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Schokoprinz

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Alle erstellten Inhalte von Schokoprinz

  1. Mit 16mm habe ich leider wenig Erfahrung. Ich habe nur einen Film mit meiner Beaulieu R16 gedreht. Aber Du hast Recht, das ist auch klasse. Ich schrecke aber vor dem Schnitt und der komplizierten Vertonung zurück. Kann mal jemand das doppelte Thema bitte löschen? Oder kann ich das selber. Mir ist da ein Mißgeschick passiert.
  2. Nun ist es wieder soweit. Das 2. filmische Axiom ist vielleicht nicht ganz so universell wie das erste, und beruht auf positiver, selbst erfahrener Euphorie. Nichts desto trotz fand es Eingang in „Filmers Notizen“, was grundsätzlich seine Anwendbarkeit dokumentiert. Es lautet: Filmen mit Bolex DS8 ist anstrengend, aber gut. Ich glaube, in Betrachtung der heutigen Zeit, kann man das aber weiter verallgemeinern. Man muss sich nicht auf Bolex beschränken. Was hat mich zu dieser Erkenntnis bewegt? Die Filmarbeit mit einer Federwerkkamera ohne automatische Belichtung ist sicher nicht so einfach, wie mit einer vollautomatischen Super 8 Elektronikkamera. Aber diese Schätze, meistens im Format D8, haben ihren eigenen Reiz. Das haben wir in diesem Forum ausgiebig diskutiert. Wenn ich nun diese Federwerktechnik mit dem Super 8 Format kombinieren kann, dann habe ich die Vorteile des größeren Bildes, die größere Kompatibilität bei den Abspielgeräten (Super 8 ist halt weiter verbreitet) und die einfachere Möglichkeit, den Pistenton aufzubringen. Bezahlt wird dies mit dem Aufwand für separate Belichtungsmessung und nicht automatischer Blendennachführung. Hat man eine kompakte DS8 Kamera, lässt sich diese recht gut auf Reisen einsetzen. Könnte ich meine N8 Kameras umbauen, so würde ich es tun. Dann könnte ich die Formatvielfalt einschränken. Was denkt Ihr? Seid Ihr Hardcore D8er, oder eher liberal in der Formatwahl? Wie triggert Euch das Federvieh?
  3. Der wohnt ja direkt bei mir nebenan. Keine halbe Stunde Fahrzeit entfernt. Ich habe kurz gezuckt, aber bei mir steht jetzt schon ein Cirse herum.
  4. Ich freue mich über alle Filme. Gecropt oder nicht.
  5. Stimmt 1000 - 180m 2000 - 240m Ich habe eben nachgeschaut.
  6. Ich habe auch noch eine Braun Uhr, die mich zuverlässig seit 40 Jahren aus den Träumen reißt. Aber das ist Off topic und gehört an den Biertisch nach Deidesheim.
  7. Sind es nicht 120m beim Visacustic 1000 und 180m beim 2000er? Ich habe letzt eine 240m Spule nicht auf dem Wickelarm unterbringen können.
  8. Ab wann gab es denn eigentlich keine Super 8 Kassetten mehr im normalen Handel? Ich habe 1992 mir eine Video 8 Kamera gekauft, und damit das Thema Super 8 erst einmal beendet. Video ließ sich allerdings nicht vernünftig schneiden (ohne viel Geld in alternde Technik zu investieren), deshalb hat die Qualität der Filme rapide abgenommen. 2008 habe ich dann eine Schmalfilm Zeitschrift am Bahnhofskiosk gekauft. Dadurch habe ich wieder angefangen, mich mit dem Thema zu beschäftigen.
  9. Jetzt fühle ich mich getroffen, hat doch hier ein Designmeister mit seiner Arbeit Ikonen geschaffen, die über eine Dekade den Stil beeinflusst haben. Das das Industriedesign sich so massiv in die Köpfe eingeprägt hat ist alleine schon wert, sich einen solchen Gegenstand als Ausstellungsstück in die Wohnung zu stellen. Das „Braun Design“ ist heute noch in der Gestaltung der Apple Rechner App wieder zu finden. Die Braun Taschenrechner sahen sehr ähnlich aus. Dieter Rams hat hier beeindruckende Arbeit hinterlassen.
  10. Klaus, du hast richtig gehandelt. Wenn die Grundfunktionen nicht funktionieren, dann hätte ich auch die Finger davon gelassen. Oder das Ding für 20€ gekauft. Aber für mehr steckt zuviel unberechenbare Arbeit drin. Das lohnt sich in der Regel nicht.
  11. Der Richtigkeit halber muss ich mich korrigieren. Foma ist in Tschechien beheimatet. Wenn man direkt beim Hersteller bestellen möchte, dann muss man darauf achten, dass man auf der richtigen Webseite landet. Tut man das nicht, dann kann es durch zusätzliche Kosten die Freude am Schmalfilm etwas trüben. Die oben genannten Adressen führen direkt zum Hersteller. Google kann Dich auf andere Seiten führen. Wer nun wo und weshalb einkauft, das möchte ich gar nicht diskutieren. Ich bin in die Falle getappt. Das möchte ich mit Euch teilen, damit Euch das nicht passiert. Auch wenn es manche hier freut.
  12. @k.schreierKlaus, da hast Du wohl recht. Ich habe nicht richtig hingeschaut und die Seite für die offizielle Foma Seite gehalten. Dann darf ich die 50€ als „Augen auf im Internetkauf“ unter der Rubrik Lehrgeld verbuchen. Ich freue mich aber, so viele Forenten mit meiner Dummheit erfreuen zu können. So haben wir alle etwas davon. Und Schadenfreude ist nun mal die schönste Freude. Geht mir ja nicht anders.
  13. Hm, ich habe soeben die Benachrichtigung erhalten, dass mein Foma Paket angegkommen ist. Als kleine Überraschung war noch eine Zollrechnung von 50€ dabei, die den Rollenpreis in den Bereich von 18€ schiebt. Die Lieferung hat 3 Wochen gedauert. Die Adresse von Fomafilm ist in Norwegen. Kauft lieber bei click und surr.
  14. Bis April haben wir die fünfte Impfung erhalten und die Bedrohung der Erde durch Außerirdische ist das größte Problem der Menschheit. Da können wir uns ungestört eine Auszeit in Deidesheim gönnen und das Drehbuch zu Rettung der Welt gemeinsam beim Bier verfassen. Dann entsteht eine schriftliche Fassung, mit originalen Knödelflecken auf dem Papier.
  15. Ist nicht eine Zweiflügelblende für 24B/s und eine Dreiflügelblende für 18B/s gedacht?
  16. Ich habe dort mal meinen Beaulieu Akku neu bestücken lassen. Hat gut funktioniert. Das werde ich bei dem Dicken für die R16 auch machen lassen. Dann drehe ich vielleicht mal auf Foma 16mm. Ich habe auch noch einen Kahl in 16mm im Kühlschrank liegen.
  17. Für einen 2000er ist er recht günstig. Mit Haube und Lautsprecher. Ich würde meinen 1000er nicht unter 200€ abgeben. Dann aber geprüft und funktionsfähig. Kauf ihn. Wenn er kaputt ist, dann kannst Du ihn mir für mein „The Who“ Projekt schenken 😇 Wenn Du ihn auch noch ansehen kannst, dann ist das Risiko doch eher gering. Ich finde, es sind schöne Projektoren. Das Zahnrad ist relativ leicht zu ersetzen. Manchmal sind auch die Elkos der Tonstufe durch. Das ist etwas mehr Gefummel. Das wäre den ein Grund für Verhandlungen.
  18. Karteikarten nutze ich auch (manchmal). Aber vor dem Storybord von @mono kniee ich nieder.
  19. Ich träume nachts von FFR Film, die Fomapan für 20€ inclusive Entwicklung angeboten haben. Das war echt ein Knallerangebot.
  20. Sehr interessante Ansätze. Danke für Eure Beiträge. Besonders das Storyboard von @mono sowie die Filme von @jacquestati sind super Beispiele. Meine Erfahrungen sind eben so, sobald ich mir vorher Gedanken gemacht habe, wie ein Film aussehen soll, desto besser wird er hinterher. Meistens, so ehrlich will ich sein, filme ich auch, was geschieht. Der Film entsteht dann am Betrachter und am Montagegerät (Klebepresse) mit dem Material, was vorliegt. Nun ist schon hier klar, dass der Film besser werden kann, wenn das Material schon zielgerichtet gefilmt wird. Aber auch mir geht es so, das ich oft die Zeit nicht aufwende, um mich vor dem Projekt ausreichend gedanklich damit auseinanderzusetzen. Schade eigentlich, denn filmen ist mehr, als nur mit einer Kamera herumwedeln. Drückt mir die Daumen, dass ich mir die Zeit nehme, um die Projekte zu durchdenken. Dann ist filmen auch nicht mehr so erschreckend teuer, da die Zeit mit dem Thema und nicht nur mit Kamera und Film verbracht wird. Das mit dem Drehbuch gilt übrigens auch für Urlaubsfilme. Mein bester Urlaubsfilm entstand mit Drehbuch, allerdings an einem Ort, den wir schon kannten. Ran an den Stift!
  21. Hallo liebe Gemeinde, vor ein paar Jahren hat mir meine Tochter ein Heft gebastelt, in dem ich meine filmischen Ideen verewigen kann. Nun habe ich das gerade wieder entdeckt. In dieses Heft habe ich ein paar wichtige Erkenntnisse verewigt, die ich mit Euch teilen möchte. Unter anderem die drei filmischen Axiome. Nun kommt das erste: Mach ein Drehbuch und überlege Dir, was Du (mit dem Film) sagen willst. Je genauer Du nachdenkst, desto besser wird Dein Film. Was haltet Ihr von dieser bahnbrechenden Erkenntnis, und wie haltet Ihr es damit, wenn Ihr die Kamera auf die Welt richtet? Ring frei zum Diskurs.
  22. Ich bin zutiefst beeindruckt. Ich versuche immer, dem Sammeldruck Stand zu halten, aber es funktioniert nicht. Schönreden kann ich dafür gut, deshalb habe ich jetzt auch eine weitere Bauer A512 bei mir liegen. Vielleicht probiere ich da mal den Umbau zur Einstellung der Filmempfindlichkeit. Ich habe mindestens 5 Agfa Microflex, die super kompakt sind. Wenn sie gut funktionieren, dann machen sie auch echt gute Bilder. Aktuell funktioniert aber leider keine so zuverlässig, dass ich damit einen Film riskieren würde. Ich sollte sie mal mit Foma befüllen, da sind vergurkte Experimente nicht so teuer.
  23. Ich hatte noch etwas vergessen: Ich habe das Stativ herausgekramt, um den Bildern die benötigt Ruhe zu verschaffen. Handkamera auf einem Friedhof sieht mir zu sehr nach Blair witch project aus. Das ist in diesem Fall nicht der Eindruck, den ich erzeugen wollte. Aber Das Stativ war zu schwachbrüstig für den Brummer. Ich hätte eine Nummer größer wählen sollen. Dafür war ich aber zu faul.
  24. Die Frage ist nicht entweder oder, sondern eher: Wie entsteht ein gemeinsames Ganzes. Klingt sehr philosophisch. Normal 8 habe ich wieder entdeckt, seit ich den Fomapan kennengelernt habe. Da konnte ich Vadderns alte Kamera wieder zum Leben erwecken, nachdem ca. 40 Jahren in Schränken fristete. Die Ergebnisse waren mehr als brauchbar. So fanden dann auch noch weitere N8er ihren Weg in meine Schränke. Entscheidend ist dann immer der Praxistest. Wie gerne und gut kann ich das Ding im Alltag nutzen. Alltag heißt hier, ich möchte ein Ereignis auf Film bannen und dies entsprechend zelebrieren. Da habe ich bei einigen Urlaubsfilmen auch mit N8 für mich gute Ergebnisse erzielen können. Vom Format gibt Super 8 mehr Licht, mehr Bild und mehr Farbe. Deshalb filme ich auch gerne auf Super 8. Hier haben wir dann die Kamerathematik, wie bereits ausreichend beschrieben. Für mich gibt es also ein so oder so, je nach Laune. Die H8 erhält auf jeden Fall einen Platz auf der Showbühne, sollte ich eher wenig mit ihr filmen. Die kleinen Bolexe sind doch handlicher. Lady halt :-). Aufräumen ist halt angesagt, damit die Kinder nicht nach dem Ableben das ganze Zeug in der Bucht verhökern müssen. Die Anzeigen kennen wir ja zu genüge. Die Sammelleidenschaft älterer Männer ist ja auch hinreichend bekannt. Mit der intensiven Beschäftigung mit Film habe ich gelernt, dass es weniger auf technische Perfektion als auf eine interessante Story, schöne Erzählstruktur und Ton ankommt. Dann wird der Film interessant. Das macht das Filmen auch unglaublich günstig, da man sich mit 60m Film ein komplettes Jahr beschäftigen kann. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.
  25. Heute war ich mit der dicken Bolex auf Tour: Besuch des Soldatenfriedhofes in Bergheim (F). Mit Bolex H8, Stativ und Kodalux ausgestattet (ich verwende bewusst nicht „bewaffnet“). Das Licht, für diese Stimmung perfekt. Diesig mit Sonne, Blende 8-16. Aber das Einstellen der Bolex ist alles andere als „handy“. Scharfstellen an der Mattscheibe, zurück vor das Objektiv. Dann filmen und feststellen, dass die Blende noch offen ist. Nochmal. Zurück zu Mattscheibe. Das Stativ gibt dem Drängen aus Bolex und Gravitation nach. Finger geklemmt. Nochmals gekodaluxt. Den Fernauslöser montiert. Der stellt die Kamera auf Dauerlauf. Beim Abschalten gewackelt. Ich kam mir vor, wie der Erfinder der laufenden Bilder bei der Arbeit mit einem unreifen System. Zu fortgeschrittener Stunde, ca. 90 Minuten an der frischen Winterluft, ist das ranzige Fett in der Kamera eingefroren. Sie lief hörbar schwerer und konnte die Geschwindigkeit nicht mehr halten. Das Ding ist alles andere als eine leicht zu bedienende Kamera. Ich bin mal gespannt, wie das Ergebnis aussieht. Vielleicht werden wir ja doch noch Freunde.
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