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Jeff Smart

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  1. Was für ein Pfusch! Die Proportionen springen jedesmal hin und her. Da hat einer die Sache mit dem Pixelseitenverhältnis bei altem Material nicht begriffen, vielleicht hilft ihm dabei die künstliche Intelligenz?
  2. Kenne nur zwei Filmvorführer-Sprüche: "Klar das Bild, rein der Ton/Das ist Bauer-Perfektion!" "Der Filmvorführer ist ein Fuchs/Er schwört auf Bauer Sonolux"
  3. Ah, ich verstehe, was Du meinst. Bei Scope-Projektion mit Anamorphot werden die Halos auf doppelte Breite gezogen. Ein kreisförmiges Halo (um eine Punktlichtquelle) wird dann ein liegendes Oval. Genau wie ein rundes Überblendzeichen oder eine kreisförmige "Startband-Uhr". 😉
  4. Nichts - bei der Wiedergabe wird der Film ganz normal durchleuchtet und das Bild so projiziert, wie es aufgenommen ist (mit oder ohne Halos). Der Filmkanal in der Kamera ist nicht "hinten offen" wie im Projektor, deshalb ist die Reflektion durch Andruckplatte oder Filmführung bei der Aufnahme ein Problem.
  5. Nein, weil der Glow durch Reflektion von hinten entsteht. Der Remjet soll genau diese Überstrahlungen verhindern. Das Objektiv hat darauf keinen Einfluß.
  6. Aus der Zeit vor Datenbank und Internet: Ein Nachschlagewerk in Ringbuchform, bei dem es für jedes erfasste Filmgerät ein Datenblatt gibt. Der Verfasser hieß Pete Ariel. https://www.kinocameras.com/acr Die Bände sind wohl beim Filmmuseum lange vergriffen, antiquarisch ist es leider teuer. Ich sehe die Internetliste übrigens nach wie vor: https://acr.dliste.de/liste_FKP.php
  7. Nein. Verkauf durch Sexshops oder (je nach lokaler Rechtslage) im Versandhandel. In einem Buch - ich meine, es war dieses - wurde einmal der Umsatzanteil von Pornografie am Filmkopierwerksmarkt in den 1970ern genannt. Es war verblüffend hoch, weit über 50%. An den 35-mm-Verleihkopien für die Hardcorekinos kann es nicht gelegen haben, die hatten keine so hohen Kopienauflagen.
  8. Die Lichttonkamera besteht aus einem Filmtransportteil, der das unbelichtete Material aus dem lichttdichten Magazin in das Innere führt und nach der Belichtung wieder aufwickelt. Die Mechanik im Gehäuse ähnelt dem, was du als Tonabtastung eines Filmprojektors kennst. Das Filmmaterial wird so präzise wie möglich geführt und in kontinuierlichem Gleichlauf bewegt. Das Modul, das das Abbild der Tonspur erzeugt und durch ein Mikroskopobjektiv auf das laufende Rohfilmmaterial projiziert wird, kann aus einem Spiegelgalvanometer, einer Hochfrequenzlampe (Sprossenschrift), einem Bändchen-Lichtventil oder einer Lasereinrichtung bestehen. Das Tonsignal wird entweder analog von Magnetfilm (Perfoband) oder digitalem Träger zugespielt und von einem Signalprozessor (z.B. NuOptix) entsprechend den Anforderungen der Aufzeichnungstechnik angepaßt.
  9. Du kennst Dich da besser aus, aber wenn ich auf die Fotos der Kamera schaue, sieht es aus, als ob sie ein ganz neues "Innenleben" hätte. Modernisierung für SR*D im älteren Kameragehäuse? Hat die Farbcodierung der Karten eine besondere Bedeutung (ausgewählte Bauteile für Studiobetrieb mit engeren Toleranzen oder so)?
  10. Hier gibt es noch mehr Fotos zu CinemaScope 55.
  11. Die Kerbe hat einen Sinn, weil der Film zum Schneiden aus dem Betrachter genommen wird. Bei 16mm oder 35mm kann das Bild noch mit bloßem Auge erkannt werden, was beim 8mm Format schwer ist. Es mag Amateure gegeben haben, die profimäßig mit gutgespitztem Fettstift im Betrachter die Trennstelle markiert haben, aber für alle anderen ist die Stanzkerbe eine gute Hilfe, um den Schnitt zu machen, den man anhand des Mattscheibenbildes festgelegt hat.
  12. So ist es. Das war schon zu rein analoger Zeit so, man hat in den 90ern mit fotochemischen Mitteln in der Entwicklung und Kopierung die Farbwiedergabe und Durchzeichnung der Schatten gezielt zerstört. Grobkorn, Fehlfarbigkeit und ausgefressene Lichter waren willkommen! Genau wie man durch brachiale Diffusion und Lowcontrastfilter die Schärfe des Bildes und Kontrastwiedergabe ausgebremst hat. Das hat sich digital nur fortgesetzt.
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