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Jörg Niggemann

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  1. Schade, dass du nicht erfolgreich warst. Vielleicht mal andersherum: Der Elektromagnet wird über einen Mikroschalter ausgelöst, dieser wiederum über die Führungsrolle im Bereich des Filmauslaufs betätigt. Wenn du die Rolle bei laufendem Gerät und gedrückter Einfädeltaste in Pfeilrichtung schiebst (s. unten), wird die Mechanik im Normalfall entriegelt. Diesen Test kannst du sehr einfach ohne eingelegten Film machen. Vielleicht probierst du es einfach mal bei beiden Geräten aus und beobachtest, ob der E-Magnet anzieht. Du hast ja oben geschrieben, dass es "klackt"...? Good Luck Jörg
  2. Hallo Roland, zum Entriegeln der Einfädelposition kannst du Folgendes versuchen: Am Elektromagneten (roter Pfeil) den Hebel (blauer Pfeil) mit einem passenden Werkzeug nach hinten (grüner Pfeil) bewegen. Sofern das nicht funktioniert, ist die Mechanik verklemmt oder durch verharztes Fett blockiert. In diesem Fall kann es helfen, den grünen Einfädelknopf (vorsichtig!) nach oben zu ziehen, während du den Hebel betätigst. Viel Erfolg Jörg
  3. Schau mal hier: http://www.cinematography.de/filmruntime_calc.php
  4. Die Messpunkte sind die Anschlüsse des Kondensators. Wenn da nur ein paar Volt anliegen und der Motor brummt, spricht vieles für einen Kurzschluss. Sofern du die Möglichkeit hast, kannst du vor dem doch recht aufwändigen Ausbau des Kondensators auch zunächst die Zuführungen ablöten (die beiden weißen Kabel aus dem roten Isolationsschlauch, Bild unten) und einmal messen: Niedriger ohmscher Widerstand heißt Defekt, wie Dent-Jo schon sagt. Besser ist natürlich eine Kapazitätsmessung, falls möglich.
  5. Hallo Michael, wenn du ein Multimeter besitzt, kannst du an den markierten Punkten im Bild mal messen. Da sollten bei Schalterstellung Vorwärts- oder Rückwärtslauf 175-180V Wechselspannung anliegen: Der Motorkondensator ist leider schwer zu erreichen und nicht mal eben so auszutauschen: Ist denn mechanisch alles ok? Wenn du die Hauptwelle (nicht den Motor) von Hand drehst: Laufen Motor- und Lüfterwelle dann leichtgängig mit? Die Lüfterwelle neigt bei diesen Geräten gerne mal zum Festfressen. Viele Grüße Jörg
  6. Moin, schwarze Rollen werden für Normal-8 benötigt. Wahrscheinlich ist sie nur aus der vorderen Abdeckung gefallen, wo sie bei Nichtverwendung aufbewahrt wird. Im Deckel solltest du auch eine zweite schwarze Rolle und die Filmbühne für den N8-Betrieb finden. VG Jörg
  7. Hallo zusammen, bei den Eumig-Geräten wurden zwischen Tonkopf und Verstärker oft zusätzliche Spulen zur Brummkompensation verbaut. Man findet sie nach Abnahme der Rückwand am Chassis in der Nähe des Schwungrads an biegsamen Blechlaschen befestigt. Die Spulen sollen das vom Netztrafo in den Tonkopf einstreuende Netzbrummen kompensieren. Dazu werden sie mit Hilfe der biegsamen Befestigung so ausgerichtet, dass sie das Störgeräusch gegenphasig aufnehmen und somit auslöschen. Das Prinzip findet man z.B. auch bei Elmo und Chinon, es funktioniert recht gut. Bei diesem Projektor scheint das Störgeräusch im Takt des Filmtransports aufzutreten. Das könnte tatsächlich durch einen Mikrofonieeffekt der Kompensationsspulen ausgelöst werden: Ich würde sie mal auf festen Sitz überprüfen und dann ggf. auch neu justieren: Dazu ohne Film auf Tonprojektion mit Licht schalten und bei voller Lautstärke das Brummen für jeden Kanal durch Ausrichten der jeweiligen Spule minimieren. Viel Erfolg Jörg
  8. Wie staut sich denn der Film, kannst du davon vielleicht ein Bild einstellen? Wenn der Greifer richtig funktioniert und der Film von der Nachwickelrolle korrekt transportiert wird, kann da eigentlich nichts Böses passieren. Wie sieht es denn mit dem Hebel rechts neben der schwarzen Kunststoffführung aus (die Halterung für die Andruckplatte): Er muss sich leicht federnd bewegen lassen, sitzt aber auch oft fest.
  9. Moin, allerdings sieht die Position der Führungselemente im Bild 1 völlig normal aus. Im Projektionsmodus darf weder die Rolle links noch die schwarze Kunststoffführung rechts den Film berühren, sie muss so weit "wegklappen". Wenn sich der Film hier staut, würde ich den Fehler an anderer Stelle vermuten. Der Projektor im Bild 2 mag so noch funktionieren, der Schlaufenformer steht aber eher falsch (nämlich im Einfädelmodus). Das ist der typische Zustand der schwergängigen Mechanik. Grüße Jörg
  10. Vielen Dank an meinen Wichtel, der mich mit originalverpackten Schneider Spulen, Trickblenden, einer Siemens Nassklebepresse für 8/16mm und “Nobody ist der Größte“ von Marketing überrascht hat. Alles sehr passend, und dazu gab es noch weihnachtliche Leckereien... Nochmals “Danke“ und allen Schmalfilmfans ein schönes Weihnachtsfest! Jörg
  11. Du kannst den vorhandenen Riemen nach rechts versetzen. Achte aber darauf, dass er dann auf Antriebswelle, Hauptwelle und den beiden Rollen des Riemenspanners rechts läuft. Viel Erfolg!
  12. Hallo Martin, es gibt bei diesen Projektoren nur einen Zahnriemen zum Antrieb der Hauptwelle, die nicht belegten Riemenscheiben sind für einen Betrieb bei 60Hz Netzfrequenz vorgesehen. Sollte der Riemen bei dir für 60 Hz (von vorne betrachtet links) aufgelegt sein, läuft das Gerät zu langsam. In den meisten Fällen liegt das Problem bei Revue/Eumig aber bei den Gummibelägen des Reibantriebs. Die solltest du gut entfetten und ggf. noch mit feinem Schleifpapier aufrauhen. Grüße Jörg
  13. Die Sicherung ist im Schaltbild mit 2,5A angegeben. Wenn eine neue Sicherung wieder durchbrennt, solltest du den Elko auf der Motorplatine prüfen und ggf. ersetzen (1000µ, 63V).
  14. Hallo, es fehlt das Lämpchen für die Beleuchtung des Bedienteils, dort gehören die Kabel hin. Nicht tragisch, allerdings würde ich empfehlen, die Kabelenden zu isolieren. Sonst bekommst du früher oder später einen Kurzschluss. Grüße Jörg
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