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Geschrieben
vor 58 Minuten schrieb Martin Rowek:

Nein, noch nicht, aber beim Hokushin SC-10 lässt sich die Kapsel öffnen, ohne dass man das Greiferwerk zerlegen muss. Allerdings wird es Zeit, das mal zutun. Steht ja auch auf meiner To do-Liste. Wer hat das Fett von Tamiya empfohlen? Ich bin derzeit beim Umbau meiner Wohnung, um mir eben nach langer Abstinenz wieder Projektoren und Kameras vorzunehmen.

Naja die Frage ist wenn man so einen Cam-Tank abschraub und nur öffnet ist alles schön und gut also kein zerlegen, aber er wird doch niemals milimetergenau an der gleichen Stelle wie vorher sitzen… Weswegen im Manual auch steht das nach dieser Wartung eine Justage erfolgen muss und dafür braucht man scheinbar ein Spezialtool… Ich versuche mal mit langen Wattepads durch die Greiferarmöffnung so viel wie möglich rauszuholen und frischen wieder reinzustopfen. Hier wird die Zwrlegung Bebilderd: Sieht nicht schlimm aus, aber ich glaube nicht das nach dem Einbau der CamTank EXAKT an der gleichen Stelle sitzt.

https://www.filmlabs.org/wiki/en/meetings_projects/spectral/mire-wandering/wandering-16mmprojection/construction_guide/01_camtank_and_shutter_pulley

 

 

Hier wird über die Wartung von Projektoren auch Eiki mit Molybden-Fett und Öl geschrieben mit Beispielen.

Das Fett hab ich gefunden aber das Öl scheint es nicht mehr zu geben.

https://sayyes2analog.wordpress.com/2020/02/19/lubrication/

 

Die KI-Suche behauptet das Menschen auch die Cam-Tabks komplett gereinigt haben und dann umgestiegen sind auf NB-5051

Geschrieben
vor 49 Minuten schrieb JohannesPraus:

Ich versuche mal mit langen Wattepads durch die Greiferarmöffnung so viel wie möglich rauszuholen und frischen wieder reinzustopfen.

 

Mach’ das nicht.

 

eiki-camtank-02-open-before-relube.thumb.jpg.41b065a2966fa428ae73ab80a35c60ba.jpg

 

Auf dieser sehr schönen, scharfen Foto sieht man bestens eine Öleinlaßöffnung über dem Schmierfilz. Sollte es bei deinem Projektor so eine geben, brauchst du nur Öl einzuträufeln, zehn Tropfen sollten genügen, und alles ist gut.

Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

 

Mach’ das nicht.

 

eiki-camtank-02-open-before-relube.thumb.jpg.41b065a2966fa428ae73ab80a35c60ba.jpg

 

Auf dieser sehr schönen, scharfen Foto sieht man bestens eine Öleinlaßöffnung über dem Schmierfilz. Sollte es bei deinem Projektor so eine geben, brauchst du nur Öl einzuträufeln, zehn Tropfen sollten genügen, und alles ist gut.

Aber eben genau diese Wartungsschraube suche ich und kann keine finden. Da hat sich scheinbar etwas in der Entwicklung geändert… Es ist zum Mäusemelken. Und würde eh gerne etwas altes wieder rausholen weil ich am Anfang versucht habe durch die Öffnung leider etwas falsches Fett zu verwenden und habe Sorge das die sich nicht vertragen.

Geschrieben

Unnötige Sorge, in mechanischer Hinsicht ist kein Schmiermittel weit schlimmer als irgendeines, selbst wenn es Salatöl wäre.

 

Falls du die Greifergruppe abnimmst, wechselst du den Filz aus und ölst den frischen auf. Welches Fett, mit oder ohne Molybdändisulfid, ist ziemlich unwichtig, schmieren tun die öligen, d. h. fließenden Bestandteile. Ich würde nur ölen. Molyfette beruhigen das Gewissen, schmieren aber nicht besser als gewöhnliche Fette.

 

Es dürfte sich lohnen, über dem Filz eine Bohrung anzubringen, damit du später nachölen kannst. Da ist Facharbeit erforderlich, sonst hast du Metallspäne in der Greifermechanik.

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Unnötige Sorge, in mechanischer Hinsicht ist kein Schmiermittel weit schlimmer als irgendeines, selbst wenn es Salatöl wäre.

 

Falls du die Greifergruppe abnimmst, wechselst du den Filz aus und ölst den frischen auf. Welches Fett, mit oder ohne Molybdändisulfid, ist ziemlich unwichtig, schmieren tun die öligen, d. h. fließenden Bestandteile. Ich würde nur ölen. Molyfette beruhigen das Gewissen, schmieren aber nicht besser als gewöhnliche Fette.

 

Es dürfte sich lohnen, über dem Filz eine Bohrung anzubringen, damit du später nachölen kannst. Da ist Facharbeit erforderlich, sonst hast du Metallspäne in der Greifermechanik.

Also ich habe mir das Greiferwerk jetzt nocheinmal ganz genau angeschaut hier gibt es keine Schraube zum Nachölen. Ohne Ausbau ist die einzige Möglichkeit halbwegs reinzukommen über die Öffnung wo der Greiferarm rauskommt. 
hier könnte ich mit einer Spritze und Kanüle natürlich weit rein fahren und etwas Öl und Fett anbringen.

Würdest du Film-Mechaniker weiterhin Molybden nehmen oder mit Topas MB5051 nacharbeiten? Im Internet habe ich gelesen das die beiden Fette auf verschiedener Basis aufgebaut sind und sich gegenseitig kaputt machen
 

Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Unnötige Sorge, in mechanischer Hinsicht ist kein Schmiermittel weit schlimmer als irgendeines, selbst wenn es Salatöl wäre.

 

Falls du die Greifergruppe abnimmst, wechselst du den Filz aus und ölst den frischen auf. Welches Fett, mit oder ohne Molybdändisulfid, ist ziemlich unwichtig, schmieren tun die öligen, d. h. fließenden Bestandteile. Ich würde nur ölen. Molyfette beruhigen das Gewissen, schmieren aber nicht besser als gewöhnliche Fette.

 

Es dürfte sich lohnen, über dem Filz eine Bohrung anzubringen, damit du später nachölen kannst. Da ist Facharbeit erforderlich, sonst hast du Metallspäne in der Greifermechanik.

Ob ich den Greifer wirklich abnehme bin ich unsicher. Hast du das schonmal gemacht? Und muss man danach neu justieren?

Geschrieben

Nun habe ich mal in den NT-2 geschaut da hat der Cam-Tank diese Nachfüllschraube. Das scheint also ein SSL-2 Thema zu sein da haben sie diese Schraube einfach weggelassen / oder so.

Mein Plan wäre jetzt ein MoS2 - Öl zu besorgen und mit einer Kanüle durch die Öffnung des Greiferarms einzufüllen. Ich habe gerade getestet und ich komme an den Filz ran zumindest spüre ich da was weiches mit einem Schlitz-Schraubendrehen…

und ich würde dieses Öl probieren:

hat jemand Einwände?

https://www.louis.de/artikel/liqui-moly-getriebeoel-additiv-20g/10004438?filter_article_number=10004438

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Friedemann Wachsmuth:

Das ist ein Additiv, kein Öl. 

Aha. Siehst du. Danke für den Hinweis!!!

 

Ich verstehe diese ganze cam Tank Schmierung noch nicht.

Es gibt einen Filz da soll Öl ran - vielleicht sinteröl von isoflex

 

Und dann soll aber auch mos2 fett in den cam Tank.

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb JohannesPraus:

 

Mein Plan wäre jetzt ein MoS2 - Öl zu besorgen und mit einer Kanüle durch die Öffnung des Greiferarms einzufüllen. Ich habe gerade getestet und ich komme an den Filz ran zumindest spüre ich da was weiches mit einem Schlitz-Schraubendrehen…


Das wird so nicht funktionieren und ist auch nicht zu empfehlen. Das alte Fett sollte entfernt werden und Molybdänfett durch eine dünne Kanüle zu pressen wird mühsam. Mit einem Schraubendreher würde ich auch nicht in der Kapsel herumstochern. Dann eher mit einem Zahnstocher aus PVC. Metall und Holz ist ungeeignet, aus Gründen, die man sich selbst erklären kann, wenn man den Fettwechsel selber durchführen möchte. Andernfalls diese Tätigkeit von einem Feingerätemechaniker ausführen lassen.

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb JohannesPraus:

Aha. Siehst du. Danke für den Hinweis!!!

 

Ich verstehe diese ganze cam Tank Schmierung noch nicht.

Es gibt einen Filz da soll Öl ran - vielleicht sinteröl von isoflex

 

Und dann soll aber auch mos2 fett in den cam Tank.


M.W. dient das Öl im Filz in diesem Fall, um eine Schmierung des Greiferwerks beim Anlauf und bis zum Erreichen der Betriebstemperatur zu gewährleisten, denn die Viskosität des Molybdänfetts ist temperaturabhängig und wird erst wenige Minuten nach Anlauf des Projektors dünnflüssiger. Es dürfte also klar sein, dass beide Schmierstoffe aufeinander abgestimmt sein müssen. Normalerweise dient das Filz nur, dazu, überschüssige Schmierstoffe aufzunehmen und bei Bedarf sie wieder abzugeben.

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