet --- es ist ein Britischer Film, d.h. ich nehme an, es geht um das Technicolor Labor in London (?). Das wuerde ungefaehr auch mit Happe's Aeusserung uebereinstimmen, die preston sturges erwaehnt, und 1953 als das Endjahr fuer das "key image" in London festlegt. Hier einige Zitate, am Aufschlussreichsten ist wohl das letzte. Danke fuer die gute Diskussion. Viele Gruesse, Juergen. "A fourth neutral-gray “key” developed-silver image made from the green record (magenta) separation negative was included with most of the three-color imbibition prints until the early 1940’s." Wilhelm, The Permanence and Care of Color Photographs: Traditional and Digital Color Prints, Color Negatives, Slides, and Motion Pictures (1993) - http://www.wilhelm-research.com/pdf/HW_Book_10_of_20_HiRes_v1c.pdf "Zusätzlich wurde in den ersten Jahren des Verfahrens zunächst ein schwaches, konventionell fotografisches Schwarz-Weiß-Bild (key image) aufgebracht". Ruedel & Webb, in: Betz, Rother & Schaefer (Hrsg), Glorious Technicolor (2015). "Bis 1945 besaß der von Kodak gelieferte Blankfilm [...] noch eine Schwarz-Weiß-Emulsion für einen sogenannten "grey dupe". [...] Nachdem die Farbstoffe verbessert worden waren, wurde das "key image" aufgegeben." Koshofer, Weltwunder der Kinematographie 6 (2002). "After the advent of the color negative, the gray exposure was eliminated, with the exception of an occasional feature that used it for effect. Moby Dick (1956) used a halftone gray exposure to desaturate the colors." Haines, Technicolor Movies: The History of Dye Transfer Printing (2003) - https://books.google.com.au/books?id=DFXhGtNKh0wC&lpg=PA13&dq=technicolor "key image"&pg=PA24#v=onepage&q&f=false "Similarly, during the 1930s and 1940s, to improve contrast and shadow definition on release prints, they were treated with a halftone black-and-white image before the dyes were transferred. This practice was phased out between the mid-1940s and early 1950s, and this may have lead to greater apparent color saturation in later prints." FUSSNOTE: "Schmit, ‘‘Imbibition Process,’’ 7; Haines, Technicolor Movies, 24; CornwellClyne, Colour Cinematography, 465; May to the author, 1996. These commentators differ about the date that the black-and-white key image was phased out. Schmit and Haines suggest that the practice continued until the 1950s. Cornwell-Clyne, writing in 1951, suggests that the practice had been eliminated. May suggests that the black-and-white key was used until around 1944 and then phased out." Higgins, Scott, Harnessing the Technicolor Rainbow: Color Design in The 1930s (2007) - https://books.google.com.au/books?id=tkVqLEb7yXoC&lpg=PA263&dq=technicolor "key image"&pg=PA263#v=onepage&q&f=false
  6. "During the early years of the process, the receiver film was preprinted with a 50% black-and-white image derived from the green strip, the so-called Key, or K, record. This procedure was used largely to cover up fine edges in the picture where colors would mix unrealistically (also known as fringing). This additional black increased the contrast of the final print and concealed any fringing. However, overall colorfulness was compromised as a result. In 1944, Technicolor had improved the process to make up for these shortcomings and the K record was eliminated." https://en.wikipedia.org/wiki/Technicolor D.h. seit 1944 ist das schwache b/w Bild nicht mehr verwendet worden. Die meisten Technicolorkopien die wir in die Haende bekommen sind auf Sicherheitsfilm und nach diesem Datum hergestellt worden. Das Relief ist nicht vom Silber, sondern von den drei Farbschichten, die uebereinandergedruckt wurden, und je nach Farbschichtdicke und -intensitaet verschieden hoch sind. Das habe ich keineswegs. Natuerlich spreche ich vom richtigen Technicolorverfahren. Ich meinte nur: Auch wenn es das gleiche Verfahren in den verschiedenen Kopierwerken war, heisst das nicht, dass Kopien aus den Werken genau gleich waren --- d.h. es gab vielleicht auch Eigenheiten der einzelnen Werke.
  7. Soweit ich gehoert habe, ist dieses "leichte s/w Bild" nur in fruehen Technicolor Kopien vorhanden, spaeter wurde das nicht mehr gemacht. Aber vielleicht kam das auch auf das Labor drauf an und wurde in Europa (London, Rom) anders gemacht als in den USA.
  8. Sein Name ist auf einer der Seiten und im Kontaktformular angegeben, RC Patchett, "R" steht fuer Richard. Er ist bei Filmsammlern in http://16mmfilmtalk.com ziemlich bekannt. Er repariert Projektoren und verkauft Ersatzteile fuer EIKI, Elmo und B&H... http://www.rcsclassic16mm.com/EikiParts.htm http://www.rcsclassic16mm.com/elmo.html http://www.rcsclassic16mm.com/bellhowell.html Da die meisten Projektoren ueber 30 Jahre alt sind und die meisten Firmen nicht mehr bestehen oder ihre Ersatzteillager aufgegeben haben, ist es heutzutage unumgaenglich, auch ein paar Zweitprojektoren als Ersatzteilspender zu besitzen. Alles bekommt man leider nicht mehr neu.
  9. Also in englischsprachigen Laendern sind B&H Projektoren sehr beliebt und hochgeschaetzt. Ersatzteile gibt es auch noch zu den meisten Modellen (sie sind keineswegs "schwer erhaeltlich", wie Simon schreibt) --- und Techniker, die Projektoren reparieren gibt es ebenfalls. Ja, die Kunststoffschnecke kann brechen, und bevor Du Dir einen B&H Projektor kauft, solltest Du in aufmachen und das kontrollieren. Aber neu hergestellte Ersatzschnecken kann man kaufen (kaufe keine alten NOS Schnecken, denn diese brechen ebenfalls; die neuen sind aus einem anderen Kunststoff gefertigt). Diese zu ersetzten ist allerdings sehr kompliziert, da der ganze Mechanismus ausgebaut und wieder eingebaut werden muss, und danach genau justiert werden muss. Das ist nicht so einfach und sollte von einem Techniker gemacht werden. Zur Justage benoetigt man Spezialwerkzeuge. Projektoren mit "slot loading" sind auch gar nicht so schlecht, solange sie regelmaessig gesaeubert und instandgehalten werden --- aber das trifft wohl fuer jeden Projektor zu. Es ist einfach, Filme einzulegen und auch schnell wieder herauszubekommen. Das ist sehr praktisch, wenn Du einen Film nur schnell checken willst, oder zum Teil anschauen willst. Ich selbst verwende "slot loading" EIKI SSL und Hokushin SC-210 Projektoren und kann beide nur empfehlen. Wenn Du einen Projektor der letzten Baureihen kaufen willst, kommst Du an etwas Plastik nicht vorbei, egal welche Marke Du kaufst. Den obengenannten Hier eine Webseite mit B&H Modellen... http://www.paulivester.com/films/projector/bh_models.htm Der TQ 2678 ist allerdings nicht in der Liste, vielleicht was es ein Europaeisches Modell (die Liste ist aus Amerika). Anleitungen und "repair manuals" zu vielen Projektoren gibt es hier... http://www.film-tech.com/warehouse/index.php?category=2#16mm Projectors Zur Information, hier ein paar Haendler mit Ersatzteilen... http://urbanskifilm.com https://van-eck.net/en/spare-part-finder/?cat=none&merk=15&type=none http://www.rcsclassic16mm.com Mehr kann man im englischsprachigen Filmforum http://16mmfilmtalk.com erfahren, dort sind auch noch andere Techniker und Sammler die gerne Fragen beantworten.
  10. Zur Information. Ich habe aus Interesse mal herumgegoogelt... Deutsches Gesetz ueber Sicherheitskinefilme, 1957 https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*[%40attr_id%3D'bgbl157s0604.pdf']#__bgbl__%2F%2F*[%40attr_id%3D'bgbl157s0604.pdf']__1595513761905 Verordnung ueber Sicherheitskinefilme, 1958 https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*[%40attr_id%3D'bgbl158s0914.pdf']#__bgbl__%2F%2F*[%40attr_id%3D'bgbl158s0914.pdf']__1595514146317 Es ist ziemlich eindeutig: "Kinefilmnegative und -positive dürfen nur vorgeführt, bearbeitet oder gelagert werden, wenn sie vollständig auf anerkanntem Sicherheitsfilm hergestellt sind".
  11. Ich denke, es wird in Deutschland kein Kino mehr geben, das offiziell Nitrofilme zeigen darf. Aber andere Leute wissen da vielleicht mehr. Es gibt vielleicht noch Kinos mit Vorfuehrraeumen und Projektoren aus der Nitrozeit, die theorhetisch geeignet waeren, aber die haben bestimmt keine Zulassung mehr. Du wirst Dir einen privaten Sammler finden muessen, der bereit ist Nitro vorzufuehren. In den USA gibt es noch 2 oder 3 Kinos wo die Vorfuehrrung erlaubt ist. Ich weiss vom George Eastman Museum in Rochester, wo die Nitrate Picture Show veranstaltet wird, und das Kino der Academy of Motion Pictures in Hollywood kann ebenfalls Nitrofilme vorfuehren. Hier in Australien ist es nur noch bei privaten Sammlern moeglich. Und ich habe bei einem Freund auch schon Nitrofilme angesehen. Allerdings war der schon Filmvorfuehrer in den 1940/50er Jahren, als Nitrofilme normal waren, und er hat von der Pike auf gelernt, wie damit umzugehen ist. Viele alte Landkinos sind noch mit nitrotauglichen Projektoren ausgestattet, aber die meisten sind geschlossen und wurden seit Jahren nicht mehr benutzt. Selbst unser Filmarchiv darf das nicht, die schauen sich Nitrofilme nur auf Schneidetischen an. Meine eigenen 35mm Projektoren wurden um 1955 hergestellt, also nach dem offiziellen Ende der Nitrozeit. Sie wurden aber dennoch mit Spulenboxen und "firetraps" geliefert. Ich nehme an, auch nach 1952 (dem Ende der Nitrozeit in den englischsprachigen Laendern) wurden manchmal noch Nitrokopien von aelteren Filmen verliehen. Aber selbst vorfuehren wuerde ich nicht. Die Nitrate Picture Show zu besuchen ist wohl die einzige Moeglichkeit Nitrofilme in einem grossen Saal zu sehen. Es ist auf meiner Wunschliste, allerdings wird es ein teuerer Kinobesuch. (Diese Jahr fand sie wegen Corona nicht statt.)
  12. Hier ist eine ganze Reihe von Buec hern aufgelistet... https://www.filmvorfuehrer.de/topic/6677-gute-filmtechnik-b
  13. Ein Freund von mir betreibt ein Autokino im Sueden von Melbourne und hat diesen Artikel geschrieben. Er erklaert, was alles noetig ist, um ein permanentes Autokino zu erbauen. Natuerlich spiegelt das die australische Situation wieder, kann aber sicher auch auf andere Laender uebertragen werden... http://drive-insdownunder.com.au/how-to-build-a-drive-in/
  14. Schickt Ihr es auch nach Australien fuer den Preis? Was bei der Webseite nicht klar ist, ob das Magazine nur auf deutsch erscheint, oder auch auf englisch? Ich nehme mal an, es ist eine deutsche Zeitschrift. Da die Webseite zweisprachig ist, nehmen auslaendische Leser vielleicht an, dass sie das Magazin auf Englisch bekommen. Und werden dann enttaeuscht sein, wenn es nur auf deutsch gedruckt ist. Ich denke, das sollte erklaert werden. Geht es bei dem Magazin nur ums Filmen, oder gibt es auch, wie in der Cine8-16, Artikel fuer Filmsammler (d.h. neue Kauffilme oder Filmreviews) oder ueber Technik (z.B. wie man seinen Projektor repariert)?
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