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Markus B

Super 8 Projektor:Fujicascope SD 25

10 posts in this topic

Hallo an alle,

 

habe da ein folgendes Problem.Ich habe aus Japan den Super 8 Projektor:Fujicascope SD 25 bekommen.

Der ist Baugleich mit dem YELCO 3600 Stereo/Quarz.Der Projektor ist ein Granatenteil wie der ELMO GS 1200.

Da das Gerät aus Japan kommt,läuft es mit einer Spannung von 100 V.Um das Gerät zum laufen zu bringen,

musste ich mir erst ein Trafokonverter besorgen und das entsprechende Netzkabel.Jetzt hatte ich gestern Abend

das Gerät zum laufen bringen können.2 Filme liefen problemlos durch.Die Freude war natürlich groß da dieser

Projektor ziemlich selten angeboten wird und mit dem ELMO mithalten kann.Diesen Projektor gab es nur in

Japan zu kaufen.Der Baugleiche YELCO wurde für den westlichen Markt angeboten da die Beschriftung auf

dem Projektor auf Englisch ist.Der Fujicascope SD 25 hat dagegen japanische Beschriftung.

Nachdem ich 2 Filme durchgelaufen habe,habe ich den Projektor ausgeschaltet für ca. 30 Minuten.Nach

dem Wiedereinschalten habe ich wieder ein Film durchlaufen lassen und habe festgestellt das die Tonspur 2 (Nebenspur)

nicht mehr zu hören war.Es war auch kein Rauschen zu hören wenn ich den Tonspurwahlregler auf 2 gestellt

und den Lautstärkeregler hoch gedreht habe.Irgendwann war der Ton ganz weg und man hörte gar nix mehr aus den

Lautsprecher.

Dann habe ich mal ein Mikrofon in dem Gerät reingesteckt und auf Aufnahme gedrückt und man konnte meine Stimme

aus dem Lautsprecher hören.

Jetzt haben der Lautstärke -  und der Tonspurenregler keine Funktion mehr.Der Projektor hat vorne 3 Kopfhörereingänge.

Die Kopfhörereingänge für Tonsur 1 und 2 funktionieren wenn ich den Kopfhörer dort reinstecke,dann höre ich den Ton.

Der Kopfhörereingang für beide Spuren gleichzeitig,hört man nix.

Was könnte es wohl sein???? Ich vermute mal dass da was an dem Verstärker ist.

Ich füge mal Bild bei von dem Projektor.SD25a.thumb.jpg.97508cf9767c531ed7f566b9790756dc.jpg

Spannungswandler_TI_2000_main.jpg

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Zitat

 

Da das Gerät aus Japan kommt,läuft es mit einer Spannung von 100 V.Um das Gerät zum laufen zu bringen,

musste ich mir erst ein Trafokonverter besorgen

 

Im Projektor kannst du am Trafo auf 240V umstecken....... habe ich gelesen.

Eine Maschine die schon zum 8mm sterben 1981 auf dem Markt kam. Damals gab es schon keine Ersatzteile mehr und keinen Support.

Da bleibt nur das Teil entsorgen oder selbst zerlegen und die höchst aufwendige Fehlersuche zu beginnen. Kondensatoren angucken, eben das Übliche.

Angeblich soll es im Projektor KEINE Riemen geben, kannst ja mal ein Foto davon machen.

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Der Konverter liefert 110v bei 220v Eingang. der Japaner will aber 100v und wir haben bis zu 235v. Da wie üblich die Elektronik nicht wirklich auf viel Überspannung ausgelegt ist (kostet ja alles) befürchte ich, du hast damit die Elektronik gekillt. 

Beim Rest schließe ich mich Rüssel an. 

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Der Trafo im Projektor hat ja Umsteckmöglichkeiten von 100 v bis 117 V.Kann mir jetzt nicht vorstellen daß es daran gelegen hat.

Der Projektor hat vor dem Kauf,lange Zeit gestanden und da könnten auch so manche Elkos veraltet sein.

Es gibt ein Zahnriemen im Projektor.Ich kann ja später mal ein Bild davon machen.

Werde den Projektor nach Holland einschicken zu einem Service.Habe denen schon angemailt und das Problem beschrieben.

Mal sehen,vielleicht habe ich ja Glück.

Fujica - Kopie.jpg

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Wenn du noch beide Kanäle separat hören kannst, also über KH, ist die Vorstufe noch in Ordnung. Kannst du von den Kopfhörerausgängen die Lautstärke regeln? Falls ja, mit welchen Reglern?  Wie wird Stereo wiedergegeben? Mit einem LS, oder 2? Können 2 separate LS angeschlossen werden? Ich vermute einen defekt in der Stromversorgung, Sie mal nach ob du eine eingebaute Glassicherung findest. Die Japsen haben sowas gern im Gerät verbaut um die Enstufe/nen getrennt abzusichern. Was den Totalsufall beider Kanäle, Leistungsseitig, erklären würde. An einen gekillte Elektronik glaube ich nicht, in den 80zigern war eigentlich noch alles ziemlich überdimensioniert, nicht auf Obszelenz ausgerichtet. Eine feines Gerät, absolut reparaturwürdig! Nixx für den Schrott!

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Danke für den Hinweis.Ich habe das Gerät vor 2 Wochen zur Reparatur geschickt nach Holland.Mal sehen ob die das hinbekommen.Für den Schrott ist es defenetiv nicht.

Ich habe das Gerät nicht lange ausprobieren können.Der Ton war ca nach 30 Minuten weg.Es könne 2 seperate LS hinten angeschlossen werden.und zwar mit Klinkenstecker 3,5mm.

Ich denke mal auch dass es nix Großartiges ist und dass die das hinbekommen.

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Hallo nochmal,

 

habe letzte Woche den Reparatur Service kontaktiert wegen mein Fujicascope und haben mir mitgeteilt daß die am Gerät

kein Fehler finden konnten UND! daß der Ton einwandfrei lief.Da habe ich erstmal Bauklötze gestaunt und war natürlich

sehr überrascht und erfreut darüber daß nichts großartiges gewesen ist.☺️

Heute habe ich mein Fujicascope von dem Reparatur Service erhalten und habe das Gerät über eine Stunde getestet und

siehe da,der Ton lief einwandfrei.Der Service hat vermutet daß ich eventuell ein kleinen Bedienungsfehler gemacht habe.

ich wüsste jetzt nicht welchen.🙄Aber OK,das Gerät läuft wieder mit Ton (bis jetzt noch) und ich bin glücklich.😊

Kosten für Inspektion,Wartung und Versand 51,40 EURO.Kann man nicht meckern.

Hoffentlich bleibt dieses Sahneteil mir lange erhalten.🙂

Edited by Markus B (see edit history)
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Ich vermute mal oxidierte Buchsenschalter, immer da, wo internes abgeschaltete wird. Geht meist durch Rüttelei wieder. Und, vermutlich sind einige Operationsverstärker verbaut, das sogenannte Triggern von ungenutzten sekundärer Thyristoren, die bei der damaligen Fertigung entstanden sind. Das kam öfters vor, das sich da bei bestimmten Betriebsspannungen bein Ein und ausschalten die OP's quasi an einer Betriebsspannung aufgehängt haben, Transistor voll in der Sättigung oder eben ein überflüssiger PN-Übergang. Der blieb bis zum vollständigen Entladen alles Kondensatoren auch durchgeschaltet, sodaß mehrmaliges einschalten oft keine Änderung bewirkte.

Das kann man heutzutage beheben, indem man die alten 741 oder 062 usw. gegen die aktuellen Bausteine austauscht. Oder der alten Kiste halt die Ruhezeiten gibt, die sie braucht.

Nich immer sind die Elkos hin, und vor allen, welche, wenn denn. Ich kenne die Leckstromprobleme alter Koppelelkos aus Röhrenverstärkern, da führt das öfters zu kapitalen Netztrafo oder Übertragerschäden, weil die negative Gittervorspannung nicht mehr hoch genug ist und der Ruhestrom immer höher wird, je wärmer der Trafo wird durch diese Belastung. Bis er durchbrennt.

Jens

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