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Beiträge erstellt von MFB42 aka M. Bartels
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Ja, es war ein spannendes Jahr, mit den Kindern und dem Schmalfilm.
Mit dem Filmen ist es aber so eine Sache. Man muss schon gute Filmideen haben, und der, wie ich finde beste Film, der doppeltbelichtete "Geisterfilm", einen eine eigene Idee, einen kleinen Plot und damit bilden Handlung und experimentelle Technik eine Einheit. Das kann nicht mal eben so repliziert werden. Deshalb brauche ich eine krative Pause.
@Martin Rowek Fomapan R-100, DS8, gespalten, in Single 8-Kassette, Fujica Z2.
Zunächst wurde der einfach belichtete Teil aufgenommen, eine Person hat genau den Framecounter beobachtet. Als die erste "Leiche" auf dem Boden lag, wurde die Sektorenblende während des Filmens zur Hälfte geschlossen. Nach Abschluss der Szene wurde so präzide wie möglich zurück gekurbelt und die "Erweckungsszene" darüber gelegt. Hat viel Planung und viele Tests benötigt, vor allem, weil ich darauf Wert gelegt habe, dass der gesamte Prozess von meinen Schülern durchgeführt wurde und ich nur der Erklärbär im Hintergrund war.
Es gab natürlich einige Fehler und so eine Umkehrentwicklung dauert auch. Es waren also viele Wochen Arbeit.
@Jürgen Lossau Ein Hoch auf Single 8! Mit Super 8 wäre das nicht möglich gewesen. Die kleine Z2 hat ordentliche Arbeit geleistet (wenn man nicht vergisst, beim Rückspulen die Blende komplett zu schließen...)
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Als letzten Film haben wir im letzten Schuljahr einen Farbfilm erstellt, den wir im Chromaflex-Verfahren entwickelt haben. Im Frühjahr 2025 habe ich dazu einen Workshop auf den Dresdner Schmalfilmtagen gegeben. Und was mit den Teilnehmern des Wokshops funktioniert hat, sollte doch auch mit den Schülern meiner AG laufen.
Ich hatte noch ein Röllchen Ektachrome in N8 eingefroren, das ich beim FFP als 16mm 2R bestellt habe und von Edward Nowill auf D8 habe umperforieren lassen. Die Handlung des Films ist - nun ja - eher experimentell, ich habe meinen Schülern freie Hand gelassen. Ich bin mir nicht so ganz sicher, was sie damit ausdrücken wollten...
Am 18.06., kurz vor Ende des Schuljahres, haben wir alle unsere Filme in der Schule live vorgeführt. Ich habe einen Kollegen gefunden, der die Filme live auf dem Klavier begleitet hat.
Seht selbst.
Ich habe in den Livemitschnitt übrigens die Origaldateien eingefügt, nur falls jemand fragt.
Meine AG ist jetzt beendet, in diesem Schuljahr mache ich wieder analoge Fotografie.
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Am 3.9.2026 um 15:23 schrieb Jürgen Lossau:
Hier ist der Link zu unserem Test "Entwicklung im FRÄNK". Wir zeigen dort den ersten Kodak Vision3 50D, den Dagie Brundert und ich in der Maschine entwickelt haben. Den Scan (ohne weitere Korrekturen) hat die Frima Screenshot in Berlin dankenswerterweise kostenlos für diesen Test gemacht:
https://www.super8.tv/de/fraenk-der-entwicklungsprofi/
PS: Ich hatte noch nie zuvor einen Super 8 Film selbst entwickelt...
Ist der Fränk wirklich das Geld wert? Die Testzusammenfassung ist (so wie ich sie verstehe): Hakelig aufzufädelnde Spulen, keine Temperaturkontrolle durch ein Heizelement, schlecht zu entleeren.
Also: Ein Lomo-Tank mit Nachteilen aber hübschem Displan und Motor. Dafür 1000 Euro? Für ein semi-professionelles Minilab scheint mir der Filmomat (klar, deutlich teurer) doch wesentlich besser geeignet.
Für den privaten Heimentwickler sehe ich keinen signifikanten Vorteil gegenünber dem Lomo.
Und der Filmer ohne Entwicklungsambitionen kann für 1000 Euro eine ganze Menge Filme bei Andec entwickeln lassen.
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Ich bin raus, habe bereits eingereicht und bin befangen 😉
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@Sandro Proske Hast du das als Datei? Dann könnte ich zumindest mal einen Probedruck machen und schauen, wie die sehr dünnen Wände im 3D Druck so rauskommen.
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vor 12 Minuten schrieb filma:
Das sollte sicher genügen! Und wenn es nicht passt, muss @MFB42 aka M. Bartels halt doch feilen 😉
Und wenn man solche Adapter einfach audrucken kann, können die ja auch einfach als "Einmalprodukt" verwendet werden. Danke euch schonmal.
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Danke schonmal.
Ja, es ist eine reguläre 16mm Spule. Ob der Film nun durchgängig richtig perfüriert ist und der Riss an der Perfo gelegen hat, werde ich erst nach der Entwicklung rausfinden.
So ein toller kleiner Aufsatz für den Dorn ist genau das, was ich suche. Nur woher bekommen ... ?
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Das Thema ist ja nicht ganz neu, bislang habe ich aber nie Probleme gehabt. Nun waren meine H8 und ich im Urlaub, gemeinsam mit einer von E. Nowill umperforierten 100ft-Rolle Ektachrome, nürlich auf einer 10mm-Spule.
Leider ist passiert, was passieren musste. Nach ziemlich genau der Hälfte des Films hat sich die Fimspule verhakt und der Film ist gerissen. Das war dann ärgerlich, aber keine Katastrophe, da ich in weiser Voraussicht Ersatz-Leerspulen und Wechselsack mit hatte und der Film gerettet werden konnte. Trotzdem ist das ganz schön ärgerlich.
Irgendwamnn, vor langer Zeit, wurde mal über das Thema geredet. Gibt es eine Lösung? Z.B. 100ft-8mm-Spulen aus des 3D-Drucker? Oder Ein-/Aufsätze für den Dorn? Oder Originalspulen für Doppel 8? Oder? Oder? Oder?
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Da haste uns erwischt... Man fühlt sich wie am 1. April.
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vor 1 Stunde schrieb Film-Mechaniker:
- keine Blumen (auch nicht Tulpen)!
Was spricht gegen Blumen (also wenn sie nach DS-GVo aktiv zustimmen)?
Hauptsache rot, das kommt auf jeder Art von Farbfilm am besten.
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Gilt denn je härter der Erstentwickler ist, desto kontrastreicher ist auch das Ergebnis der Umkehrentwicklung? Bei UN54 hatte ich mit A-71 auch immer zu flache und kontrastarme Ergebnisse in der Umkehrentwicklung mit A-71.
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Der Kodak D8 sieht ja interessant aus. Wenige Zutaten, dafür ganz schön viel Hydrochinon und massenweise NaOH. Wenn sich da nicht der Film direkt auflöst...
Das weckt meine Experimentierfreude und ich probiere es mal irgendwann mit UN54 aus.
Heißt die Verdünnung 2+1 jetzt 2 Teile Entwickler oder 2 Teile Wasser?
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Und noch was: Da ich ja jetzt das 75mm Arco problemlos ohne Okular (dafür mit Rackover) an der H8 benutzen kann, habe ich mir kleine Abdeckungen gebastelt um das Prisma vor Lichteinfall und Verunreinigung zu schützen. Ich hoffe 1mm PET (in 0,1mm-Schichten gedruckt) ist ausreichend lichtdicht.
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Bolex Collector schreibt, die "H8T" mit 145° sei 1958 auf den Markt gekommen. Die Modelle davor hätten 190° gehabt. Da meine Seriennummer (auf dem Sockel und in der Abdeckung) für 1957 spricht würde ich auch davon ausgehen. Aber das ist natürlich nur aus dem Internet abgelesen und wenn es hart auf hart kommt, glaube ich @Film-Mechaniker mehr als dem mir unbekannten Bolex Collector.
Der Unterschied wischen 1/30s und 1/40s ist ja jetzt nicht so groß, aber schon vorhanden....
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Wahrscheinlich kann ich es nicht selbst herausfinden, ohne die Kamera auseinander zu nehmen. (Also @Film-Mechanikerdu hast sie ja 2022 auseinander genommen, da kannst du dich sicher noch gut erinnern 😉)
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Meine H8 hat 143354, ist laut Bolex Collector von 1957.
Was sagt mir das jetzt zur Blendenöffnung und v.a. Belichtungszeiten pro Geschwindigkeit?
Ich habe mir 1/30 bei16fps, 1/35 bei 18 und 1/45 bei 24 aufgeschrieben.
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Danke für die sehr ausführliche Antwort. Das klingt für meine Ohren: Bolex hat das schon hinreichend genau hergestellt.
Nach all diesen Informationen ist mein Bedürfnis nach diesem Rackover schon deutlich gestiegen. Jetzt muss ich mich aber noch ein wenig zurück halten, denn ein neues Spielzeug lenkt immer ab und bis Ende Mai ist bei mir leider irrsinnig viel für die Erwerbsarbeit zu tun.......
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@Film-Mechaniker Gibt es eine Möglichkeit, selbst das Rackover auf die eigene Kamera zu justieren? Die Anleitung schreibt nichts darüber.
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Danke 🙂
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@Film-Mechaniker oder jemand anderes:
Hat jemand von euch vielleicht die Bedienungsanleitung von diesem hübschen Gerät? Ich habe nur eine Seite gefunden und bin einfach neugierig, wie das Rackover bedient/justiert wird. Ist für die Justage ggf. die Schraube C verantwortlich (Höhenverstellung des oberen Anschlags)?
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Ich habe mal die "Suchereinblicke" verglichen (Man entschuldige die schlechte Qualität der Handyfotos).
1. Durch das Okular des Arco, bei korrekter Ausrichtung auf das Motiv:
2. Arco nach oben gedreht, Blick durch den Prismensucher der Bolex H8:
3. Blick durch das Octameter, auf 75mm eingestellt:
Was schon immer feststand: Das Octameter gibt nur einen groben Vorschlag, was später auf dem Bild sein könnte.
Jetzt überlege ich doch, mir so ein Rackover zu besorgen. Mit dem Tele-eigenem Okular könnte man den Parallaxenausgleich ja ganz gut für meine Kamera justieren.
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Ja, die kleinen Sucherparallaxen für die B8 habe ich auch (allerdings in Fuß, 1' und 2' aufgedruckt) und - äähm - vielleicht einmal verwendet. Was allerdings viel öfter zum Einsatz kommt ist die Parallaxe für mein 5,5mm-Objektiv.
Da fällt mir ein: doof, dass mein Octameter für die H8 nur bis 6,5mm geht...
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d-mount-Objektive länger als 38mm?
in Schmalfilm
Geschrieben
Der Italienfilm ist für die Füße. Wegen des an anderer Stelle beschriebenen Spulenproblems mit der H8 ist bekanntlich mein Film gerissen und ich musste im Wechselsack retten, was zu retten ist. Und da immer alles gleichzeitig schief geht, habe ich die falsch Spule eingelegt. Der Film ist ziemlich genau in der Mitte gerissen, daher waren beide Spulen gleich voll und ich habe mich im Dunkeln vertan. Ein Abschnitt ist also doppelt belichtet, was irgendwie künstlerisch aussieht, aber dann doch Schrott ist. Ich habe den fertig entwickelten Film erstmal in die Ecke geschmissen und fasse ihr erst wieder an, wenn ich Abstand gewonnen habe.
Aber: Die Aufnahmen mit dem 25er und dem 75er sind wirklich gut geworden und hätten zu einem schönen Film beigetragen, wenn Technik und Benutzer mitgespielt hätten.