Zum Inhalt springen

Steile Lernkurve, so ein Bauer T40 Filmprojektor


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Bin gerade voll dran den Bauer T40 auf Vordermann zu bringen. Ging schonmal los mit der lose rumfliegenden Maske und dem Rätsel warum die dort lose lag. Irgendwer hat die mal mit Sekundenkleber reingepappt aber zuvor noch mit dem Schraubenzieher die Öffnung missbraucht / verbogen. Was ein Glück das ich zwei gleiche Geräte habe und die immer nebeneinander legen kann, um den Patient wieder so zusammen zu bekommen wie es sein soll. Im Moment läuft er relativ gut. Was mir auffällt ist, wenn ich mitten im Film mal kurz stoppe und wieder losfahre, die untere Schlinge fast weg ist und der Ton "vibriert". Noch mal stoppen und losfahren löst manchmal das Problem. Gibt es da einen Trick / Einstellung? Hab versucht das zweite Transportrad ein paar Grad hin und her einzustellen, weil die beiden Räder mechanisch ja synchron laufen, brachte keinen dauerhaften Erfolg. 

Geschrieben

Was mich an dem Laufgeräusch irretiert, vorwärts laut, rückwärts sehr viel leiser obwohl beidemale der Greifer den Film zurechtrückt, sprich das Bild steht da wie ne 1.

Geschrieben (bearbeitet)

Andruckplatte richtig eingestellt? Beim richtungswechsel könnte es sein, dass der Film längs rutscht, der Greifer die perfolöcher nicht sofort erwischt und sich dadurch die Schlaufe kleinzieht. Vermutung.

Ich rate dir aber in jedem Fall, aber das ist Geschmackssache,  ein anderes fabrikat zu erwerben.

Bearbeitet von Dent-Jo (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

@Dent-Jo Immerhin hat der Bauer T40 eine 150W-Lampe. Der schönere Bolex SM8 hingegen nur eine 100W-Lampe inklusive separaten Lüftermotor. Sehr unverhältnismäßig! Beide stammen aus dem italienischen Hause Silma.

 

Der Bauer T40 war 1999 mein erster Super8-Projektor, den ich mit 17 Jahren selbst instand gesetzt habe: Neue Riemen, neues Lampenkabel und neue Abdruckplatte. 

Geschrieben

Nach der Eumig Osysee... noch ein Fabrikatswechsel, erst mal nicht da ich jetzt zwei T40 hier zum hin und herbasteln habe. Gerade fällt mir auf das mit der langsamen Geschwindigkeit 18 statt 24 der Projektor ebenfalls leise ist, schlägt eventuell der Greifer irgendwo an?

Geschrieben

ich merk schon, ist ein Greiferproblem, manche Filme mag er, manche nicht und scheinbar hat man hier schon in der Vergangenheit herumgewurschtelt. Man kann den Greifer sehr umfangreich mit den Exzenterschrauben in Position bringen. Er wird langsam leiser 🙂

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Dent-Jo:

Ich mag beide nicht. Bin mehr elmofan.

Den sm8 habe ich irgendwo noch rumstehen,  wird praktisch aber nie genutzt.


Ich auch! Ich habe gestern einem Elmo ST-8 entdeckt, mit Original-Lederhaube. Ich hoffe ich kann ihn erwerben. Es ist wohl der erste Super8-Tonfilmprojektor von Elmo. Wenn ich mich recht erinnere hast Du einen und Du wolltest mir mal ein Foto vom speziellen Riemenantrieb anfertigen und schicken 🙂

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Friedemann Wachsmuth:

Um den Greifer im Betrieb zu beobachten ist der Zeitlupenmodus moderner Smartphones sehr hilfreich. 

 

Das ist mal eine geniale Idee. Ich merke aktuell nur, dass Smartphones  immer bessere Fotos und Videos machen. Dennoch verspüre ich das Bedürfnis nach analogem Film 🙁 

Geschrieben (bearbeitet)

Langsam kommt ein wenig Ernüchterung auf. Nach einer vielstündigen Versuchsreihe mit Lupe und "Zeitraffer" bin ich zum Schluss gekommen, die Filme die ich habe sind ergebnisrelevant. Einige laufen total leise und andere nicht weil die Perforierung geringstfügig anders ist. (Alles Super8) Hängt wohl mit Fertigungstoleranzen zusammen. Also, man kann den Projektor nur auf einen Typ optimal einstellen. Gibt es eigentlich auch andere Greifertechniken die toleranter sind? 

Bearbeitet von likeme (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Altes Filmmaterial kann immer Probleme machen.

Entweder es ist sehr stumpf an der Oberfläche oder ist geschrumpft.

Hier lässt sich auch am Projektor nichts einstellen.

 

Geschrieben

Zudem lässt sich der Greiferschritt selbst nicht kleiner oder größer einstellen, da dieser von der Nocke (Kurvenscheibe) abhängig ist. Man muss herausfinden, an welcher Perfokante die Greiferspitze bei geschrumpften Material anschlägt. Wichtig ist, ob der Greifer bei jedem Filmmaterial tief genug eintaucht. Hier spielen dann die unterschiedlichen Dicken der Filmmaterialien eine Rolle. Die Eintauchtiefe des Greifers in die Perforation lässt sich einstellen.

Geschrieben (bearbeitet)

Wichtig ist, ob der Greifer bei jedem Filmmaterial tief genug eintaucht.... und nicht zu tief damit er beim zurückziehen den Film nicht wieder in die andere Richtung mitnimmt. Wie gesagt, ich habe gestern Abend viel gelernt, sehr zum Ärger meiner Frau 😉Sind die Probleme bei 16mm ähnlich wie hier? Ich habe am WE einen Haufen UfA Filme auf dem Flohmarkt gefunden, leider noch keinen Projektor.

Bearbeitet von likeme (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Kauf dir einen grünen siemens 2000. Den mit den Rollen an den zshnrollen, nicht den mit den plastikschnappern. Denn der hat meist viel asbest.

Bisschen was dran machen muss man immer.

 

 

Geschrieben

Ich hätte auch gern wieder einen Siemens 2000. Ich kann sogar einen bekommen, jedoch ohne Objektivträger und Astro-Optik. Ich wusste garnicht, dass es einen Typ Röhrenverstärker gibt, wo sich der Projektor nach vorn kippen lässt und dann kann man die Röhren sehen 🙂

Geschrieben
vor 48 Minuten schrieb likeme:

Hängt wohl mit Fertigungstoleranzen zusammen.

 

Eine Toleranz ist ein Bereich für ein Nennmaß, innerhalb dessen das Werkstück angenommen wird. Was du wohl meinst, sind Abweichungen vom Sollmaß.

 

Bei der Filmperforation 8-S nach ISO 1700 sind die Abweichungen beim Lochabstand mit zwei Hundertstel Millimetern toleriert, plus minus ein Hundertstel, und zwar für frisch perforiertes Material.

 

Was die Greifermechanismen betrifft, kann ich nur von Super-8 und Single-8 abraten. Der Grund dafür sind die ungünstige Form, Größe und Lage des Perforationsloches im Filmstreifen. Die hochrechteckige Anlage läßt dem Film nur ein sehr kurzes Stück für elastische Verformung, den geraden Teil der Lochkante zwischen den verrundeten Ecken. Dieser ist 0,65 mm lang. Entsprechend weisen die Projektoren eher Greifernadeln als -klauen auf. Beim Normalachtfilm ist die gerade Lochkante zwischen den Eckenrundungen 1,33 mm lang. Greiferklauen können etwa 1,2 mm breit gehalten werden, je nachdem ob sie auf einem Bogen oder gerade bewegt werden.

 

Klar, bei einem richtig konstruierten und gepflegten 8-S-Projektor treten geringe Kräfte um den Film herum auf, so daß der nicht überbelastet wird. Der Filmkanal soll kurz sein, gut zugänglich für die Reinigung und aus Metall. Kunststoffe schrumpfen (alle, mit dem Altern), steigern die Möglichkeit der elektrostatischen Aufladung des Films, können sich verziehen (je nach Typ), lassen sich nur mit Wärme wieder richten, was man beherrschen muß. Das tu’ ich zum Beispiel nicht.

 

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.