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35mm Kopien ohne Ende


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@cinerama: weil in den meisten Fällen die Grundregeln des Journalismus nicht eingehalten werden: check, Gegencheck, doublecheck, belastbare Quellenangaben fehlen etc. Oft genügt eine einfache Google-Suche (wer, was, wann, wie, warum?), um Ungereimtheiten feststellen zu können. Guter J. lebt auch von redaktioneller Arbeit, also einem Dikussionsprozess, BEVOR eine Meldung publiziert wird!

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Wer als Filmsammler seine Kopien in den normalen Kinobetrieb gibt (ausgenommen Festivals und Spielstellen, die Archivkopien zeigen), muß einen an der Klatsche haben. Die Chance, die Kopie irreparabel

Ich denke, dass da die Wucht und Zerstörungskraft des digitalen Tsunamis, der auch über dieses Land gefegt ist, etwas unterschätzt wird. Das Kino ist verloren, so oder so (klammern wir bei diesem Begr

Ich würde ja gerne auf Deine Argumente eingehen, Matthias ... wenn, ja, wenn Du welche hättest ;-).   Was mich immer bei dieser Diskussion so überrascht, ist die Tatsache, dass sich viele Kinobetrei

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Am 6.5.2020 um 20:40 schrieb Jean:

 

Auch Universals vorpreschen finde ich nicht richtig, war aber angesichts der Digitalisierung, Globalisierung und Disruption in allen Geschäftsbereichen zu erwarten. 

Mal angenommen das Auswertungsfenster würde morgen fallen und alle Blockbuster starten Day and Day, glaubt ihr dann wirklich Kino wäre tot? Ich nicht 😉

 

 

 

Ich bin davon überzeugt, dass die Corono-Pandemie das für die Studios sein wird, was für die Bush-Administration der 9/11 damals. Damals hatte Bush endlich ein Argument, in den Irak einzumarschieren und sich auf die Ölquellen zu setzen. Corono ist für die Studios endlich das ersehnte "Feigenblatt", hinter dem man die dringenden Testläufe für neue Vermarktungswege ausprobieren kann. Das war ein langer Weg in den letzten Jahren: Denn erst brauchte man natürlich die erforderliche IT-Infrastruktur, dann die genügend große Streaming-Clientzahl (also die potentiellen Kunden für Online-Tickets), dann die passende Mentalität (Kino ist doch auch nur noch ein "großer Bildschirm", warum nicht gleich digitaler Filmkonsum daheim am OLED-TV mit superben Schwarzwerten?) und dann letztlich eine wunderbare Ausrede, die Zeitfenster der Auswertung immer weiter einzuengen. "Ist ja alles erst mal nur wegen ... Corona".

 

Natürlich betonen einige Studios noch immer ihre "groooooße Solidarität" mit dem Kino als Erstverwerter und reservieren sogar zur Zeit noch wichtige Blockbuster für die spätere Kino-Premiere. Doch das sind auffallend jene Studios, deren Streamingplattformen entweder noch nicht ganz fertig sind oder gerade erst anlaufen. Und wo man sich sagt: "Erst wenn wir wissen, wie gut das digitale Ticket läuft, reden wir Klartext! Solange halten wir uns die Kinos noch "warm". Diese neuen Bosse sind keine Filmliebhaber, die machen nur Kasse - wo und wie, ist denen egal.

 

Mir ist auch klar: Es wird kein Massensterben der Kinos von heute auf morgen geben. Dieser wichtige Teil unserer Filmkultur wird langsam ausgedünnt, und es kann durchaus sein, dass die großen Ketten zu einem erheblichen Teil sich nochmals vom Totenbett für eine gewisse Zeit erheben. Aber auch die Großen werden ausgedünnt werden und/oder müssen völlig neue Konzepte erarbeiten, in kleinerem Rahmen, für ein anderes kleineres Zielpublikum. In unserer 90.000 Einwohner-Gemeinde stehen sechs große Säle leer. Erst verschwand der Ursprungsmieter einer deutschen Kinokette. Dann kam ein Oberschlauer, der meinte: "Jetzt zeige ich euch, wie es geht" und . . . . machte nach nicht einmal einem Jahr wieder dicht. Nun organisiert die Stadt im Rahmen ihres Kulturprogramms selber Filmevents im städtischen Kulturhaus. Also: Erst stirbt das Kino auf dem Land, dann in den Großstädten. So traurig das alles auch ist.

 

Mal ganz nebenbei: Gestern war ich in Köln. Auf den Haupteinkaufsmeilen war von Corono weit und breit nichts zu spüren, von Sicherheitsabständen noch weniger. Da war auf nur zwei kurzen Einkaufsmeilen eine "Großveranstaltung" mit Hunderten von Menschen! Dicht an dicht. VOR den Läden ließ man die Leute nur scheibchenweise rein, es standen lange Schlangen vor der Tür, - fast auf Tuchfühlung hasteten die Passanten an diesen Schlangen vorbei, während die Wartenden IM LADEN viel sicherer gewesen wären. Ein Witz ist das! Baustellen verengten zudem die Flaniermeilen, hier waren Zentimeter der "Sicherheitsabstand" zwischen den Menschen. Eine Farce, was in Deutschland passiert. Die Kinos schließt man bis zum Exodus, in den Innenstädten auf den Einkaufsmeilen tobt indes die "Großveranstaltung"!

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@Floria: Genau dieser Vorwurf mangelnder journalistische Recherche haftet an den öffentlich-rechtlichen Medien seit Wochen, da bin ich hoffentlich nicht der einzige, der sich darüber beklagt.

 

Auf alle Fälle sind Tendenzen der einzelnen Portale erkennbar. Und es ist in Ordnung und richtig, dass man diese immer wieder hinterfragt, beleuchtet.

 

Wie aber kommt es, dass öffentlich-rechtliche oder etablierte Medien davon freigestellt werden? Es hoert sich an wie ein Mythos der sogenannte objektiven, unabhängigen und professionell recherchierten Berichterstattung - und diese ist doch nur ein Mythos. Es gibt sie schlichtweg nicht...

 

Die etablierten Medien zu hinterfragen war an den politikwissenschaftlichen Instituten nie ein Problem, sondern gehörte zur täglichen Arbeit. Die Findung von Spezialistenwissen konnte dann die Oberflächlichkeit, die Abhängigkeit aber auch das tendenziöse öffentlich-rechtlicher Sender aufdecken.

 

Auf der anderen Seite gibt es eben sog. Verschwörungsportale, die gleichermaßen bloßgestellt werden können, wo sich Behauptungen einfach nicht unterfüttern lassen, for Emotion, Vorprägungen, Mutmaßungen und Ängste eine wahnwitzige Idee befeuern (Beispiel: die Amerikaner hätte n 9/11 selber initiiert oder die Mondlandung sei eine Fälschung).

 

Ob die Covid-19 Entscheidungen der Staatslenker richtig sind, kann ich im Moment nicht beurteilen. Aber man erkennt Strukturen in der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien, die mir wie ein De-ja-vue vorkommen. (Seit Mitte der 70er Jahre habe ich das in der alten Bundesrepublik Deutschland oder Westberlin sehr genau verfolgt, wie öffentlich-rechtliche Medien funktionieren. Zurzeit der sogenannten Berufsverbote unter Willy Brandt, dann gab es den Deutschen Herbst und die Rasterfahndungen, später die Anti-Atom Bewegungen und dann waren es die damaligen GRÜNEN, die im Bundestag Redebeschränkungen unterlagen oder als verfassungswidrig eingestuft wurden.)

 

Das passiert immer dann, wenn das politische System Mitbewerber erhielt. Und auch innerhalb des politischen "Establishments" (eine Bezeichnung der 68er)  hat man Parteien wie die SPD im Bundestag als die 5. Kolonne Moskaus bezeichnet oder alle CDU-Angehörigen als Nazis) 

 

Im Frühjahr 2020 wurden Teile der medizinischen Wissenschaften von öffentlich-rechtlichen Medien regelrecht ausgegrenzt, stattdessen auf Angst und ausschließlich die Verlautbarung des RKI oder der Bundesregierung gesetzt.

Die Folge war, dass ein Teil der Wissenschaften zu den journalistisch unprofessionellen Plattform ging, in denen bisweilen auch Verschwörungstheorien en Vogue sind, sich aber von diesen Theorien nicht einfangen lassen (wonach bspw.  Bill Gates die Weltherrschaft ergriffen hätte).

 

Es ist aus meiner politischen Erfahrung also der Normalfall und auch legitim, sich an ungefiltert alle Informationsportale zu wenden, die bereit sind, entsprechende Aussagen abzudrucken, die anderswo verhindert werden. Gerade in sogenannten Krisensituationen kollabieren die Maßstäbe einer sogenannten freien Berichterstattung schneller als erwartet.

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vor einer Stunde schrieb tk-verbastler:

 

Ich bin davon überzeugt, dass die Corono-Pandemie das für die Studios sein wird, was für die Bush-Administration der 9/11 damals. Damals hatte Bush endlich ein Argument, in den Irak einzumarschieren und sich auf die Ölquellen zu setzen. Corono ist für die Studios endlich das ersehnte "Feigenblatt", hinter dem man die dringenden Testläufe für neue Vermarktungswege ausprobieren kann. (...)

 

So kommt es auch mir vor, zumal Angehörige entweder in der Bush-Administration oder andererseits der Filmstudios es auch noch offen zugegeben haben. Oder etwa nicht?

Es erwies sich aber als ungeheuer schwierig im Filmvorführerforum ein bisschen auf diese Gefahren hinzuweisen, obwohl es doch in wirklich aller Interesse liegen sollte, sich davor zu schützen.

Daraus resultierten jahrelange Streitigkeiten. Es liegt aber auch in der Natur aller Derjenigen, die im Kulturbetrieb und eben auch im Kino arbeiten, dass sie einen starken Optimismus in sich haben, weiterzumachen, was ja auch gut ist. Nicht gut ist, wenn man den Blick abwendet oder den Produzenten und den Lieferanten automatisch unterstellt, sie hingen aus Liebe am Kino. Bisher wurde dieser Geschäftszweig weiter beliefert, weil die Streamingangebote bis dato noch nicht die Einnahmen der Kinos überflügelten. Corona hat den Tabubruch offenbar beschleunigt, und in den Statistiken gibt es die Darstellung der "Schere", mittels derer ein Umsatteln auf andere Geschäftsfelder zwingend erscheint.

Also war der Tod des 35mm Films nicht der letzte Tod in der Geschichte der audiovisuellen Medien.

Man kann es auch Veränderung nennen: wenn etwas Neues beginnt, hört das Alte auf. Veränderungen sind vom Anspruch her gut und notwendig. Wir wissen aber nicht, ob die veränderte Situation in Zukunft noch auf Filmtheaterhäuser angewiesen ist. Das wäre schön, aber möglicherweise entwickelt es sich anders.

Edited by cinerama (see edit history)
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vor 36 Minuten schrieb cinerama:

@FP: wir liegen dann weit auseinander. Beleidigungen verhallen auch, zumal du in den Beiträgen zu den Filmkopierwerken oder zum Thread des partiellen Desasters selber nicht allzu viel beigetragen hattest? (Wären die topics nicht von mir angestoßen worden und reportiert worden, hätte hier kaum jemand darüber gesprochen, weil kaum Kenntnisse vorhanden. Sind auch keine Fachgebiete oder Arbeitsstätten von Kinoleuten, die im letzten Glied der Kette etwas auszuführen haben. Das war im Kino nie anders.).

 

@Cinerama: Das liest sich so, als ob Deine Aussagen bzgl. der On-the-fly Dolby-Matrix-Codierung zutreffend wären und Du uns (hier im Forum) darüber aufgeklärt hättest. Das ist jedoch nicht zutreffend.

Die Gründe hierfür sind Dir in verschiedenen Threads zum Thema genannt worden. Es gibt weder einen Beleg für die Existenz des von Dir genannten NuOptix-Modul, noch ist in der Fachliteratur ein Hinweis für die Richtigkeit Deiner Aussagen zu finden. Alle Workflow-Beschreibungen setzen die Anfertigung eines Printmasters voraus.

Die Gründe für die Notwendigkeit der Anfertigung eines Printmasters wurden Dir in den Threads mehrfach genannt, jedoch gehst Du auf Argumente in einer Diskussion schon lange nicht mehr ein.

Falls Du eine weitere Diskussionsrunde zu diesem Thema wünschst, erstelle bitte einen neuen Thread oder reaktiviere einen alten Thread zum NuOptix-Thema (gibt genug davon).

 

 

Viele Grüße

 

Salvatore

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vor 18 Stunden schrieb cinerama:

@FP: wir liegen dann weit auseinander.

Das hoffe ich doch.

 

Zitat

Beleidigungen verhallen auch

Ein Internetforum kennt Hall nur bedingt, und wenn du gegenüber @carstenk das Höhlengleichnis benutzt, um eine zuvor getätigte Abgrenzung à la Techniker ./. Ästhet auf einem intellektuellen Niveau vorzunehmen, dann interpretiere ich das als Beleidigung; die steht da schwarz auf weiß.  Kein Schall, kein Hall.

 

Zitat

zumal du in den Beiträgen zu den Filmkopierwerken oder zum Thread des partiellen Desasters selber nicht allzu viel beigetragen hattest?

Weil es mich nicht die Bohne interessiert.  Niemals hat es das.  Haffenloher sagt:  "Dat kostet misch kein müdes Arschbackenrunzeln!"  Dolby.  Klingt gut genug, um über die Schwächen des Mediums akzeptabel hinwegzutäuschen und für den Rest habe ich ein funktionierendes Sexualleben...

Ach, und Ben Hur ist an sich schon ein komplettes Desaster.  Dieser Film war niemals gut, nicht auf 35 mm, 70 mm, VHS, öffentlich-rechtlich, Laser-Disc, Daumenkino, Nacherzählung im Konfirmandenunterricht und auch nicht in dieser kurzfassenden Beschreibung in der Programmzeitschrift.  Das ist ein absolut unnötiger Film.  Ich schaue mir lieber alle Twilight-Teile 12mal an, als einmal Ben Hur.  Genau so schlimm ist Quo Vadis -- und wenn Peter Ustinov noch 3mal mitspielte -- oder alle missinterpretierten Sandalendramen aus der griechischen Mythologie.  Und Partialität und Desastrosität schließen sich aus.

 

Zitat

Die Beschwerde, man würde sich mit Moliėre und Nostradamus zusammensetzen, ist die Folge des Mangels an Selbstreflektion in anderen Threads wie "Corona und das Kino", wo man über den Tellerrand der Tagestipps nicht hinaus kommt. Oft informativ, ich lerne auch daraus viel. Leider auch ein Spiegel des Devotismus und der Anpassung

Ich bin ja dankbar für jeden, der meint, sich in Rabulistikus Corona-Threads mit Springer-Presse-Einlage wirklich beteiligen zu müssen, da weiß ich gleich, woran ich bin.  Das ist so ein bisschen wie mit dem Witz über Veganer:  "Woran merkst du, wenn einer Veganer ist? -- Hä?  Ich frag ihn halt? -- Nee, musste gar nicht.  Er wird es dir im ersten Moment ungefragt mitteilen..." -- Bloß, ich mag Veganer, denn die tun meistens niemandem was und halten eher selten Springer-Presse den Gradmesser unabhängiger Berichterstattung.

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Am 6.12.2013 um 14:44 schrieb carstenk:

 

(...)

Man könnte sogar so weit gehen und behaupten, die Studios und Verleiher sind bezüglich des Auswertungsfensters die zuverlässigsten Verbündeten der Kinos. NetFlix, PayTV & Co haben natürlich ganz andere Vorstellungen davon. Aber die entscheiden nicht.

 

- Carsten

 

Andere Verbündete gibt es ja wohl auch nicht, also scheint es eng zu werden. 😉

vor 4 Stunden schrieb FP:

Das hoffe ich doch.

 

Ein Internetforum kennt Hall nur bedingt, und wenn du gegenüber @carstenk das Höhlengleichnis benutzt, um eine zuvor getätigte Abgrenzung à la Techniker ./. Ästhet auf einem intellektuellen Niveau vorzunehmen, dann interpretiere ich das als Beleidigung; die steht da schwarz auf weiß.  Kein Schall, kein Hall.

 

Weil es mich nicht die Bohne interessiert.  Niemals hat es das.  Haffenloher sagt:  "Dat kostet misch kein müdes Arschbackenrunzeln!"  Dolby.  Klingt gut genug, um über die Schwächen des Mediums akzeptabel hinwegzutäuschen und für den Rest habe ich ein funktionierendes Sexualleben...

Ach, und Ben Hur ist an sich schon ein komplettes Desaster.  Dieser Film war niemals gut, nicht auf 35 mm, 70 mm, VHS, öffentlich-rechtlich, Laser-Disc, Daumenkino, Nacherzählung im Konfirmandenunterricht und auch nicht in dieser kurzfassenden Beschreibung in der Programmzeitschrift.  Das ist ein absolut unnötiger Film.  Ich schaue mir lieber alle Twilight-Teile 12mal an, als einmal Ben Hur.  Genau so schlimm ist Quo Vadis -- und wenn Peter Ustinov noch 3mal mitspielte -- oder alle missinterpretierten Sandalendramen aus der griechischen Mythologie.  Und Partialität und Desastrosität schließen sich aus.

 

Ich bin ja dankbar für jeden, der meint, sich in Rabulistikus Corona-Threads mit Springer-Presse-Einlage wirklich beteiligen zu müssen, da weiß ich gleich, woran ich bin.  (...)

 

Hoffe in der Lage zu sein, die Zwischentöne zu erkennen.

Wer nun TWILIGHT ZONE sehen möchte, findet darin evtl. Ansätze zur psychoanalytischen Filmtheorie.

 

BEN HUR und QUO VADIS? evoziert bei vielen eine Selbstimmunisierung wegen des Idiologems von religioeser Repräsentationsschau, des Werbespektakels einer Weltmacht oder auch des darin verkleideten Marshallplans (QUO VADIS). 

Mir selbst kamen als Elfjährigem schiefe Gedanken bei LAWRENCE OF ARABIA (wirklich der arabische Aufstand? Heroismus? Eine Falle des Melodrams). Kinogeschichtlich und technisch trotzdem aufregend.

 

Wenn ein Anderer dann sagt, "das interessiert mich alles ueberhaupt nicht", ist das Thema ja auch erledigt - aber muss man es denn überhaupt ansprechen??

 

Mit Springer habe ich in etwa so viel zu tun wie mit KenFM. Und ebenso mit Tagesschau und heute journal. Also nichts.

 

Im rabulistischen Thread

spiegeln sich auf interessante Weise die allgemeinen Kontroversen für die derzeitige Denkkultur um Covid-19. Mit Ansätzen, die verärgern duerften, und anderen, die auch über die Verlinkung und Quellenhinweise weiterführend sind.

Die Unfähigkeit, darauf intellektuell zu reagieren, ist leider offensichtlich, weil Vorurteile und Schubladendenken grassieren. 

Vergessen wird aber, das selbst auf Seiten der Spitzenpolitiker eingeräumt wurde, dass Entscheidungen aufgrund ungesicherter Fakten getroffen werden mussten. (Also man musste einfach entscheiden, obwohl die Fakten noch ungesichert seien.)

Anders ausgedrückt: ein politisches und medizinisches Dilemma. Das fand ich ebenfalls aufregend.

Dabei scheint die (konservativ-systemstabilisierende BlLD ZEITUNG) die Staatsräson aufzugeben zugunsten des ökonomistischen Primats - auf der anderen Seite steht Augstein von der linken Tageszeitung DER FREITAG gegen die Maßnahmen und kritisiert das Präventionsparadox.

Stellt man sich sowohl gegen den einen wie den anderen Standpunkt, landet man automatisch bei Tagesschau, heute journal, den sog.Mainstream-Medien oder Regierungsverlautbarungen - und scheitert auch daran.

 

Du bist gerne eingeladen in dem betreffenden Thread Deine Bedenken zu äußern.

 

Bzgl. des Users C.K., siehe oben, der zuerst andere, kinoerfahrene Personen (@tk-verbastler) anging, kenne ich trotzdem des Users beachtliche Verdienste um eine mir bekannte 50er-Jahre-Staette via des sehr interessanten Konstrukts und dessen Teilhabe an DCI-Gremien. Und habe selber andere Präferenzen.

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Am 8.5.2020 um 11:56 schrieb cinerama:

Welches Desaster bitte ist der Thread "partielles Desaster"? Da geht es um den Zustand älterer Originalmaterialien und den Original-Look der Filme. Davon hatte kaum einer irgendeine Ahnung, deswegen ist er auch eingeschlafen. 

 

Bin leider spät dran, aber ich habe den augenzwinkernden Spaß erst jetzt bemerkt!

Ein 20-seitiger Thread, der von September 2011 bis August 2019 tobte wie der Sturm in Ryans Tochter -  "eingeschlafen"? 😃

 

Danke für diese humorvolle Note in diesem leider allzu verbissenen Thread!

 

 

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Edited by Jeff Smart (see edit history)
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