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Das "schönste" Kino Deutschlands ...


3dcg
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Versaut den ganzen Kontrast, wahrscheinlich sind sie auch noch schallhart und reflektieren dann auch noch den Ton.

Jens

sie reflektieren (nicht nur weiß)licht, sind aber akustisch ziemlich trocken, weil gelocht und mit mineralwolle hinterfüttert.

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@Universum: Also bis auf die Farbwahl sehr ordentlich - sieht gut aus - im U3 sind die Lämpchen an den Wände aber wohl ein bisschen retro, oder?

 

:D

.

 

erst mal danke für die anmerkung(en) & meinung(en)

 

ja die lampen im u3 kommen auf dem foto nicht so toll rüber (sind aber eigendlich sehr passend zum saal gewählt)

 

und "retro" ist mein kino alle mal. das macht dieses kino auch aus!!!

es ist mal kein typisches baukasten plex kino!!!

mein kino hat flair und ich mag kino´s mit flair.

 

auf unseren u3 sind wir mächtig stolz (der größte saal der südpfalz) 600 plätze und 112qm leinwand ist doch schon mal was. oder?

und in dem saal digital zu sehen ist immer wieder ein tolles erlebnis

für mich und unsere gäste.

 

und @showmanship "einer hat immer was zu meckern!!!" :wink:

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.......ja, wirklich ein sehr schönes kino. Der Rosenhof wird am kommenden sonntag im thread "as time goes by ..." in NOSTALGIE vorgestellt.....

 

 

... ich spüre die Ungedult in mir aufsteigen...

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Zum Kino im DFM:

 

Die gelochten Wandplatten und das von Rene erwähnte Dämmmaterial sorgen in der Tat für eine sehr trockene Raumakustik. Die Sprachverständlichkeit ist daher bei älteren Filmen besonders gut, auch neue Filme profitieren von der Akustik. Weniger vorteilhaft ist solche Akustik z.B. für Livemusikdarbietungen und für ältere Mehrkanalfilme, welche damals für Säle mit einer längeren Nachhallzeit gemischt wurden und in manchen älteren Kinosälen eindrucksvoller klingen/klangen.

 

Ansonsten folgt das Kino dem Blackbox-Prinzip, das eine völlige Zurücknahme der Architektur zwecks Konzentration auf den Film fordert - ich persönlich halte nichts von dieser Theorie. Ob ein Film von Jean-Marie Straub oder deutsches Schwerblut-Autorenfilmgeraune in einen prächtigen Filmpalast "paßt" oder ein Technicolor-Musical der 1940er in kühl-minimalistischen Studiokinos volle Wirkung entfaltet, kann man natürlich diskutieren, aber im Vordergrund stünden für mich immer die technisch einwandfreie Präsentation und die technisch-historisch korrekte Kopienbeschaffung.

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  • 3 weeks later...

Sachlich-elegant präsentierte sich 1928 die Fassade des neuen TITANIA PALAST-Kinos in der berliner Schloßstrasse, der einen 2071-Plätze Saal beherbergte, im "Dritten Reich" auch NS-Propagandafilme zeigte (Hitlers erklärtes Lieblingskino), schließlich 1961 auf Todd-AO umgebaut wurde, aber leider 1965 seinen gemischten Spielbetrieb aufgab (nachdem in der City-West zwei Großkinos im Bau waren, die wiederum 2006 abgerissen wurden).

Einige Jahre nach der TITANIA-Schließung erfolgten Entkernungen für verschiedene Geschäfte und auch eine Probebühne fand dort Platz. Erst 1995 wurden dort wieder Kinos eingebaut.

 

Seit dem Auszug des Schuhgeschäfts im Sommer 2007 wird dort von Star-Architekt Tchoban (Cubix-Kino am Alexanderplatz; Saturn als Ersatz für Royal-Palast im Europcenter; Aquadom Unter den Linden) ein neues Zwerg-Kaufhaus implantiert und die Fassade saniert.

Gleichzeitig wird der Kinokomplex (neu eröffnet 1995 mit fünf Sälen) um zwei weitere Säle erweitert, die - zusätzlich zum Mainstream der bisherigen fünf Kinos - auch ein Arthouse-Konzept aufgreifen werden.

 

Ein Bericht des "Tagesspiegel", der auch Stellung zum Umbau des ZOO PALAST-Kinocenters nimmt:

 

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadt...25,2332861

 

152537_1_070704_titania_Promo.jpg

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ja, das titania - ein riesen filmpalast in den früheren zeiten, die lage des vorführraums war schon toll, und jetzt stelle man sich vor das der heutige titaniapalast nur im rang des alten palastes eingebaut wurde. ich habe dort mal eine der alten wände des alten kinos gesehen, an denen noch die sicherungen für das alte kino hingen - allein diese technische wand war riesig und imposant.

 

http://www2.tu-berlin.de/presse/safer/9...no100.html

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Oh, die Lage des BWR wechstelte 1962 entschieden in die Horizontale: zwei gewaltige Bildwerfer DP 70 mit Mole Super Sventy-Lampenhäusern wirkten dennoch zierlich, wenn man danebenstehend Betreiber Krüger sich positionieren sah: ein Riese an Statur (wogegen unser Jonigkeit fast "untersetzt" wirkt). :lol: (Grösser war nur der Bond-Bösewicht-"Beisser" Richard Kiel, anekdotisch bemerkt).

Der Link ist zum Einstieg der Spreekinos ganz gut geeignet. Arbeite im Moment an der Neuversion: Erfassung sämtlicher Spree-Kinos und Spielpläne seit 1895 (Dokumente zum Tausch willkommen!).

 

Einige BWRs in Altpalästen hingen direkt an der Decke inmitten des Saals, aber wie die Steilprojektionen gelöst wurden, entzieht sich meiner Kenntnis. Die EX für Steilprojektion kam ja erst Ende den 1950er Jahre sporadisch in Mode. :wink:

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