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Wie teuer/billig ist aktuell eine Digi-Anlage?
tomas katz antwortete auf iasi's Thema in Digitale Projektion
Ich denke, es wird einfach noch ein bisschen Überzeugungsarbeit nötig sein von seiten der Kinobetreiber. Der EINZIGE Vorteil, den ich in der Digitalisierung sehe, ist die neu gewonnene Flexibilität. (Habe bisher noch keine Digitalprojektion gesehen, die *mich* bildlich überzeugt hat.) Immerhin erlaubt die Lizenzschlüsselverwaltung, eine Digitalkopie auch nur für eine oder einige wenige Sondervorstellungen freizuschalten. Bin überzeugt, dass man z.B. bei "Der Welle" noch einige hunderttausend Zuschauer mehr hätte machen können, wenn man flächendeckend zum Bundesstart mehrere Schulvorstellungen hätte anbieten können. Nur sind viele Verleiher noch in der 35mm-Multiplex-Auswertungsdenke verhaftet, es wird die Zeit zeigen, ob man da zu anderen Auswertungsformen finden kann. Die Zuschauer warten darauf, die Flexibiltät, die sie mittlerweile von der DVD gewohnt sind, auch im Kino zu finden. Man erntet da immer Unverständnis wenn man mit Mindestgarantien und Kopienverfügbarkeit argumentieren muss. -
Wie teuer/billig ist aktuell eine Digi-Anlage?
tomas katz antwortete auf iasi's Thema in Digitale Projektion
Dem hat der Verleiherverband erstmal profülaktisch eine klare Absage erteilt. Es gibt auch einen einfachen Grund, die Anzahl der Startkopien nicht flächendeckend auszuweiten: dadurch gehen den einzelnen etablierten Häusern Zuschauer an die Konkurenz verloren, und kein Verleiher wird sich gerne die umsatzstarken Häuser vergrätzen, die zwar umsatzstark sind, aber nicht notwendigerweise rentabel arbeiten, und durch eine höhere Kopienzahl evtl. einen existenzbedrohenden Rückgang hätten. Zuschauerzahlen sind nicht unendlich vergrößerbar. -
Darauf wollte ich hinaus. Kommt natürlich immer auf die räumlichen Gegebenheiten an, ob solche Methoden notwendig oder sinnvoll sind.
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Ich zitiere mal aus dem Leitfaden des VdF, der verbindlich ist solange es keine Einzelvereinbarungen gibt. "Die Abrechnung von Freikarten ist nur in dem mit der Verleihfirma abgestimmeten Umfang gestattet. Hat eine Abstimmung nicht stattgefunden, so darf die wöchentliche Freikartenquote 5% der Sitzplatzanzahl nicht überschreiten. ... Seitens der AK (=Abrechnungskontrolle) wird empfohlen, die Ausgabe von Freikarten nach Beziehergruppen (Verleiherfreikarte, Behindertenbegleitpersonen, etc.) differenziert darzustellen." Nach Auffassung der Filmtheater fallen Mitarbeiterfreikarten üblicherweise nicht in dieses Kontingent, ewiger Streitpunkt mit den Verleihern.
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Das hängt natürlich mit den örtlichen Gegebenheiten zusammen. Wenn es in dem Raum eine gute Entlüftung gibt, OK. Ansonsten reduziert das Popcornbacken bei geschlossener Türe die Geruchsbelastung ganz erheblich. Wenn die Türen offen sind, ziehen Dampf und Fett direkt ins Foyer und nicht durch den Aktivkohlefilter. Ich kenne einen Fall, wo es Ärger mit einem Nachbarn gab, weil über die Entlüftung der Popcornmief an seinen Fenstern vorbeizog. Popcornmief ist übrigens der Grund, den ich am meisten höre, wenn mir die Leute erzählen, dass sie nicht mehr gerne in dieses oder jenes Multiplex gehen.
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Die spinnen die Briten - Dauerüberwachung auch im Kino
tomas katz antwortete auf Womenzel's Thema in Allgemeines Board
Die Überwachung aller halbwegs öffentlichen Orte in England per CCTV ist längst Realität. -
Der Leitfaden des VdF schweigt sich zu Abrissen aus. Da die SPIO-Karte als solche kraft SPIO-Siegel eine Urkunde ist, sollte man zumindest sorgsam damit umgehen. Die Abrisse aufzuheben kann bei der späteren Kontrolle der Abrechnungen hilfreich sein, wenn es mal wieder Durcheinander gegeben hat, da sie der einzige Teil ist, der beim Kino verbleibt. Außerdem ist in Computerkassen für die Kassenkräfte ohne Abriss oft kein Storno möglich. Ich denke mal, dass in den Zeiten der Rollenkarten der Abriss noch wichtiger war als in der Zeit der Computertickets. Außerdem sollte man das Betrugspotential der Zuschauer nicht unterschätzen. Dass 2 Leute mit ihren Karten in den Saal gehen, einer geht mit Karte 1+2 wieder raus und holt Person 3 mit der bereits abgerissenen Karte 2 zusätzlich mit rein ("Ich war nur kurz auf dem Klo!"). Hats alles schon gegeben. Hier nur auf die Karte zu schauen geht dann nach hinten los.
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:?: :?: :?: Dann kannst du sie auch gleich aushängen ... denn dafür hängen sie da, dass beim Poppen die MITARBEITER geschützt werden und Dämpfe und Fette nur durch den Filter abgeleitet werden. Es freut sich das Amt auch bei der nächsten Betriebsbesichtigung... *kopfschüttel*
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Die FSK prüft, ob von einem Film eine Jugendgefährdung ausgeht - für ein entsprechendes Alter. Mehr nicht. Ohne FSK wären rechtlich alle Filme ab 18, wie das auf Festivals z.B. der Fall ist, wo die Filme noch keine Freigabe haben.
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Kurze Klarstellung: bei FSK 12 müssen die leiblichen Eltern dabei(!) sein bei jüngeren Kindern, oder wenn sie nicht mehr leben, die Person die von Gesetzes wegen eingesetzt ist. Der weitere Kreis der Erziehungsberechtigten (Geschwister, Oma, Opa, Mutter der besten Freundin) reicht hier nicht aus, ebenso wenig eine schriftliche Erlaubnis der Eltern, dass ihr Kind in den Film darf. Das hat auch gute Gründe finde ich.
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Meines Wissens beträgt das Kontingent sogar 5% der Sitzplätze pro Woche, falls es keine anderen Absprachen gibt. Bei großen Starts kann es aber auch mal eine Freikartensperre für die ersten drei Wochen geben, wenn es so im Vertrag steht.
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Das Platz 2 der Kinocharts in D und Platz 1 der Kinocharts USA für sie ein Flop sind, spricht Bände über ihre Auffassungsgabe. Tja, Hitlisten sind leider relativ. Platz 2 bezieht sich wohl auf das Startwochenende in einem schwachen Umfeld, und hier auch nur auf die Gesamtbesucherzahl. Nach Besuchern pro Location ist es schon "nur" Platz 4. Nach vier Wochen ist der Film schon dermaßen abgestürzt, dass man ihn unter Platz 25 ff. suchen muss. Insgesamt hat er keine 600.000 Besucher gemacht, und das ist nach den Maßstäben des Mainstream-Kinos ein FLOP, gerade bei den Erwartungen in den Film. Die Top 10 der FFA für 2007 listet auf Platz 10 "Nachts im Museum" mit 2.330.862 Zuschauern, da ist "Beowulf" gaaaaanz weit von entfernt. (Quelle: FFA-info compact) Im Übrigen gibt es keinen Zusammenhang zwischen der Qualität eines Filmes und seiner Hitparadenplatzierung. Viele gute Filme sind in der Erstauswertung kommerziell nicht erfolgreich, umgekehrt rennen die Zuschauer auch mal in den größten Mist (= die Hälfte der Jahres-Top-Ten). Zurück zum Thema...
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Stand da nicht irgendwo er hatte keinen schriftlichen Vertrag - dann kann ja wohl auf Zuruf gekündigt zu werden :shock: - laut einem Arbeitsrechtler brauchst Du zum Arbeiten nix schriftliches - kommen und Arbeit tuen und nicht vertrieben werden soll langen um ein Arbeitsverhältnis einzugehen :D . Kurz und knackig: Ein Arbeitsverhältnis muss nicht durch einen schriftlichen Vertrag geschlossen werden, es reicht ein mündlicher. Die Kündigung muss aber in jedem Fall schriftlich erfolgen, so steht es im §623 BGB. Allerdings ist seit einigen Jahren vorgeschrieben, dass bei einem mündlichen Arbeitsvertrag die Vereinbarungen schriftlich fixiert werden - quasi halbschriftlich also. Dafür gibt es auf der Webseite des HDF im internen Bereich Vordrucke. Bin selber mal der Fehlinformation aufgesessen, dass Arbeitsverträge schriftlich sein müssen.
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Geht ja gut los ... "Unsere Erde" gesucht
tomas katz antwortete auf RobertS's Thema in Digitale Projektion
Ich nehme mal an, dass die Lizenforderungen für die DLP-Dinger von TI recht hoch sein werden. Interessant finde ich die Variante von Kinoton: man nimmt ein Barco-Beamer-Kern und baut seinen eigenen Projektor drum herum. -
Auf der taz-Webseite ist der neueste Stand zu lesen: http://www.taz.de/regional/berlin/aktue...r-gericht/ Zitat: "Im Streit über die Arbeitsbedingungen im Kino Babylon Mitte muss die Geschäftsführung eine Niederlage einstecken: Die fristlose Kündigung eines Mitarbeiters war rechtswidrig, entschied am Dienstag das Arbeitsgericht Berlin. Die Neue Babylon Berlin GmbH, die das Kino in Mitte betreibt, muss Jason Kirkpatrick zwei Monatsgehälter zurückzahlen." usw. usf. Noch eine Anmerkung zum Status als kommunales Kino. Das Babylon wird im Artikel zwar als solches bezeichnet, ist es aber de facto seit 2005 nur noch zum Teil. In einem heftig umstritten Vergabeverfahren wurde dem alten Träger die Führung aufgekündigt und dann an den jetzigen Betreiber übertragen. Das Bablyon wird zur Hälfte als Programm- und zur Hälfte als kommunales Kino geführt. Möglicherweise war der Senat mit den Zuschauerzahlen davor unzufrieden. Nachlesen kann man das z.B. hier: http://www.cinetramp.de/conpresso/carte...ie=cartebl In vielen kommunalen Kinos wird übrigens ehrenamtlich gearbeitet. Ich selbst hab 5 Jahre ehrenamtlich als Vorführer gearbeitet... Das sind dann aber auch Kinos, die keine 320000 Euro pro Jahr an Subventionen bekommen. Dafür hatte ich als Aktiver viele Freiheiten und Möglichkeiten.
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Legt doch ne Unterschriftenliste aus, auf der sich alle Zuschauer eintragen können, die mit der Fassung nicht einverstanden sind, und schickt die an den Verleih. Dann kriegen die vielleicht ne Vorstellung (sic!) von den Relationen.
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Cineplexx stellt alle 193 Kinos von Film auf DCI um.
tomas katz antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Ich denke, nach dem, was ich bis jetzt in der Branche gehört habe, müssen vor allem die Verleiher umdenken, was die Distribution von digitalen Kopien angeht. Aha. Welche denn? Erbitte Aufklärung! Ich denke, dass sie eher mit ihrer Einschätzung exakt das Verhalten der normalen Arthouse-Zuschauer wiedergibt. Mir ist noch kein Filmkunstinteressierter begegnet, der ob der fantastischen 3D-Produktionen in Jubel ausgebrochen ist. Die Skepsis unter dieser Zuschauerschaft ist sehr hoch. Logisch, die sind ja auch alle in Österreich. Das ist kein Wirkungsbereich der AG Kino. Genauso einfach ist die Wette, ob ein AG-Kino-Mitglied mit einer Kopie eines Animationsfilmes beliefert wird ('Waltz with Bashir' lassen wir mal außen vor). Sie stellen aber nach wie vor eine breite installierte Basis dar. -
Auf keinen Fall fehlen sollte das Caligari in Wiesbaden! http://www.wiesbaden.de/caligari
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Wie viel Sitzplätze haben denn die beiden Säle? Von den Fotos her zu urteilen, ist das nicht sehr üppig. Bevor Ihr zu einem Urteil kommt, sollte man erstmal die Betriebskosten ermitteln. Insbesondere die Heizkosten etc. sind ein wichtiger Parameter. Wie sieht denn nach dem Umbau der Eingangsbereich aus? Wenn man an Matratzen vorbei ins Kino muss, dürfte der Spielort wohl nicht sehr attraktiv für potenzielle Zuschauer sein. U.U. kann auch ein Wirtschaftlichkeitsgutachten sinnvoll sein. Auch als Argumentationshilfe gegenüber Vermieter wg. Pachthöhe etc.
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Gründe sind sicherlich die Kritiken, die überwiegend enttäuscht ausfielen (und das ist ein schlimmerer Besucherkiller als negative) und entsprechende Negativ-Mundpropranda. Solche Franchise-Experimente würden eigentlich mit einem Startwochenende (Do-So) ausreichend bespielt. Seht's mal so, es ist immer noch Qualität, die überzeugt.
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Kleines Feiertagsrätsel - wer weiß es?
tomas katz antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Nachtrag: es scheint da einige Unsicherheit zu geben, ob das jetzt zwei getrennte Filme oder ein langer Film ist. Hatte bei der IMDB nachgeschlagen, und die gibt noch beide getrennten Filmtitel aus. Vollständig hätte meine Antwort heißen müssen: "Guerilla" und "The Argentine". In Cannes isser wohl als ein Film angekündigt worden. Einen Verriss findet man hier: http://www.heise.de/tp/blogs/6/108301 -
Kleines Feiertagsrätsel - wer weiß es?
tomas katz antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Ich tippe mal auf den Lieblingsregisseur von oceanic und sage: Steven Soderbergh mit seinem Che Guevara Biopic "Guerrilla". -
In amiland gibt es ENDLICH eine wunderschöne widescreen-edition auf dvd. natürlich die ~ 150 min. version! und die deutschen 35m-kopien von shining waren nicht durchgängig aber über weite strecken auf 1,85 gemattet - und dies wurde in 1,66 vorgeführt? wozu sollte denn der trauerrand oben und unten dienen? verstehe ich nicht. Kubrik ist ein Sonderfall. Die meisten seiner Filme sind so aufgenommen, dass sie in mehreren Formaten gezeigt werden können. So hat er die Filme in 1,37 gefilmt, damit sie im Fernsehen ohne Balken und ohne Beschneidung gezeigt werden können (ohne Mikros im Bild...), gleichzeitig ist die Bildkomposition aber so, dass sie im Kino auch in Breitwand vorgeführt werden können ohne angeschnittene Köpfe. 1,66 gilt/galt ja als europäisches BW-Format im Ggs. zu 1,85 als amerikanischem Format. Einige Filme von Hitchcock, der ebenfalls diese Tricks drauf hatte, sind in Europa auf DVD in 1,66 erschienen und in USA in 1,85. Eine Widescreen-Version von Shining macht dann nur Sinn auf einem 16:9-Fernseher, auf einem 4:3-Fernseher würde unnötig was vom Bild beschnitten und gleichzeitig zu klein gezeigt. Wäre mal interessant zu recherchieren, ob Kubricks Filme dann in Europa in 1,66 und in USA in 1,85 vorgeführt wurden. Die IMDB gibt einige Hinweise darauf.
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Mich würde mal interessieren, welche Besucher sich tatsächlich in den Film verirren? Jungs mit viereckigen Augen vom 6 Std.-Konsolespielen, Mütter mit ihren Kindern, Cineasten??? (Soll immerhin ein Familienfilm sein.)
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Hab ich's doch geahnt: "Kleiner Minuspunkt dabei allerdings: Speeds kleiner, dicker Bruder und der alberne Hausaffe sorgen mit ihren kindgerechten Comedyeinlagen zwar bei den Kleinen für Lacher, nerven aber wahrscheinlich alle erwachsenen Zuschauer." Quelle: http://www.einslive.de/magazin/kino_dvd..._racer.jsp Ansonsten eine positive Kritik. Man hätte - zumindest in Dtschld. - vielleicht stärker herausheben sollen, dass auch Moritz Bleibtreu und Co. mitspielen, damit man die nötige Aufmerksamkeit erreicht. Die Geheimniskrämerei halte ich eher für falsch.
