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Jörg Niggemann

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  1. Hallo zusammen, bei den Eumig-Geräten wurden zwischen Tonkopf und Verstärker oft zusätzliche Spulen zur Brummkompensation verbaut. Man findet sie nach Abnahme der Rückwand am Chassis in der Nähe des Schwungrads an biegsamen Blechlaschen befestigt. Die Spulen sollen das vom Netztrafo in den Tonkopf einstreuende Netzbrummen kompensieren. Dazu werden sie mit Hilfe der biegsamen Befestigung so ausgerichtet, dass sie das Störgeräusch gegenphasig aufnehmen und somit auslöschen. Das Prinzip findet man z.B. auch bei Elmo und Chinon, es funktioniert recht gut. Bei diesem Projektor scheint das Störgeräusch im Takt des Filmtransports aufzutreten. Das könnte tatsächlich durch einen Mikrofonieeffekt der Kompensationsspulen ausgelöst werden: Ich würde sie mal auf festen Sitz überprüfen und dann ggf. auch neu justieren: Dazu ohne Film auf Tonprojektion mit Licht schalten und bei voller Lautstärke das Brummen für jeden Kanal durch Ausrichten der jeweiligen Spule minimieren. Viel Erfolg Jörg
  2. Wie staut sich denn der Film, kannst du davon vielleicht ein Bild einstellen? Wenn der Greifer richtig funktioniert und der Film von der Nachwickelrolle korrekt transportiert wird, kann da eigentlich nichts Böses passieren. Wie sieht es denn mit dem Hebel rechts neben der schwarzen Kunststoffführung aus (die Halterung für die Andruckplatte): Er muss sich leicht federnd bewegen lassen, sitzt aber auch oft fest.
  3. Moin, allerdings sieht die Position der Führungselemente im Bild 1 völlig normal aus. Im Projektionsmodus darf weder die Rolle links noch die schwarze Kunststoffführung rechts den Film berühren, sie muss so weit "wegklappen". Wenn sich der Film hier staut, würde ich den Fehler an anderer Stelle vermuten. Der Projektor im Bild 2 mag so noch funktionieren, der Schlaufenformer steht aber eher falsch (nämlich im Einfädelmodus). Das ist der typische Zustand der schwergängigen Mechanik. Grüße Jörg
  4. Vielen Dank an meinen Wichtel, der mich mit originalverpackten Schneider Spulen, Trickblenden, einer Siemens Nassklebepresse für 8/16mm und “Nobody ist der Größte“ von Marketing überrascht hat. Alles sehr passend, und dazu gab es noch weihnachtliche Leckereien... Nochmals “Danke“ und allen Schmalfilmfans ein schönes Weihnachtsfest! Jörg
  5. Du kannst den vorhandenen Riemen nach rechts versetzen. Achte aber darauf, dass er dann auf Antriebswelle, Hauptwelle und den beiden Rollen des Riemenspanners rechts läuft. Viel Erfolg!
  6. Hallo Martin, es gibt bei diesen Projektoren nur einen Zahnriemen zum Antrieb der Hauptwelle, die nicht belegten Riemenscheiben sind für einen Betrieb bei 60Hz Netzfrequenz vorgesehen. Sollte der Riemen bei dir für 60 Hz (von vorne betrachtet links) aufgelegt sein, läuft das Gerät zu langsam. In den meisten Fällen liegt das Problem bei Revue/Eumig aber bei den Gummibelägen des Reibantriebs. Die solltest du gut entfetten und ggf. noch mit feinem Schleifpapier aufrauhen. Grüße Jörg
  7. Die Sicherung ist im Schaltbild mit 2,5A angegeben. Wenn eine neue Sicherung wieder durchbrennt, solltest du den Elko auf der Motorplatine prüfen und ggf. ersetzen (1000µ, 63V).
  8. Hallo, es fehlt das Lämpchen für die Beleuchtung des Bedienteils, dort gehören die Kabel hin. Nicht tragisch, allerdings würde ich empfehlen, die Kabelenden zu isolieren. Sonst bekommst du früher oder später einen Kurzschluss. Grüße Jörg
  9. Hallo zusammen, gerade habe ich mir den Beitrag angesehen und muss sagen, aus meiner Sicht hat es sich gelohnt. Ein schöner Einblick in den typischen Familienfilm der sechziger und siebziger Jahre. Aus technischer Sicht gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden: Alle Filmausschnitte waren im Originalformat zu sehen, das Tempo stimmte, die Abtastung war dem Material angemessen und sah überwiegend hervorragend aus. Vor allem die Schärfe war teilweise beeindruckend. Da hat man sich wirklich Mühe gegeben. So unterschiedlich sind die Einschätzungen... Grüße Jörg
  10. Alle Noris Projektoren Präsident, Norimat, Norisound mit dem Zusatz “D“ können beide Formate und haben Vor- und Nachwickelzahnrollen. Man sollte sich aber vor dem Kauf erkundigen, ob Bildfenster und Rollen für beide Formate noch vorhanden sind. Das Zubehör für das gerade nicht genutzte Format findet seinen Platz normalerweise in einer Halterung in der vorderen Abdeckung. Grüße Jörg
  11. Der Motor erhält nach dem Plan bei angezogenem Relais zunächst eine über die beiden Widerstände 2,7 Ohm /100 Ohm reduzierte Grundspannung. Wenn die drei unterhalb des Motors gezeichneten Kontakte von einer Nockenwelle betätigt werden, erhalten wir zusätzlich eine “gepulste“ Spannungskomponente am Motor. Dadurch ergibt sich eine definierte, geregelte Drehzahl in Abhängigkeit von der Frequenz/Dauer der erzeugten Impulse. Je nachdem, welche der “Impulskontakte“ über den Geschwindigkeitswähler zugeschaltet sind und wie die Nockenwelle gestaltet ist, lassen sich die unterschiedlichen Drehzahlen realisieren und zudem unter Last konstant halten. Einige Kameras von Chinon (z. B. Revue Cockpit) nutzen dieses Prinzip ebenfalls.
  12. Mein Vater hat seinen Silma 240S 1965 gekauft. Er läuft bis heute einwandfrei, vor allem aber sehr ruhig mit hervorragendem Bildstand. Regelmäßige Schmierung und ein Riementausch (nach bisheriger Erfahrung alle 50 Jahre) halten ihn zuverlässig am Laufen. Auch der mit Germanium-Transistoren aufgebaute Tonteil zeigt sich bis heute fehlerfrei. Special Features sind zwei Filmkanäle für Stumm- und Tonfilm zur Schonung des Tonkopfes, ein separater Lüftermotor und eine zweistufige Lampenschaltung (100W Stiftsockel, separater Kondensor). Der Netzanschluss ist aus heutiger Sicht exotisch und ein Ersatzkabel möglicherweise nicht mehr in dieser Form zu bekommen. Wer sich einen stabilen N8-Projektor mit Ton wünscht, wird mit einem gut erhaltenen 240S ganz sicher glücklich.
  13. Mit etwas handwerklichem Geschick ist das machbar, auch wenn die Geräte von Bauer in dieser Hinsicht nicht sehr servicefreundlich sind. Die Japaner hatten das in der Regel besser im Griff. Kurzfassung: Motorregelplatine ausbauen (die Platine hinter dem Motor) Den Drehknopf vorne an der Hauptwelle abnehmen Das hintere Wellenlager lösen (Halteblech am Lager abschrauben) Jetzt kann die Hauptwelle am hinteren Lager so weit vom Chassis weggeschwenkt werden, dass sich der neue Riemen “einfädeln“ lässt. Viel Erfolg! Jörg
  14. Ja, die untere Sicherung ist die Richtige. Wenn sie in Ordnung ist wäre die nächste Frage, ob das Relais bei Betätigung des Lampenschalters anzieht. Man kann das bei geöffnetem Gerät deutlich hören und auch sehen, wenn man von links in das Relaisgehäuse schaut (erstes Bild). Du kannst außerdem noch mit einem Multimeter nachmessen, ob das Relais angesteuert wird. Zwischen den im zweiten Bild markierten Kontakten sollten im Modus "Lampe an" etwa 10V Gleichspannung anliegen.
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