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stefan2

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  1. Ich empfehle mal den Dolby's Ion Allens verfassten Artikel über Großbildwände und Stadionarchitektur zu lesen, um dann zu verstehen, warum mittlere Bildwände die wesentlich bessere Wahl sind. Großbild hat mehr Nachteile, als Vorteile, die einem zunächst nicht klar sind. Aber es ist wie beim AMG 80, zur Fortbewegung nicht erforderlich, ...
  2. Ich kann immer nur von mir ausgehen, wo ich die Trailer höre. Zoo 1 ist nicht gerade bekannt für brauchbares Audio. Ich habe da mehrmals Filme gesehen, und alleine die Sprachwiedergabe war recht schlecht. Dazu kommt, daß Vorstellungen meist abgedreht und nicht mit Referenz laufen. Das geht nicht, denn dann kollabiert die ganze Mischung, und meist bleibt nur ein dominanter Lautsprecher übrig. Filme werden (sieht man vom dt. Fernsehspiel mal ab) unter Referenzabhörbedingen gemischt. Im Kino darf daher von der Einmeßreferenz nicht abgewichen werden, wird aber. Mit fatalen Folgen. Und da sind Zoo und Cinedom ja noch die besseren Kinos, es gibt solche, die bieten zwei Lautsprecher neben der weissen Vorderwand, mit Monoton, und solche mit 4.0 (3.1.0) in Berlin. Und die nehmen Eintrittsgeld üblicher Höhe. Es ist der Wirt, nicht die Braurei, die für das Sauerbier verantwortlich ist.
  3. Alsogerade LEAF ist herausragend gut gemacht, sehr schön, wie das Blatt um dich herumfliegt, über den Kopf. Der Subbassanteil beim Wind, hervorragend. Wenn der nicht wirkt, dann hast Du den im falschen Kino gesehen. Leider ist auch das Atmos Schild kein Garant dafür, das die Anlage was taugt. Mit dem Schieber im Designtool bei "Minimum configuration" wird es einfach nichts. Und das gibt es zu häufig, um den Auftrag zu bekommen. Hier gilt wie so oft: "Mit Liebe gebraut, vom Wirt versaut."
  4. Das wird dann so sein, in 2D, in 3D, in 4D, aber in der Regel ohne Ton wird der Bond im Kino wieder in (fast) jedem (Kino)Standort laufen. Ich schließe mich der Meinung der Mehrzahl im Freundeskreis an, Bond brauchen wir uns nicht mehr anzusehen, zum ursprünglichen Start hätten wir das gemacht, und wären vllt sogar weit gefahren, für eine brauchbare Show. Nach so langer Zeit, uninteressant. Und selber können wir den immer noch buchen, oder die UHD nehmen. Durch die große Menge an Startsälen wird sicher das Gesamtergebnis für das Studio und deren Vertriebsagentur akzeptabel, mit jedem Startsaal und Standort kommen Zahlen hinzu, doch für den Einzelnen wird das Ergebnis sicherlich nicht berauschend. Überlege jeder, ob es wirklich noch sein muß, oder ob der Bond mittlerweile nicht besser im Streaming aufgehoben wäre.
  5. Die originalen sind die gleichen, wie an der FP 23, wo aber im Unterschied zur FP 18 der Antrieb über einen seoperaten Wickelmotor erfolgt. Eine Seite der Riemen ist mit einer gelben "Gummierung" versehen. Bei der FP 18 ist es 1 Riemen, bei der FP 23 sind 2 auf der Treibscheibe. Die eigentliche Friktion ist lastabhängig. Offensichtlich hat die Gummierung einen bestimmten Reibwert mit der Nylonscheibe. Ich bin kein Freund dieser Lösung, aber, sie scheint ja halbwegs zu funktionieren. Zumindest an meinen Maschinen. Esstellt sich dann mittelfristig auch bei mir die Frage nach Ersatz. Die gewebten Baumwollriemen hatten El 5000 und 5100, wie auch die ganz frühen FP 23 aus den 70ern. Das war eindeutig Philips.
  6. Ich habe auch schon eine Anlage eingerichtet, wo die Front zusammengemischt auf Mono Verstärker geht. Gibt es vereinzelt immer noch. Noch mal zur Erinnerung. 1994 (vor der Plexzeit) waren knapp nur 25% der dt. Kinos stereofähig. Und nicht SR, sondern irgendein Stereosystem.
  7. So geht auch, und sollte uns ein Vorbild sein. Nie wieder dunkle Zeiten. Denkt mal darüber nach, was hier viele machen. Das Vorbild hab ich bei der Programmpreisverleihung in Schwerin neben dem Capitol gesehen, und dort besten Kaffee serviert bekommen.
  8. Carsten, was ja eigentlich auch reicht, und in den Bereich sinnvoller Erweiterungen gehört. Ich wäre so froh, wenn schon 150 nits und 60 fps real geboten würden, bei Schwarzwerten von ruhig 0,01 nits. Das bedeutet: Endlich richtig farbige Bilder.
  9. Bei kleiner Distanz und großem Bild gibt es sicher einen Vorteil. Im Kino, laut Projektierungsvorgaben 90° maximaler Sehwinkel, kann das Auge etwa 5400 px trennen (ca. 60px pro ° Sehwinkel), und 6k Projektion würde reichen. Da kaum jemand in den erste beiden Reihen sitzt, reicht dort 4k, nicht mehr, nicht weniger. Aus diesem Grund ist Kinowiedergabe bei 4 k genormt, 2k als Übergang war solange zulässig, wie die Industrie noch keine 4k Geräte serienmäßig liefern konnte. Seit 2007 gibt es serienmäßige 4k Geräte mit gefordertem Bildkontrast zu kaufen. In der Heimtechnik und dem Smartphone (wie soll eine Stecknadelkamera 8k auflösen? Welche Datenrate willst Du nutzen, um das verlustfrei rüberzubekommen?) mag 8k als Werbeargument sicher richtig sein, trotzdem wird ein mit hoher Datenrate gesampeltes Bild niedrigerer Auflösung besser aussehen, als das, was uns in Realität trotz aller KI geboten wird. Zustimmung dazu, das Kino muß sich weiter entwickeln. Das bedeutet aber, daß man das heute machbare in Bild, Ton und Sitzkomfort anbietet. Also Hi Contrast 4k 2D und Immersiv Audio in bequemer Bestuhlung mit großem Abstand. So wie vor 20 Jahren geht nicht mehr.
  10. Den Hersteller, Paolo Veronese, gibt es noch in Mailand. Der dürfte bestens wissen, wo und wie es geht.
  11. Also nicht die fast baugleichen 100V Lampen aus 16mm Projektoren verwenden, das sind Stromgeregelte Leuchtmiitel, 5 A, 7.5A, 10A gewesen, die einen Vorwiderstand im Projektoreischalter hatten, ggf. noch den 220V Vorschalte Festwid.
  12. Das ist richtig bös, was da runtergekommen ist. Ich hatte letzte Woche einen der schlimmsten Starkregen der 30 Jahre, die ich bin, im Norden erlebt. Letztendlich lief nur der Balkon vor unserem Schlafziommer voll, und das Wasser suchte sich den Weg unter der Türschwelle in den Fußboden und kam an der Decke darunter im Kino wieder raus. Da war der Spuk aber nach 20 Minuten vorbei, und ne halbe Stunde Mobben angessagt. Das Ahr Unwetter hat da ganz andere Ausmaße, und nicht nur Schäden durch über die Ufer tretende Gewässer, sondern auch durch herablaufendes Wasser, das den Untergrund mitgerissen hat und schlimme Verwüstungen angerichtet hat. Ich glaube, da ist sehr viel Hilfe erforderlich, und es wird recht lange dauern, bis alle zerstörte Infrastruktur wiederhergestellt ist. Kino und Gastronomie, das dürfte zunächst wenig Priorität genießen, was die Sache für diese Betroffenen doppelt schlimm macht.
  13. Wieviele Universal, Paramount, Disney, Studio Canal, usw Titel? Oder zeigt ihr nur das, was eh frei erhältlich ist? Wer damit ein Programm zusammengestellt bekommt, das Zuschauer anzieht, und wirtschaftlich funktioniert, kann ja ohne Fähigkeit für verschlüsselte Inhalte auskommen. Ich halte das aber für eher unwahrscheinlich.
  14. Der Prozeß ist nur metastabil, der Zerfall setzt am Tag der Herstellung ein. Vorhandene Metalle, oder kontaktierende Metalle beschleunigen als Katalysator die Rückbildung.
  15. ZUr Situation mit Nicht legitimen DCI Abspiellösungen kann ich nur meine Erfahrungen beitragen. Eine gute Freundin betreibt ein 2 Saal Kino in Holstein. Schleswig Holstein förderte einen Saal pro Center bei der Digitalisierung, so daß alle weiteren Anlagen mit Eigenmitteln zu finanzieren waren, da in diesem Fall auch keine Bundeszuschüsse gezahlt wurden. Auch spätere FFA Förderungen für digitale Projektion hat es über Jahre nicht gegeben. Da sie über wenig finanzielle Mittel verfügte, haben wir den kleinen Saal mit einem PC Abspielsystem und Haushaltsbeamer betrieben. Zunächst gab es von einer größeren Anzahl der "B Filmagenturbetriebe" dafür auch Schlüssel ausgestellt, die "A" Platzhirsche weigerten sich von Tag 1, so daß US Ware immer im großen Saal laufen mußte. Das ging recht gut zwischen 2013 und 2018/ 19, bis auch die "B" Agenturen anfingen, zunehmend die Nicht DCI Anlage zu kritisieren, weil "5 Jahre sind genug Zeit gewesen". Letztendlich haben wir dann 2018 einen Barco DP 2k 10S gekauft, der mit einem Sparkassenkredit finanziert wurde. Problem dabei, die ca 25.000 EURO sind ein Konsumkredit, und kein gewerblicher Betriebsmittelkredit. Ohne Rückendeckung der Gemeinde hätte das nicht funktioniert. Seit dieser Sache ist mir klar, Nicht originäre DCI Systeme haben keine Zukunft. Man bekommt manchmal Schlüssel, aber das war nur so, wenn ich eine kurze Zeit wg. Defekt der originären Anlage zu überbrücken hatte. Sicher, etliche Kleinstanbieter liefern noch unverschlüsselt, und wer damit klarzukommen meint, kann ja auf non DCI gehen. NEC 900 halte ich nicht für eine gute Wahl, aus mehreren Gründen. Das Gerät hat kaum Lichtleistung. Die Light Engine ist nicht zu reinigen. Als Leuchtmittel dienen Quecksilberbrenner, deren Nachkauf, wie auch beim Barco 6E, Betriebskosten in relativ großer Höhe zur Folge hat. Das bedeutet nicht, das das Gerät unzuverlässig wäre, das ist es.
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