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Minette Sixteen Editor Lampe


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  • 2 months later...

Die Frage hat sich mittlerweile geklärt.

Aber nun hab ich ein anderes Problem, und da ich hier glaube ich nicht der einzige mit einer Minette bin, stell ichs mal hier rein, vl kennt jemand das:

das Fokusrad funktioniert in die eine Richtung tadellos, in die andere zieht die Schärfe so verzögert hinterher. Die Lösung (ich habs mir noch nicht im Gerät genau angeschaut) scheint mir recht offensichtlich, irgendein bewegliches Teil gehört geölt oder eine Feder ist zu schwach. Hat mich erstmal nicht gejuckt.

 

Nun hab ich aber das Problem, dass beim durchziehen von Film der Fokus mit jedem Bild immer nur langsam auf 'scharf' zieht, also beim schnellen betrachten ist alles unscharf (oder iwi zufällig, mal scharf, mal unscharf). Wenn ich bei einem Bild verharre, zieht der Fokus langsam wieder auf die eingestellte Fokusebene, das Bild ist scharf. Und wenn ich ganz langsam durchspule, sehe ich, dass das Bild bei ganz offener Blende scharf ist, beim Schließen der Blende aber unscharf wird und erst bei der nächsten vollen Öffnung wieder scharf wird. Ist das normal bei dieser Betrachtertechnik? Welches Bauteil sollte ich mir genauer anschauen?

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Sinnvoll ist auch, das Metallgehäuse mit einem geerdeten Netzstecker auszustatten, nach geltenden Elektro-Vorschriften.
Bei Demontage des Grundbleches kann mann dann auch alle Teile u.Spiegel reinigen.
So zumindest bei meiner Ausführung des Minette 16 Bildbetrachters, wenn wir von dem gleichen sprechen...
Gruß Nikolaus

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Ein 3-adriges ("geerdetes) Anschlußkabel muß man nur anbringen (und dann den Schutzleiter mit dem Gehäuse verbinden), wenn die Isolierung zwischen Netzspannung und Gehäuse nicht die Schutzklasse II erfüllen würde.

Ein nachträgliches Ändern / Anpassen der Schutzklasse (hier von II nach I) ist im übrigen eigentlich nur etwas für Fachleute.
Ich wäre mit solchen Veränderungen durch Laien ganz generell vorsichtig und würde eher mal das Gerät gut reinigen und dabei auf eventuelle Defekte an der Spannungsversorgung schauen (abgerissen Kabel, verbogene Anschlüsse etc.).

Edited by Helge (see edit history)
  • Thanks 1
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Danke, danke, bin Laie, also vorsichtig. Aber die Elektrik hab ich auf Sicht geprüft, keine offensichtlichen 'So-sollte-das-aber-bestimmt-nicht-aussehen'. Morgen hab ich Zeit, ihn mir mal genauer anzuschauen. Hab ihn eh schon tausendmal außeinander und wieder zusammen gebaut zwecks Lampenjustage...

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Am 25.10.2020 um 17:17 schrieb Rolando:

Nun hab ich aber das Problem, dass beim durchziehen von Film der Fokus mit jedem Bild immer nur langsam auf 'scharf' zieht, also beim schnellen betrachten ist alles unscharf (oder iwi zufällig, mal scharf, mal unscharf).

Das Schärfeproblem könnte unter Umständen von da her kommen, dass der Film bei schnellerem Durchlaufen nicht mehr sauber aufliegt, das kenne ich von meinen 8mm Betrachtern auch. Und beim langsamen Durchlaufen schwankt die Bildschärfe immer ganz leicht, das liegt an dem sich drehenden Glasprisma. Wenn das Licht senkrecht ein und austritt, ist der Weg durchs Glas kürzer als wenn die Glasflächen leicht schräg stehen. Das verändert dann den Abstand im Sinne der Optik und es wird leicht unscharf. Je mehr Flächen das Prisma hat, umso kleiner ist der Effekt. Und bei 16mm Betrachtern ist die Zahl der Flächen meist klein.

Edited by uhuplus (see edit history)
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vor 14 Stunden schrieb uhuplus:

Das Schärfeproblem könnte unter Umständen von da her kommen, dass der Film bei schnellerem Durchlaufen nicht mehr sauber aufliegt, das kenne ich von meinen 8mm Betrachtern auch. Und beim langsamen Durchlaufen schwankt die Bildschärfe immer ganz leicht, das liegt an dem sich drehenden Glasprisma. Wenn das Licht senkrecht ein und austritt, ist der Weg durchs Glas kürzer als wenn die Glasflächen leicht schräg stehen. Das verändert dann den Abstand im Sinne der Optik und es wird leicht unscharf. Je mehr Flächen das Prisma hat, umso kleiner ist der Effekt. Und bei 16mm Betrachtern ist die Zahl der Flächen meist klein.

Danke für die Erläuterung!!!

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Wie ich mir gerade die Mechanik erklärte stieß ich auf zwei Unbekannte:

1. das Messing'röhrchen' neben dem Prisma, rechts oberhalb der Schnecke. Es zeigt genau aufs Bildfenster, ist zu diesem aber nicht geöffnet und hat kein Gewinde innen oder außen.

2. das Rad, das vom Schneckengetriebe angetrieben wird. Ich vermute, dass es nur eine Friktion gibt...

 

Mag jemand miträtseln? 😉

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Am 25.10.2020 um 17:17 schrieb Rolando:

das Fokusrad funktioniert in die eine Richtung tadellos, in die andere zieht die Schärfe so verzögert hinterher. Die Lösung (ich habs mir noch nicht im Gerät genau angeschaut) scheint mir recht offensichtlich, irgendein bewegliches Teil gehört geölt oder eine Feder ist zu schwach. Hat mich erstmal nicht gejuckt.

Ich lass euch mal live teilhaben an meiner Entdeckungstour durch die Minette. Also, das erste Problem hat sich schon geklärt, ohne dass ich es lösen werde/kann/will. Das nachziehen der Schärfe rührt daher, dass sich das Fokusrad (also das, dass direkt die Linse im Gewinde steigen und sinken lässt, im Bild unterhalb des linken Spiegels am oberen Bildrand, vom Spiegel verdeckt die Optiköffnung) beim fokussieren etwas hocharbeitet weil es Spiel hat, dann mit der Schwerkraft wieder absinkt. Ich sehe keine Möglichkeit, das Spiel einzustellen, vermutlich ist das auch nicht vorgesehen, sondern es fehlt eine Feder, die vl an dem kleinen Stift oberhalb des Prismas saß. Wurscht, es stört nicht arg. Wichtihge Erkenntnis: dieses 'Absinken' der Schärfe hat nichts mit der unsteten Schärfe beim Durchspulen zu tun, so meine Interpretation. 

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Haha, das Röhrchen hab ich auch gecheckt, witzig, durch dieses fallen die ausgestanzten Minihalbkreise durch die Markierung der Schnittstelle, so dass sie auf der Bodenplatte landen und nicht irgendwo!

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So, ich beschließe die Sache nun vorerst. Ergebnis:

-die Schärfeschwankung kam vom Material, es ist FWU-Lehrmaterial, aber die ganz alten, die ich gebleicht habe, also zu Klarfilm, und dann bemalt. Das Material ist der Mitte hin gewölbt, und auch in alle anderen Richtungen. In der Projektion schauts aber gut aus und alles andere Material ist im Betrachter top!

-habe alle optischen Elemente gereinigt, Bild ist viel sauberer, klarer und heller

-ich habe auch hier eine dieser Autobirnen verbaut, die ich schon woanders erwähnt habe. Nun ist das Bild deutlich heller und gut ausgeleuchtet (und das, obwohl die Wendel ganz offensichtlich nicht in der richtigen Lage ist, nämlich so 45° zur Bildebene). Also, ich kann die Dinger nur nochmals empfehlen.

 

Mich juckt noch bissl, dass es keine Stellung gibt, wo das ganze Bild perfekt ausgeleuchtet ist. Das Prisma dreht sich, die Ausleuchtung 'wächst' von der Mitte her, fast ist alles ausgeleuchtet, da kommt auch schon wieder der Vorhang... an der Lampe liegts glaube ich nicht (mit Hilfe des Bildstrichreglers und so ein bischen hin und her erreiche ich eine Stellung, wo alles perfekt ausleuchtet ist, nur ist dann der Bildstrich ziemlich mittig), eher an der Konfiguration des Prismas bzw. die 'Synchronität' zum Perforad. 

 

Falls es dazu oder zur Nutzen des Schneckengetriebes noch Ideen gibt, gerne!!!

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Super Interessant! Das mit der fehlenden Synchronität kenne ich, hatte meine Murat nach dem kompletten zerlegen auch. Versuch das Zahnrad fürs Prisma oder die Zahnrolle mal Stückweise einen Zahn zu versetzen. 

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