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Holger Drosdeck

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  1. Danke für den interessanten Tipp. Ich hab das Buch sogleich bestellt. 2019 habe ich bei einer Weihnachtsfeier mal verschiedene 16 mm-Privatfilme vorgeführt. Dabei kam ein Zuschauer an mit der Info "ich hab auch noch so alte 16 mm-Filme, kömmer' die 'inner Pause mal fix mit einlegen?" und solchen Ozophan-Filmen in der Hand. Ich hielt das Material in der Hand und sagte: "Was ist DAS denn für dünnes Folien-Zeug? So was hab ich noch nie gesehen" und sagte zum Besitzer: Das muss irgendwas Spezielles sein, das geht nicht mit 'nem normalen Filmprojektor, das läuft nie und nimmer durch den Filmkanal usw., so knitterbar und dünn wie das ist. Er sah es nicht ein und ging mir noch den gaaaaanzen Nachmittag und Abend auf den Keks und fragte immer wieder, ob wir es nicht mal probieren können. Nach dem vielleicht sechsten, siebenten oder achten Mal, verteilt über Stunden, nach der kompletten Erfolglosigkeit meines Ansinnens, ihm zu verklickern, dass der Projektor seinen "Folienfilm" aller Voraussicht nach einfach nur "fressen" wird, nachdem ich ihm auch nochmal den Unterschied allein schon des Durchmessers einer 300 m-Spule 16 mm-Film und des Durchmessers der Mini-Spule seines Ozaphan-Filmes aufgezeigt habe und zum x-ten Male zu ihm sagte: "Das ist irgendwas anderes, was Du da hast, ich kenne es auch nicht, aber das sagt einem der normale Menschenverstand", nachdem all diese Erklärversuche von Erfolglosigkeit gekennzeichnet waren, er UUUUUUNBEDINGT wollte, dass ich das Zeug mal versuche, abzuspielen, ging mir das derart auf die Nerven, dass ich schlussendlich sagte: "Na gut, wenn Du es unbedingt willst, auf Deine Verantwortung!". Dann probierte ich es, einlegbar war das Zeug sowieso nur, weil der Projektor so ein "idiotensicheres" Seiteneinleger-Gerät für die Bedienung durch Lehrer aus ehemaligem Schulbestand war. Dann schredderte der Projektor erwartungsgemäß vielleicht einen oder 'nen anderthalben Meter des Ozaphan-Filmes, der Besitzer guckte dabei mit entgeisterter Mine und verärgertem Blick zu, sagte, was das denn jetzt sei, ob ich ihm das nicht hätte vorher sagen können, jetzt sei sein schöner historischer Film beschädigt, ich fragte ihn, ob er - ob seines Generves den ganzen Tag lang - noch ganz dicht sei, jetzt so was zu behaupten, er zog beleidigt von Dannen und verließ den Filmabend "mit eingezogenem Schwanz"vorzeitig. So weit meine bisherigen Erlebnisse mit Ozaphan. Dank des Buches kann ich mich zu diesem Thema nun richtig bilden - deshalb nochmals Danke für den Hinweis! 😉 VG Holger
  2. Blöde Frage: Das Labor schreibt auf seiner o.g. FB-Seite, sie "drucken" direkt ab Digitaldaten auf Film. Was heißt'n "drucken" in diesem Zusammenhang? Das ist jetzt nur eine sprachliche Sache, weil das Ausbelichten von Vorführkopien im Englischen ja "print" bzw. "Printfilm" heißt und "print" heißt auf Deutsch wiederum "drucken". Nur deshalb schreiben sie, sie "drucken" diese Filmkopien, oder? Ein Übersetzungsfehlerchen, oder? Gemeint ist aber schon, dass sie sie mittels Lasereinheit, z.B. Arri Laser, auf den unbelichteten Printfilm ausbelichten und der belichtete Film wird dann ganz normal entwickelt, fixiert usw., oder? Oder handelt es sich im Falle dieses Londoner Labors etwa tatsächlich um ein Druckverfahren?
  3. Danke für die Korrektur. Ich habe das jetzt durcheinander gehauen. Stimmt, der Film hatte im Oktober dort seinen Ersteinsatz in 35 mm. Und für Januar waren die nächsten Einsätze der 35-mm-Kopie geplant, und diese fallen nun sicher wegen Corona aus. So dürfte es zutreffend sein.
  4. Das Witzige ist: Von dieser Doku über den "35-mm-Kinomann" gibt es - trotz dessen dieser Film digital gedreht und produziert wurde - eine 35-mm-Vorführkopie. Ich hatte mit dem Macher dieses Films, Matthias Ditscherlein von Kippelsteiner Filme, jetzt im Herbst einmal recht ausführlich telefoniert. Da hat er mir verraten, dass er eine einzige 35-mm-Kopie des Films hat ausbelichten lassen, und zwar in England. Den Namen des Kopierwerkes habe ich mir nicht gemerkt, da müsste ich nochmals nachfragen. Jedenfalls wurde der Film ab Digitaldaten direkt auf Printfilm ausbelichtet, ohne den Zwischenschritt eines Negatives. Als Ton hat er ausschließlich analogen Lichtton ausbelichten lassen. Das Labor hätte wohl auch einen DTS-Code mit CD herstellen können oder auch Dolby Digitalton direkt auf der Filmkopie, aber das wäre dann deutlich teurer gekommen. So blieb es beim analogen Lichtton (ob weiße oder Cyanspur, weiß ich jetzt auch nicht spontan, sicherlich Cyan, gehe ich mal davon aus). Ersmals vorgeführt werden sollte die 35-mm-Kopie von "KINOMANN" dann jetzt im Januar 2021 bei einem kleinen Filmfestival in Hof. Dazu hat man im Hofer Kino wohl extra einen 35-mm-Projektor reaktiviert, der ansonsten seit der dortigen Kinodigitalisierung außer Betrieb war. Ob das nun in dieser Form allerdings so stattfinden kann, dürfte wohl mehr als fraglich sein. Es war der Planungsstand vom Herbst, doch darf sicherlich davon ausgegangen werden, dass der Lockdown in D nicht ab 11.01.2021 wieder vorbei ist. Auch, wenn "KINOMANN" mit einer Digitalkamera gedreht wurde, Matthias Ditscherlein von Kippelsteiner Filme nutzt zum Filmen auch echten Film für die Drehs. In Ausgabe 1 von Jürgen Lossaus neuer Zeitschrift "Super 8" war er ja mit einem Super 8-Filmdreh vorgestellt. Anfang Oktober hat er in dem historischen Bahnhof Schönheide Süd des Fördervereins Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. (FHWE, siehe www.fhwe.de) im Westerzgebirge einen Musik"video"-Dreh auf Super 16 mit einer Arriflex SR III absolviert (auf Kodak Vision-Material). Ich bin Gründungsmitglied dieses Eisenbahnvereins, so kam es, dass ich in diesen Dreh involviert wurde. Wiederum interessant dabei war: Auftraggeber und Haupt"darsteller" dieses Musikfilms ist der inzwischen 64-jährige Jes Holtsø, der als Kind bzw. Jugendlicher zwischen 1968 und 1979 sowie nachher auch nochmals 1998 und 2003 als Erwachsener der Darsteller des Børge Jensen in den bekannten "Olsenbande"-Filmen war (der also das Kind von Yvonne [Kirsten Walther] und Kjeld Jensen [Poul Bundgaard] spielte und der für die Coups der Olsenbande in diesen Kultfilmen immer mal die eine oder andere "Hilfsleistung" zu erbringen hatte). Heutztage ist er im Jazzbereich Musiker mit steigendem Bekanntheitsgrad. Sein neuestes Musik"video" entstand also auch auf Film - wenn auch mit Super 16 eine "Stufe" kleiner also damals "seine" in 35 mm gedrehten Olsenbande-Filme. 😉 VG Holger
  5. Hallo in die Runde, ich habe mal folgende historiebezogene Frage, vielleicht weiß hier jemand von den Forenten eine Antwort dazu: Bis wann (ungefähr) war denn die Vorführung/Sendung direkt vom 16- oder 35-mm-Film im Fernsehen üblich, sprich dass Film-Sendekopien direkt in solchen Filmabtastern abgespielt und gesendet wurden und NICHT eine MAZ der Filmkopie gesendet wurde? Gab es das bis in die 80er Jahre und wenn ja, eher bis Anfang/Mitte/Ende des Jahrzehnts? Oder gar bis in die 90er? Ich hatte dieses Verfahren immer - ohne es zu Wissen, rein bauchgefühlsmäßig - eher so in die 1960er und bis in die 70er Jahre hinein vorortet und war davon ausgegangen, dass Filme, die ab den 80ern gesendet wurden, immer erst von Film auf damals übliche und dem Profibereich zuzuordnende, analoge Magnetsendebänder überspielt und dann von diesen gesendet worden seien, z.B. 1/2-Zoll-Band (Betacam) oder irgendwie so was in der Richtung. Nun ist mir aber aufgefallen, dass auf YouTube einige alte, sicher auf VHS gemachte Heimmitschnitte des TV-Programms aus den 80er Jahren stehen, z.B. Werbemitschnitte der ZDF-Werbeblöcke aus den Jahren 1982, 1983 und so die Drehe rum, und die Filme darauf irre zerkratzt sind. (Ich meine damit also ausdrücklich nicht die typische Videoqualität der damaligen Heimmitschnitte der damaligen Zeit, sondern wirklich Laufstreifen und noch "schwarzen Schnee" auf dem gesendeten Filmmaterial.) Auch von anderen, typischen 80er-Jahre-TV-Sendungen als von Werbeblöcken, z.B. von "Ein Heim für Tiere" u.a., stehen auf YT da solche Heimmitschnitte, die von total zerschrotetem Filmmaterial gesendet sein müssen. Da kam mir der Gedanke: Wenn das Filmmaterial nur auf dem Schneidetisch und dann nochmals zum MAZen sorgsam verwendet worden wäre, könnte es ja eigentlich nicht diese typischen Verschleißerscheinungen von extrem vielfach gelaufenen Filmkopien haben. Woher aber soll TV-Filmmaterial diese Vielfach-Vorführungen erlebt haben, wenn die vielen Wiederholungen im TV, insbesondere die von Werbefilmen, immer nur vom MAZ gesendet worden wären? Daher die Frage: Wurde in den 80ern noch gar nicht so viel geMAZt? Wurden da Werbeblöcke und TV-Serien noch viel direkt vom 16- oder 35-mm-Film gesendet? Wenn ich also als Bub z.B. 1985 wie gespannt "Ein Colt für alle Fälle" im TV geguckt habe, nur dass wir Kinder uns nach der Sendung beim Colt-Spielen wieder stritten, wer der Colt sein darf und wer den Howy machen muss ? , lief da im Sendestudio also "live" ein Film durch einen Abtaster oder lief da tendenziell eher eine MAZ durch einen professionellen Videorecorder? Wäre toll, wenn dazu jemand was weiß. ? Vielen Dank, VG Holger
  6. Cool. Aber in Super 8 war es dann sicher ein Stummfilm, oder? Es gab doch keine Super 8-Tonfilme in der DDR. Der Hinweis auf die Spondo-DVD mit dem Film von Gizmo hat sofort gefruchtet. Den gibts wirklich auf DVD (zusammen mit weiteren tollen Kindheits-Erinnerungsfilmen auf einer Disc) und ist bestellt, Danke nochmals. Ich habe aber gerade auch nochmals mein Googlen von Anfang dieses Jahres wiederholt, warum ich da selber zu blöd war, diesen Film im Netz zu finden: Wenn man bei Google "Weihnachtsgans Auguste DEFA" eingibt, kommen wirklich nur Hinweise auf einen anderen DEFA-Film mit demselben Titel, ein Realfilm von 1988. Zu dem Puppentrickfilm findet man (zumindest auf die Schnelle) bei o.g. Suchbegriff in der Tat nichts. Unabhängig davon gilt natürlich: Trotzdem hätte ich den Film auch gern in der Sammlung in Super 8 oder 16 mm. Wenn ihn jemand übrig hat, please let me know. ? Am liebsten natürlich 16 mm, wegen Ton. Super-8-Stummfilme gefallen mir irgendwie immer nur, wenn ich sie selber gedreht habe. Bei den Kauffilmen kann ich immer so richtig jeweils nur was damit anfangen, wenn sie mit Ton sind.
  7. Danke für den Hinweis! Ich hatte Anfang des Jahres mehrfach nach "Weihnachtsgans Auguste DEFA" gegooglet und war da auf kein Ergebnis gekommen. Danke!
  8. Ja, dieser Film aus dem Jahre 1985 ist wirklich absolut schön und liebenswert gemacht! Den kannte ich bis letztes Jahr auch noch nicht, doch dann hatte ich ihn mir für unsere jährlichen, privaten Weihnachts-Filmvorführungen zu Weihnachten 2018 als 16-mm-Kopie ausgeliehen - von einer offiziellen Kreismedienstelle, bei der man seit einigen Jahren jetzt wieder neben DVDs usw. ganz offiziell und regulär auch wieder 16-mm-Filme ausleihen kann, die vorher 1990 bis zirka 2015 rund ein Vierteljahrhundert lang nur im Archiv schlummerten. Leider war diese Kopie schon ziemlich geschreddert - ohne Vorspann und in der Mitte mit etlichen Klebestellen. Falls diesen Film jemand hat/doppelt/übrig hat und mir diese Kopie verkaufen würde, ich hätte starkes Interesse. Dann bitte PN. Meine beiden Jungs - derzeit 8 und 6 Jahre alt - sind absolute Kinefilmfans, sind wohl in ihrer Klasse so ziemlich die einzigen, die mit Begriffen wie "Filmprojektor" oder "Super 8" und "16 mm" was anfangen können und diesen Film "Weihnachtsgans Auguste" von der DEFA haben sie seit letztes Weihnachten besondes ins Herz geschlossen und nun muss ich mir immer anhören, wann wir den mal wieder angucken könnten. Ich glaube, den gibts auch nicht irgendwo digital oder so. Wenn ihn jemand in 16 mm für mich hat: Bitte melden. ;-) VG HD
  9. Also zumindest laut etlicher Quellen im Netz gilt: Oooooooh doch, ist eben sehr wohl ein Witz! Und eine Legende. Das Wort "Jahresendflügelfigur" oder auch "geflügelte Jahresendfigur" hat es laut verschiedenster Beiträge im Netz niemals staatlicherseits in der DDR als "sozialismustaugliches" Synonym für den Terminus "Engel" gegeben. Das ist eine Mär, die sich dann in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre schnell als Legende verbreitet hat. Vielmehr soll der Begriff um 1985 durch einen Redakteur der DDR-Satirezeitschrift "Eulenspiegel" erfunden worden sein - als Anspielung und Satire auf andere Wortungetüme, die die DDR-Führung/SED und ihre Unterorganisationen tatsächlich eingeführt hatten. Z.B. "Winkelemente" für Papierfähnchen usw. Dazu muss man wissen, dass der "Eulenspiegel" schon zu DDR-Zeiten die DDR mit ihren Eigenheiten manchmal tierischst aufs Korn genommen hat und die dortige Redaktion sich lieber so manchen Ärger mit Funktionären eingeholt hat als sich zu stark zensieren zu lassen. Quelle hierfür: U.a. https://de.wikipedia.org/wiki/Jahresendfl%C3%BCgelfigur jedoch wenn man nach den Begriffen "Jahresendflügelfigur" oder auch "geflügelte Jahresendfigur" googlet, kommen etliche weitere Artikel im Netz, die im Wesentlichen alle die o.g. Aussagen widergeben, u.a. auch Artikel aus der "Welt" oder der "Zeit". VG Holger
  10. Hallo in die Runde, ich hätte ein paar Fragen zur Nizo 6080 und habe im Forum zumindest jetzt auf die Schnelle keinen bestehenden Thread speziell zu diesem Thema gefunden, deshalb dieser hier. Vielleicht kann und mag mir jemand helfen. Folgendes: Ursprünglich rein zu Sammlerzwecken - damit ich auch mal so 'ne Liveton-Kamera von Nizo in meinem Bestand habe - habe ich mir vor drei, vier Jahren eine - erst mal rein äußerlich - gut erhaltene Nizo 6080 auf Ebay gekauft. Nun bin ich auf die Idee gekommen, das Teil auch mal auszuprobieren, wodurch sich ein paar Fragen ergeben, da ich keine Bedienungsanleitung dazu habe. Bzw. manche der Fragen man wohl auch nicht in selber beantwortet finden würde. Diese Fragen wären: 1. Zur Betriebsspannung: Es ist da ja - zumindest in meinem Exemplar - kein spezieller Akku (weiß ich ja nicht, ob's so was für die Nizo 6080 gab) im Batteriefach, sondern eine Akkubox, wo man 6 Stück R6/AA-Akkus rein tun muss und die man dann auch gleich mittels dieser Akkubox laden könnte, ohne die einzelnen R6-Akkus jedes Mal erst aus der Akkubox rausnehmen zu müssen. Die Frage dazu wäre nun: Darf man in dieser Akkubox auch nichtwiederaufladebare, normale R6/AA-Batterien mit je 1,5 Volt Nennspannung verwenden, was bei 6 Stück in der Summe 9 Volt ergibt? Denn die 6 Einzelakkus ergeben mit ihren je 1,2 V ja in der Summe 7,2 V. Dies ist zu 9 V ja schon ein deutlicher Unterschied. Wie hoch ist die Betriebsspannung der Nizo 6080? 7,2 V oder 9 V? Oder verträgt sie quasi Beides und regelt es intern irgendwie zurecht? Das wäre gut zu wissen. Auf der Akkubox ist nur die Ladespannung der Akkus von 7,5 V zu lesen, was soweit klar ist, da die Ladespannung von Akkus ja in der Regel, so weit mir bekannt ist, immer etwas größer ist als deren Nennspannung (hier eben 7,5 V Ladespannung bei 7,2 V Nennspannung), dies ist klar. Jedoch ob man die Nizo 6080 auch mit normalen, nichtwiederaufladbaren 1,5 V-Batterien betreiben darf bei summiert 9 V, das wäre die Frage, die ich hiermit hätte. 2. Wenn ich meine Nizo 6080 mit Akkus, also mit 7,2 V und ohne Film mal probiere, schnurrt sie sehr gut. Sie ist aber dabei extrem leise - ich habe noch niemals eine derart leise Super 8-Kamera gehört. Der Kassettenantrieb im Filmfach dreht sich aber normal. Ist ja eigentlich sehr positiv. Aber selbst meine anderen Liveton-Kameras von Canon, die ich zwischzeitlich auch ergattert hatte und die ich allesamt schon ausprobiert habe, erzeugen viel höhere Laufgeräusche als die Nizo 6080. Von daher die Frage: Ist das sozusagen planmäßig so? Ist die Nizo 6080 deutlich leiser als das Gros der anderen Schmalfilmkameras für Super 8, auch verglichen mit anderen Liveton-Kameras von anderen Herstellern? Kann die Erfahrung jemand teilen? Will nur sicher gehen, dass kein diesbezüglicher Defekt an dem Gerät vorliegt. 3. Diese Frage nur zur Sicherheit: Im Thread zum neuen Ektachrome schrieb bereits jemand, dass die neuen Filme sehr gut durch seine Nizo 6080 liefen. In diesem Zusammenhang die Frage: Erkennt die Nizo 6080 die ISO 100-Filme also automatisch und fehlerfrei? Den Tageslichtfilter muss man aber trotzdem manuell ausschwenken, oder? 4. Und in diesem Zusammenhang auch noch die Frage: Hat schon jemand erste EIGENE Resultate mit dem neuen Ektachrome 7294 bezüglich dessen real existierender Filmempfindlichkeit? Kann man bei diesem Neuguss zu 100 % darauf vertrauen, dass er seine Nennempfindlichkeit von ISO 100 auch tatsächlich minutiös genau so hat? Diese Frage deshalb, weil: Den alten Ektachrome 7285 habe ich 2010 - 2016 immer reichlich belichtet, auf etwa ISO 80, und habe immer damit die genau richtige Belichtung erzielt. Und offiziell war ja auch dieser Film frisch gekaufte Neuware und kein Altmaterial. Doch bei ISO 100 wurde er immer 'nen Tick zu dunkel, auf ISO 80 belichten war da - zumindest bei meinen Kameras - hier das Maß der Dinge. Daher die Frage in Bezug auf den neuen Ektachrome 7294, ob ich den dann in der Nizo 6080 vsl. immer ohne jedwede manuelle Belichtungskorrektur, sondern bezüglich der Belichtung "blind" verwenden könne (vorausgesetzt die Kamera ist vollständig intakt, dies sei hier jetzt mal bitte als gegeben anzunehmen). Also, falls mir jemand helfen kann, tausend Dank. Und falls das hier Geschriebene teilweise schon in anderen Threads erläutert worden sein sollte, bitte ich um Nachsicht, dass ich lieber meine Fragen so nochmals gestellt habe, als allzu akribisch in älteren Forenbeiträgen zu "googlen". Auf die Schnelle hatte ich wie gesagt nichts dazu gefunden. Vielen Dank, schönen Sonntag! VG Holger
  11. Was übrigens auch richtig selten ist, das ist der Agfa Moviechrome 40 SOUND in der letzten Verpackungsdesign-Variante von Anfang der 1990er, sprich dieses Verpackungsdesgin wie hier abgebildet, nur eben als Soundfilm in der großen Kassette. Als Stummfilm wurde dieser ja bis 1996 produziert. Ob es ihn auch als Soundfilm bis 1996 gab oder nur bis einige Jahre davor, weiß ich nicht. Jedenfalls gab es den Soundfilm in dieser Verpackung generell noch. Erschienen war diese Verpackungs- bzw. Filmgeneration glaube 1990 oder 1991. Als Stummfilm kriegt man diese Kassetten ja immer mal bei Ebay (auch dies gegenüber vor paar Jahren mit tendenziell steigenden Priesen), aber als Soundfilm hatte ich mich da Jahre lang danach "totgesucht". Ein einziges Exemplar als Soundfilm habe ich in all den Jahren dann mal ergattern können. Vorher hatte ich die Info Jahre lang nur auf der Webseite von Frank Bruinsma gesehen, DASS es diesen Film/Generation noch als Soundfilm gegeben hatte. Sonst hätte ich das gar nicht gewusst. Wer weiß, wie mini die Produktionszahl dieses Soundfilms dann Anfang der 90er nur noch gewesen sein mögen. Heute ist er jedenfalls extrem selten. Falls jemand welche übrig haben sollte, ich hätte Interesse. ?
  12. Jein - also ich habe nicht mehr den Agfachrome 40 PLUS, der ja so Mitte/Ende der 1970er war, sondern dessen Nachfolger Moviechrome 40 PLUS von Anfang der 1980er. Also sprich der hier abgebildete (wobei das hier nicht meine Exemplare sind, die hätte ich aus dem Archiv holen und fotografieren müssen). Ich denke auch mal, dass das hier die letzte/"neueste" Variante des Moviechrome PLUS ist mit der Tonspur in der Stummfilmkassette. Von den späteren Gernerationen dieses Films - drei verschiedene Packungs-Designs kamen ja zwischen Mitte der 1980er und Anfang der 1990er Jahre ja danach dann noch - hab ich noch niemals irgendwo eine PLUS-Variante gesehen. Ich denke mal, das wird sich kaum bewährt/verkauft haben, so dass man dies sicherlich mit dem Auslaufen der hier abgebildeten Film-/Verpackungs-Generation eingestellt hat. Ist aber trotzdem nur 'ne Vermutung, weil ich halt wie gesagt von den neueren Moviechrome-Generationen noch niemals eine PLUS-Variante gesehen habe, weder in echt noch im Netz irgendwo.
  13. Krasse Maschine, so was hab ich ja noch nie gesehen. ?
  14. Also ob es ab Werk vorbespurte normale Super 8-Kassetten (sprich Nicht-Sound-Kassetten, aber trotzdem mit Tonspur) auch von Kodak gab (also jetzt wirklich bei der Herstellung vorbespurte - keine, die erst im Labor nach der Entwicklung eine Tonspur bekamen), weiß ich nicht. Von Agfa gab es diese aber definitiv. Ich habe einige wenige solche in meiner Sammlung von Agfa. Es ist die normale "kleine" Super 8-Kassette, nur eben mit Tonspur ab Werk.
  15. Soundkassetten mit dem neuen E 100 D sind zwar utopisch, aber toll wäre das. Meine beiden 5 und 7 Jahre alten Söhne lieben Super 8, fragen mich aber immer bei unseren selbstverständlich echten (und nicht abgetasteten/nicht gebeamten) Filmvorführungen, die wir so ein, zwei Mal im Jahr im Kreise der Familie machen, warum das Selbergefilmte immer ohne Ton ist. (Da wir halt auch Kauffilme mit Tonspur angucken.) ;-)
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